Fulcrum MTB Laufräder im Test: Innovation und Leistung

Die E-MTB-Bewegung hat sich von einer kleinen Marktnische zu einem richtigen Markt entwickelt. Mit der steigenden Anzahl an elektrisch unterstützten Mountainbikes auf den Trails, hat Fulcrum eine speziell auf den EMTB Markt orientierte Taskforce innerhalb der eigenen Forschung und Entwicklung ins Leben gerufen. Die Ingenieure im Fulcrum-Hauptquartier arbeiteten unermüdlich daran, die Vorkenntnisse in der traditionellen MTB-Radproduktion, mit dem Wissen der einzigartigen Kräfte, Bewegungen und Bedürfnisse die das E-MTB mit sich bringt, zu kombinieren.

Die extremere Fahrdynamik macht eine stabilere und elastischere Struktur erforderlich, jedoch ohne das Gewicht der Produkte hierfür zu erhöhen. Jedes einzelne Teil eines Laufrades in der Fulcrum EMTB Reihe wurde speziell entwickelt um die Widerstandsfähigkeit gegen stärkere Stöße zu gewährleisten, um die extreme Leistung aus so leistungsstarken Antriebssträngen auf effiziente Art und Weise zu übertragen und dennoch in einem leichten und robusten Gehäuse zu vereinen.

Technologien und Design

Die gesamte Palette der E-MTB-Räder von Fulcrum verwendet ausschließlich speziell entwickelte, überdimensionale Speichen. Diese Speichen, mit einem speziell entwickelten Kopfdesign für maximale Festigkeit, verleihen nicht nur extreme Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit, sondern tragen auch zur fantastischen Kraftübertragung und Reaktivität der Räder bei. Das komplexe Speichendesign variiert von 2,2 mm bis 1,8 mm, um maximale Festigkeit zu gewährleisten und gleichzeitig überflüssiges Material zu eliminieren.

Durch die erhöhten Geschwindigkeiten, Gewichte und Kräfte des E-MTB wird das Bremsen noch kritischer. Die Bremsanlage wird wesentlich stärker beansprucht und so muss der Scheibenflansch an der Nabe nicht nur widerstehen, sondern auch perfekt auf erhöhte Bremskräfte reagieren. Die Ingenieure von Fulcrum haben die Innenverzahnung aus gehärtetem Stahl entwickelt, um diesen extremen Kräften standzuhalten und eine gleichmäßige Leistung und eine längere Lebensdauer eines wichtigen Teils des Antriebsstrangs zu gewährleisten. Das System ist um 30% bruchfester gegenüber alternativen Ausführungen.

Die Vorder- und Hinterräder eines Mountainbikes haben zwei sehr unterschiedliche Rollen. Während beide auf effiziente Weise rollen müssen, ist das Vorderrad stärker auf Fahrverhalten und Handling ausgerichtet, während das Hinterrad mehr Gewicht und Kraft aus dem Antriebsstrang übertragen muss. Die Fulcrum E-MTB-Räder verfügen daher über spezielle Profile für vorne und hinten. Die Ingenieure von Fulcrum entwickelten eine innere Felgenstützkonstruktion in Form einer schräg gestellten Brücke. Diese hochentwickelte Struktur verteilt die Last über die gesamte Felge und vermindert so die übermäßige Kompression in einem einzigen Bereich.

Die E-MTB-Räder von Fulcrum verfügen über ein spezielles Gehäuse mit seitlichen Führungen auf beiden Seiten, die es dem Nippel ermöglichen, auf einem stabilen Sockel zu sitzen, der in einer perfekten Position zum Speichenwinkel ausgerichtet ist. Eine solche Konstruktion erlaubt eine gleichmäßigere Verteilung der Speichenspannungen.

Fulcrum Rapid Red 3 650B im Detail

In vorfreudiger Erwartung auf neue Touren haben wir deshalb ein Test-Bike auf die Fulcrum Rapid Red 3 650B-Laufräder aus Aluminium umgerüstet. Die 6082-Aluminiumlegierung wurde einer Pre-Aging-Hitzebehandlung unterzogen, um die mechanischen Eigenschaften der Felge zu verbessern. Um Gewicht einzusparen, wurde überschüssiges Material zwischen den Speichen plan abgefräst, die Laufräder wiegen so 1.640 g. Neben der marginalen Gewichtsersparnis erhält das Finish dadurch eine Hightech-Note. Auch um die Ventilbohrung herum wurde die Felge mit der CNC-Fräse behandelt. Die mitgelieferten Tubeless-Ventile sitzen dadurch flach auf und schließen stabil mit der Felge ab.

Um die Unwucht durch die Masse des Felgenstoßes auszugleichen, wurden auf der gegenüberliegenden Seite des Laufrads Speichen mit leicht vergrößertem Querschnitt eingesetzt. Fulcrum nennt diese Technologie RDB - Rim Dynamic Balance. 24 Straight-Pull-Speichen sitzen im Verhältnis 2:1 auf die beiden Seite des Laufrads. Während 8 Speichen das Laufrad auf der jeweils weniger belasteten Seite in Form halten, kommen vorne auf der Seite der Bremsscheibe und hinten auf der Seite des Antriebes jeweils 16 Speichen zum Einsatz. Dadurch will Fulcrum nicht nur eine geringere Verwindung des Laufrads und eine effizientere Kraftübertragung erreichen, sondern auch die Speichenspannung besser ausgleichen, was die Ermüdung des gesamten Systems von Felge, Naben und Speichen verringert.

Um axiales Spiel zu vermeiden, besitzen die Laufräder jeweils einen Verstellring, der die Lager in den Naben vorspannt. Der Verstellring wird festgezogen, nachdem die Laufräder im Rahmen eingebaut wurden und richtig fluchten. Die Laufräder kommen 2Way-Fit ready. So nennt Fulcrum es, wenn Laufräder kompatibel sind mit Tubeless-Reifen und Drahtreifen, die mit Schlauch gefahren werden. Die Installation von Tubeless-Reifen gestaltet sich mit den mitgelieferten Ventilen und dem bereits vorinstallierten Felgenband einfach.

Fulcrum bietet den Rapid Red 3 650B-Laufradsatz nur mit einer Aufnahme für CENTER LOCK-Bremsscheiben an. Die Bremsscheiben werden von einer Mutter gehalten, die nur mit einem Tretlagerschlüssel oder einer entsprechenden Nuss auf 40 Nm angezogen werden können. Mit 29 mm Felgenbreite und 24 mm Maulweite befinden sie sich auf der modernen und etwas breiteren Seite des aktuellen Gravel-Spektrums. Die Felgenhöhe liegt bei 24 mm und das Profil fällt flach aus. Laut Fulcrum funktionieren die Laufräder am besten mit 40-60 mm breiten Reifen.

Fahreigenschaften im Test

Fulcrum hat den Rapid Red 3 650B für Fahrten auf wechselndem Terrain konzipiert, und genau dort haben wir ihn getestet. Neben Asphalt- und Schotterpisten blieben ihm Abstecher auf leichte Trail-Passagen nicht erspart. Das Laufrad besitzt neben den Nehmerqualitäten eines gestandenen Boxers auch eine gute Eigendämpfung. Spürbar werden kleinere Schläge und Vibrationen zum Teil vom Laufrad aufgenommen und nicht an die Unterarme weitergegeben.

Damit waren die Laufräder in unserem Test bestens gerüstet für Mikroabenteuer im Stuttgarter Raum und haben in uns die Zuversicht geweckt, sie auch für längere Touren einsetzen zu können. Solltet ihr weiterhin misstrauisch gegenüber der Qualität der Fulcrum Rapid Red 3 650B-Laufräder sein, legt der Hersteller dem Paket eine Identifikationskarte bei. Sie bescheinigt euch, dass eure Laufräder - noch bevor sie in euer Gravel-Bike Einzug gefunden haben - bereits einem rigorosen Testprozedere unterworfen wurden.

Einen bleibenden Eindruck hat bei uns der fast komplett geräuschlose Freilauf hinterlassen. Lässt man sein Gravel-Bike mal auf einer leicht abfallenden Geraden laufen, kann man entspannt den Schotter unter den Reifen knistern hören.

Außer dem Rapid Red 3 650B hat Fulcrum auch den Rapid Red 3-Laufradsatz (ohne 650B) für 700C-Reifen ab einer Breite von 30 mm zum gleichen Preis im Sortiment. Beide Laufrad-Sets kommen nur mit Achsstandards à 12 x 100 mm vorne und 12 x 142 mm hinten auf den Markt.

Fulcrum Wind 42 und Wind 57

Nach den High-End-Laufradsätzen Speed 42 und Speed 57 bringt Fulcrum mit den Modellen Wind 42 und Wind 57 identische oder ähnliche Technologien zum kleineren Preis auf den Markt. Die größten Überschneidungen gibt es bei den Aero-Felgen: Diese weisen das identische UV-Profil auf (oben bauchig, unten spitzer zulaufend), sind je nach Modell 42 beziehungsweise 57 Millimeter hoch, verfügen über ein ungelochtes Felgenbett sowie eine Maulweite von 23 Millimeter.

Im Bereich der Nippel ist ein spezieller Kunststoffsockel in das Carbon der Felgen eingelassen, um eine höhere Steifigkeit und Haltbarkeit des Systems zu gewährleisten, die Belastung der Nippel auf einen größeren Bereich zu verteilen und die Haltbarkeit zu erhöhen. Die Felgen sind tubeless-fähig, dank der traditionellen Hakenkonstruktion der Felge können alle auf dem Markt befindlichen Tube Type- und Tubeless-Reifen montiert werden und gleichzeitig maximale Sicherheit für Fahrerin/Fahrer gewährleistet werden, wie Fulcrum betont. Freigegeben sind die Felgen für Reifenbreiten von 25 bis 45 Millimeter.

Die geschmiedete Naben unterscheiden sich optisch und technisch etwas von jenen der teureren Speed-Modelle: Keramik-Kegelkugellager bei Speed, gedichtete Rillenkugellager bei Wind. Bei allen Ausführungen kann man das Lagerspiel einfach über einen Inbusschlüssel feinjustieren, um den Verschleiß zu minimieren und den größtmöglichen Leichtlauf zu ermöglichen. Das Sperrklinkensystem des Freilaufs wurde verstärkt und vergrößert, es besitzt nun 36 Zähne.

Bei den Speichen handelt es sich um konifizierte Edelstahlspeichen (Durchmesser 2,0, 1,8, 2,0) mit selbstsichernden Aluminiumnippeln, was eine dauerhaft hohe Speichenspannung und dadurch Haltbarkeit der Laufräder gewährleisten soll. Die Laufräder sind im 2:1-Muster eingespeicht, mit doppelt so vielen Speichen auf der Seite mit besonders hoher Beanspruchung - um Energieverlust zu vermeiden und die Torsion zu kompensieren, wie Fulcrum betont.

Gegenüber den Vorgängern (Wind 40 und Wind 55) will Fulcrum je 100 Gramm Gewicht gespart haben: Die neuen Wind 42 sollen als Set aus Vorder- und Hinterrad 1510 Gramm, die neuen Wind 57 1585 Gramm wiegen.

Die in Italien entwickelten und vollständig innerhalb der EU produzierten Laufräder kosten 1415 Euro (Wind 42) beziehungsweise 1436 Euro (Wind 57) - jeweils mit Shimano HG-Freilaufkörper. Während die niedrigere Variante Wind 42 bereits erhältlich ist, werden die höheren Wind 57 laut Fulcrum ab Oktober 2023 verfügbar sein.

Erster Praxistest: Fulcrum Wind 42

Nach 1500 Kilometern fällt das Fazit durchaus positiv aus. Beim Gewicht hält Fulcrum Wort: 1519 Gramm entsprechen nahezu dem Herstellerversprechen von 1510 Gramm. Als positiv entpuppte sich auch der Aufbau: Vorder- und Hinterrad waren mittig und ohne Seiten- oder Höhenschlag zentriert.

Auf den 1500 Testkilometern gefielen die Fulcrum Wind 42 mit Komfort, Kraftübertragung, Lenkpräzision und Fahrspaß. Auf ruppigem Untergrund, Kopfsteinpflaster oder aufgefräster Straßendecke schluckten die Laufräder so manche Vibrationen und vermittelten ein grundsätzlich angenehmes Fahrgefühl. Durch das geringe Gewicht, aber auch die als subjektiv sehr hoch empfundene Seitensteifigkeit beschleunigen die Laufräder durchaus spritzig.

Auch bei hohem Tempo und beim Lenken gefielen die Fulcrum Wind 42: Die Laufräder lenken sich auch auf schnellen Abfahrten vorhersehbar und präzise, in hoher Schräglage vermitteln sie viel Vertrauen und scheinen immer über große Sicherheitsreserven zu verfügen.

Auch was den Verschleiß angeht, gibt es keinen Anlass zu Kritik: Nach 1500 Kilometern findet sich am Vorderrad ein winziger, kaum sichtbarer Kratzer in der Felge. Die Lager laufen leichtgängig, einzig das hintere Lagerspiel wurde einmal nachgestellt. Der Freilauf ist übrigens auffällig leise.

In Summe qualifizieren sich die Fulcrum Wind 42 als Allround-Laufradsatz für alle Rennrad-Einsatzbereiche (und würden dank ihrer großen Maulweite auch nicht vor Gravelbereifung zurückschrecken). Von Endurance- und Langstrecken-Fans über ambitionierte Marathonisti bis hin zu Rennfahrer*innen dürfte ein großes Publikum an den Laufrädern Gefallen finden.

Fulcrum Sharq im Labor- und Praxistest

Die neuen Fulcrum Sharq-Laufräder sind für Langstrecke und Allroad-Einsätze konzipiert. Fulcrum verspricht "eine noch nie dagewesene Mischung aus Laufruhe, Handling, Aerodynamik, Reaktionsfreudigkeit und Komfort."

Im Labor- und Praxistest überzeugen die neuen Fulcrum Sharq 42-Laufräder auf vielen Untergründen: von Flüsterasphalt über Kopfsteinpflaster und Co. bis hin zu Schotterpisten. Die Carbonfelgen kommen mit einer Maulweite von satten 25 Millimetern, was nach einer Reifenbreite von mindestens 30 Millimetern verlangt.

Wir haben die Fulcrum Sharq 42-Laufräder in Labor und Praxis getestet. Das Fazit fällt überwiegend positiv aus. Auch dank des ungelochten Felgenbetts hielten die Reifen im Tubeless-Setup die Luft auffällig gut. Die Diskussion um Hookless vermeiden die Felgen übrigens: Minihooks versprechen maximale Sicherheit für alle Reifentypen.

Hingucker der neuen Sharq-Laufräder ist das Felgenprofil mit unterschiedlichen Höhen, das an Zipp NSW- oder Princeton-Laufräder erinnert. Fulcrum nennt die daraus resultierende Form "2-Wave-Rim": Die Felge besitzt eine regelmäßige symmetrische Welle an der Felgennase, die an den Flanken in eine asymmetrische Welle übergeht. Die Höhe des Profils variiert zwischen 42 und 47 Millimeter, jeweils vom höchsten zum niedrigsten Teil der Welle gemessen.

Die ROADBIKE-Waage belasteten Vorder- und Hinterrad mit 671 beziehungsweise 787 Gramm, was einem Setgewicht von 1458 Gramm entspricht. Auch was die Seitensteifigkeit angeht, geben sich die Fulcrum Sharq nicht den Hauch einer Blöße: 101 Nm/° am Vorderrad und 92 Nm/° am Hinterrad sind ausgesprochen hohe Werte.

Die Fulcrum-Laufräder setzen die Beinkraft denn auch unmittelbar in Vortrieb um: Die Beschleunigung ist gut, die Lenkung präzise. Nervosität bei Seitenwind scheint den Laufrädern weitgehend fremd zu sein, der Geradeauslauf ist ausgeprägt.

Während man so mit den neuen Fulcrum Sharq dahingleitet, kann man sich näher mit den technischen Details befassen: Nicht nur die Felgenform ist neu, sondern auch das Carbon-Laminat, das aus einer Mischung von Fulcrum FF100-Kohlefasern und Harzen besteht. Ebenfalls neu sind die A3RO genannten Stahlspeichen mit drei Millimetern Breite und 0,8 Millimetern Dicke, die laut Fulcrum erhebliche aerodynamische Vorteile bringen.

Nach einigen tausend Testkilometern sehen die Fulcrum Sharq aus wie neu. Und stehen übrigens auch wie zu Testbeginn völlig mittig, die ermittelten Werte für Höhenschlag (0,22 bzw. 0,28 mm) und Seitenschlag (0,19 bzw. 0,27 mm) liegen deutlich innerhalb der Toleranz.

Was man hingegen sehr wohl in der Praxis bemerkt, ist die Tatsache, dass die vorne und hinten je 24 Speichen sich nicht berühren - zu keinem Zeitpunkt war Knacken zu hören, das unter anderem dadurch entstehen kann, wenn sich Staub und Schmutz an den Speichenkreuzungen sammeln.

Echte Gamechanger sind jedoch die sehr leicht laufenden Lager: Im Inneren der Aluminiumnaben drehen sich USB-Keramikkugellager, die auf durchgehenden Achsen mit Einstellring laufen, um - so Fulcrum - eine extrem präzise Vorspannung und maximalen Leichtlauf zu erreichen. In der fahrpraxis spürt man dies deutlich durch subjektiv absolut widerstandslosen Lauf. Gefühlt flitzt man mit den Fulcrum Sharq ohne große Anstrengung um jede Kurve, hohes Tempo halten die Laufräder spielerisch, der Spaßfaktor ist hoch - man fühlt sich einfach schnell.

Der nachhaltige Ansatz ist zeitgemäß, allgemein wirken die Laufräder progressiv.

Fulcrum Red Zone Carbon+

Die Verbesserungen des Red Zone Carbon+ sollen durch eine innovative Kombination von Harzen und unidirektionalen FF100-Hochmodulfasern ermöglicht worden sein. Laut Fulcrum soll sich so das Handling so um 9,5 Prozent und die Reaktivität um 10 Prozent im Vergleich zum Red Zone Carbon Laufrad gesteigert haben. Die charakteristische Form der Red Zone Carbon-Felge blieb unverändert. Die Konus-Lager wurden mit USB-Keramiklagern optimiert, was zu einer verbesserten Laufradleichtgängigkeit und einer Reduzierung von Gewicht und Wartungsaufwand führen soll.

Die entscheidende Verbesserung der Red Zone Carbon+ Felge liegt laut Hersteller in einer neuen Mischung aus Harzen und unidirektionalen FF100-Hochmodulfasern. Diese spezielle Faseranordnung ermöglicht eine Gewichtsreduktion um 4-5% im Vergleich zur Red Zone Carbon und soll zudem das Fahrverhalten verbessern. Das asymmetrische Profil - NIP(PLE) FORCE genannt - ist eine der wichtigsten Technologien dieses Laufrads. Es soll eine homogene, ausgeglichene Funktion und höhere Belastbarkeit gegenüber seitlichen Kräften durch eine doppelte Asymmetrie bieten: 6 mm auf einer Seite und 3,5 mm auf der anderen.

Die Felgen mit einem Profil von 26 mm und einer Innenweite von 28 mm sollen eine optimale Abstützung von Reifen zwischen 2,2 bis 2,4 Zoll Breite ermöglichen. Dank der sogenannten MoMAG-Technologie im Felgenbett ist ein einfacher, sicherer und unkomplizierter Tubeless-Einsatz möglich.

Die USB-Keramiklager komplettieren das Nabensystem und bieten höchste Laufradleichtgängigkeit und Zuverlässigkeit.

Fulcrum Red Power HP

Der beliebte Fulcrum Red Power HP-Laufradsatz wird für 2017 neu aufgelegt und deutlich modernisiert. Die neue Ausführung des Red Power HP ist mit einer enormen Felge 23C ausgestattet, die gute 28,5 mm breit ist! Die Vorgängerfelge 19C wurde also von einer 23C abgelöst, mit der Handlichkeit, Stabilität und Komfort beachtlich verbessert werden konnten. Sowohl das Vorder- als auch das Hinterrad sind mit 28 Edelstahleichen mit geradem Kopf ausgestattet, die mit Aluminiumnaben und Flanschen aus Aluminiumlegierung verbunden sind.

Ebenso wie die Vorgängerversion sind auch die neuen Laufräder Red Power HP ein außergewöhnliches Beispiel für Vielseitigkeit und Kompatibilität. Die hintere Radnabe wurde so entworfen, dass sie mit allen Standards und Antriebssystemen kompatibel ist, ohne den Haupkörper auswechseln zu müssen. In der 29- und 27,5-Zoll-Ausführung wird dieses Laufrad ihren „Rennstall“ in jedem Falle bereichern, gleich für welches Antriebssystem oder für welchen Rahmen Sie sich entschieden haben.

Zusammenfassung

Fulcrum bietet eine breite Palette an MTB-Laufrädern, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und Fahrstile zugeschnitten sind. Von E-MTB-spezifischen Modellen über Allround-Laufräder bis hin zu High-End-Carbon-Optionen bietet Fulcrum innovative Technologien und hochwertige Materialien, um eine optimale Leistung und Haltbarkeit zu gewährleisten.

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