Fritec Motorrad Ladegerät Test: Professionelle Ladetechnik für Ihre Batterie

Das Saisonkennzeichen ist abgelaufen, jetzt ab in die Garage mit dem Bike! Wer dazu billigste Ladegeräte vom Ramschtisch verwendet, kann das gesparte Geld und noch etwas dazu oft für einen neuen Akku zum Saisonstart zurücklegen. Qualität bei der Ladetechnik zahlt sich aus, und sie schafft Sicherheit. Das Unternehmen fritec aus Mittelrüsselbach bei Nürnberg spezialisiert sich seit 25 Jahren auf professionelle Ladegerätetechnik, zählt heute als weltweiter Erstausstatter Firmen wie BMW-Motorrad zu seinen Kunden und bietet vom kompakten Lade- bis zum Werkstattgerät mit Testfunktion und Spannungsüberbrückung passende Technik für jeden Zweck.

Hier wird nicht einfach Strom in die Batterie geschickt, bis diese schlimmstenfalls zu kochen beginnt. Die Geräte der fritec-Ladeprofi-Serie erkennen mikroprozessorgesteuert die technischen Eigenarten jedes Stromspeichers und stellen die Ladetätigkeit darauf ein. Der jüngste Spross und echte Tausendsassa der Ladeprofifamilie hört auf den Namen Ladeprofi Vario - und er kann einfach alles: Ob Gel-, Blei-, oder Hawkerbatterien, ob 6 oder 12 Volt, kleine oder große Kapazitäten. Dank seines tastengesteuerten Menüs sind die Eckdaten mit eine paar Klicks kinderleicht eingestellt.

Fritec bietet den Ladeprofi Vario ab Werk für 99 Euro an. Einen Adapter zur externen Batterieladung packen die Mittelrüsselbacher dazu. derzeit ist es im Netz ab 36,00 Euro (inkl. unter Ladeprofi Vario oder Vario 2.0.

Fritec Ladegeräte im Detail

Einige Nutzer haben das fritec Ladeprofi Vario 2.0 gekauft und es bereits an einer R1250R getestet. Es funktioniert von 100V bis 240V, also alle gängigen Stromnetze, z.B. auch in Länder mit unterschiedlichen Spannungen. Das Gerät wird mit Universalstecker für den Zigarettenanzünder im Auto und für die Bordsteckdose im Motorrad und zusätzlich einen Adapter mit Ladeklemmen zum Anschließen an die Batteriepole geliefert. Viele schätzen die schöne und nützliche Display Anzeige mit Ladestrom, Batteriespannung und Ladestatus in %.

Das Ladegerät kann dauerhaft angeschlossen bleiben. Einige Nutzer verwenden ausschließlich das Ladeprofi kompakt und sind zufrieden mit den Diodenanzeigen. Wird das Gerät meine 1250er, über die Steckdose, laden? Wenn das Fritec nach ca. 30 min noch immer einen kleinen Ladestrom anzeigt, dann lädt es auch die RT.

Das Update auf den Ladeprofi Vario 2.0 habe ich seinerzeit ausgelassen. Es lohnt sich angesichts immer modernerer Fahrzeugbatterien mittlerweile aber, zumal Fritec den Ladeprofi Vario jetzt als Version 2.0+ im Angebot hat. Neu sind die Funktionen Notstart für LiFePO4-Batterien um tief entladene LiFePO4-Akkus zu retten und eine Anzeige im Display, die die bereits übertragenen Ampere-Stunden anzeigt. Das Ladeprogramm deckt alle 12 V Batterietypen ab, eignet sich zum Dauerladen ebenso wie für die „Wiederbelebung“ entleerter Akkus. Ein Batterietester ist integriert, das LCD-Display informiert über die Aktivitäten des Vario 2.0+. Das Gehäuse ist durchdacht, eignet sich zur Wandmontage, lässt sich an den Lenker hängen und nimmt die Kabel auf. Zubehör wie größere Klemmen und Anschlussbuchsen sind lieferbar. Der Listenpreis des Fritec Ladeprofi Vario 2.0+ beträgt 105 €.

Ladeprofi Vario 2.0 Plus BLACK EDITION

Fritec Ladeprofi Vario 2.0 Plus BLACK EDITION Batterieladegerät inkl. Nicht nötig, ist alles beim Fri Tec dabei. Die neue Ausgabe hat eine schwarze Oberfläche, die alte so eine art hellblau.

Vergleich mit anderen Ladegeräten

Im Vergleich zu anderen Ladegeräten auf dem Markt, wie dem Optimate 4, bietet das Fri Tec für einige Nutzer eine bessere Wahl, besonders bei Autobatterien. Einige behaupten, dass BMW ihr Ladegerät bei Fritec eingekauft hat, da das alte Ladegerät, das BMW vor Jahren (R1200R Zeit) angeboten hatte, auch bei Fritec zu finden ist. Es hat niemand behauptet dass das Original BMW Ladeteil das bessere wäre!

Allerdings gibt es auch Kritikpunkte. So wurde festgestellt, dass bei einem älteren Fritec Ladeprofi 2.0 BV11941 (ohne „Plus“ - nicht CAN-Bus fähig) das Display komplett dunkel wird, wenn es nicht verwendet wird.

15 Motorrad-Batterieladegeräte im Test

Moderne Motorrad-Starterbatterien brauchen moderne Ladetechnik: 15 Batterieladegeräte im Vergleichstest. Um einen problemlosen Start zu gewährleisten und die Ersatzteilkosten zu senken, sollte man die Spannung mit einem modernen Ladegerät über den Winter aufrechterhalten. MOTORRAD hat zusammen mit der GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) 15 Batterieladegeräte getestet, die sich besonders gut für Motorradbatterien eignen.

Die Platzierungen der Batterieladgeräte:

  1. CTEK CT5 Powersport
  2. Gys Gysflash 6.12
  3. Bosch C3 6V/12V
  4. Pro Charger 4000
  5. Kooroom TKB7 6V/12V
  6. Dino 12V 5A
  7. Optimate 4
  8. APA Mikroprozessor 6V/12V 5A
  9. AEG LD 5.0 6V/12V
  10. hi-Q TOOLS Ladegerät 900
  11. Black & Decker 6V/12V
  12. SHIDO DC3
  13. EUFAB EAL 6V/12V
  14. Einhell CC-BC 6M 6V/12V
  15. Excelvan 6V/12V 5A

Zu Batterieladegeräten, die sich besonders gut für Motorradbatterien eignen, gehört vor allem die Eigenschaft, sich mit der Leistung an Batterien mit weniger Amperestunden (Ah) als beim Auto üblich anpassen zu können, um das Laden der Akkus so schonend wie möglich zu gestalten.

So wurde getestet

MOTORRAD und die Sachverständigenorganisation GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) sorgten dafür, dass sich die Elektronik-Profis vom Kraftfahrtechnischen Prüf- und Ingenieurzentrum FAKT im bayerischen Heimertingen intensiv um die im freien Handel erworbenen Ladegeräte kümmerten. Die in fünf Obergruppen aufgeteilten Prüfkriterien (Sichtprüfung, Bedienung, Funktionsumfang, elektrische Prüfungen, Qualitätsprüfung) wurden um ein Preis-Leistungs-Kapitel ergänzt.

Weitere Aspekte und Meinungen

Die Ladung einer Batterie sollte immer 1/10 der Kapazität sein, d.h. eine 10 Ah-Batterie sollte nur mit max. Die Bordsteckdose bleibt aktiv bis das Laden fertig ist.

Einige Nutzer haben positive Erfahrungen mit dem originalen BMW Ladegerät gemacht, das die Batterie über die Bordsteckdose bis 100% auflädt und dann in den Schlafmodus schaltet. Entladen wird die Batterie über die Bordsteckdose nicht, das Gerät läuft hier im Erhaltungs-Lademodus.

Allerdings gibt es auch andere Meinungen. So wird argumentiert, dass eine Erhaltungsladung von 0,2 Ampere zu viel sein kann und eine volle Batterie in einer Woche „tot kochen“ könnte. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die "bedenklichen" 200mA ein Witz sind, da das aktive Steuergerät Strom verbraucht und der Rest des Motorrads auch nochmal einige mA zieht.

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