Von wegen teuer: Diese vollgefederten E-MTBs beweisen eindrücklich, dass du schon um 4000 Euro richtig viel E-Mountainbike-Spaß für dein Geld bekommst. Die hier gezeigten vollgefederten E-Mountainbikes versprechen mit ihren dicken Motoren von Bosch, Shimano oder Yamaha samt ihren reichweitenstarken Akkus spaßige Touren und (teils) richtige Bergab-Action.
So gut sind die 4000-Euro-E-MTBs!
Abstriche? Musst du machen. Die meisten Bikes verorten sich in der klassischen "Touren-Fully"-Klasse mit 130-mm-Federweg. Das reicht für erste Trail-Abenteuer im heimischen Mittelgebirge, auf harten Alpen-Trails sehen wir diese E-MTBs aber eher weniger. Auch die weitere Ausstattung ist mitunter einfach, aber keinesfalls schlecht: Die allermeisten Bikes haben gute Fahrwerke ohne teuren Schnickschnack, die Schaltungen sind zwar günstig, aber haltbar und im Unterhalt preiswert.
Größter Wermutstropfen: Nicht jeder Hersteller verbaut in dieser Preisklasse sogenannte Vario-Sattelstützen, also Sattelstangen, die sich vom Lenker aus ins Sitzrohr versenken lassen. Solltest du dein zukünftiges E-MTB vorrangig auf Trails nutzen wollen, solltest du auf dieses Feature unbedingt achten!
Aber: Es verstecken sich in dieser Preisklasse auch echte Highlights! So schnüren Centurion, Conway, Propain, Radon, Rose, Specialized und YT für knapp unter der magischen 5000-Euro-Grenze richtig hart kalkulierte Bikes mit Federwegen von 140 bis satten 170 mm - teilweise sind diese Boliden bereits jetzt zum Saisonstart kräftig reduziert, weswegen hier ein genauer Blick in jedem Fall lohnt!
Loben muss man die Bikes für ihre in aller Regel dicken Bremsanlagen, die allermeisten E-MTBs in dieser Preisklasse kommen nämlich mit "dicken" 200-mm-Scheiben und eignen sich damit auch für schwerere Fahrer. Wo das nicht der Fall ist, haben wir es explizit erwähnt. Gleiches gilt für die maximalen Systemgewichte: Viele Hersteller haben sich der Realität gebeugt und geben ihre Bikes auch für gewichtigere Piloten frei, Spitzenreiter ist hierbei Giant mit bis zu 156 Kilo bestehend aus Fahrer, Schutzausrüstung und E-MTB.
Die besten E-MTBs um 4000 Euro im Überblick
Im Folgenden werden einige der besten E-MTBs um 4000 Euro vorgestellt:
1. Bulls Copperhead EVO AM 1 29
Ein veritables All-Mountain für relativ schmales Geld ist das Copperhead Evo AM 1 von Bulls. Es kommt mit einer Bulls-eigenen 34-mm-Gabel in Kombination mit einem Dämpfer von SR Suntour daher. Vorn 140 mm und hinten 150 mm Federweg versprechen bereits veritable Trail-Einsätze, es mangelt jedoch an einer Vario-Sattelstütze - schade! Geschaltet und gebremst wird mit einfacher, aber funktionaler Shimano-Hardware, allenfalls die Scheiben dürften für schwere Fahrer größer ausfallen.
- Vorteile: Gegen Aufpreis mit dicken Akkus verfügbar
- Nachteile: Keine Vario-Sattelstütze, kleine Bremsscheiben
- Preis: 4399 Euro
- Motor/Akku: Bosch CX Smart / 500 Wh
- Federweg: 150 / 140 mm
2. Canyon Neuron:ON AL 6.0
Auch der Koblenzer-Versender mischt die E-MTB-Szene auf - erst recht mit dem preiswerten Neuron:ON AL 6. Ab 3799 Euro kostet das E-Fully mit 130/120 mm Federweg - wobei die kleinen Rahmengrößen XS und S mit dem kleineren 504-Wh-Akku und "nur" einer 120-mm-Forke daher kommen. Bei den ausgewachsenen Rahmengrößen gibt's hingegen volle 130 mm vorn sowie einen 630 Wh Akku - dann erhöht sich der Preis jedoch um 200 auf immer noch faire 3999 Euro. Die Anbauteile sind für den Preis klasse: Das Fahrwerk stammt von Fox, gebremst und geschaltet wird mit einfacher, aber guter Shimano-Hardware, auch eine Vario-Sattelstütze ist dabei.
- Vorteile: für den Preis prima ausgestattet
- Nachteile: kleine Rahmen nur mit 504-Wh-Akku verfügbar
- Preis: ab 3799 Euro
- Motor/Akku: Shimano EP6 / (504) 630 Wh
- Federweg: (120) 130 / 130 mm
3. Centurion Numinis R800i
Zugelassen für sagenhafte 150 Kilo Systemgewicht (also Fahrer, Schutzausrüstung plus E-Bike) ist Centurions Numinis - und glänzt auch sonst mit guter Ausstattung! Ab 4699 Euro kostet das mit Boschs CX-Smart angetriebene Fully mit 140/130 mm Federweg und Vario-Sattelstütze mit bis zu 170 mm Hub (Rahmengröße L und XL). Geschaltet wird mit der neuen Cues-Schaltung von Shimano, als Bremse kommt Tektro-Hardware mit 203-mm-Scheiben zum Einsatz - passend zum Systemgewicht-Maximum. Cool: Das Centurion kommt bis auf Rahmengröße S immer mit dem dicksten Bosch-Akku mit 750 Wh, auch an eine Licht-Anlage mit StVZO-Zulassung wurde gedacht.
- Vorteile: für den Preis hervorragend ausgestattet
- Nachteile: kleiner Rahmen nicht mit 750-Wh-Akku bestellbar
- Preis: ab 4699 Euro
- Motor/Akku: Bosch CX Smart / 625 Wh
- Federweg: 140 / 130 mm
4. Centurion No Pogo F800i
Noch eine Option von Centurion: Komplett StVZO-konform dank Lichtanlage, dickem Systemgewicht von satten 150 kg und Shimano EP6-Antrieb: Was will man mehr? Denn auch der Rest passt: Zwar ist das Suntour-Fahrwerk sicherlich nicht das Hochwertigste in dieser Übersicht, mit 140/135 mm Federweg aber eines der potenteren. Dazu passt, dass das Centurion zudem mit einer Vario-Sattelstütze mit 170 mm Hub (Größe L und XL) im Laden steht. Die, gepaart mit der kräftigen Tektro-Bremse, machen aus dem No Pogo ein echtes E-MTB für spaßige Trail-Ausflüge!
- Vorteile: für den Preis super ausgestattet
- Preis: 4399 Euro
- Motor/Akku: Shimano EP6 / 630 Wh
- Federweg: 140/135 mm
5. Conway eWME 4.9
"We make Enduro" verkündet Conway bei seinem eWME 4.9 stolz - und verkauft für 4500 Euro einen echten Vertreter dieser Gattung! Satte 160 mm Federweg rundherum verspricht Conway, die Gabel stammt von Rock Shox, der Dämpfer von den Konkurrenten Fox - und heben sich wohltuend in der "Güteklasse" von den anderen Mitbewerbern dieser Liste ab. Auch der Rest passt: Geschaltet wird mit 12-Fach-XT-Komponenten von Shimano, gebremst mit Maguras MT5 samt großer 203-mm-Scheiben. Selbst für einen Dropper-Post hat's in der Kalkulation gereicht - und das trotz Shimanos EP8 und einem 720-Wh-Akku! Unser Tipp für ambitionierte, aber preisbewusste Trail-Junkies - oder die, die es werden wollen.
- Vorteile: Sattes Fahrwerk, gute Parts
- Nachteile: nur 130 Kilo Systemgewicht
- Preis: 4499,95 Euro
- Motor/Akku: Shimano EP8 / 720 Wh
- Federweg: 160/160 mm
6. Cube Stereo Hybrid 120 Race 625
Ein Tourer durch und durch - so sieht sich das Stereo Hybrid 120 in der Race-Ausstattung von den Waldershofern. Cube baut für 4299 Euro ein attraktives, wenn auch nicht primär für harte Trail-Action ausgelegtes E-Touren-Fully. Dazu passt der bärige Bosch-CX-Antrieb mit reichweitenstarkem 625-Wh-Akku, die XT-Schaltung, das Fox-Fahrwerk mit 120 mm Federweg und Magura-Bremsen mit großen 203-mm-Scheiben. Aber: Es fehlt für den Kampfpreis eine Vario-Sattelstütze.
- Vorteile: Bäriger Motor, funktionale Ausstattung
- Nachteile: Vario-Sattelstütze fehlt
- Preis: 4299 Euro
- Motor/Akku: Bosch CX Smart / 625 Wh
- Federweg: 120/120 mm
7. Ghost E-ASX 130 Essential
Auch das Ghost E-ASX sieht sich mit seinen 130 mm Federweg eher als touristischer Alltagsbegleiter. Dazu spricht die Ständer-Aufnahme und die für die Trail-Action quasi unentbehrliche Vario-Sattelstütze. Die restlichen Anbauteile sind - gemessen am Kaufpreis - durchaus fair: Als Antrieb fungiert einmal mehr Boschs-CX-Motor mit Smart-Anbindung und 625-Wh-Akku, geschaltet wird mit Shimanos kreuzstabiler und im Unterhalt günstiger Deore 1x11. Das eher einfache Fahrwerk stammt von SR Suntour, die Bremse ist wiederum guter Shimano-Standard.
- Vorteile: Gemessen am Kaufpreis gut ausgestattet
- Preis: 4499 Euro
- Motor/Akku: Bosch CX Smart / 625 Wh
- Federweg: 130/130 mm
8. Giant Stance E+ 1
Auch Giant hat ein Herz für schwere Piloten und erlaubt ein Systemgewicht von satten 156 Kilo (also Fahrer plus Schutzausrüstung und E-MTB) - ideal, wenn du als groß gewachsener einen Trainingsbegleiter gegen die überschüssigen Pfunde suchst. Und auch sonst kann sich das Stance E+ 1 sehen lassen: Das Fahrwerk aus Rock-Shox-35-Gabel und SR-Suntour-Dämpfer liefern im Alu-Rahmen touristische 140 mm Federweg vorne wie hinten, eine Sattelstütze mit 170 mm Hub (in Größe L) schafft Platz und Vertrauen auf dem Trail. Und auch der Antrieb kann sich sehen lassen: Power liefert der von Yamaha stammende SyncDrive-Sport2-Motor mit 75 Nm Drehmoment, Energie liefert ein 625-Wh-Akku. Geschaltet wird wie in der Preisklasse üblich günstig, aber mit Shimanos Deore-Gruppe gut, als Bremse kommt Tektros Orion mit großen 203-mm-Scheiben zum Einsatz.
- Vorteile: Sattes Systemgewicht, gemessen am Kaufpreis gute Parts
- Nachteile: Motor nicht ganz so kräftig wie Bosch/Shimano, eher schwer
- Preis: 4399 Euro
- Motor/Akku: (Yamaha) SyncDrive Sport2 / 625 Wh
- Federweg: 140/140 mm
9. Haibike AllTrail 4 29
Auch die Erfinder des E-MTBs haben ein preislich attraktives E-Fully im Angebot: AllTrail 4 nennt Haibike deren Schöpfung, angetrieben von Yamahas PW-ST-Motor gepaart mit einem 630-Wh-Akku und einem SR-Suntour-Fahrwerk mit 120 mm Federweg vorn wie hinten. Schade: Es ist nur bis 120 Kilo Systemgewicht zugelassen, zudem fehlt eine Vario-Sattelstütze. Löblich hingegen: Das Alltrail gibt's mit großen 29"-Reifen oder mit wendigeren 27,5-Zöllern - bei letzterem wächst der Federweg auf stolze 140 mm an, der Preis und Antrieb bleiben identisch. Aber: Das 27,5er gibt es nur in den Rahmengrößen S bis L.
- Vorteile: als 29"- oder 27,5"-Bike erhältlich
- Nachteile: Systemgewicht für gewichtige Piloten zu niedrig, keine Vario-Sattelstütze
- Preis: 4399 Euro
- Motor/Akku: Yamaha PW-ST / 630 Wh
- Federweg: 120/120 mm
10. KTM Macina Chacana 591
Auch die Truppe von KTM stellt in der um-4000-Euro-Liga ein cooles E-Fully auf die Räder: Angetrieben wird das Macina Chacana von Boschs CX-Smart-Antrieb, ab Werk kommt es mit einem 500-Wh-Akku daher - der reicht fürs anvisierte, eher Stand-Land-Fluss-Territorium trotzdem aus. Dazu passt auch der Federweg von in der Preisklasse typischen 130/125 mm, die fehlende Vario-Sattelstütze - für Trail-Action solltest du aber nachrüsten (lassen). Der Rest hingegen passt für jeden Einsatzzweck: Die Gabel stammt von SR Suntour, der Dämpfer hingegen von Rock Shox, geschaltet wird - du hast es erraten - mit Shimanos Deore mit zehn Gängen. Schade: Gebremst wird nur vorn mit einer großen 203-mm-Scheibe, hinten verbaut KTM eine kleinere mit 180-mm-Durchmesser - schwere Fahrer sollten für Bergab-Spaß diese daher besser tauschen.
- Vorteile: ordentliche Parts, bäriger Motor
- Nachteile: kleiner Akku, keine Vario-Sattelstütze
- Preis: 4599 Euro
- Motor/Akku: Bosch CX Smart / 500 Wh
- Federweg: 130/125 mm
11. Propain Ekano 2 AL Mix
Let's fetz: Mit dem Ekano 2 AL hat Versender Propain ein haarscharf unter der 5000-Euro-Liga rangierendes Hammer-E-MTB im Programm! Satte 180 mm Federweg aus der fetten Rock-Shox-Zeb-Gabel, hinten schafft ein Stahlfederdämpfer aus gleichem Hause im berühmt-berüchtigten Pro10-Hinterbau satte 170 mm! Auch der Rest passt Versendertypisch: Angetrieben wird das E-Enduro von Shimanos EP6-Motor, als Akku kommt ein Speicher mit guten 626 Wh zum Einsatz - genügend für actionreiche Feierabend- oder Bikepark-Runden. Cool: Im Bike-Konfigurator lässt sich das Ekano 2 zum Traumbike wandeln - mit entsprechendem Aufpreis.
- Preis: ab 4994 Euro
- Motor/Akku: Shimano EP6 / 626 Wh
- Federweg: 180/170 mm
12. Radon Render AL 8.0 750
Radon ist in der Welt der "Versender", wie man die Direktvertriebler allgemein nennt, nicht mehr wegzudenken. Kaum verwunderlich also, dass sie auch ein Stück vom E-MTB-Kuchen abhaben wollen! Mit dem Render schnürren sie zudem ein richtig fair kalkuliertes, aktuell heftig rabattiertes Gesamtpaket zusammen. Bosch-CX-Smart-Motor, 750-Wh-Akku, Sram-NX-Schaltung, Marzocchi-Fox-Fahrwerk mit 150/140 mm - wir finden zu dem Preis von aktuell 3499 Euro beim besten Willen keinen echten Nachteil an diesem Rad.
- Vorteile: superfair kalkuliertes E-MTB
- Preis: 4599 Euro
- Motor/Akku: Bosch CX Smar / 750 Wh
- Federweg: 150/140 mm
13. Rose Root Miller Plus
Es ist derzeit der Preiskracher schlechthin: Das Root Miller Plus kommt zwar noch mit Boschs "altem" CX-Motor ohne Smart-Anbindung, ist davon ab aber für den Preis himmlisch ausgestattet - und mit 23 Kilo sogar wirklich leicht. Rock-Shox-Fahrwerk mit 150/150 mm Federweg, Vario-Stütze, dickem 630-Wh-Akku und der derzeit kräftig rabattierte Kaufpreis machen aus ihm unseren Tipp für Preis-Leistungs-Bewusste!
- Vorteile: derzeit ein richtiges Schnäppchen
- Nachteile: Motor ohne Smartphone-Anbindung
- Preis: 4999 Euro
- Motor/Akku: Bosch CX (ohne Smart!) / 625 Wh
- Federweg: 150/150 mm
14. Scott Strike eRIDE 940
Ein Schnäppchen in dieser Liste ist Scotts Strike eRide zu nur 3599 Euro! Trotz spitzer Kalkulation bekommst du Boschs modernen CX-Smart-Antrieb und gute 140/140 mm Federweg. Geschaltet wird mit Srams günstiger SX-Schaltung, die Marzocchi-Gabel ist aber dafür richtig gut. Löblich: Auch an große Bremsscheiben hat Scott gedacht. Schade: Das Strike kommt nur mit einem kleinen 500-Wh-Akku.
- Vorteile: sehr günstig, fair ausgestattet
- Nachteile: kleiner 500-Wh-Akku
- Preis: 3599 Euro
- Motor/Akku: Bosch CX Smart / 500 Wh
- Federweg: 140/140 mm
15. Specialized Turbo Levo Alloy
Specialized ist quasi AMG unter den Bike-Herstellern - logisch also, dass das "S" auf dem Rahmen selbst in Einsteiger-Gefilden seinen Preis hat: Mit rund 5000 Euro sprengt das Turbo Levo mit Alu-Rahmen die Liste etwas, mit Glück bekommst du es im Laden aber unter der UVP.
Auslaufmodelle und Rabatte nutzen
Auslaufmodelle werden zum Saisonende von den Herstellern traditionell mit krassen Rabatten versehen. Aufgrund der inflationsbedingt geringen Kaufkraft versucht die Industrie außerdem, selbst brandneue Modelle zu Schleuderpreisen unter die Leute zu bringen. Noch nie war es so einfach, selbst prestigeträchtige und top ausgestattete Modelle zu fairen Preisen zu bekommen.
Beispiele für aktuelle Angebote
Die folgenden Beispiele zeigen, wie stark Mountainbikes derzeit reduziert sind:
- 7799 € statt 8999 €: Trek Supercaliber SLR 9.9 X0 Gen. 2
- 3599 € statt 5899 €: Cannondale Scalpel HT Carbon 1
- 2299 € statt 3699 €: Cube Stereo One22 HPC EX 29 MY23
- 6250 € statt 12.500 €: Specialized S-Works Stumpjumper Transmission
- 2999 € statt 4399 €: Radon Jab MX 9.0
- 4799 Euro statt 5999 Euro: Canyon Torque Mullet CF 9
Gebrauchte Mountainbikes als Alternative?
Wer viel Mountainbike zum möglichst kleinen Preis haben will, hat die besten Chancen auf dem Gebrauchtmarkt. Doch das passende Gebrauchte zu finden, ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Der Markt regelt, aber leider nicht immer zu den eigenen Gunsten. Manchmal lassen sich die hohen Anforderungen an ein neues Mountainbike nicht mit dem eigenen, meist beschränkten Budget vereinbaren. Die offensichtliche Lösung für dieses Problem ist: ein gebrauchtes Mountainbike kaufen.
Worauf sollte man beim Kauf eines gebrauchten Mountainbikes achten?
Beim Kauf eines gebrauchten Mountainbikes gibt es einiges zu beachten, um einen Fehlkauf zu vermeiden. Hier sind einige Tipps:
- Zustand des Rahmens: Informiert euch bereits vor der Bike-Besichtigung, was die Schwachstellen des Bike-Rahmens sind. Haltet beim Rahmen Ausschau nach Rissen, Dellen oder anderen Beschädigungen.
- Komponenten-Check: Überprüft alle Komponenten auf ihre Funktionstüchtigkeit. Dazu gehören Bremsen, Schaltung, Dämpfer, Gabel, Laufräder und Reifen.
- Probefahrt: Macht eine ausgiebige Probefahrt, um das Fahrverhalten des Bikes zu testen.
- Vertrauensbasis: Versucht, eine Vertrauensbasis mit dem Verkäufer aufzubauen. Fragt nach den Wartungsarbeiten und Service-Intervallen.
- Kaufvertrag: Haltet alle Vereinbarungen schriftlich fest.
Mit diesen Tipps und den vorgestellten Modellen steht dem nächsten E-MTB-Abenteuer nichts mehr im Wege!
Verwandte Beiträge:
- MTB Fully 29 Auslaufmodell: Warum sich der Kauf jetzt richtig lohnt!
- MTB Fully 27.5 im Test: Warum das Auslaufmodell trotzdem begeistert!
- MTB Fully 29 Zoll Test Vergleich: Die Top Modelle für ultimatives Fahrvergnügen!
- Unschlagbare Mountainbike Tour Tipps für Anfänger – So meisterst du jede Strecke mühelos!
- Geführte Radtour Wien: Die Top-Routen für ein unvergessliches Stadterlebnis
Kommentar schreiben