Das Szenario kennt jeder: Eine Werkbank aus dem Baumarkt holen, Sperrmüll wegfahren oder den Gartenschnitt loswerden. Aber wie transportiert man das alles? Machbar ist dies mit einem 750-Kilo-Pkw-Anhänger.
Test: Anhänger bis 750 Kilo zul. Gesamtgewicht
Der ADAC hat 2019 sechs Anhänger in der Preisklasse bis 770 Euro getestet. Das Testergebnis ernüchtert: Drei der einachsigen Anhänger zeigen deutliche Schwächen, zwei davon fallen sogar durch.
Testergebnisse im Überblick
Hier eine Übersicht der getesteten Modelle und ihrer Bewertungen:
| Hersteller/Modell | Durchschn. Einkaufspreis in Euro | ADAC Urteil | Ausstattung | Handhabung | Fahrverhalten | Sicherheit und Haltbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stema Variolux 750 | 699,99 | 2,3 | 2,8 | 2,4 | 1,8 | 2,4 |
| Brenderup 1205SUB750 | 599,00 | 2,5 | 2,9 | 2,6 | 2,1 | 2,3 |
| Humbaur Steely | 429,00 | 2,7 | 3,1 | 2,5 | 2,8 | 2,6 |
| Unsinn WEB10 | 769,00 | 3,6 | 2,5 | 2,6 | 2,2 | 3,6 |
| TPV-Trailer TL-EU2-AR | 579,00 | 4,7 | 4,4 | 2,9 | 4,7 | 2,5 |
| Stedele MST71A | 549,99 | 4,9 | 4,6 | 5 | 2,8 | 4,9 |
Testsieger mit dem ADAC Urteil "gut" ist der Stema Variolux 750. Bestes Fahrverhalten und gute Noten in der Handhabung zeichnen ihn aus. Auf Platz zwei mit dem ADAC Urteil 2,5 folgt der Brenderup 1205SUB750. Großes Plus: Er besitzt eine klappbare Deichsel, durch die er platzsparend abgestellt werden kann. Positiv ist neben der Kippfunktion auch die Ausstattung mit Sicherungsseil und einem 13-poligen Anschlussstecker.
Der Stedele MST71A erhielt darüber hinaus auch wegen der nicht den technischen Regeln entsprechenden Schraubverbindung an den Felgen das ADAC Urteil "mangelhaft". Auch hierüber wurde das KBA bereits informiert.
Doch auch der teuerste Anhänger im Test, der Unsinn WEB10, zeigt Auffälligkeiten: Bei den Haltbarkeitstests verlor er alle acht Holzschrauben, mit denen der Ladeboden am Unterboden fixiert wird. Die verlorenen Schrauben können nicht nur zum Ärgernis für andere Verkehrsteilnehmer werden, der Verlust der Schrauben verringert auch die Stabilität des Anhängers. Beim Ausweichtest konnte bei diesem vorgeschädigten Anhänger ein Kontakt der Reifen mit dem Rahmen festgestellt werden. In der Summe erhält dieser Anhänger dadurch nur das Urteil "ausreichend".
Wesentliche Unterschiede bei der Ausstattung
Erfreulich: Bei den Haltbarkeitstests über einen Fahrweg von simulierten 10.000 Kilometern im voll beladenen Zustand hielten fast alle Testmodelle stand, lediglich ein paar für die Stabilität des Anhängers weniger wichtige Schrauben oder Nietverbindungen hatten sich gelöst.
Befestigungslaschen (sog. Zurrösen) sind jedoch nicht in allen Anhängern selbstverständlich - ohne diese darf aber nur Schüttgut transportiert werden. Auch die Reifen wiesen unterschiedliche Qualitäten und sogar Herstellungsjahre auf, obwohl sie zusammen in einem engen Zeitraum beschafft wurden. Nicht für alle Anhänger wird auf dem Markt Zubehör wie Planen, Stützräder oder zusätzliche Abstützungen angeboten.
Ins Auge fiel, dass bei fast keinem Anhänger das genaue Leergewicht angegeben wird. Für den Nutzer bedeutet das, dass er nicht weiß, wie viel er zuladen darf, um das zulässige Gesamtgewicht nicht zu überschreiten.
Die Hälfte der Anhänger war bereits mit einem Sicherungsseil ausgestattet, das in Ländern wie den Niederlanden, der Schweiz und Österreich bereits Pflicht ist, um bei einem versehentlichen Lösen der Kupplungsverbindung den Anhänger am Zugfahrzeug zu sichern.
Das sollten Sie beim Kauf beachten
Als Erstes sollte man durch einen Blick in den Fahrzeugschein des Zugfahrzeuges feststellen, welches maximal zulässige Gesamtgewicht man mit einem ungebremsten Anhänger ziehen darf.
Darüber hinaus sollte man sich überlegen, wofür man den Anhänger konkret nutzen will. So kann das nötige Zubehör gleich mit erworben werden. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass Zubehör die Nutzlast des Anhängers reduziert.
Beim Kauf kann man auf ein Übergabeprotokoll bestehen. Darin sollte auch das Gewicht des leeren Anhängers notiert sein.
Wer seinen Anhänger auch im Ausland fahren will, tut gut daran, sich bereits vor dem Kauf mit den jeweiligen gesetzlichen Vorgaben zu beschäftigen. Die Vorschriften und Bestimmungen zum Anhängerbetrieb unterscheiden sich von Land zu Land.
Achtung Sicherungsseil
In den Niederlanden, Österreich und der Schweiz müssen Autofahrer beim Fahren mit einem Anhänger diesen mit einer zusätzlichen Sicherungsverbindung (z. B. Sicherungsseil oder Kette) absichern. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, muss mit hohen Bußgeldern rechnen.
Empfehlungen an die Hersteller
Der ADAC gibt folgende Empfehlungen an die Hersteller:
- Die Festigkeit des Anhängers muss gegeben sein: Bei Fahrmanövern darf es nicht zu einem Kontakt zwischen Reifen und Grundrahmen kommen.
- Die Radbefestigung muss den einschlägigen Regeln der Technik entsprechen.
- Alle Verschraubungen müssen dauerhaft gesichert sein.
- Die Verbindung zwischen Grundträger und Aufbau muss den Fahrmanövern standhalten.
- Ein Sicherungsseil sollte bei Anhängern zur Standardausstattung gehören. Zum Sicherungsseil muss auch eine geeignete Sicherungsmöglichkeit am Zugfahrzeug wie z.B. ein Karabinerhaken nach DIN 5299 (70 Millimeter Länge) mitgeliefert werden.
- Ein 13-poliger Stecker sollte Standard sein, da hier z.B. auch das Signal des Rückfahrtlichts übertragen wird.
- Hinweise am Anhänger wie Nutzlast, Luftdruck, Hinweise zum Beladen, Zugkräfte an den Befestigungsmöglichkeiten sowie Hinweise zur Nutzung des Sicherungsseils bieten Nutzern bestmöglichste Sicherheit.
- Zu knapp zugeteilte Reifen hinsichtlich ihrer Traglastzahl können ein Risiko darstellen. Diese sollten ausreichend bemessen werden. Eine Traglastzahl mit einem Sicherheitsfaktor von 1,15 sollte hier ein Mindestmaß an Sicherheit darstellen.
- Reifen mit 12 Zoll können gegenüber 10-Zoll-Reifen für eine bessere Fahrstabilität sorgen.
- Ungebremste Anhänger können wegrollen, weshalb Unterlegkeile als Zubehör sinnvoll sind.
Welche Möglichkeiten gibt es, ein Motorrad zu transportieren?
Wer ein Motorrad transportieren möchte, hat unterschiedliche Möglichkeiten - vom klassischen Anhänger bis zum Kupplungsträger. Wir zeigen unterschiedliche Lösungen und nennen alle wichtigen Infos zum Motorradtransport.
Je nach Motorrad, Fahrzeugtyp und Transportbedarf kommen unterschiedliche Lösungen für den Transport infrage:
- Anhänger: Ideal für große oder schwere sowie mehrere Maschinen und längere Strecken.
- Trägersysteme: Praktisch für Roller oder leichte Motorräder - besonders bei geringem Platzbedarf.
- Transport im Transporter/Kastenwagen: Kommt vor allem bei vorhandener Ladefläche infrage. Der Aufwand für die Ladungssicherung ist hier besonders hoch, da oft keine speziell vorgesehenen Haltepunkte oder Führungen vorhanden sind.
Auch Lagerplatz, Wetterschutz und Nutzungsfrequenz spielen eine Rolle bei der Wahl der passenden Transportlösung.
Was kostet ein Motorradanhänger?
Einfache, offene Modelle sind bereits ab rund 600 Euro erhältlich. Absenkbare, geschlossene oder besonders robuste Varianten liegen je nach Ausstattung und Hersteller zwischen 1500 und 4000 Euro.
Verschiedene Arten von Motorradanhängern
- Offene Motorradanhänger: Ein offener Motorradanhänger ist die einfachste und preisgünstigste Lösung. Der Aufbau besteht meist nur aus einer Ladefläche mit Schiene(n) und einer Auffahrrampe. Offene Anhänger sind leicht, gut zu handhaben und ideal für den gelegentlichen Transport bei trockenem Wetter. Sie bieten für die Bikes jedoch keinen Schutz vor Schmutz, Regen oder Diebstahl.
- Klappbare oder kompakte Motorradanhänger: Klappbare Motorradanhänger lassen sich nach dem Gebrauch platzsparend zusammenfalten oder demontieren. Sie sind also besonders für Nutzer:innen mit begrenztem Stauraum in Garage oder Carport geeignet. Der Aufbau ist meist leicht und für ein einzelnes, eher leichtes Motorrad ausgelegt.
- Absenkbare Motorradanhänger: Absenkbare Varianten verfügen über eine Plattform, die sich mechanisch oder elektrisch absenken lässt. Das erleichtert das Be- und Entladen, insbesondere bei schweren Motorrädern oder bei fehlender Auffahrrampe. Sie sind meist teurer und schwerer als Standardmodelle, bieten dafür aber einen höheren Komfort.
- Querstehende Motorradanhänger: Bei diesen Modellen wird das Motorrad quer zur Fahrtrichtung verladen. Das spart erheblich Platz in der Länge und eignet sich besonders für enge Stellplätze, Garagen oder den Transport hinter kompakten Zugfahrzeugen. Wichtig ist hier eine stabile Fixierung an beiden Radachsen sowie geeignete Quertraversen zur Ladungssicherung.
- Geschlossene Motorradanhänger: Geschlossene Motorradanhänger schützen das Motorrad vor Diebstahl, Witterung und Schmutz. Der Aufbau besteht aus festen Seitenwänden, Dach und verschließbaren Türen. Geschlossene Anhänger empfehlen sich für wertvolle Fahrzeuge, lange Transportstrecken oder den ganzjährigen Einsatz.
Wichtiges Zubehör für den Motorradtransport
Unabhängig von der Transportlösung ist geeignetes Zubehör entscheidend für einen sicheren und stabilen Transport eines Motorrads. Die wichtigsten Produkte im Überblick:
- Spann- und Zurrgurte: Für die Fixierung des Motorrads an mehreren Punkten. Ratschen- oder Klemmgurte mit hoher Zugfestigkeit sind Pflicht.
- Vorderradwippe oder Radhalter: Stabilisiert das Motorrad beim Verzurren und verhindert das Kippen.
- Auffahrrampe: Besonders bei höheren Anhängern notwendig. Klapp- oder steckbare Rampen mit rutschfester Oberfläche erleichtern das Be- und Entladen.
- Radstopper oder Keile: Fixieren die Reifen zusätzlich und erhöhen die Standfestigkeit - besonders bei absenkbaren Anhängern oder Trägern.
- Antirutschmatten: Unter dem Motorrad platziert, verhindern sie das Verrutschen der Räder während der Fahrt.
- Schloss oder Diebstahlsicherung: Für Träger, Gurte oder direkt am Motorrad - besonders bei Pausen und Übernachtungen wichtig.
- Regenhauben oder Transportabdeckungen: Schützen das Motorrad bei längeren Fahrten vor Schmutz, Nässe und Wind - besonders sinnvoll bei offenen Anhängern.
Alternative zum Anhänger: Motorradträger für Pkw und Wohnmobile
Motorradträger sind eine platzsparende Alternative zum Anhänger und besonders für leichtere Zweiräder geeignet. Sie lassen sich unterteilen in verschiedene Bauformen mit jeweils spezifischen Vorteilen:
- Kupplungsträger: Dieser Motorradträger wird direkt an der Anhängerkupplung montiert. Er eignet sich für Roller und leichte Motorräder. Kupplungsträger sind oft faltbar oder abnehmbar und lassen sich bei Nichtgebrauch leicht verstauen. Wichtig ist, dass die zulässige Stützlast des Fahrzeugs nicht überschritten wird.
- Absenkbare Trägersysteme: Einige Modelle lassen sich hydraulisch oder mechanisch absenken, um das Beladen zu erleichtern. Diese Variante bietet mehr Komfort beim Handling schwererer Zweiräder, benötigt aber stabilere Trägerpunkte.
- Motorradträger für Wohnmobile: Heckträger für Wohnmobile werden fest mit dem Aufbau verschraubt. Sie sind für höhere Lasten ausgelegt und teilweise schwenk- oder absenkbar, um den Zugang zum Fahrzeugheck zu ermöglichen. Die Tragkraft liegt oft bei über 100 kg, wodurch auch größere Roller oder leichte Motorräder transportiert werden können.
Welche Vorschrift und Fahrerlaubnis gilt für Motorradanhänger?
Wer mit einem Anhänger unterwegs ist, muss gesetzliche Vorgaben beachten. Dazu gehören unter anderem die zulässige Gesamtmasse des Anhängers, die Anhängelast des Zugfahrzeugs sowie ggf. eine Tempo-100-Zulassung. In den meisten Fällen genügt der Führerschein der Klasse B. Entscheidend sind das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers sowie die erlaubte Anhängelast des Zugfahrzeugs. Bei schwereren Gespannen ist eine B96-Erweiterung oder sogar die Klasse BE erforderlich.
Wie viel wiegt ein durchschnittlicher Motorradanhänger?
Offene Einachsanhänger wiegen leer meist zwischen 150 und 300 kg. Absenkbare oder geschlossene Modelle bringen durch zusätzliche Technik und Aufbau deutlich mehr Gewicht auf die Waage, teilweise über 500 kg.
Welcher Motorradanhänger ist für Anfänger:innen geeignet?
Klappbare Anhänger oder kompakte Trägersysteme eignen sich gut für Einsteiger:innen. Sie erfordern wenig Platz, sind einfach in der Handhabung und lassen sich schnell montieren. Für gelegentliche Transporte ist das Preis-Leistungs-Verhältnis besonders attraktiv.
Motorradanhänger oder Motorradträger - was ist besser?
Die Entscheidung hängt stark vom Einsatzprofil ab:
- Motorradanhänger bieten mehr Platz, Schutz und Flexibilität. Sie sind besser für größere Maschinen, längere Strecken oder mehrere Fahrzeuge geeignet.
- Motorradträger punkten durch kompakte Bauweise, geringes Gewicht und einfache Lagerung. Sie eignen sich für Roller oder leichte Motorräder im Freizeitbereich.
Marktübersicht Motorradanhänger
Der private Motorradtransport erfreut sich wachsender Beliebtheit. Warum die Abfahrt im Kurvenrevier stumpf mit dem Bike auf der Autobahn runterspulen, wenn es auch komfortabler geht? Unsere Marktübersicht zeigt, dass es mittlerweile bestechend einfache Lösungen für den privaten Motorradtransport gibt, so wie die im Folgenden gezeigten Motorradanhänger.
Das sagen die Anhängerprofis
Seit zehn Jahren hängen Gabriele und Jean Eiler (Inhaber eines Fachgeschäfts für Fahrzeuganhänger und Baumaschinen) aus Vaihingen/Enz ihrer Kundschaft etwas Passendes an.
MOTORRAD: Anhänger kaufen oder mieten: Gibt es eine Faustregel, ab wann sich was mehr lohnt?
Gabriele & Jean Eiler: Nein. Denn im Prinzip stellt sich eher die Frage, was mit dem Anhänger passiert, wenn er nicht genutzt wird. Gerade in Großstädten hat man keine geeignete Unterstellmöglichkeit. Überhaupt halten sich die Mietkosten im Rahmen. Für eine 14-tägige Urlaubstour müssen maximal 200 Euro kalkuliert werden, die bei Gruppentouren auch noch unter den Mitfahrern aufgeteilt werden können. Für diese Gelegenheitsfahrer ist die Miete die eindeutig bessere Wahl.
MOTORRAD: Wem würden Sie den klassischen Motorradanhänger mit Schienen empfehlen?
Gabriele & Jean Eiler: Die Schienenlösung ist ein reiner Motorradanhänger - nicht mehr und nicht weniger. Deshalb eine gute Lösung für alle, die häufig und mit stets gleicher Beladung zu Rennstrecken oder Crosspisten unterwegs sind. Bei der Auswahl kann der Hänger genau auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden. Was die Kosten im Rahmen hält: Mit guter Ausstattung ist solch ein Trailer bereits für weniger als 1000 Euro zu bekommen. Allerdings kann er kaum für andere Einsatzzwecke genutzt werden.
MOTORRAD: Und was sollte sich der Gelegenheitstransporteur hinters Auto hängen?
Gabriele & Jean Eiler: Dem würden wir einen multifunktionalen Anhänger mit praktischer Kippfunktion empfehlen. Zum einen kann er damit auch seinen Grünschnitt wegbringen oder Brennholz holen. Zum anderen erhöht die geschlossene Plattform die Sicherheit bei der Motorradverladung. Mit Vorderradwippen, Standschienen oder Antirutschmatte, richtig gesetzten Verzurrpunkten und 100-km/h-Zulassung kostet ein Trailer, auf den zwei ausgewachsene Bikes passen, zwischen 2000 und 2500 Euro. Das klingt zunächst nach viel. Relativiert sich aber, wenn man die Nutzungsdauer berücksichtigt. Denn ein solcher Anhänger ist meist eine Anschaffung fürs Leben.
MOTORRAD: Was sind typische Fehler der Hobby-Spediteure?
Gabriele & Jean Eiler: Dass falsch verzurrt wird, Gurte oder Fixierpunkte zu schwach ausgelegt sind und das Zuladungslimit nicht beachtet wird. Im Idealfall bringt der Kunde sein Bike zum Anhängerkauf bzw. der Anmietung mit. So kann man gemeinsam besprechen, wie das Motorrad optimal verladen und sicher transportiert wird.
Ausgewählte Hersteller von Motorradanhängern
Hier eine Übersicht einiger Hersteller von Motorradanhängern:
- Airtrailer: Beim Airtrailer lässt sich die Plattform aus durchgehend geriffelter Aluplatte zum Be- und Entladen komplett absenken. Das soll auch einer Person den Umgang mit besonders schweren Motorrädern erleichtern. Continental-Luftfederung, die zurückgesetzte Achse und ein niedriger Schwerpunkt (durch kleine Räder) sollen für einen hohen Fahrkomfort sorgen.
- Barthau Anhängerbau: Bei den Motorradanhängern der MO-Reihe, die in ungebremster und gebremster Ausführung erhältlich sind, hat man laut Hersteller auf eine umfangreiche Serienausstattung geachtet. Durch die geprägte Lochung von Auffahr- und Standschiene sowie die verstellbare Radwippe soll sich der Trailer auch von einer Person beladen lassen. Rahmen und Fahrgestell sind feuerverzinkt.
- Böckmann Fahrzeugwerke: Böckmann gilt als Spezialist bei Pferdeanhängern, für die Stahlrösser vertreibt der norddeutsche Trailerhersteller die Motorradanhänger der slowenischen Marke TPV. Diese gibt es in un- und gebremster Ausführung für den Transport von bis zu drei Motorrädern bei einer Nutzlast von maximal 794 kg.
- Boxer-Design: Die süddeutschen BMW-Zubehörspezialisten vertreiben einen Zweiradanhänger, der sich für den Nichtgebrauch mit wenigen Handgriffen komplett zerlegen lässt und mit einem Packmaß von 119 x 57 x 55 cm sogar kofferraumtauglich ist. Der Trailer ist kippbar, eine integrierte Vorderradwippe soll das Handling beim Beladen zusätzlich erleichtern. Der 75 kg schwere Hänger lässt sich mit einem bis zu 375 kg schweren Bike beladen.
- Brenderup: Die dänische Anhängermarke hat für den Motorradtransport ein durch die Bank klassisches Modell mit zwei Standschienen plus Bügel und vier Verzurrösen im Programm. Das Eigengewicht beträgt 132 kg, bis zum Erreichen des zulässigen Gesamtgewichts von 750 kg lassen sich 618 weitere Kilos auflasten. Zum Be- und Entladen lässt sich der Leuchtenträger vom verzinkten Chassis abklappen.
- Hermann Harbeck Fahrzeugbau: Der Plattformtrailer des bayerischen Herstellers lässt sich dank zahlreicher Extras für mehr als den reinen Zweiradtransport nutzen. Optional können auf die MOPL-Reihe z. B. 400 mm hohe Alu-Bordwände aufgeschraubt werden. Die Plattform selbst ist mit Alu-Riffelblech oder als Holzboden mit rutschhemmender Beschichtung erhältlich.
- Heku-Fahrzeugbau: Ankuppeln und auffahren - so das Prinzip der Heku-Kippanhänger. Nach Lösen der Verriegelung senkt sich der Rahmen über eine Gasdruckfeder ab. Je nach Schwerpunktlage schwenkt die Plattform beim Auffahren wieder in die waagerechte Grundposition zurück. Eine als Extra erhältliche Radwippe soll das Verzurren erleichtern.
- Humbaur: Vom simplen Schienen-Anhänger bis hin zum wettergeschützen Koffermodell. Humbaur hat als einer der größten Anhängerhersteller Europas auch für Motorradfahrer ein breites Sortiment aufgefahren. Ein Highlight: der hydraulisch absenkbare Trailer HKT, mit dem das Verladen dank der um sechs Grad angestellten Bodenplatte ein Kinderspiel sein soll.
- Koch Anhängerwerke: Einfach oder exklusiv? Bei Koch gibt es sowohl den klassischen Plattform-Trailer mit 100 km/h-Zulassung wie auch die absenkbaren Anhänger mit besonders flachem Auffahrwinkel von rund drei Grad. Für den besonders edlen Auftritt gibt es zudem den Excalibur mit zweifarbig lackiertem Fiberglas-Aufbau und Platz für zwei Motorräder.
- Ostmann Fahrzeugbau: Der nordwestdeutsche Hersteller fertigt die Anhänger im Regelfall individuell nach den jeweiligen Kundenwünschen an. Die Möglichkeiten sind dementsprechend vielfältig und reichen von der einfachen Plattformlösung bis hin zum voll verkofferten Trailer.
- Pongratz Trailer-Group: Auch der österreichische Anbieter will mit dem absenkbaren Trailer PLL das Laden selbst von schweren Motorrädern zum Kinderspiel machen. Dabei verzichtet man auf eine (teure) Kompressortechnik. Die Plattform wird mittels wartungsfreier Seilwinde abgesenkt bzw. wieder angehoben, die hintere Bordwand dient gleichzeitig als Auffahrrampe.
- SMV AG: Wer hat’s erfunden? Natürlich die Schweizer …, die eine eher ungewöhnliche Trailerlösung für Wohnmobilisten entwickelt haben. Bei den Modellen Alu Star und Space Extender steht das Zweirad nämlich quer zur Fahrtrichtung. Die kurze Ausführung des Trailers soll Vorteile beim Rangieren bringen.
- Stema Metalleichtbau: Der ostdeutsche Hängerspezialist bietet ein besonders breit gefächertes Programm. Die einfachen Trailer mit Standschienen für den Transport von bis zu drei Motorrädern beginnen bereits bei rund 600 Euro. Deutlich mehr Komfort und Vielseitigkeit bieten die MUT-Kippanhänger sowie Absenkanhänger der WOM-Classic-Reihe, die auch mit Seitenwänden oder Planen aufgerüstet multifunktional nutzbar sind.
- Unsinn Fahrzeugtechnik: Für den bayerischen Trailer-Hersteller steht die komfortable Verladung ganz oben im Lastenheft. Weshalb alle Motorradanhänger der AS-Baureihe entweder über eine Kippfunktion (Auffahrwinkel ca. 13 Grad) verfügen oder komplett absenkbar sind (Auffahrwinkel dann ca. sechs Grad). Eine rutschhemmende Siebdruck-Plattform sowie der umlaufende Lochleistenrahmen sollen das Beladen sowie Verzurren weiter erleichtern.
- Wörmann: Anhänger für jeden Geldbeutel - so das Angebot von Wörmann aus dem Großraum München. Der einfache Trailer mit Standschiene für ein Motorrad ist für übersichtliche 700 Euro zu bekommen. Deutlich multifunktionaler die MOT-Serie mit Siebdruckboden und Alu-Seitenwänden sowie der Vorbereitung für Zusatzaufbauten. Ein besonders komfortables Be- und Entladen versprechen die Hänger mit Absenk- oder Kippfunktion.
- Wolf Anhänger-Großmarkt: Die Hessen vertreiben nicht nur diverse Motorradanhänger von Pongratz oder Humbaur und rüsten diese nach Kundenwünschen um, sondern fertigen seit bereits 25 Jahren den zerlegbaren Trailer „Follow me“. Dieser soll sich binnen fünf Minuten ohne Werkzeug zerlegen bzw. wieder zusammenschrauben lassen.
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