Motorradführerscheinklassen: Kosten und Übersicht

Motorrad fahren bedeutet Freiheit. Anders als im Auto ist der Einfluss der Elemente auf den Fahrer direkt spürbar. Die Beschleunigungswerte sind höher, der Kontakt zur Natur ist direkter und selbst lange Touren sind bei schönem Wetter ein echtes Erlebnis. Kein Wunder, dass die Anzahl der Krafträder in den letzten Jahren in Deutschland immer weiter gestiegen ist.Aber welches Motorrad darf ich mit welcher Führerscheinklasse fahren? Wie alt muss ich mindestens sein, um einen Führerschein für Motorräder zu erwerben? Wie teuer sind Fahrschule und Fahrprüfung? Hier haben wir alle Infos zum Motorradführerschein für euch zusammengefasst.Es gibt in Deutschland derzeit 4 Führerscheinklassen und die Mofa-Prüfbescheinigung, die zum Führen von motorisierten Krafträdern berechtigen. Grundsätzlich gilt: Je leistungsstärker das Kraftrad ist, desto höher ist auch das Mindestalter zum Erwerb des Führerscheins.

Welche Motorradführerscheinklassen gibt es?

Es gibt in Deutschland derzeit 4 Führerscheinklassen und die Mofa-Prüfbescheinigung, die zum Führen von motorisierten Krafträdern berechtigen.Die Führerscheinklasse A teilt sich auf 3 verschiedene Klassen auf, die sich an der Leistung des Kraftrads orientieren. Ein Aufstieg in die nächsthöhere Klasse ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.Hier finden Sie alle Informationen, welche Bedingungen an die Motorradführerscheinklassen A, A1, A2 und AM geknüpft sind.Hier ist eine Übersicht der verschiedenen Motorradführerscheinklassen:
  • AM - Führerscheinklasse AM, der Moped-Führerschein ab 15: Seit Mai 2021 dürfen Jugendliche schon ab 15 statt ab 16 Jahren die Führerscheinklasse AM (Roller und Kleinkrafträder bis 50 Kubik, max. 45 km/h) erwerben. Die AM-Führerscheinklasse oder "50er-Klasse" ist der Führerschein für Kleinkrafträder wie Mopeds oder Roller. Darunter fallen zwei- und dreirädrige Kleinkrafträder mit einer bauartbedingten Geschwindigkeit von höchstens 45 km/h und einem maximalen Hubraum von 50 cm³. Auch Fahrräder mit Hilfsmotoren oder vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge gehören dazu, sofern sie aufgrund ihrer Bauart 45 km/h oder 50 cm³ Hubraum nicht überschreiten. Für Elektrofahrzeuge gilt eine Nenndauerleistung von nicht mehr als 4 kW beziehungsweise eine maximale Leermasse von 350 kg ohne Batterie.
  • A1 - Motorradführerschein Klasse A1: Mindestalter für die Führerscheinklasse A1 (125er): 16 Jahre. Der Führerschein der Klasse A1 umfasst Leichtkrafträder bis 125 cm³ und 11 kW sowie einem maximalen Leistungs-Gewichts-Verhältnis von 0,1 kW/kg. Wer zunächst zwei Jahre Erfahrung in der Führerscheinklasse A1 sammelt, muss für die Klasse A2 (ab 18 Jahre) nur noch eine verkürzte praktische Prüfung ablegen.
  • A2 - Motorradführerschein Klasse A2: Mindestalter für die Führerscheinklasse A2: 18 Jahre. Die Führerscheinklasse A2, der "48-PS-Führerschein", ist der Motorradführerschein für Krafträder mit oder ohne Beiwagen mit bis zu 35 kW, die nicht von einem Kraftrad mit einer Leistung von über 70 kW abgeleitet ("gedrosselt") sind, und maximal ein Verhältnis von Leistung zu Gewicht von 0,2 kW/kg haben. Seit Mai 2020 dürfen als A2-Fahrschul- und Prüfungsmotorräder in der EU auch Bikes mit "nur" 250 Kubik Hubraum verwendet werden, zuvor mussten sie mindestens 395 cm³ aufweisen. Wer die Klasse A2 mindestens 2 Jahre besitzt, darf ab 20 Jahren auf die Klasse A umsteigen - dafür ist allerdings nochmal eine praktische Prüfung notwendig.
  • A - Motorradführerschein Klasse A: Mindestalter für den Direkteinstieg Führerscheinklasse A: 24 Jahre. Damit dürfen dann unbeschränkt alle Krafträder gefahren werden, die bauartbedingten eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h (Motorleistung von mehr als 35 kW oder Verhältnis der Leistung zum Gewicht (Leermasse) mehr als 0,2 kW/kg) erreichen. Wer den "großen" Motorradführerschein besitzt, darf alle Motorräder und Gespanne ohne Geschwindigkeits- oder Hubraumbegrenzung fahren. In die Führerscheinklasse A eingeschlossen sind die Klassen A2, A1 und AM.
  • B196 - Motorradfahren mit dem Autoführerschein: Wer seinen Autoführerschein seit mindestens fünf Jahren hat und mindestens 25 Jahre alt ist, kann seit Januar 2020 die Führerscheinerweiterung um die Schlüsselzahl B196 erweitern - mit ein paar praktischen Fahrstunden, jedoch ohne Fahrprüfung.

Weitere Sonderregelungen

  • Motorradführerschein vor dem 1. April 1980: Wer seinen Autoführerschein vor dem 1. April 1980 gemacht hat, damals Klasse 3, darf auch Fahrzeuge der Klasse A1 führen. Für diese Personen gilt dasselbe wie für Inhaber der Führerscheinklasse A1: Nach mindestens zwei Jahren im Besitz von Klasse 3 oder 4 (mit Einschränkung wie oben beschrieben) ist ein Aufstieg in die Führerscheinklasse A2 durch eine praktische Prüfung möglich.
  • In Deutschland gibt es eine Sonderregelung für das Fahren von Motorrädern der Klasse A1. Wenn Sie mindestens 25 Jahre alt sind und seit mindestens 5 Jahren den Führerschein besitzen, können Sie Ihren Führerschein der Klasse B um die Schlüsselzahl 196 erweitern. Diese ermöglicht das Fahren von Leichtkrafträdern. Notwendig ist dafür eine Fahrerschulung mit mindestens 9 Unterrichtseinheiten mit je 90 Minuten, von denen 4 theoretisch und 5 praktisch sein müssen.
  • Vom Mofa bis zum 3,5-TonnerWas ist mit dem Führerschein Klasse B erlaubt?
  • Trikes werden je nach Leistung entweder mit der Fahrerlaubnis Klasse B (bis 15 kW) oder mit dem Motorradführerschein Klasse A (über 15 kW, Mindestalter 21 Jahre) gefahren. Stärkere Trikes erfordern eine entsprechende Ausbildung und Prüfung, während kleinere Trikes mit einem normalen Pkw-Führerschein gefahren werden dürfen.

Mindestalter für die Motorradführerscheinklassen

  • Mindestalter für die Führerscheinklasse AM und für die 125er-Klasse A1: ab 16 Jahre
  • Führerscheinklasse A2: mindestens 18 Jahre
  • Direkteinstieg Führerscheinklasse A: 24 Jahre
  • Wer die Klasse A2 mindestens 2 Jahre besitzt, darf ab 20 Jahren auf die Klasse A umsteigen - dafür ist allerdings nochmal eine praktische Prüfung notwendig.

Der Stufenführerschein

  • Was ist ein Stufenführerschein?Der Stufenführerschein ermöglicht dir einen schrittweisen Aufstieg von kleineren zu leistungsstärkeren Motorrädern, beispielsweise von A1 zu A2 oder von A2 zu A. Dafür musst du allerdings die bisherige Fahrerlaubnis mindestens zwei Jahre innehaben. Der Vorteil dieses Modells ist, dass du früh Fahrpraxis sammelst und weniger Fahrstunden benötigst. Zudem ist beim Aufstieg keine erneute Theorieprüfung notwendig. Weiterer Vorteil: du kannst über die verschiedenen Stufen die Führerscheinklasse A schon mit 20 Jahren erwerben - ein Direkteinstieg wäre erst mit 24 Jahren möglich.
  • Führerschein A1 auf A2 erweitern: Wenn Sie den Führerschein der Klasse A1 2 Jahre lang besitzen, dürfen Sie eine verkürzte praktische Prüfung mit einer Dauer von ca. 40 Minuten machen, um die Berechtigung für die Klasse A2 zu erhalten.
  • Führerschein A2 auf A erweitern: Nachdem Sie 2 Jahre lang im Besitz der Erlaubnis A2 sind, dürfen Sie eine praktische Prüfung ablegen und bei Bestehen in die Klasse A wechseln. Gegebenenfalls sind vorher Fahrstunden notwendig, vorgeschrieben sind sie nicht.
  • Führerschein A1 auf A erweitern: Die Erweiterung von A1 auf A ist nicht ohne den Zwischenschritt über A2 möglich, wenn Sie nur eine praktische Prüfung machen möchten. In diesem Fall erweitern Sie zunächst den A1-Führerschein auf die Stufe A2 und nach 2 Jahren dann auf die Stufe A.

Was kostet ein Motorradführerschein?

Die Kosten eines Motorradführerscheins hängen stark davon ab, wo er gemacht wird. So sind die Fahrschulpreise in süddeutschen Großstädten um ein gutes Drittel höher als etwa in Brandenburg auf dem Land. Bei der Anzahl der nötigen Übungsstunden kommt es aufs Talent des Fahrschülers an.Die Preise für Motorradführerscheine liegen zwischen 1.200 und 3.500 Euro. Für einen Motorradführerschein solltest du mit Kosten zwischen 1.200 bis maximal 3.500 Euro rechnen. Sparen kannst du, wenn du bereits einen A1 oder A2 oder Führerschein der Klassen A1, A2 oder B besitzt und einen Stufenführerschein ablegst.Im Folgenden eine detaillierte Übersicht der Kostenpunkte:Motorradführerschein-Kosten im Überblick
  • Anmeldegebühr der Fahrschule: Die Anmeldegebühr für den Motorradführerschein bei der Fahrschule beinhaltet neben allgemeinen Aufwendungen auch die Theoriestunden. Insgesamt sind das je nach Region und Fahrschule 200 bis 300 Euro.
  • Sehtest: Für den Führerschein-Sehtest ist eine gesetzliche Gebühr in Höhe von 6,43 Euro vorgeschrieben.
  • Erste-Hilfe-Kurs: Kosten: ca. 20 bis 40 Euro.
  • Übungsfahrten: Pro Übungsstunde (45 Minuten) fallen 30 bis 50 Euro an.
  • Sonderfahrten: Die bei allen Motorradführerscheinklassen verbindlichen 12 Sonderfahrten schlagen mit ca. 40 bis 60 Euro pro Fahrt zu Buche: 5 Überlandfahrten, 4 Autobahnfahrten, 3 Dunkelfahrten, je 45 Minuten pro Fahrstunde.
  • Gebühr der Fahrschule für die Vorstellung zur theoretischen Prüfung: Sofern diese Gebühr nicht schon in der Anmeldegebühr enthalten ist, werden ca. 30 bis 60 Euro fällig. Wird die Prüfung nicht bestanden, fallen die Gebühren erneut an.
  • TÜV-Gebühr für die theoretische Prüfung: Für die Theorieprüfung erhebt der TÜV 22,49 Euro für den Verwaltungsaufwand und den Prüfungsleiter.
  • Gebühr der Fahrschule für die Vorstellung zur praktischen Prüfung: Die Kosten belaufen sich je nach Fahrschule auf 80 bis 180 Euro. Bei Nichtbestehen der praktischen Prüfung werden die Gebühren erneut fällig.
  • TÜV-Gebühr für die praktische Prüfung: Je nach Motorradführerscheinklasse und abhängig davon, ob es sich um eine Führerscheinerweiterung handelt, beträgt die Gebühr beim TÜV ca. 90 bis 150 Euro.
  • Gebühr für die Ausstellung des Führerscheins: Für die Ausstellung der Fahrerlaubnis fallen je nach Führerscheinstelle bei Erstausstellung ca. 30 bis 50 Euro an

Kostenübersicht nach Führerscheinklasse

Die folgende Tabelle bietet eine ungefähre Übersicht über die Kosten für die verschiedenen Motorradführerscheinklassen:

Führerscheinklasse Ungefähre Kosten
Direkteinstieg Klasse A 1.800-3.500 Euro
Direkteinstieg Klasse A2 1.600-3.000 Euro
Direkteinstieg Klasse A1 1.200-2.000 Euro
A1 → A2 800-1.500 Euro
A2 → A 800-1.500 Euro
B196 (Klasse-B-Erweiterung) 500-1.000 Euro

Motorradführerschein-Zusatzkosten

Nicht zu vergessen bei den Motorradführerschein-Preisen sind Nebenkosten für den Motorradführerschein wie der Erste-Hilfe-Kurs (bis zu 50 Euro), der Sehtest (6-10 Euro) sowie Passfotos (rund 10 Euro) und der Führerscheinantrag bei der Behörde, der auch noch einmal mit 50-70 Euro zu Buche schlägt.

Beispielrechnung für die Kosten eines Motorradführerscheins (Klasse A)

Die folgende Beispielrechnung basiert auf 15 Übungsstunden und Preisen einer Fahrschule in Hessen:

  • Grundbetrag: 540 Euro
  • Vorstellung zur theoretischen Prüfung: 129 Euro
  • Vorstellung zur praktischen Prüfung: 159 Euro
  • Ausbildungsfahrstunden: 1125 Euro (15 á 75)
  • Sonderfahrten: 1020 Euro (12 á 85)
  • Übungsmaterialien: 59 Euro
  • Gebühren theoretische Prüfung: 25 Euro
  • Gebühren praktische Prüfung: 163 Euro
  • Erste-Hilfe-Kurs: 0 Euro (vorhanden)
  • Sehtest: 0 Euro (beim Optiker)
  • Gebühren für die Ausstellung des Führerscheins: 45 Euro
  • biometrisches Passfoto: 10 Euro
  • Gesamtkosten: 3275 Euro

Theorie und Theorieprüfung

Für den Motorradführerschein ist eine umfangreiche Ausbildung in Theorie und Praxis nötig. Der theoretische Teil besteht aus 12 Unterrichtsstunden zu je 90 Minuten, in denen der Grundstoff vermittelt wird und vier 90-minütigen Theoriestunden mit speziellem Wissen zum Thema Motorrad. Bei einer Erweiterung des Führerscheins verkürzt sich der Grundstoff bei Inhabern der Klasse B auf 6 Theoriestunden.Um die Theorieprüfung für den Motorradführerschein zu bestehen, gilt es in der theoretischen Prüfung 30 Fragen zu beantworten. Davon befassen sich 20 Fragen mit dem Grundstoff, sowie zehn mit dem Zusatzstoff Motorrad. Insgesamt dürfen maximal 10 Fehlerpunkte gemacht werden, wobei alle Fragen jeweils fest definierte Werte von 2 bis 5 Fehlerpunkten haben. Beim Vorbesitz der Führerscheinklasse B und einer Führerscheinerweiterung reduziert sich der Fragenkatalog auf 20 Fragen und maximal 6 Fehlerpunkte, um noch zu bestehen.Die Theorieprüfung kann frühestens drei Monate vor dem Erreichen des Mindestalters für den entsprechenden Motorradführerschein absolviert werden. Für den Beginn der theoretischen Ausbildung gibt es kein vorgeschriebenes Mindestalter, in der Regel wird frühestens ein Jahr vor dem nötigen Mindestalter begonnen.

Fahrstunden und praktische Prüfung

Der praktische Ausbildungsteil auf dem Weg zum Motorradführerschein unterteilt sich in Übungsstunden und Pflichtstunden. Für die Pflichtstunden sind 12 Sonderfahrten zu jeweils 45 Minuten vorgeschrieben. Diese sind in 5 Überlandfahrten, 4 Autobahnfahrten und 3 Fahrstunden bei Dunkelheit aufgeteilt. Die Anzahl der Übungsstunden liegt im Ermessen des Fahrlehrers und hängt individuell von Können und Lernfortschritt des Fahrschülers ab.Die praktische Prüfung für den Motorradführerschein dauert mittlerweile 70 Minuten. Vor Januar 2021 waren es noch 60 Minuten. Die "Optimierte Praktische Fahrerlaubnisprüfung" (OPFEP) sieht fünf Minuten mehr Zeit für Fahraufgaben während der Prüfung vor sowie fünf zusätzliche Minuten für das Feedbackgespräch mit Kompetenzeinschätzung. Damit geht eine 20-%ige Gebührenerhöhung einher (146 Euro). Bei einer Führerscheinerweiterung von A1 oder A2 auf die nächsthöhere Klasse reduziert sich die Prüfung auf 40 Minuten. Das Ablegen der Prüfung darf erst einen Monat vor Erreichen des Mindestalters für den Motorradführerschein stattfinden.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Motorradführerschein?

Auch hier sind pauschale Antworten schwierig: Die Dauer des Motorradführerscheins hängt von den gewählten Führerscheinklassen (A1, A2, A), der Fahrschule und der individuellen Lernfähigkeit ab. Wer bereits einen Autoführerschein (Klasse B) besitzt, profitiert von einer verkürzten Theorieausbildung mit nur zehn statt zwölf Doppelstunden à 90 Minuten. Der praktische Teil umfasst in jedem Fall mindestens die zwölf gesetzlich vorgeschriebenen Sonderfahrten.Zusätzlich sind Übungsfahrten nötig. Wie viele? Tja, das hängt von deinem Lernfortschritt ab - meistens sind es zwischen zehn und 20 Übungsstunden. Wenn du mehrmals pro Woche fährst und den Theorieunterricht regelmäßig besuchst, dann kannst du den Motorradführerschein innerhalb von vier bis acht Wochen erledigen und sparst Kosten. Wer weniger zielgerichtet den Motorradführerschein in Angriff nimmt, bei dem kann die Ausbildung gut und gerne zwischen drei und sechs Monaten dauern.

Wie bereitet man sich auf die Prüfung für den Motorradführerschein vor?

Die Vorbereitung auf die Motorradprüfung umfasst zwei Bereiche: die Theorieprüfung und die praktische Fahrprüfung. In der Theorieprüfung werden grundlegende Verkehrsregeln, spezielle Motorradfragen und Straßenschilder abgefragt. Um effizient zu lernen, kann man mit offiziellen Fragebögen, Online-Apps oder Lernsoftware arbeiten. Da sich Prüfungsfragen regelmäßig ändern, ist es für dich wichtig, stets mit aktuellen Materialien zu üben.Der praktische Teil beginnt mit den Grundfahraufgaben. Dazu zählen Slalomfahren, das Ausweichen mit und ohne Bremsen, die Notbremsung sowie langsame Fahrmanöver. Diese Übungen trainieren Balance, Fahrzeugkontrolle und schnelles Reaktionsvermögen. Idealerweise absolvierst du gezielt Fahrstunden in komplexen Verkehrssituationen, zum Beispiel im wuseligen Stadtverkehr oder auf engen Landstraßen - fordere dich ohne Überforderungen. Eine Prüfungssimulation mit dem Fahrlehrer - frage im Zweifel aktiv danach! - vor der praktischen Prüfung hilft, Fehlerquellen frühzeitig zu erkennen und Selbstvertrauen zu gewinnen.

Mit diesen Tipps sparst du Kosten beim Motorradführerschein

Der Motorradführerschein verursacht erhebliche Kosten. Hier kommen vier Tipps, mit denen du effektiv Geld sparen und die Preise beim Motorradführerschein senken kannst:
  • Fahrschulen vergleichen: Jede Fahrschule kann ihre Preise selbst festlegen, wodurch die Kosten stark variieren - vielleicht zu deinem Vorteil. Vergleiche nicht nur die Grundgebühr, sondern auch die Preise pro Fahrstunde, die Kosten für Sonderfahrten und die Prüfungsgebühren.
  • Paketangebote nutzen: Viele Fahrschulen bieten vergünstigte Pakete an, wenn du gleichzeitig den Auto- und Motorradführerschein machst. Schiebe Führerscheine nicht auf die lange Bank - da die Preise jährlich steigen, solltest du den Lappen so schnell wie möglich erwerben.
  • Stufenführerschein: Wer mit A1 (ab 16 Jahren) oder A2 (ab 18 Jahren) beginnt, kann später durch den Stufenaufstieg auf eine höhere Führerscheinklasse wechseln. Dabei entfällt die Theorieprüfung, und es ist nur eine verkürzte praktische Prüfung erforderlich, wodurch die Ausbildungskosten um bis zu 1.000 Euro niedriger sein können als beim direkten Einstieg in A.
  • Fahrpraxis sammeln: Je mehr Fahrpraxis du vor den Fahrstunden sammelst, desto weniger Übungsstunden sind notwendig. Nutze Verkehrsübungsplätze oder übe mit einem erfahrenen Motorradfahrer auf privaten Flächen, um grundlegende Fahrtechniken wie Anfahren, Bremsen und Schalten zu verbessern.
  • Theorie aufbessern: durch die theoretische Prüfung zu fallen, kann in vielen Fällen vermieden werden.

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