Ghost Fahrräder für Damen im Test: Ein umfassender Überblick

Ghost steht für ein vielfältiges Sortiment an Tourenrädern und Mountainbikes - Hardtails wie Fullys. In der Liste werden nur aktuelle Produkte berücksichtigt.

Mountainbikes und Hardtails für Damen

Das Lanao EQ 27.5 ist die Damenversion des bekannteren Kato Hardtails für Herren. Das tiefe Oberrohr erhöht die Beinfreiheit für Damen. Dank des quirligen Fahrverhaltens kratzt das Lanao EQ 27.5 jede Kurve mit Leichtigkeit. Beim Treten im Sattel vermittelt das Lanao EQ 27.5 eine ausgewogene Sitzposition. Im Anstieg präsentieren sich andere Bikes unter 1000 Euro etwas besser als das Einsteiger-Bike Lanao EQ 27.5. Trotz der Kritik dürfte ein Argument vor allem schwere Fahrer überzeugen: Die Bremsen sind deutlich stärker als bei anderen Bikes für 829 Euro!

Selbst enge Spitzkehren machen auf dem Lanao mit etwas Übung Spaß. Denn das Bike ist ein wahrer Wirbelwind, quirlig und wendig. Fahrerinnen müssen keine Spitzensportlerin sein, um mit dem Lanao Spaß haben zu können. Das Lanao FS 4 lässt sich komfortabel fahren und dämpft auch über kleinere Hindernisse.

Trekkingräder von Ghost

Besonders gut traten Trekkingräder von Ghost hervor. Sie bieten ein hohes Maß an Sicherheit und Komfortabilität. Die Tourenfähigkeit, die Alltagstauglichkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis bleiben dabei nicht auf der Strecke. Unter den getesteten Rädern befinden sich außerdem E-Trekkingbikes.

KTM Life Tour im Test

Das KTM Life Tour ist ein Damen-Trekkingbike, das sowohl durch seine schicke Optik als auch durch seine Leistung beeindruckt. Es bietet eine aufrechte Sitzposition, die vor allem Fahrerinnen, die Wert auf eine gute Übersicht während der Fahrt legen, entgegenkommt. Ausgestattet mit einer Shimano Deore XT Schaltung mit 30 Gängen und einer Suntour NCX Federgabel, reiht es sich in die Qualität anderer getesteter Trekkingbikes ein. Mit einem Gewicht von etwas über 16 Kilogramm und hochwertigen hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano sowie einer leistungsstarken 70 Lux Lichtanlage von Busch & Müller, bietet das Life Tour ein rundes Leistungspaket. Es ist ideal für komfortorientierte Touren, weniger jedoch für sportlich ambitionierte Fahrerinnen.

thecycleverse ist der Meinung: „Für Fahrerinnen, die den Überblick behalten wollen.“

Diamant Rubin Legere im Test

Das Diamant Rubin Legere vereint die Leichtigkeit und Dynamik eines Sportrads mit dem Komfort und der Ausstattung für ausgedehnte Touren. Durch die Verwendung von ESI-Rundgriffen wird ein hoher Komfort ohne ergonomische Formen erreicht, während die ungewöhnlich große Kassette mit bis zu 51 Zähnen eine außergewöhnliche Bandbreite für alle Steigungen bietet. Die aufrechte Sitzposition, ermöglicht durch Vorbau und Spacer, vereinfacht die Manövrierfähigkeit im Stadtverkehr und erhöht gleichzeitig den Komfort auf längeren Fahrten. Obwohl das Bike durch diese Positionierung an sportlicher Effizienz einbüßt, bietet es durch seine leichte Alurahmenkonstruktion und die umfassende Verkehrsausstattung eine beeindruckende Vielseitigkeit. Mit einer maximalen Systemzuladung von 136 Kilogramm eignet sich das Rubin Legere ideal für bepackte Touren durch die Lande. Die Kombination aus sportlichem Rahmen und komfortorientierter Ausstattung macht das Rubin Legere zu einem einzigartigen Bike, das sowohl für den flotten Stadtverkehr als auch für komfortorientierte Tourenfahrer eine interessante Option darstellt.

„Das nicht rekordverdächtig, aber ausstattungsbereinigt leichte Bike ist zudem ein Preishammer und hat 40 Jahre Garantie!“, so das bike-magazin.

Diamant Ubari Super Deluxe im Test

Das Diamant Ubari Super Deluxe überzeugt als vielseitiges Trekkingrad für Stadt und Land mit seiner modernen Gestaltung und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch die innenverlegten Kabel im Alurahmen präsentiert es sich aufgeräumt und ansprechend. Die ungewöhnliche 2 x 9-Gang Schaltung zeigt sich in der Praxis als ausreichend, könnte jedoch bei längeren Anstiegen im Vergleich zu 30-Gang-Modellen an ihre Grenzen kommen. Die leichte und blockierbare Suntour NCX Federgabel sorgt zusammen mit den Shimano Scheibenbremsen für ein angenehmes Fahrgefühl und Sicherheit. Trotz seines relativ hohen Gewichts von knapp 17 Kilogramm bietet das Ubari Super Deluxe einen hervorragenden Wert für seinen Preis, was es besonders für preisbewusste Radfahrerinnen attraktiv macht.

thecycleverse kommt zu dem Ergebnis: „Gute Qualität zum fairen Preis.“

Das KTM Life Style überzeugt mit einem mattschwarzen, aufgeräumten Design und hochwertigen Shimano XT-Komponenten. Besonders die bequeme Sitzhaltung und die praktischen Extrastreben für Radtaschen machen es ideal für längere Touren. Trotz der positiven Merkmale wie dem komfortablen Selle Royal Essenza Sattel, wird das relativ hohe Gewicht von 15,4 Kilogramm und das mittelmäßige Preis-Leistungsverhältnis kritisiert. Insgesamt hinterlässt das Bike einen guten Eindruck, allerdings steht der höhere Preis nicht gänzlich in Relation zu den gebotenen Leistungen.

Für thecycleverse ein „bequemes Trekkingrad mit aufgeräumtem Design.

Ghost Urban Asket im Test

Das Ghost Urban Asket zeichnet sich durch eine sportliche Sitzposition und schnelle Lenkreaktionen aus, was es ideal für agile Fahrten in der Stadt macht. Der robuste Aluminiumrahmen mit vielfältigen Befestigungsmöglichkeiten erhöht die Praktikabilität für den Alltagsgebrauch. Allerdings zeigt das Rad bei der Ausstattung, insbesondere bei den mechanischen Scheibenbremsen, Verbesserungspotenzial, was bei hohen Geschwindigkeiten oder schwerer Beladung zu Einschränkungen führen kann. Während das Bike für leichte Ausflüge und den urbanen Raum ausgelegt ist, stößt es in anspruchsvollem Gelände an seine Grenzen. Trotz dieser Kompromisse bietet das Ghost Urban Asket eine gute Mischung aus Agilität, Robustheit und Anpassungsfähigkeit, was es zu einer attraktiven Option für Stadtfahrer und Gelegenheitsausflügler macht.

E-Bikes von Ghost

Der prominente Schriftzug auf dem Rahmen verrät gleich, dass es sich um ein e-bike von Ghost handelt. Der Fokus liegt ganz klar auf Mountainbikes, die in verschiedenen Klassen angeboten werden: „Tour“ für lange Ausfahrten im leichten Gelände, „Trail“ für actionreiche Offroad-Strecken und Sprünge, sowie „Enduro“ für anspruchsvolles, steiles Terrain. Ob du nun 17 Jahre jung oder 66 Jahre alt bist - ein passendes Modell wirst du bei Ghost mit hoher Wahrscheinlichkeit finden.

Die verbauten Antriebssysteme stammen vorrangig von Bosch oder von Yamaha. Das leichtgewichtige Path Riot Enduro MTB besitzt allerdings einen Fazua Ride 60 Motor und eine Fazua Energy Fix Batterie mit einer Kapazität von 430 Wh. Beim Ghost Hybride SL AMR s2.7+ AL U Fully e-bike 2020 ist ein Antriebssystem von Shimano verbaut. Für sämtliche e bikes verwendet man eine Kettenschaltung.

Mit einem Trekking E Bike kannst du eigentlich nichts falsch machen - diese eignen sich für Pendler und Hobby-Radfahrer. Ist abzusehen, dass du dein ebike ausschließlich innerorts benutzt, ist ein City E Bike mit StVZO-Zulassung die richtige Wahl. Möchtest du ein Mountainbike kaufen, solltest du ebenfalls dein Fahrverhalten analysieren - die Modelle weisen große Unterschiede in der Federung, Bereifung, Motorleistung und Ausstattung auf.

Ghost E-Square Trekking Advanced

Das Ghost E-Square Trekking Advanced ist ein sportliches E Bike Damen mit Yamaha PW-ST Mittelmotor, der ein Drehmoment von 70 Nm aufweist. Dieser wird mit einem Simplo 630 Wh Akku kombiniert. Das Trekking E Bike besitzt eine 11-Gang Kettenschaltung und eine standardmäßige Reifengröße von 27,5 Zoll. Mit dem Federweg von 75 mm werden Unebenheiten auf Feld- und Waldwegen ausgeglichen.

Ghost E-Teru B Essential

Das Ghost E-Teru B Essential klassifiziert sich als Touren Mountainbike. Für den Antrieb sorgt der Bosch Mittelmotor (Performance Line, 63 Nm) in Kombination mit einem Bosch PowerTube 500 Wh Akku, der im Rahmen integriert ist. Die hydraulischen Scheibenbremsen mit 180 mm Bremsscheibendurchmesser und die SR Suntour 120 mm Federgabel machen das ebike geländegängig.

Ghost Hybride ASX Base 130

Das Ghost Hybride ASX Base 130 Fully e-bike 2025 wurde für anspruchsvolle Trails und steile Abfahrten entworfen. Zu den Highlights gehören ein Bosch Mittelmotor (Performance Line CX Gen4) mit 85 Nm Drehmoment, ein Bosch PowerTube 625 Wh Akku, eine 12-Gang Kettenschaltung von Sram SX Eagle sowie Tektro Bremsen mit 203 mm Bremsscheibendurchmesser. Der Federweg besitzt vorne wie hinten 160 mm.

Preise und Vergleiche

Die Preise für ein alltagstaugliches Trekkingrad beginnen bei etwa 2.399 €, was im Normalbereich für diese e Bike Kategorie liegt. Es gibt aber auch einige Hardtail Mountainbikes, die du für unter 3.000 € kaufen kannst, wie z.B. das Ghost E-Teru B Essential für 2.699 €. Für das Ghost E-Square Trekking Advanced e-bike musst du 2.999 € einberechnen, wobei du abgesehen von der E Bike Versicherung erstmal keine weiteren Ausgaben haben wirst. Am teuersten sind natürlich die vollgefederten Fully E Bikes, die auch mal über 4.000 € kosten können. Im Vergleich zu anderen Marken ist Ghost günstig bis mittelpreisig. So ist die Preisgestaltung sehr ähnlich zu den MTB E Bikes von KTM.

Die Marke Haibike hat ein paar günstigere, aber auch viel teurere Angebote im MTB-Bereich. Es gibt 2 Modelle von Jeep E Bikes, mit denen Ihr die Ghost E Bikes vergleichen könnt. Zum einen das Jeep Trekking TLR 7010, das gerade im Angebot ist und somit günstiger als Ghost. Und zum anderen das SUV Jeep ULM 7000, das schon etwas teurer ist. Beide bringen aber eine ähnliche Qualität mit. Das SUV ist ein echter Allrounder mit höherer Traglast, sehr stabil und trotzdem leicht gebaut. Das Eskute Wayfarer ist im Vergleich zu den Ghost E Bikes wesentlich günstiger, aber dennoch vernünftig ausgestattet. Es erreicht immerhin auch 100 Km Reichweite. Wem das weit genug ist, der spart hier Geld. Die Ausstattung des Eskute ist Mittelklasse, also nichts zu meckern.

Testsieger ist ein Hepha E Bike geworden, das im Vergleich zu Ghost E Bikes recht günstig ist, obwohl die meisten Leistungsparameter sogar besser sind. Die Reichweite ist höher, das Drehmoment und damit die Beschleunigung und die Steigleistung am Berg.

Weitere Ghost Modelle

Ghost stellt Mountainbikes verschiedener Klassen her, die sich entweder als Allrounder definieren oder für ein bestimmtes Fahrverhalten (Tour, Trail, Enduro) vorgesehen sind. Zudem gibt es Stadträder und die sehr beliebten, da vielseitig einsetzbaren Trekking E Bikes.

Technische Aspekte

  • Geschwindigkeit: Wie immer hat das ebike eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h - während schneller Abfahrten kann dein Tempo natürlich auch mal darüber liegen, allerdings wird dich der Motor dann nicht mehr unterstützen.
  • Funktionsweise: Früher bezeichnete man das e Bike vorrangig als Pedelec - weil du nach wie vor in die Pedale treten musst, aber dank der Motorunterstützung das Gefühl hast, mächtig Rückenwind zu erhalten. Bergaufschieben gehört endlich der Vergangenheit an, denn das e Bike bringt dich über jeden Hügel!
  • Gewicht: Typischerweise hat ein e Bike ein Gewicht von etwa 26 kg, was an dem schweren Antriebssystem hängt. Mit dem Path Riot Enduro MTB hat Ghost aber ein 22 kg leichtes e bike mit Fazua Motor und großzügiger Federung entwickelt, das für Downhill-Fahrspaß sorgt.
  • Ladezeit: Bei den meisten ebikes wird der kompakte 2 Ah Charger mitgeliefert, der je nach Akku-Kapazität zwischen 5 und 7,5 Stunden braucht, um die Batterie voll aufzuladen. Die 4 Ah Ladestation hat eine durchschnittliche Ladezeit von 4,5 Stunden.
  • Reichweite: Im Test hatten die Mountain E Bikes von Ghost eine tatsächliche Reichweite von 35 bis 48 km, was im Mittelfeld liegt.

Ghost Asket CF 30

Das Asket CF 30 ist weder ein abenteuertaugliches Komfortwunder, das sich mit wenigen Handgriffen zu einem Packesel verwandeln lässt, noch kann es auf der Schotterpiste mit der Agilität von wettkampforientierten Bikes mithalten. Bleibt die Kategorie als vielseitiger Allrounder, die jedoch bei der Konkurrenz günstiger zu haben sind als das 6000 Euro teure Ghost.

Technische Details des Ghost Asket CF 30

  • TOUR-Note: 2,5
  • Preis: 6000 Euro
  • Gewicht Komplettrad: 10,1 Kilo
  • Rahmengrößen: XS, S, M, L, XL

Geometrie

  • Sitz-/Ober-/Steuerrohr: 507/590/177 Millimeter
  • Stack/Reach/STR: 624/412 Millimeter/1,51
  • Radstand/Nachlauf: 1105/76 Millimeter

Ausstattung

  • Antrieb/Schaltung: SRAM Force/X0 Eagle Transmission AXS (1x12; 40, 10-52 Z.)
  • Bremsen: SRAM Force (160/160 mm)
  • Reifen: Maxxis Rambler Silk Shield TR 45 mm (eff.: 45 mm)
  • Laufräder: DT Swiss G1800

Messwerte

  • Gewicht Komplettrad: 10130 Gramm
  • Fahrstabilität: 6,9 N/mm
  • Komfort Heck: 130 N/mm
  • Komfort Front: 36 N/mm
  • Antritt/Tretlagersteifigkeit: 49 N/mm

Plus: guter Federkomfort am Lenker

Minus: sehr hohes Gesamtgewicht, träge im Antritt

Ghost Lector FS Worldcup

Das Ghost Lector FS Worldcup des Werksteams ist nicht nur wegen der auffälligen 6-Spoke Laufräder von Bike Ahead Composites ein Hingucker.

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