Der Fünf-Flüsse-Radweg, einer der schönsten Radwege Bayerns, schlängelt sich entlang der idyllischen Flüsse Donau, Altmühl, Pegnitz, Vils und Naab. Mit einer Länge von 300 Kilometern bietet der Fünf-Flüsse-Radweg eine wunderbare Radstrecke durch Bayerns Natur und Geschichte. Dank seiner steigungsarmen Streckenführung eignet sich der Radweg für Radfahrer jeden Niveaus.
Die Etappen des Fünf-Flüsse-Radwegs
Die Route ist in fünf Etappen unterteilt, von Regensburg über Kelheim nach Neumarkt, von Neumarkt nach Nürnberg, weiter nach Amberg und schließlich zurück nach Regensburg. Für besonders sportliche Radfahrer kann der Weg auch in nur vier Tagen bewältigt werden, wobei die Etappen zwischen 31 und 75 Kilometern lang sind.
Etappe 1: Regensburg nach Neumarkt i.d. Opf.
Nach einem Besuch der UNESCO-Welterbestadt Regensburg radelt man stadtauswärts rund 7 km auf dem Donau-Radweg, der als Zubringer zum Fünf-Flüsse-Radweg fungiert. Man radelt dabei durch ein wunderschönes Parkgelände direkt an der Donau mit altem Baumbestand, Badeseen, einem Campingplatz und weitläufigem Abenteuerspielplatz. Nach der reizvollen Aussicht auf die „Winzerer Höhen“, erreicht man stromaufwärts die Donau-Fähre in Regensburg-Prüfening (unterhalb der Eisenbahnbrücke nach Riegling/Sinzing) und befindet sich nun auch auf der Fünf-Flüsse-Trasse. Die Tour führt jetzt entlang der Donau, unter der Autobahnbrücke hindurch, an Matting vorbei bis zur Pylonbrücke vor Bad Abbach, die nach der französischen Partnerstadt Charbonniéres-les-Baines benannt ist. Der Kurort Bad Abbach ist seit dem Jahr 1465 für seine Schwefel- und Moorbäder bekannt, die bereits Kaiser Karl V. zur Entspannung nutzte. Heute lädt die Kaiser-Therme zu einem Besuch des Thermalbades und einer ausgedehneten Saunalandschaft. Der weitere Weg führt durch die Ortschaften Poikam und Kelheimwinzer. Hier bietet sich die Möglichkeit, preiswert und naturnah auf einem Bauernhof-Campingplatz zu übernachten. Weiter entlang der Donau fahrend erreicht man schließlich die Wittelsbacherstadt Kelheim mit seiner berühmten Befreiungshalle König Ludwigs I.
Eine davon ist die Weltenburger Enge („Donaudurchbruch“) im gleichnamigen Naturschutzgebiet, dessen schroff aufragende Felswände man bei einer romantischen Schifffahrt bewundern kann. Während der Saison verkehren die Ausflugsschiffe zwischen Kelheim und Kloster Weltenburg mehrfach täglich, sodass man sich einen Besuch des historischen Klosters Weltenburg und den Genuss einer „Klosterhalben“ nicht entgehen lassen sollte.
Hinweis: Ab der Schleuse in Poikam verläuft der Radweg auf Naturwegen. Von Kelheim führt der Radweg hinein in das Altmühltal Richtung Essing. Ca. 4 km entfernt von Kelheim und noch bevor die Ortschaft Essing erreicht ist, thronen oben am rechten Talhang zwei gelbe Türme, wovon der größere den Eingang zu einer faszinierenden unterirdischen Welt markiert. Für einen Besuch der Tropfsteinhöhle Schulerloch lohnt sich der Fußweg (Rad am P abstellen und 20 min. zur Höhle gehen). Besondere Tropfsteinformationen, ein weltweit einmaliges Wasserbecken und eine einzigartige Video-Projektion direkt an die Höhlenwand, in der Sie Mammuts und Neandertalern wieder begegnen, bieten ein unvergessliches Erlebnis. In jeder Führung erfahren Sie auch interessante Fakten zu Archäologie und Geologie. Die Temperatur beträgt das ganze Jahr über konstant 9° C. Eine Besichtigung der Tropfsteinhöhle Schulerloch ist nur im Rahmen einer geführten Tour möglich. Diese sind täglich, jede halbe Stunde.
Die Häuser der kleinen Ortschaft Essing sind bis direkt an die Felswände des Weißen Jura gebaut, die sich dahinter majestätisch erheben. Entlang des ehemaligen Ludwig-Donau-Main-Kanals führt die Route weiter in das Altmühltal hinauf. Entlang der Altmühl geht es nach Dietfurt, der malerischen Siebentälerstadt mit der über 500 Jahre alten und noch letzten laufenden Mühle im Altmühltaler Mühlenmuseum. Auf der Trasse einer ehemaligen Eisenbahnstrecke erreicht man schließlich die Altstadt Beilngries, die von der imposanten Doppelturmfassade der Stadtpfarrkirche St. Walburga dominiert wird. Direkt am Main-Donau-Kanal befindet sich die Erlebniswelt Wasserstraße in der Gösselthalmühle. Unweit von Plankstetten liegt das mittelalterliche Kleinod Berching, in dem auch die Themenetappe „Zeitreise im Altmühltal“ endet. Wer weiter radelt, erreicht nach einer herrlichen Tagestour schließlich die Altstadt von Neumarkt in der Oberpfalz.
Hinweis: Ab der Schleuse Gronsdorf in Kelheim verläuft der Radweg auf Naturwegen. Die hübsche Altstadt von Neumarkt ist natürlich immer einen Rundgang wert. Daneben laden weitere Attraktionen der näheren Umgebung zu einem Abstecher ein: Die weithin sichtbare Burgruine Wolfstein, die barocke Wallfahrtskirche Mariahilf oder auch die Sternwarte auf dem Mariahilfberg sind lohnende Ziele.
Etappe 2: Neumarkt nach Nürnberg
Bei Feucht quert der Ludwigkanal die Schwarzachklamm mit einem spektakulären Brückenbauwerk. Ein Abstieg in die Klamm lohnt sich (Einstieg bei der Gaststätte Brückkanal). Nach dem Markt Wendelstein verlässt man bei Worzeldorf den Kanal. Durch den Wald von Worzeldorf geht es bis zur Einmündung in die Trierer Straße. Wir haben die alterwürdige freie Reichstadt Nürnberg erreicht. Vorbei am Reichparteitagsgelände geht es in Richtung Stadtmitte. Auf dem Uferweg entlang Wöhrder Sees und durch die Pegnitzauen verlässt man Nürnberg in Richtung Osten.
Etappe 3: Nürnberg nach Amberg
Vorbei an der Schlossruine Oberbürg geht es weiter in das Industriedörfchen Hammer. Über Schwaig und Röthenbach führt der Weg abseits der Hauptstraßen bis ins Dorf Wetzendorf. Von dort ist die Kreisstadt Lauf bereits in Sicht. Auf der neuen Route verläuft die Trasse zunächst vorbei am Industriemuseum und dann über den historischen Marktplatz. Nach den traditionsreichen FAUN-Werken geht es beim Gewerbegebiet Bräunleinsberg nach rechts zum malerischen Dorf Ottensoos. Die St. Veitskirche ist nicht nur sehenswert, sondern ist auch eine offizielle Radwegkirche. Entlang am Bahndamm erreichen wir Henfenfeld. Ein kleiner Rastplatz im Ort lädt zu einer Pause ein. Über die Pegnitzwiesen geht es nach Hersbruck. Kurz nach Hersbruck, auf dem weiteren Weg in Richtung Pommelsbrunn, trifft man auf einen herrlichen Baggersee zu Füßen der Houbirg einer keltischen Fliehburg. Vor Hohenstadt verabschiedet sich die Pegnitz dann vom Radweg und schwenkt nach Norden in ihren Oberlauf. Wir folgen dem idyllischen Högenbach in Richtung Osten, vorbei an Pommelsbrunn, bis Hartmannshof. Über Weigendorf und Etzelwang erreicht man bald Neukirchen, das zu einem Abstecher in die nahegelegene Osterhöhle einlädt. Durch die abwechslungsreiche Juralandschaft geht es schließlich nach Sulzbach-Rosenberg hinein. Hier finden sich am Marktplatz neben gemütlichen Gasthäusern das gotische Rathaus, das einen Besuch wert ist. Über Poppenricht erreicht man schließlich das Etappenziel Amberg, das mit einer reichhaltigen Gastronomie und zahlreichen Sehenswürdigkeiten aufwartet.
Etappe 5: Amberg nach Regensburg
Die Etappe Amberg-Regensburg ist überaus kinderfreundlich und bietet entlang der Flüsse Vils und Naab zahlreiche Möglichkeiten für Natur- und Kulturfreunde. Weiter das Vilstal hinunter führt der Weg an Theuern mit seinem Schloss und dem Bergbaumuseum und später an Ensdorf mit dem Asam-Kloster und der Umweltstation vorbei. Man passiert Rieden und Vilshofen und erreicht am Zusammenfluss von Vils und Lauterach den Markt Schmidmühlen mit seinem sehenswerten Hammerschloss und einer abwechslungsreichen Gastronomie. Nach einigen weiteren, kleinen Ortschaften führt der Weg schließlich in den Markt Kallmünz hinein, das für seine malerische Kulisse, der über dem Ort thronenden Burganlage und seine lebendige Künstlerszene bekannt ist. Ab Kallmünz geht es im breiten Naabtal weiter. Auf halber Strecke in Richtung Regensburg erreicht man Pielenhofen mit seinem imposanten barocken ehemligen Kloster, das zu einer Verschnaufpause einlädt. In Mariaort mit seiner Wallfahrtskirche steht man bereits vor den Toren Regensburgs und kann bei guter Sicht die Türme des Regensburger Doms erblicken. Über die Eisenbahnbrücke bei Mariaort geht es schließlich nach Prüfening, den westlichsten Stadtteil der UNESCO-Welterbestadt Regensburg, das mit über 2000 Jahren Stadtgeschichte und einer Vielzahl von Attraktionen aufwartet. Der Anschluss nach Regensburg erfolgt über den Donauradweg.
Radfreundliche Unterkunft in Amberg: Das Bootshaus
Auf Ihrer Reise entlang des Fünf-Flüsse-Radwegs stehen Ihnen zahlreiche Unterkünfte zur Verfügung. Doch wenn Sie nach einem ereignisreichen Tag auf dem Rad nach einer perfekten Unterkunft suchen, sollten Sie das Bootshaus mitten im Herzen der historischen Altstadt Ambergs nicht verpassen. Direkt am Radweg und am Fluss gelegen, bietet das Bootshaus nicht nur gemütliche Zimmer für einen erholsamen Schlaf, sondern auch Plattformen über dem Wasser, wo Sie bei einem kühlen Getränk den Tag ausklingen lassen können. Als stolzer Inhaber der Bett & Bike Zertifizierung sind wir als radfreundliche Unterkunft ausgezeichnet. Bei uns können Sie Ihr Rad bedenkenlos abstellen und auf unsere Fahrradkarten sowie den Fahrrad-Reparatur-Kasten zugreifen. Wie wäre es mit einem weiteren Tag in Amberg? Hausgäste können bei uns Kayaks ausleihen und unsere schöne Stadt vom Wasser aus erkunden.
Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt erhoben. Die Angaben erfolgen ohne Gewähr und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. hat eigenverantwortlich zu erfolgen. Informieren Sie sich vor Beginn der Tour über die Wetterverhältnisse. Die Daten dürfen zum privaten Gebrauch verwendet und weitergegeben werden. green-solutions und Partnern urheberrechtlich belegt. Hier geht es zu den GPS-Daten. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt erhoben. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt erhoben. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt erhoben. Das Multi-PDF eignet sich für längere Touren.
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