Gepäckträger für E-Bikes im Test: Eine umfassende Übersicht

Das schicke City-E-Bike, aber auch das Gravel-E-Bike oder das E-Mountainbike kommen von Haus aus oft ohne Gepäckträger. Stellt man im Alltag jedoch fest, dass diese Komponente vielleicht ganz hilfreich wäre, um lästiges Gewicht vom Rücken auf das Fahrrad zu verlagern, kann man einen Gepäckträger einfach und schnell nachrüsten. Ob nur schlanke Gepäckstangen, Varianten mit Spanner oder Adapterplatte - je nach Einsatzzweck gibt es eine große Auswahl. Dabei sollte der Radfahrer bedenken, ob er lieber hängende Gepäcktaschen oder Körbe bevorzugt und wie schnell sich der Träger bei Bedarf wieder entfernen lassen kann.

Verschiedene Modelle im Überblick

IMTEST stellt sechs Modelle vor:

  • Ortlieb Quick Rack Light Gepäckträger
  • Rockbros Fahrrad Gepäckträger
  • SKS Germany Infinity Universal AVS
  • racktime Basic 2.0 Tour
  • tubus Fly Classic Gepäckträger
  • Thule Tour Rack

Ortlieb Quick Rack Light Gepäckträger

Dieser Gepäckträger will vor allem durch seine Flexibilität überzeugen, denn laut Ortlieb verwandelt er das sportliche Gravel-E-Bike in nur 15 Sekunden in ein Commuter-Bike. Mit angegebenen 440 Gramm ist dieses Modell besonders leicht, als Zuladung sollen 20 Kilogramm möglich sein. Das Quick Rack Light von Ortlieb soll sich in nur 15 Sekunden am Fahrrad anbringen lassen. Laut Ortlieb spielt es dabei keine Rolle, ob das E-Bike eine Vollfederung hat oder nicht, auch eine Halterung für ein Rücklicht soll schon vorhanden sein. Der Preis liegt laut Hersteller bei 95 Euro.

Rockbros Fahrrad Gepäckträger

Die Hauptlast dieses Gepäckträgers liegt auf dem Sattelrohr, an dem der Träger per Schnellspanner befestigt wird. Zwei weitere Streben werden zur Unterstützung zudem am Hinterrad-Rahmen befestigt. Nach Angaben von Rockbros eignet sich das Produkt für alle 24-29-Zoll-großen Räder und soll eine tatsächliche maximale Belastung von 75 Kilogramm aufweisen. Allerdings, so liest es sich in der Beschreibung weiter, hat sich dieser Gepäckträger einer Tragfähigkeitsprüfung von „nur“ 25 Kilogramm unterziehen müssen, weshalb ein entsprechendes Label auf dem Produkt hinterlegt ist. Der Gepäckträger von Rockbros ist durch seinen Preis von knapp 36 Euro durchaus attraktiv, zudem soll er eine hohe Last schultern können. Seitenschutzrahmen sollen Taschen vom Reifen fernhalten. Für 35,98 Euro ist dieses Produkt vor allem auch preislich attraktiv, kompatible Taschen hierfür gibt es ebenso im Onlineshop von Rockbros.

SKS Germany Infinity Universal AVS

Dieser Aluminium-Gepäckträger bietet laut SKS Germany unendlich viele Möglichkeiten der Anpassung. Denn dank des Verstell-Mechanismus im Winkel und in der Höhe soll sich dieser Träger an jede Geometrie anpassen können. Nylongurte sollen den Träger dann am Rahmen festhalten, 12 Kilogramm Gepäck sollen so befördert werden können. Ausgenommen sind allerdings Räder mit Carbon-Rahmen. Dank Verstell-Mechnismus soll sich der Träger an jede Rahmengeometrie anpassen können. Durch ein Klicksystem soll es dem Nutzer so einfach wie möglich gemacht werden, entsprechende Taschen schnell und einfach zu befestigen. Der Preis liegt bei knapp 80 Euro.

racktime Basic 2.0 Tour

racktime ist wohl einer der größten Gepäckträger-Anbieter auf dem Markt, entsprechend umfangreich ist das Sortiment. Daher muss man auch etwas genauer hinsehen, wenn man für sein Rad ein passendes Modell sucht, denn die Unterschiede liegen oft im Detail. Der racktime Basic 2.0 Tour beispielsweise ist ein schlichter Gepäckträger, der eine Federklappe sowie eine zweite Gepäckreling mitbringt. Beim Kauf muss man hier auf die richtige Größe achten, denn der Träger ist für 26-, 28- und 29-Zoll-Räder separat verfügbar. Im Gegensatz zum Träger von Ortlieb beispielsweise ist hier Werkzeug für die Montage erforderlich und diese funktioniert vermutlich eher nicht in Sekundenschnelle. Dafür ist der Basic 2.0 Tour kompatibel mit Körben und Taschen, die die Bezeichnung Snap-it 2.0 im Namen tragen. Denn diese besitzen bereits eine Adapterplatte, mit der sich die Taschen einfach auf den Träger „anklicken“ lassen.

tubus Fly Classic Gepäckträger

„Der Purist unter den Leichtgewichts-Gepäckträgern“, so beschreibt tubus selbst sein Modell Fly Classic. Und tatsächlich ist er in seiner Grundausstattung auf das Wesentlichste beschränkt, denn der Träger besteht sozusagen nur aus zwei Gepäckstangen, zwei weitere Streben laufen jeweils Richtung Fahrradnabe, wo der Träger befestigt wird. Diese sorgen auch dafür, dass Taschen nicht in die Speichen gelangen. Der Fly Classic will mit schlichtem Design und einem geringen Gewicht von angegebenen 440 Gramm punkten. Als Farben sind Schwarz und Silber verfügbar, der Preis liegt bei rund 60 Euro.

Thule Tour Rack

Ein ähnliches System wie bei SKS Germany, soll sich der patentierte Thule Tour Rack an den meisten Fahrrädern bis zu einer Größe von 29 Zoll anbringen lassen - und zwar sowohl hinten als auch vorne. Dabei sollen Gummi-beschichtete Klemmen dafür sorgen, dass der Träger auch unter Last gut hält und nicht verrutscht. Je nach Bedarf soll sich der Thule-Träger sowohl vorne als auch hinten am Rad anbringen lassen. Die Thule Pack ’n Pedal-Schienen sind separat erhältlich und empfehlen sich für den Transport von Gepäckträgertaschen. Thule bezeichnet seinen Träger als „stark belastbar“, wie viel das 1,1 Kilogramm-schwere Produkt aber tatsächlich schultern kann, ist nicht ersichtlich. Der UVP liegt bei 109,95 Euro.

AUTO BILD E-Bike-Fahrradträger-Test 2023

E-Bikes liegen voll im Trend - und viele Radfans möchten auch auf Reisen nicht auf ihr E-Bike verzichten. AUTO BILD hat Fahrradträger fürs Auto getestet, die speziell für den sicheren Transport von zwei E-Bikes entwickelt wurden.

Testsieger: Thule Epos 2

Der Epos 2 der schwedischen Firma Thule ist mit einer cleveren Befestigungslösung ausgestattet. Anstatt eines herkömmlichen Bügels, der sich an der Vorderseite des Fahrradträgers befindet und an dem die Rahmenhalter befestigt werden, lassen sich die Rahmenhalter beim Epos 2 einzeln hochklappen. Für das hintere Fahrrad klappt ein Rahmenhalter zwischen den Fahrrädern hoch, für das vordere Fahrrad ist ein Rahmenhalter an der zur Heckklappe zugewandten Seite montiert. Was sich jetzt kompliziert anhört, vereinfacht das Befestigen der Fahrräder deutlich gegenüber herkömmlichen Systemen. Die Rahmenhalter lassen sich leicht positionieren und auch mit nur einer Hand einfach und intuitiv bedienen. Auch die Befestigung auf der Anhängerkupplung funktioniert leicht und ohne Probleme. Bei der Testfahrt kam es zu keiner Beschädigung am Träger oder an den Rädern, auch die Felgenhalter sind durch Gummiauflagen geschützt. Die Verarbeitungsqualität wirkt hochwertig. Nur die Schlösser des Epos 2 sorgen für einen kleinen Punkteabzug: Die Schlüssel besitzt nur einen Außenbart anstatt eines sicheren Innenbarts - eine Kleinigkeit. Mit 295 von 300 möglichen Punkten erhält der Thule Epos 2 die Note 1,0 (sehr gut).

Preis-Leistungs-Sieger: Bosal Comfort Pro 2

Einen Schlüssel mit Innenbart bietet hingegen der Comfort Pro II der Firma Bosal. Auch die Montage des Fahrradträgers auf der Anhängerkupplung funktioniert ähnlich leicht und intuitiv wie beim Testsieger von Thule. Einzig das Aufklappen des Fahrradträgers ist etwas umständlicher. Gleiches gilt auch für den Abklappmechanismus. Der Fahrradträger klappt zwar leicht ab, um den Mechanismus auszulösen, muss die Fußraste allerdings recht weit durchgetreten werden. Das Beladen mit den Fahrrädern funktioniert fast reibungslos und intuitiv - einzig der Tragegriff, der für eine Erhöhung zwischen den Rad-Schienen sorgt, ist etwas im Weg. Die Verarbeitung wirkt stellenweise etwas günstig, aber trotzdem solide. Bei der Testfahrt gibt es keine Auffälligkeiten: Sowohl der Träger als auch die Räder (Befestigungsteile geschützt durch Gummi) bleiben unbeschädigt. Mit 268 von 300 Punkten erhält der Bosal Comfort Pro II die Note 1,5 (gut). Dank des günstigen Preises von rund 450 Euro wird er zudem Preis-Leistungs-Sieger.

Testkriterien

Im ersten Schritt wurde auf die Bedienungsanleitung und die Warnweise geschaut: Sind sie leicht zu erkennen und gut zu verstehen? Erst dann galt den Fahrradträgern die Aufmerksamkeit. So wurde geguckt, ob eine Erstmontage nötig ist und wenn ja, wie kompliziert sie ablief. Außerdem wurde das mitgelieferte Zubehör begutachtet: Welche nützlichen Goodies gehören zum Lieferumfang dazu? Nach der Erstmontage ging es an die Handhabung: Wie einfach lässt sich der Fahrradträger tragen? Wie schwer und wie groß ist er? Gibt es einen Griff oder Rollen, die das Handling des zusammengeklappten Trägers vereinfachen?

Am Auto wurden sowohl die Montages des Fahrradträgers auf der Anhängerkupplung als auch die Befestigung der Fahrräder auf dem Träger bewertet: Je intuitiver sie ablaufen, desto weniger Fehler passieren.

Dann ging es ans Auto. Unser Testwagen, ein Subaru Outback, hat eine Stützlast von 90 Kilogramm. Somit konnten alle Fahrradträger komplett belastet werden. Doch erst einmal wurde auf die Montage auf der Anhängerkupplung geschaut: Lässt sie sich mit einer Hand bewerkstelligen und wirkt intuitiv? Oder sind mehrere Handgriffe nötig? Lässt sich der Fahrradträger abklappen - und wenn ja, wie weit? Und wie einfach funktioniert das? Wie lässt sich das Kennzeichen am Träger montieren?

Die Befestigung der Fahrräder ist ein wichtiger Teil unseres Tests. Hier wurde geschaut, wie einfach sich die Fahrräder auf den Fahrradträger heben oder rollen lassen und ob eine Reihenfolge beim Beladen beachtet werden muss. Zudem wurde geschaut, wie einfach sich Befestigungsteile wie Rahmenhalter oder Felgenhalter zu bedienen sind. Ist es intuitiv? Kann es beim Befestigen zu Schäden am Fahrrad kommen?

Mit jedem Fahrradträger ging es auch auf Testfahrt: Hierbei wurden subjektiv die Verwindung des Fahrradträgers sowie die Befestigung der Fahrräder bewertet. Anschließend wurden Träger und Fahrräder auf eventuelle Schäden untersucht.

Doch manchmal kommen Schäden erst während der Testfahrt zum Vorschein. So wurden die Fahrradträger nacheinander an den Subaru montiert und mit zwei schweren E-Bikes beladen. Die Teststrecke bestand aus einem Schotterweg mit vielen Schlaglöchern und einem Stück Landstraße. Während der Testfahrt wurde subjektiv bewertet, wie sehr sich die Fahrräder bewegen und der Heckträger sich verwindet. Anschließend wurde die Verarbeitungsqualität der Fahrradträger begutachtet.

Testergebnisse im Überblick

AUTO BILD hat zehn Fahrradträger zwischen 350 und 1000 Euro getestet, die für den Transport von zwei E-Bikes geeignet sind. Zum Test traten E-Bike kompatible Fahrradträger mit UVPs zwischen 350 und 1000 Euro an. So groß die Preis-Unterschiede auch sind, so groß sind auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Trägern - wobei der Preis damit eher weniger zu tun hat.

Etwas mehr als 200 Euro günstiger als der Testsieger ist der zweitplatzierte Fahrradträger, der Uebler i21. Mit 277 von 300 Punkten erhält er nicht nur die Note 1,3 (sehr gut), sondern auch eine Kaufempfehlung. Die Verarbeitung des Heckträgers wirkt hochwertig und robust. Einzig die Montage auf der Anhängerkupplung kann im ersten Moment etwas verwirren - hier hilft ein Blick in die gut verständliche Bedienungsanleitung. Hat man das System aber erst einmal verstanden, funktioniert die Montage am Auto kinderleicht. Auch die Befestigung der Fahrräder lässt keine Fragen offen. Auf der Testfahrt fällt auch nichts negativ auf: Die Fahrräder sind sicher, der Heckträger verwindet sich nicht.

Eine gute Leistung liefern die Fahrradträger von Eufab, Yakima, Westfalia und Atera ab. Sie unterscheiden sich nur in Kleinigkeiten. Sie transportieren die Fahrräder alle ohne Probleme und ohne Beschädigungen. Der Westfalia Bikelander lässt sich einfach auf der Anhängekupplung montieren, allerdings wirkt der Abklappmechanismus etwas umständlich, weil man sich hinter den Fahrradträger knien muss. Die Handhabung und die Montage am Auto ist auch beim Yakima Justclick 2 sehr einfach - und solange die Rahmen nicht zu dick sind, lassen sich auch die Fahrräder einfach montieren.

Beim Aufladen der Fahrräder auf den Premium TG von Eufab sind die erhöhten Rückleuchten etwas im Weg, doch die Montage auf der Anhängerkupplung funktioniert auch hier spielend leicht. Beim Genio Pro Advanced ist die Montage auf der Anhängerkupplung nicht ganz so leicht: Der Fahrradträger ist mit 20 Kilogramm recht schwer, dafür aber hochwertig verarbeitet. Die Fahrräder lassen sich leicht befestigen, nur die Rahmenhalter sind etwas umständlich zu bedienen. Doch trotz der Kleinigkeiten sind alle erwähnten Fahrradträger eine Empfehlung wert.

Der Fahrradträger von XLC bietet ein ungewöhnliches Befestigungsdesign: Wie ein Greifarm schwenkt der Rahmenhalter für das hintere Fahrrad über das vordere. Er kann auch als Montagehalter verwendet werden.

Ein ungewöhnliches Design bietet der Amalda Work-E VC-07 der Firma XLC. Wie der Fahrradträger von Thule ist auch er nicht mit einem herkömmlichen Bügel ausgestattet, an dem die Rahmenhalter montiert werden. Wie bei Thule sind die Rahmenhalter auch beim Träger von XLC fest angebracht. Anders als beim Thule, ist der Rahmenhalter für das hintere Fahrrad aber nicht zwischen den Fahrrädern befestigt, sondern wird über das vordere Fahrrad hinweg heruntergeklappt. Fast wie der Arm eines Baggers wirkt der recht massive Rahmenhalter bei der Handhabung. Einfacher macht es das Befestigen der Fahrräder aber erst auf den zweiten Blick: So muss man beachten, dass auf der vorderen Schiene nur ein Herrenfahrrad befestigt werden kann. Doch auch dabei wird es schwer: Der Arm bietet nicht genügend Flexibilität, um wirklich alle Fahrräder befestigen zu können. Hat man aber passende Fahrräder, funktioniert das System überraschend gut.

Beim Fahrradträger SR7 der Marke Bullwing stießen wir gleich am Anfang auf ein ungewöhnliches Problem: Die mitgelieferte Bedienungsanleitung passte gar nicht zum Fahrradträger. Nicht, dass sie zwingend nötig wäre: Die Montage auf der Anhängerkupplung ist ziemlich einfach und lässt keine Fragen offen. Die Befestigung der Fahrräder ist hingegen etwas komplizierter: Die Rahmenhalter lassen sich nicht so leicht umsetzen, da sie nicht vom Haltebügel abgenommen werden können. Die Folge: Eventuell muss man ein Fahrrad wieder abnehmen und eine andere Reihenfolge ausprobieren.

Am Fahrradträger der Marke Fischer gibt es einige Verarbeitungsmängel zu erkennen: Nicht nur an der Beleuchtung sind Risse und Brüche im Plastik zu finden.

Schlusslicht des Tests bildet der Fischer Proline Evo 2. Er ist der einzige Träger im Test, der eine Erstmontage erforderlich macht: So muss nicht nur der Kennzeichenhalter montiert werden, auch die Rahmenhalter müssen zusammengebaut werden, was sich als etwas fummelig herausstellt. Die Montage auf der Anhängerkupplung kann graue Haare kosten: Das Aufsetzen auf die Anhängerkupplung ist zwar relativ leicht, doch beim Fixieren kippt der Fahrradträger jedes Mal zur Seite. Die Befestigung der Fahrräder geht hingegen leicht von der Hand und lässt keine Wünsche offen. Das kann man von der Verarbeitungsqualität nicht unbedingt sagen: Am Träger lassen sich früh einige Beschädigungen im Bereich der Lampen erkennen. Teilweise gibt es Risse, teilweise brachen während des Tests sogar Stücke heraus.

Testergebnisse in der Übersicht

Produkt Preis (UVP) Gewicht Max. Breite Bodenfreiheit Auskragung Inbetriebnahme/Lieferumfang Handhabung/Bedienung Montage auf der AHK Fahrradbefestigung Qualität des Heckträgers Fahreindruck mit 2 E-Bikes Gesamtpunktzahl Platz Fazit
Thule Epos 2 999,00 Euro 15 Kilogramm 127 cm 41 cm 70,5 cm 35 40 65 55 65 35 300 1 Clevere Befestigungslösung: Statt loser Rahmenhalter gibt es für jeden Fahrrad einen Rahmenhalter zum Hochklappen - das Befestigen der Fahrräder funktioniert so kinderleicht. Auch die Montage auf der Anhängerkupplung funktioniert einfach und lässt keine Fragen offen. Die Verarbeitungsqualität wirkt hochwertig. Punktabzug gibt es nur für den günstig wirkenden Schlüssel mit Außenbart.
Uebler i21 767,00 Euro 11,5 kg 118 cm 34 cm 60 cm 30 38 60 39 70 35 277 2 Hochwertiger und robuster Fahrradträger - einzig die Montage auf der Anhängerkupplung kann auf den ersten Blick verwirren. Hat man das System verstanden, funktioniert es aber zuverlässig und einfach. Die Befestigung der Fahrradräder lässt keine Fragen offen.
Bosal Comfort Pro II 449,00 Euro 15 Kilogramm 149,5 cm 37,5 cm 149,5 cm 35 35 61 47 55 35 268 3 Die Montage auf der Anhängerkupplung funktioniert einfach und intuitiv. Beim Beladen der Fahrräder ist allerdings der Tragegriff etwas im Weg. Die Materialanmutung wirkt stellenweise etwas günstig, die Verarbeitung wirkt aber solide. Der Abklappmechanismus ist etwas umständlich: Die Fußraste muss recht weit durchgetreten werden - eine Kleinigkeit. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis!
Eufab Premium TG 589,95 Euro 16 kg 138 cm 37,5 cm 62 cm 35 25 64 40 55 35 254 4 Beim Beladen mit Fahrrädern sind die Rückleuchten etwas im Weg - man muss die E-Bike außerdem raufheben. Eine seitliches Aufrollen ist durch die festmontierten Bremsschuhe auf den Schienen nicht möglich. Die Montage auf der Anhängerkupplung ist einfach, gleiches gilt für die Befestigung der Fahrräder auf dem Träger. Die Verarbeitungsqualität wirkt hochwertig.
Yakima JustClick 2 629,90 Euro 15 kg 129 cm 40,5 cm 59 cm 35 29 65 40 60 35 254 5 Die Montage auf der Anhängerkupplung lässt keine Fragen offen: Sie funktioniert einfach und selbsterklärend. Auch die Befestigung der Fahrräder funktioniert reibungslos, solange die Fahrradrahmen nicht zu dick sind. Der Abklappmechanismus lässt den Fahrradträger um fast 90 Grad abklappen und bietet somit guten Zugang zum Kofferraum.
Westfalia Bikelander 629 Euro 20 kg 125,5 cm 41 cm 71,5 cm 35 35 57 41 50 29 237 6 Der Abklappmechanismus wirkt beim Westfalia Bikelander etwas umständlich zu bedienen. Im Gegensatz zur Konkurrenz muss man sich hier hinter den Fahrradträger knien und den Mechanismus von Hand auslösen - die Fahrräder "kippen" einem dann entgegen. Die Montage auf der Anhängerkupplung ist einfach, das Abbauen etwas umständlicher. Die Befestigung der Fahrräder funktioniert einfach und ist sicher.
XLC Amalda Work-E VC-07 700 Euro 20 kg 151,5 cm 37 cm 54 cm 35 30 62 24 59 28 238 7 Der Fahrradträger von XLC bietet ein sehr ungewöhnliches Design: Auch er ist nicht mit einem herkömmlichen Bügel ausgestattet, sondern bietet festmontierte Rahmenhalter. Wie ein Baggerarm greift der Rahmenhalter fürs das hintere Fahrrad über das vordere Rad. Erst wirkt es verwirrend, funktioniert dann aber doch erstaunlich einfach. Kleiner Nachteil dieses "Greifarms": Durch fehlende Flexibilität lassen sich nicht alle Fahrräder mit dem Träger befestigen. Kann auch als Montageständer genutzt werden.
Atera Genio Pro Advanced 606,50 Euro 17 kg 124 cm 38,5 cm 67,5 cm 32 29 55 40 53 27 236 8 Mit zwanzig Kilogramm ein eher schwerer Fahrradträger - dementsprechend umständlicher lässt er sich auf der Anhängerkupplung montieren. Die Verarbeitung des Trägers wirkt hochwertig. Das Befestigen der Fahrradträger kann etwas knifflig werden: Die Rahmenhalter sind ...
Bullwing SR7 349,95 Euro 16 kg 115 cm 36 cm 58 cm 22 21 63 25 45 18 194 9 Gibt es beim Fahrradgepäckträger eigentlich viele Unterschiede? Ja, die gibt es, welche dies sind und worauf man bei einem Fahrrad Gepäckträger alles achten sollte, verrät der Fahrradgepäckträger Test, in dem wir uns verschiedene Modelle ansehen und auf die Unterschiede eingehen.
Fischer Proline Evo 2 429,00 Euro 16 kg 110 cm 32 cm 70 cm 22 21 48 36 18 18 163 10 Nicht jedes Fahrrad hat einen, fehlt er, sieht es direkt etwas sportlicher aus. Fahrradtypen wie Rennräder, Mountainbikes oder Fixies haben selten einen Gepäckträger. Dies liegt oft an der Funktion des Bikes. Ein Rennrad soll leicht sein und dient für sportliche schnelle Ausfahrten. Ein MTB soll ebenfalls leicht sein und wird auch im Sport- und Crossbereich eingesetzt.

Weitere Testberichte und Vergleiche

Neben den genannten Modellen gibt es zahlreiche weitere Fahrrad-Gepäckträger auf dem Markt, die in verschiedenen Tests und Vergleichen untersucht wurden. Einige Beispiele sind:

  • Thule Pack'n Pedal Tour Rack XT
  • ROCKBROS Fahrrad Gepäckträger HJ1009
  • West Biking Fahrrad-Gepäckträger 6A-DE-YP0712001
  • ROCKBROS Gepäckträger HJ1008-1
  • Jolitac Fahrradgepäckträger MTB Alu
  • Kadacha Fahrradgepäckträger
  • ThreeH Fahrrad-Gepäckträger BK431
  • ZOOYAUE Mountain Bike Gepäckträger

ADAC Fahrradträger Test

Der ADAC hat 13 kipp- und faltbare Fahrradträger für die Anhängerkupplung mit Platz für zwei Fahrräder getestet. Die Preisspanne ist bei Heckträgern groß, doch der Test hat gezeigt, dass ein guter Fahrradheckträger nicht so teuer sein muss. Zwar wurde das teuerste Model von Uebler für den Preis von 730 Euro Testsieger und erhielt als einziges Modell das ADAC Urteil "sehr gut". Aber auch für rund 400 Euro ist schon ein guter Fahrradträger zu bekommen.

Gepäckträger für Fahrräder ohne Gewindebohrung

Wer ein Gravel- oder Mountainbike gelegentlich für den Wocheneinkauf oder eine mehrtägige Tour nutzen will, vermisst häufig einen Gepäckträger. Wir haben sechs Gepäckträger getestet, die sich an fast alle Fahrräder montieren lassen - auch ohne Gewindebohrung am Rahmen.

Topeak TetraRack

Topeak bietet den TetraRack für Mountainbikes mit dem Zusatz »M« an sowie als Version »R« für Straßenräder. Alle TetraRack-Modelle werden ausschließlich mit Klettbändern an den Rohren fixiert. Sie können aber nur mit einem Inbusschlüssel montiert werden, der Spannmechanismus muss vorher wieder zurückgeschraubt werden. Auf die TetraRacks passen Topeaks eigene Taschen und Körbe mit dem Quicktrack MTX-System. Der TetraRack darf laut Hersteller vorne sieben Kilogramm tragen, hinten neun Kilogramm.

Ortlieb QuickRack

Der QuickRack von Ortlieb erlaubt bis zu 20 Kilogramm Ladung. An der Sattelstütze wird der Gepäckträger mit einem Band und einem Schnellspanner fixiert. Nach der ersten Montage kann der QuickRack sekundenschnell angebracht werden.

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