Geführte Radtour Kopenhagen: Ihre Erfahrungen

Kopenhagen ist eine der fahrradfreundlichsten Städte weltweit und eignet sich deshalb perfekt für eine Fahrradtour. Die dänische Metropole verfügt über 350 Kilometer von Radwegen, die besonders sicher sind. Während einer geführten Fahrradtour radelst du mit Guide und anderen Fahrradtour-Teilnehmern in einem entspannten Tempo an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei.

Ein einheimischer Guide präsentiert die Stadt in wenigen Stunden. Der beste Weg um all das und mehr zu erleben, ist natürlich eine Fahrradtour! Haben wir das Interesse geweckt? Buche jetzt, sichere dir den Wunschtermin von dir und deinen Mitreisenden! Die Touren müssen im Voraus gebucht werden, damit du den Termin und die gewünschten Anzahl der Plätze sicher hast.

Warum eine geführte Radtour in Kopenhagen?

Viel sehen in kurzer Zeit und dabei viel Spaß haben? Dann buche eine geradelte Stadtführung!

Professionelle Führung

Wie immer sind die AIDA-Radtouren absolut professionell geführt und man erfährt viele Dinge vom Guide.

Zeitersparnis

Schade ist vielleicht, dass man an den einzelnen Punkten teilweise sehr wenig Zeit hat. Intensive Besichtigungen sind daher leider nicht möglich.

Verschiedene Arten von Radtouren in Kopenhagen

Die dänische Hauptstadt ist unheimlich vielseitig und hat so ziemlich für jeden etwas zu bieten. Kunst- und Geschichtsliebhaber werden im Glyptoket-Museum, im Louisiana-Kunstmuseum oder im Schloss Rosenborg glücklich. Feinschmecker werden von der mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Küche, und der neuen nordischen Küche begeistert sein. Natürlich darf man auch die berühmte Kleine Meerjungfrau nicht vergessen, oder das weltberühmte Postkartenmotiv Nyhavn.

Stadtführung Kopenhagen Highlights

Wenn du zum ersten Mal in der dänischen Hauptstadt bist, empfehlen wir unsere Stadtführung Kopenhagen Highlights. Im Rahmen dieser Tour siehst du unter anderem weltberühmte Sehenswürdigkeiten wie die kleine Meerjungfrau, Schloss Christiansborg, die Königlichen Gärten, den Nyhavn und vieles mehr.

Private Tour

Eine Fahrradtour nur für dich und deine Gruppe! Bei der privaten Tour bleibt ihr die gesamte Zeit mit eurer Reisegruppe unter euch.

Studenten Tour

Unsere Studenten Tour ist die optimale Aktivität für Studienreisen und Schulausflüge in die dänische Hauptstadt. Ein erfahrener Guide bringt die gesamte Gruppe sicher durch die Stadt.

Individuelle Entdeckungstour

Die dänische Hauptstadt im eigenen Tempo! Mietet euch ein Fahrrad und begebt euch ohne Guide auf eine kleine Entdeckungsreise. In der Fahrradhauptstadt Europas macht auch das individuelle Radeln richtig Freude, ist sicher und entspannt.

Erfahrungsbericht: Mit dem Fahrrad zur kleinen Meerjungfrau

Mit dem AIDA-Guide ging es morgens in der Gruppe los. In Kopenhagen wird eine sogenannte Softtour angeboten. Diese Tour ist also auch für den nicht so sportlichen Radfahrer absolut machbar. Zunächst wurde man auf dem Fahrrad eingewiesen. Anschließend ging es zur Besichtigung diverser Punkte in Kopenhagen. Dazu gehörte das Rathaus, das neue Stadion, einige Kirchen und Schlösser und des Königshauses. Zum Schluss wurde der "Neue Hafen" besichtigt und natürlich die kleine Meerjungfrau.

Los ging es in etwa um 11 Uhr und gegen 16 Uhr waren wir wieder an Bord.

Kopenhagen als Fahrradstadt

Eine Sache sticht mir bei jedem Kopenhagen-Trips sofort ins Auge: Die dänische Hauptstadt ist unglaublich fahrradfreundlich. Die Stadt lässt sich perfekt mit dem Fahrrad entdecken. Wer zu Hause gern und viel Fahrrad fährt, der hält seine eigene Heimatstadt vielleicht für fahrradfreundlich. Kommt nach Kopenhagen und ihr werdet eines Besseren belehrt (außer vielleicht, ihr seid Niederländer)! Bis dahin haben wir noch viel nachzuholen.

Kopenhagen ist aber auch perfekt zum Radfahren geeignet: Das Stadtzentrum ist relativ kompakt, die Stadt am Øresund im äußersten Osten von Dänemark ist außerdem fast vollständig flach. Nicht nur die Post fährt in Kopenhagen ausschließlich Fahrrad, auch die Polizei patroulliert oft auf Rädern. Seit den 1970ern wird Kopenhagen - eigentlich ganz Dänemark - immer fahrradfreundlicher. Darum kümmert sich, tadaa, die Cycling Embassy of Denmark.

Seit 2009 wird Kopenhagen immer wieder zur fahrradfreundlichsten Stadt der Welt gekürt; wenn nicht, liegt es hinter Amsterdam auf Platz 2.

Fahrradverleih in Kopenhagen

Leihräder in Kopenhagen kann man spontan an jeder Ecke mitnehmen; dafür gibt es den Anbieter Bycyklen (eigentlich GoBike). Der Clou: Diese Fahrräder sind eigentlich Ebikes. Wollt ihr eins leihen, müsst ihr euch zuerst anmelden; ein Monatsabo kostet 70 DKK, das sind ca. 10 Euro. Dafür kosten die ersten 140 Minuten dann nichts, danach kostet eine Stunde läppische 0,35 DKK (ca. 5 Cent). Wenn ihr nur für ein paar Tage in Kopenhagen seid und kein Abo wollt, könnt ihr ein E-Bike für 30 DKK (ca.

Daneben kann man Fahrräder in Kopenhagen bei diversen Verleihern mieten; so haben wir es im Sommer 2019 gemacht. Gekostet hat uns der Spaß bei Copenhagen Bicycles direkt im Stadtzentrum 120 DKK pro Tag (2 Tage kosteten nur noch 180 DKK usw.) plus 40 DKK für den Helm, das sind umgerechnet etwa 16 Euro (plus 5 Euro für den Helm).

Das Wichtigste zuerst: In Dänemark gibt es keine Helmpflicht für Radfahrer*innen. Gibt es einen Radweg, muss man ihn auch benutzen. Zusätzlich zu den üblichen Handzeichen beim Abbiegen kündigt man in Dänemark mit der flachen erhobenen Hand an, dass man bremst!

Wie schon weiter oben geschrieben: In der S-Bahn dürft ihr Fahrräder kostenlos mitnehmen (einzige Ausnahme: Im Berufsverkehr darf man am Bahnhof Norrebro keine Fahrräder ein- oder ausladen). Nach Sonnenuntergang muss man in Dänemark mit Licht radeln, sonst droht ein Bußgeld von 700 DKK!

Radtouren-Vorschläge in Kopenhagen

Also warum nicht gleich das Fahrrad nutzen, um die Stadt zu erkunden? Der Vorteil: Beim Radeln seid ihr unterwegs “wie die Einheimischen”, lernt sozusagen direkt den Vibe der Stadt kennen. Außerdem seht ihr vom Fahrrad aus viel mehr als in der U-Bahn. Psst - die Radtouren, die wir in Kopenhagen gemacht haben, sind echte “Schönwettertouren”. Sie sind maximal 13 km lang und gar nicht anstrengend!

Hafenrundfahrt

Kopenhagens Hafen ist wirklich schön, sehr abwechslungsreich und sollte ganz oben auf eurer To-do-Liste stehen. Einmal am Hafen entlang und wieder zurück - insgesamt etwa 10 km.

Fangen wir im Südwesten an: Die Bryggebroen ist eine reine Radler- und Fußgängerbrücke, die über einen Teil des Hafenbeckens führt und den Stadtteil Amager Ost mit dem Zentrum verbindet. Der Gag: Regelmäßig wird diese Brücke gesperrt, damit Schiffe passieren können. Die wartenden Massen von Radfahrern zeigen außerdem sehr eindrucksvoll, wie viele Menschen in Kopenhagen Rad fahren.

Von hier aus kann man weiter am Hafenbecken entlang nach Osten fahren und dabei immer wieder die Seiten wechseln. Auf dem anderen Ufer wartet die “Broensgadekokken”, eine eine ellenlange Reihe von Streetfood-Buden - Achtung: Nicht mal das ist in Kopenhagen billig (dafür enorm stylish!). Habt ihr euch gestärkt, könnt ihr entscheiden, welchen der drei (!) Arme der Trangravsbroen (auch “Butterfly 3-Way Bridge”) ihr überqueren wollt.

Auch dort gibt’s noch mal lecker Essen: In einem abgerockten Containerdorf mit Kunstgalerie und Brauerei liegt der Streetfood-Markt “Reffen” in Kopenhagens jüngstem Künstlerviertel Refshaleøen. Auf der gegenüberliegenden Hafenseite könntet ihr ebenfalls weiterfahren - dort wartet die Kleine Meerjungfrau am Ufer unter den Mauern des Kastells.

Christiania und Umgebung

Diese von Blumen überwucherten Häuschen liegen mitten in der Stadt, aber regelrecht idyllisch total im Grünen und eben auch am “Meer”. Und sie gehören zu - Christiania, der Aussteigerkommune mit Sonderrechten, die seit 1971 einen Status als Freistadt innerhalb Kopenhagens genießt. Aber die grüne Rückseite von Christiania, die entdeckt ihr am besten mit dem Fahrrad. Und dann versteht man auch besser, warum überhaupt normale Menschen in Christiania wohnen wollen.

Zurück auf der “Vorderseite” von Christiania solltet ihr der von fern erspähten Vor Frelsers Kirke noch einen Besuch abstatten. Diese barocke Kirche sieht erstens von innen ganz nett aus, zweitens kann man ihren Turm besteigen - aber an der Außenseite!

Königliche Bibliothek und Umgebung

Über die Lille Langebro überquert ihr noch einmal den Hafen und fahrt zur Königlichen Bibliothek - einer der größten Bibliotheken der Welt! Von der Hafenseite aus sieht ihr modernes Nebengebäude mit der schwarzen Fassade ziemlich bedrohlich aus und heißt offiziell “Den sorte Diamant” (der schwarze Diamant).

Ihr geht aber gar nicht in die Bibliothek hinein, sondern nur in den Innenhof. Der war früher ein Hafenbecken und grenzt direkt an das Schloss Christiansborg, den Sitz des dänischen Parlaments. In dem kleinen, von Rosenbüschen umrankten Garten sieht man öfters Abgeordnete des Parlaments und der Regierung, aber eigentlich genießt man die Ruhe.

Vom Bibliotheksgarten aus gelangt man ins “Dansk Jødisk Museum”. Star-Architekt Daniel Libeskind schuf hier im Inneren des historischen Bibliotheksgebäudes ein ungewöhnliches Museum, in dem kein Gang eben oder gerade ist.

Amager Strandpark

Kopenhagen ist auch deshalb eine saucoole Stadt, weil sie direkt an der Ostsee liegt und einen eigenen Stadtstrand hat - und zwar einen richtig langen. Über drei Brücken gelangt ihr aus der Stadt ans Meer - das sind ca. 6 km. Am südlichen Ende der Insel liegt das superschicke Kastrup Søbad, wo man windgeschützt baden kann und einen Sprungturm hat. Am Nordende liegt die Helgoland Badeanstalt, wo man ebenfalls kostenfrei recht geschützt badet.

Amager Vest und Naturschutzgebiet

Die kleine Runde von etwa 10 km reicht euch noch nicht? Dann macht vom Amager Strandpark doch noch einen Abstecher zum “Landesinneren” von Amager. In Amager Vest sind in den letzten Jahren ganze Wohnviertel aus dem Boden geschossen. Und wenn euch Glas und Beton müde gemacht haben, wartet direkt daneben unberührte Natur - im Süden grenzt das Naturschutzgebiet Amager mit kleinen Seen und vielen Radwegen direkt an das 8 Tallet House an.

Schloss Rosenborg und Nørrebro

Auf dieser Radtour geht es vom Stadtzentrum vorbei am Schloss Rosenborg, in dessen niedlichem kleinem Schlosspark man schon das erste Mal absteigt, an den Rosenbüschen schnuppert und das kleine Märchenschloss bewundert, in dem die dänischen Kronjuwelen besichtigt werden können. Über die Dronning Louises Bro gelangt ihr dann nach Norrebro, wo es sich sofort ziemlich wuselig anfühlt.

Schon nach wenigen Querstraßen kommt die letzte große Herausforderung: links abbiegen zum Assistens Kirkegard, einem riesigen Friedhof. Hier muss man zwar absteigen und schieben, dafür ist es wunderschön grün und ruhig. Seid ihr am Wochenende hier, ist es vor dem Friedhof besonders wuselig, dann findet auf der Nørrebrogade nämlich Kopenhagens größter Flohmarkt statt.

Superkilen Platz und Frederiksberg

Vom besinnlichen Friedhof geht es nun noch ein Stück weiter, noch tiefer ins alternative Nørrebro. Am Superkilen Platz sieht es total anders aus, aber nicht minder cool. Drei verschiedene, farbig markierte Zonen, in denen man sich trifft, chillt, skatet oder spielt, sollen den mehr als 60 Nationen, die in Norrebro leben, ein gemeinsames Zentrum geben.

Zurück in die Stadt rollt ihr ganz idyllisch über einen durchgehend angelegten Grünstreifen, der sich zuerst als Nørrebro-Ruten und dann als Den Grønne Sti bis nach Frederiksberg zur Uni von Kopenhagen zieht. Von hier ist es dann nur noch ein Fahrrad-Katzensprung zum riesigen Park von Frederiksberg, wo auch der Zoo von Kopenhagen liegt.

Unterkünfte in Kopenhagen

Hotels in Kopenhagen sind leider ziemlich teuer. Das Gute: Man muss nicht direkt im Stadtzentrum wohnen. Vor allem nicht, wenn man ein Leih-Fahrrad hat. Wir haben als Sparfüchse und Fans der Shared Economy gute Erfahrungen mit Airbnb gemacht. Ähnlich wie in Schweden scheinen in Kopenhagen viele Airbnb-Wohnungen wirklich von echten Menschen bewohnt und nur gelegentlich vermietet zu werden.

Wenn euch die Unterkünfte in Kopenhagen zu teuer oder im Sommer schlicht ausgebucht sind, haben wir noch eine andere Idee: Sucht euch ein Ferienhaus außerhalb der Stadt und fahrt mit dem Nahverkehrszug nach Kopenhagen rein. Die Verbindungen sind schnell, häufig und gut ausgebaut.

Weitere Tipps

Plant man eine Gruppenreise nach Kopenhagen? Unser Tipp: Mache am besten gleich zu Beginn deines Aufenthaltes in Kopenhagen eine Tour, wie etwa die “Stadtführung Kopenhagen Highlights” mit Baja Bikes.

Die Einfahrt in die Stadt ist am Elbufer jedenfalls viel schöner, als durch die Vorstädte.

  • Sicherheitshinweis: In Dänemark gibt es eine Verkehrsregel, die ich als diskriminierend empfinde: die Pflicht zum indirekten Linksabbiegen. Ich weiß nicht, ob diese Regel noch gilt oder inzwischen abgeschafft wurde. Die ist nicht abgeschafft, zumindest war ich vor zwei Wochen in Kopenhagen und da war das noch so Ich glaube auch nicht, dass das abgeschafft wird, oder? Das ist den Dänen in Fleisch und Blut übergegangen.
  • Alternative Routen: Vom Ochsenweg gibt es auch einen dänischen Teil durch Jütland, den ich allerdings nicht kenne. Wenn für Euch die Westküste kein Muss ist, könnte das eine Alternative sein. Die Querung des Großen Belts zur Insel Fünen habt Ihr gemäß Routenvorschlag vermieden. Das ist wohl auch besser so, denn die Brücke hat ein Radfahrverbot, so dass ein Transfer unumgänglich ist.
Thema Details
Fahrradfreundlichkeit 350 km Radwege, flaches Gelände, Radwege werden im Winter geräumt
Fahrradverleih Bycyklen (E-Bikes), diverse Verleiher im Stadtzentrum
Verkehrsregeln Keine Helmpflicht, Radwegbenutzungspflicht, Handzeichen beim Abbiegen und Bremsen
Radtouren Hafenrundfahrt, Christiania, Königliche Bibliothek, Amager Strandpark, Schloss Rosenborg
Unterkünfte Hotels (teuer), Airbnb, Ferienhäuser außerhalb der Stadt

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