Das Garmin Zumo XT2 ist ein Navigationsgerät, das speziell für Motorradfahrer entwickelt wurde und zahlreiche nützliche Informationen liefert. Echtzeit-Updates zu Wetter- und Verkehrslage helfen bei der Planung unterwegs, während Tankstellen, Werkstätten und Motorradattraktionen entlang der Route angezeigt werden.
Sicherheitsfunktionen des Zumo XT2 bieten ein Plus an Schutz. Warnungen vor scharfen Kurven, Bahnübergängen und Tempolimits helfen, Risiken zu vermeiden. Mit einer individuell anpassbaren Benutzeroberfläche lässt sich das Motorrad-Navi perfekt auf die Bedürfnisse des Fahrers abstimmen. Die praktische Split-Screen-Ansicht ermöglicht es, gleichzeitig Karten und zusätzliche Informationen wie POIs oder Höhenprofile anzuzeigen.
Zahlreiche Extras können unterwegs nützlich sein: Ein Trip-Recorder erfasst Fahrdaten für Analysen, während Widgets wie Wetterinfos, Kalendereinträge und Sonnenzeiten praktische Zusatzinfos liefern. Die Kartenansicht kann individuell angepasst werden, um Verkehrsdaten, Geländeprofile oder Tankstellen anzuzeigen.
Garmin Zūmo XT 2: Funktionen und Konnektivität
Garmin’s zūmo XT 2 kommt mit vorinstallierten Karten für Europa, die lebenslange Updates ermöglichen. Karten für andere Regionen, wie Nordamerika, können ebenfalls hinzugefügt werden. Für Abenteurer stehen topografische Karten und BirdsEye-Satellitenbilder ohne Abonnement zur Verfügung.
Dank Bluetooth- und WLAN-Konnektivität lässt sich das Garmin zūmo XT 2 problemlos mit Smartphones koppeln. Auf diese Weise können Anrufe sicher per Freisprechfunktion entgegengenommen und weitere Funktionen genutzt werden. Besonders praktisch ist die Integration mit der Garmin Tread-App, die vielfältige Möglichkeiten bietet.
Garmin Tread: Navigation für Offroad-Abenteuer
Das Garmin Tread ist mit zahlreichen Funktionen wie zum Beispiel dem Gruppen-Tracking, Updates per WLAN, topografischen Karten und vielem mehr ausgestattet, wobei die neue Turn-by-Turn Trailnavigation mit akustischen Abbiegehinweisen speziell Offroad-Freaks im Gelände punktgenau ans Ziel leitet.
Mit vorinstallierten, interkontinentalen Straßen- und Geländekarten für Europa, Afrika und den Nahen Osten sind der Routenplanung praktisch keine Grenzen gesetzt. Via Garmin Express steht obendrein auch noch Kartenmaterial für Nord- und Südamerika, sowie Australien und Neuseeland als Download zur Verfügung. Weltweite BirdsEye-Satellitenbilder können via WLAN direkt auf das Navi geladen und entsprechend genutzt werden.
Planen lässt sich eine Route sowohl am Navi selbst, als auch über die neue Garmin Tread App. Auf der stehen das gleiche Kartenmaterial, die gleichen Routenpräferenzen und die gleichen Fahrzeugprofile zur Verfügung, wie auch auf dem Navi. Software- oder Karten-Updates können damit einfach per WLAN aufgespielt werden.
Die App erweitert die Funktionen zudem um Smart Notifications, mit denen eingehende Nachrichten oder auch Anrufe vom Smartphone direkt auf dem Navi angezeigt werden, ebenso wie Echtzeitinfos zu Verkehrsbehinderungen, Wetter und Kraftstoffpreisen, sowie die Group Ride Mobile Funktion.
Bis zu 20 Fahrer können gleichzeitig in der Group Ride Tracker Funktion eingebunden werden, was natürlich den Vorteil ergibt, dass keiner verloren gehen kann - eine coole Sache, vor allem für echte Abenteuerreisende.
Garmin Zumo XT: Besonderheiten und Einschränkungen
Das Garmin GPS Zumo XT soll sich besonders für Motorradfahrer eignen. Bisher habe ich immer eine Navigations App auf meinem Smartphone genutzt, um meine Touren zu planen. Jetzt bin ich gespannt, was das Garmin GPS Zumo XT zu bieten hat.
Daher bekomme ich beim Auspacken des Zumo XT bereits den ersten Schreck. Auch die beiliegende Kurzanleitung in der auf „Einbau durch einen Fachhändler“ hingewiesen wird verwirrt mich zunächst. Die Plug-and-Play verwöhnte Apple Userin wird hier nicht zufrieden gestellt.
Während der gesamten Fahrt ist das Display sehr gut lesbar, selbst bei starker Sonneneinstrahlung. Die Sprachansagen kommen frühzeitig genug, um reagieren zu können. Direkt auf dem Gerät lässt sich unkompliziert ein Ziel eingeben und die Tour dorthin wird schnell berechnet.
Rundtouren werden zwar angeboten, doch hier kann ich nur zwischen Streckenlänge, Fahrdauer oder einem Zielpunkt auswählen. Die Planung einer mehrtägigen Reise oder einer größeren Tour lässt sich direkt am Gerät schwer bewerkstelligen. Das muss man dann doch am PC erledigen.
Und hier gibt es für mich die nächste Schwachstelle. Ich muss mir erst das Garmin BaseCamp (Planungssoftware mit allerlei Features) herunterladen. Für mich, die sich einfache und schnelle Lösungen wünscht, eine nervige Angelegenheit.
Garmin Zumo XT2: Verbesserungen und neue Funktionen
Das Garmin Zumo XT2 ist nicht nur mit einem größeren Display ausgestattet, sondern auch mit einer beeindruckenden Auflösung und Farbgenauigkeit, die selbst bei hellem Sonnenlicht eine klare und detaillierte Anzeige von Karten und Navigationsanweisungen ermöglicht.
Die verbesserte Halterung gewährleistet eine sichere Befestigung des Geräts am Motorrad, selbst bei holprigen Fahrten. Darüber hinaus wurden die Software und Benutzeroberfläche des Zumo XT2 vollständig überarbeitet, um eine noch bessere Benutzererfahrung zu bieten. Mit erweiterten Navigationsfunktionen, präzisen Turn-by-Turn-Anweisungen und Verkehrsinformationen in Echtzeit ist das Zumo XT2 das perfekte Begleitgerät für Motorradfahrer, die ihre Touren und Abenteuer optimal planen möchten.
Die neue Version der Motorradhalterung kann mit einigen Verbesserungen aufwarten. Zum einen sitzt das Navi jetzt spürbar fester in der Halterung - der Druckknopf zur Entriegelung geht auch nicht mehr so leicht wie beim Vorgänger. Außerdem sind jetzt Gummiplättchen eingearbeitet. Neben den zwei Kontaktpins zur Stromversorgung gibt es jetzt noch einen dritten, welcher als Antennenverlängerung über das Anschlusskabel fungiert.
Über die WLAN-Verbindung können Updates der Software und des Kartenmaterials vorgenommen werden. Die Bluetooth- Verbindung bietet die Möglichkeit dein Mobiltelefon zu koppeln. So kannst du Anrufe/ Nachrichten steuern und Musik abspielen.
Sie bieten Dir die Möglichkeit die Topografie besser zu erkennen. Es werden neben befestigten Wegen auch unbefestigte Wege (Unbekannte Oberfläche), Schotter und Wanderwege angezeigt. Sozusagen ein vorinstallierter Reiseführer.
Hier kannst du Dir die Kartenansicht ganz nach deinen Wünschen gestalten. Es stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, welche nach belieben an oder abgewählt werden können: BirdsEye (Satellitenbilder, welche man sich über WLAN für die jeweilige Region herunterladen kann), Topografisch, Beliebte Strecken (Motorrad), persönliche Sammlungen (z.B.
Diese bietet deutlich mehr Möglichkeiten. Die App startet in der Karten- Ansicht. Hier kannst du direkt am Smartphone deine Route planen und erstellen. Hierbei ist die Vorgehensweise gleich zu der, direkt am Navi. Erfolgt also mit dem neuen integrierten Routenplaner.
Man sendet den Wegpunkt an die Tread App und dort gibt es dann die Funktion „An Gerät senden“. Auch ein Speichern des Wegpunktes ist möglich, dann landet er ebenfalls wieder in der Explore Bibliothek. Es kann in den Einstellungen, analog zum Navi, Vermeidungen und der Umgang mit Umweltzonen eingerichtet werden. Die Routen werden in der Garmin Explore- Bibliothek gespeicher.
Ebenfalls ein neues Feature war der Routenplaner im Test. Es gibt ihn sowohl in der Tread App, als auch direkt auf dem Navigationsgerät. Durch einfaches tippen auf der Karte lässt sich ein Punkt nach dem anderen der Route hinzufügen. Man tippt also einmal seinen gewünschten Routenverlauf ab und schon ist die Route fertig.
Durch Anwählen von einem Abschnitt, öffnet sich die Einfüge Option, mit welcher man noch Korrekturen vornehmen kann. Für jeden Abschnitt (Bereich zwischen zwei Zwischenzielen) kann separat ausgewählt werden, nach welcher Routenpräferenz er berechnet werden soll: „Kürzere Zeit“, „Gerade Linie“ oder „Abenteuer“.
Über das „Lupen-Symbol“ gelangt man zur normalen „Zieleingabe“ Seite. So können dann Adressen, POIs oder sonstiges der Route hinzugefügt werden. Wenn die Route gespeichert wird, landet sie in der Explore- Bibliothek.
Weitere Funktionen und Features
Mit dieser Funktion kannst du das Navi selbstständig eine Rundtour planen lassen (Nach Zufallsgenerator/ Tour kann bei jeder Berechnung anders aussehen). Neben dem Startort kann zwischen drei Attributen gewählt werden. Distanz der Tour, Dauer der Tour und Ziel der Tour. Außerdem kann man der Tour noch eine Grobe Richtung vorgeben (Nord, Ost, Süd, West).
Diese Funktion hilft dir, schöne Motorrad- Strecken zu finden, ohne dich vorher großartig über die jeweilige Region informieren zu müssen. Sie bietet die Möglichkeit in 4 Stufen einzustellen, wie kurvenreich die Stecke sein soll. Und schon hat man im Handumdrehen die Route ausgewählt, welche den eigenen Wunsch-Paramatern am nächsten kommt.
Neben der bekannten Routenaufzeichnung (Verlauf/ Zeit/ Länge) wird die Route jetzt in unterschiedlichen Farbverläufen dargestellt. So kannst du auf einen Blick sehen, an welcher Stelle du die die maximale/ minimale Beschleunigung, Geschwindigkeit, Höhe oder scharfe Kurve gefahren bist.
Kritikpunkte und Einschränkungen beim Garmin Zumo XT2
Leider gibt es die Option nicht mehr, dass man zwischen den Profilen Auto, Motorrad und Gelände wechseln kann. Dies hatte den Vorteil, dass man unterschiedliche Einstellungen auf den jeweiligen Profielen abspeichern konnte. Vermeidungen z.B. „Mautstraßen vermeiden“ sollten nur Auswirkungen auf die berechnete Route haben, wenn im gesamten Routenverlauf überhaupt eine Mautstraße ist.
An einer Stelle meiner Hausrunde gibt er mir die Ansage, dass ich links abbiegen soll, obwohl der Routenverlauf nach rechts führt. Beim Anzeigen der Route auf der Karte sieht man meist, wie sich nach und nach die Karte zusammensetzt/ geladen wird.
Wenn eine Route aktiv ist, kann auf der Karte mit einem Klick gewählt werden, ob die Route komplett angezeigt werden soll, oder ob meine Position im Mittelpunkt der Karte zentriert wird. Wenn allerdings keine Route aktiv ist, fehlt die Option zum Zentrieren meiner Position auf der Karte.
Im Vergleich zu z.B. einem Garmin Zumo 390LM ist der Standby verbrauch deutlich höher. Routenberechnung - Im Vergleich zu Google Maps ist die berechnete Route mit der Option „kürzere Zeit“ leider deutlich länger im Test.
Unter Vermeidungen gibt es nur die allgemeine Option Mautstraßen zulassen/ vermeiden, was dann für jedes Land gilt. Um die gewünschte Straße zu treffen, muss man allerdings recht weit hinein zoomen.
Will man jedoch in bestimmten Abschnitten noch Korrekturen mit Shaping Points durchführen, funktionierte das leider nicht immer ganz so reibungslos. Seit dem letzten Update gibt es ein Problem mit der Neuberechnung bzw. deren Darstellung.
Die Neuberechnung (kürzere Zeit, keine Vermeidungen) sucht nicht immer die sinnvollste Route. Wenn man auf der Karte einen einfacheren Weg sieht und diesen anfährt, möchte das Navi wenden und einen Umweg fahren, um auf die vorherige Route zurückzukommen.
Vergleich: Garmin Zumo XT 2 vs. Garmin Zumo XT vs. TomTom Rider 550
| Feature | Garmin Zumo XT 2 | Garmin Zumo XT | TomTom Rider 550 |
|---|---|---|---|
| Kurvige Streckenführung | Ja | Ja | Ja |
| Topografische Karten | Ja | Ja | Nein |
| Notfall Alarmierung | Ja (Smartphone+ InReach) | Ja (InReach) | Nein |
| Anzahl Länder vorinstalliert | 152 (Welt) Straßenkarten | 46 (Europa) Straßenkarten | 49 (Europa) Straßenkarten |
| Anzahl Länder möglich | Alle (OSM) | Alle (OSM) | 152 Straßenkarten |
| Satellitenbilder | Ja | Ja | Nein |
| Track | Ja | Ja | Ja |
| Schnellstart | Ja (Standby ca. 3s) | Ja (Standby ca. 3s) | Nein (ca. 30s) |
Das Garmin Zumo XT2 ist gegenüber seinem Vorgänger dem Garmin Zumo XT keine Weltneuheit, aber ein absolutes Top- Gerät unter der Motorrad Navis. Alle Änderungen sind gleichzeitig auch Verbesserungen. Besonders die Routenplanung am Gerät wird jetzt deutlich vereinfacht. Die Verbindung zur Tread App bietete im Test einige neue Möglichkeiten und Vereinfachungen.
Das zumo XT2 soll hier noch einmal Einen draufsetzen. Wir haben das neue Motorrad-Navi auf einer ca. 2000 km langen Schotter- und Straßentour im italienischen Friaul und im harten Offroad-Einsatz bei der einwöchigen Bosnia Rally getestet.
Der Bildschirm mit der Auflösung 1280 x 720 Pixel misst nun 6 Zoll (15,24 cm) in der Diagonale, im Vergleich zum 5,5 Zoll Display des zumo XT. Für die Vergrößerung wurde das Navi breiterund mit 340 g Gesamtgewicht ca. 80 Gramm schwerer. Zusätzliche Gummi-Puffer sorgen für einen festeren Sitz des Navigationsgeräts. Das zumo XT2 ist aber nicht mehr mit den alten Halterungen kompatibel.
Die Anzeige der Karte während der Navigation kann nun individualisiert und angepasst werden. Zu den ein- und ausblendbaren Ebenen zählen Dinge wie die herunterladbaren, BirdsEye genannten Satellitenbilder für ausgewählte Regionen, topographische Karten, Höhenlinien, 3D-Gelände, Live-Updates zur Verkehrslage, beliebte Motorradstrecken, Michelin Scenic Roads und POIs (Campingplätze, Tankstellen, Rastplätze, beliebte Orte, etc.).
In Zusammenarbeit mit Michelin wurden nicht nur schöne Straßen ausgewählt, sondern gleich ein ganzer Reiseführer für ausgewählte Orte vorinstalliert. Zu den besonderen Locations bekommt man Textbeschreibungen, Bilder und Bewertungen von Tripadvisor und Michelin geliefert.
Neu beim zumo XT2 ist ein Routenplaner im Startbildschirm, der auch über die Garmin Tread App (mehr dazu bei den folgenden Punkten) gesteuert werden kann. Bei dieser neuen Routenplanung können recht unkompliziert Zwischenpunkte bzw. Zwischenabschnitte in der Route eingeplant werden. Für jeden dieser Zwischenabschnitte kann dann die Routenfindung unterschiedlich gestaltet werden.
Per Algorithmus werden bei einer Routenplanung im "Abenteuer"-Modus möglichst kurvige Strecken gesucht und in vier Varianten als Routenvorschlag präsentiert. Von Stufe 1 bis 4 wird es immer kurviger und abenteuerlustiger. Das Navi kann selber Rundtouren abhängig von Distanz, Dauer, Ziel und grober Himmelsrichtung der Tour planen.
Nun werden aber auch Highlights wie Höchstgeschwindigkeit, stärkste/schwächste Beschleunigung, extreme Kurven und die Höhe angezeigt. Eine Zusammenfassung der gefahrenen Tour gibt es auch immer beim Erreichen des Ziels bzw. der Beendigung Tour, wo Zeit, Distanz und die Beschleunigung angezeigt werden.
Die Koppelung mit der Tread App ermöglicht unzählige Möglichkeiten. Darunter zum Beispiel auch eine automatische Unfallerkennung, die die Positionsdaten des Fahrers an zuvor definierte Kontaktdaten schickt. Oder z.B. weitere Live-Features, die bei bestehender Internet-Verbindung des Smartphones aktuelle Wetterdaten ans Navi senden können.
Von der Verwendung von USB-Ladekabeln während der Fahrt rät Garmin explizit ab. Einmal montiert, lässt sich die neue Halterung über die Kugelgelenke flexibel positionieren. Dabei rastet das Navi selbst auch satter ein als früher, der Verschlussmechanismus an der Oberseite fühlt sich auch nicht mehr so fummelig und verdächtig leichtgängig an, als das vorher der Fall war.
Der neue Startbildschirm des zumo XT2 macht einen aufgeräumteren Eindruck und tatsächlich ist die Aufteilung der Menüpunkte und die Bewegung durch die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen halbwegs gut möglich, ohne vorher das Benutzerhandbuch auswendig gelernt zu haben. Einige Formulierungen und Designentscheidungen, wie zum Beispiel dass die Option für die kürzeste Wegzeit bei der Routenplanung mit "Abbiegehinweise" benannt ist, sorgen anfangs aber immer noch für Verwirrung.
Als Ersatz gibt es Garmin Explore, was Basecamp teilweise in seinen Funktionen ersetzt. Dennoch wäre eine Kompatibilität mit dem allgegenwärtigen Basecamp wünschenswert. Dafür ist die Verwendung eines USB-C Kabels bei der Verbindung des Garmin zumo XT2 mit einem PC oder Laptop eine große Verbesserung.
Ohne dieses wird das angeschlossene zumo XT2 gar nicht erst erkannt. Es braucht zwar etwas Geduld, doch am Windows-Rechner funktioniert die Verbindung einwandfrei und auf den internen Speicher des Geräts kann wie auf ein Laufwerk zugegriffen und Inhalte abgespeichert werden. Das zumo XT2 erkennt die neuen Inhalte am Speicher und importiert diese.
Die SD-Karte sollte aber abgesehen von den für das Garmin bestimmten Dateien leer sein, sonst möchte das Navi die Karte formatieren. Nicht nur ist endlich ein zeitgemäßer USB-C Port verbaut, auch der SD-Karten-Slot ist zum reinstecken viel praktischer im Umgang, als die alten Ports mit Klapp-Arretierung.
Streckenabschnitte können schnell definiert und nach den gewünschten Parametern berechnet werden. Es ist nämlich nicht mehr möglich, die Route für die kürzeste Wegstrecke berechnen zu lassen, sondern nur noch für die kürzeste Zeit. Möchte man lieber die kurze Strecke fahren, führt kein Weg an einer händischen Anpassung der Route vorbei.
Einzig etwas unpräzise platzierte Wegpunkte, die nicht ganz auf der Straße oder in Nebenfahrbahnen liegen, können nerven, da das Navigationsgerät keine Toleranz beim knappen Vorbeifahren besitzt und direkt zum Punkt führen möchte. Auch die Nutzerprofile, mit denen man sich Einstellungen für verschiedene Einsatzzwecke (Motorrad, Auto, Gelände) speichern konnte, haben es von den Vorgängermodellen nicht ins zumo XT2 geschafft.
Die Routenplanung über die ganz kleinen Ziegenpfade und Waldwege gelingt dabei nicht immer, das Navi möchte lieber zurück zu größeren Straßen und dann auf Umwegen zum Ziel. Im Friaul navigierten wir deshalb im Gemüse per Wegpunkte.
Hier läuft alles nach Plan und selbst trotz des extrem steinigen, materialmordenden Geländes am Balkan stecken zumo XT2 und die Garmin Halterung die Tortur weg wie nichts. Das Display ist bei verringerter Bildschirmhelligkeit noch gut ablesbar und scharf zu sehen. Außer die Sonne spiegelt sich im richtigen Winkel auf dem Glasdisplay, dann nützt auch die höchste Helligkeitsstufe nichts.
Durch das große, helle Display und die extreme Anzahl an Features des zumo XT2, braucht es schon recht viel Strom. Während der Fahrt ist das kein Problem, doch nach der Tour entlädt sich das Gerät recht schnell, selbst wenn es nur im Regal liegt. Sollte das Gerät per Akku betrieben werden, hängt die Akkulaufdauer stark von den genützten Features und der eingestellten Helligkeit ab.
Das Garmin zumo XT2 ist vor allem für jene attraktiv, die das Navigationsgerät als mobile Kommandozentrale nutzen wollen. Es vereint die Funktionen eines fortschrittlichen Navis mit weitgreifender Smartphone-Konnektivität. So unterschiedlich der Einsatzzweck von Navigationsgeräten ist, so verschieden sind die Modelle und Ausstattungen.
Die beste Kombination aus Funktionsumfang, Bedienung, Konnektivität und Montagemöglichkeiten bietet in diesem Test das Garmin Zumo XT. Auf den ersten Blick scheint die Halterung eines Motorradnavigationsgerätes vergleichsweise nebensächlich, schließlich wird sie nur einmal montiert und verbleibt dann in der Regel dauerhaft an ihrem Platz.
Ja und nein - pauschal lässt sich das nicht beantworten. Sicher sind die großzügigen Diagonalen von 5,5 oder sogar 6 Zoll bei den Garmin-Geräten komfortabel und sorgen nicht erst dann für gute Übersicht, wenn man sich im Lesebrillen-Alter befindet.
Praktisch ist die schnelle und werkzeuglose Änderung der Formatansicht des Displays: Nach Lösen einer Knebelmutter ist das Gerät schnell um 90 Grad gedreht, so lässt es sich auch schnell an den Sonnenstand anpassen.
Unterwegs glänzt das Motorrad-Navi nicht nur mit sehr guter Ablesbarkeit, sondern auch mit einem hilfreichen Fahrspurassistenten mit rechtzeitigen Abbiegehinweisen. Bei geplanten Touren mit zahlreichen Wegpunkten ist eine Schaltfläche direkt im Display besonders wertvoll: Wegpunkt überspringen! Denn nicht selten stellt sich im Verlauf einer Tour heraus, dass die Zeit davon gelaufen ist und die Restkilometeranzeige hoch bleibt.
Als besonderes Spaß-Gimmick hat Garmin außerdem das „Adventurous Routing“ eingebaut, damit lässt sich die Streckenführung von A nach B mit einem Schieberegler in vier Stufen spannend und abwechslungsreich gestalten. Das Update von Kartenmaterial sowie die Gerätesoftware lassen sich über Garmin-Express am PC oder per WLAN durchführen.
»Das neue Garmin Zumo XT überflügelt das Vorgängermodell tatsächlich in jeder Hinsicht. Das größere Display ist heller und schärfer, die Routenberechnung erfolgt schneller. Die drei unterschiedlichen Kartendarstellungsmodi stellen jeden zufrieden und die Geräte-Ausstattung ist umfangreich.
Auf den ersten Blick ist das Tomtom Rider 500 vergleichsweise klein. Einfache Weisheit: Auf nur 4,3 Zoll Diagonale können Informationen zur Tour nicht so übersichtlich dargestellt werden wie auf einem größeren Bildschirm.
Die eigentliche Gerätehalterung ist nicht nur mit Stromversorgung ausgestattet, sondern auch mit dem sehr praktischen Feature der Formatänderung mit einem Handgriff. Das geht hier deutlich schneller als bei Garmin, sogar während der Fahrt und mit einer Hand. Das Navi rastet sicher sowie gut hör- und spürbar ein, auch das gefällt sehr gut.
Wenn die Flächen gut getroffen werden, reagiert das Navigationsgerät nicht blitzschnell, aber doch flott, da gibt es nichts zu mäkeln. Auch das Laden von Routen läuft ohne Konvertierungs-Umwege per PC oder WLAN bequem.
Unterwegs steuert das Navigationsgerät zuverlässig und rechtzeitig mit Fahrspurassistent und Abbiegehinweisen. Bei längeren Routen vermissen wir eine direkte Schaltfläche, um Waypoints zu überspringen und so die Strecke abzukürzen.
Oft ist „mehr“ auch besser. Das Garmin Zumo XT2 stößt mit seinen 6 Zoll Diagonale jedoch beinahe an die Grenzen der praktischen Handhabung. Aber sogar an der nicht gerade zierlichen Testmaschine BMW R1200R Classic war das Gerät im Prinzip zu groß und wegen des auch hier zu spärlichen U-Bügels, der lediglich am äußeren Ende des konischen Lenkers angebracht werden konnte, kaum störungsfrei zu platzieren.
Die Ergänzung entlang der Route durch Infos von Michelin mit den bekannten, grün unterlegten Strecken hingegen ist praktisch und kann in unbekannten Regionen den Fahrspaß deutlich erhöhen. All das könnte man als „Nice to have“ bezeichnen - als Optionen, die im Alltag wohl kaum zum Einsatz kommen, sondern eher als gut gemeintes Funktions-Backup zu verstehen sind.
Als Halterung in diesem Test stand die mit zwei Gummiringen fixierte Universalhalterung sowie die stabileren Versionen für Lenker oder Spiegel- bzw. Lenkerquerstrebe zur Verfügung. Außerdem sind diverse Adapter wie etwa BallMount erhältlich, ebenso wie ein Einsatz mit Stromversorgung.
Die Ablesbarkeit des kleinen Anzeigeinstrumentes ist selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut, Reflexionen stören im Betrieb praktisch nicht, auch wenn es im Foto anders aussieht. Das eigentliche Herzstück des Navigations-Duos ist die Beeline-App (Stromverbrauch des Smartphones beachten!), die auf Google-Maps-Karten und Open-Street-Maps basiert.
Die Displaydiagonale ist auch hier nur 4,3 Zoll groß, die Übersicht auf Karten oder Schaltflächen entsprechend bescheiden. So lässt sich auch hier der Betrachtungswinkel vielfältig einstellen so dass alle wichtigen Infos im Cockpit im Blick bleiben.
Auch wenn es auf den Fotos insbesondere bei dunklem Display anders wirkt: Die Ablesbarkeit ist selbst bei scheinbar ungünstigen Bedingungen gut bis sehr gut, auch Reflexionen fallen im Betrieb nicht störend auf.
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