Willkommen zu den „Giant Testberichten 2024“ Ihrer Giant GEC Center Berlin-Mitte & Berlin-Köpenick! In diesem umfassenden Überblick werden Giant Bikes und das dazugehörige Zubehör genau unter die Lupe genommen. Giant, bekannt für seine Innovationskraft und Qualität im Fahrradbau, bietet herausragende Modelle, die in puncto Leistung, Komfort und Technik überzeugen. Ob Sie auf der Suche nach dem ultimativen Mountainbike, einem leistungsstarken Rennrad oder praktischen Zubehörteilen sind - unsere Empfehlungen helfen Ihnen, die besten Optionen zu finden.
Mountainbikes im Test
Giant Trance X Advanced E+ Elite 0 V2
GIANT vollführt mit dem Trance X Advanced E+ Elite 0 V2 eine Gratwanderung in unserem Vergleichstest und paart den hauseigenen SyncDrive Pro2 MG Full-Power-Motor mit einem kleinen 400-Wh-Akku. Mit einem Gewicht von 19,5 kg und ungedrosselter Motorpower soll es für ordentlich Trail-Performance sorgen.
GIANT, der größte Fahrradhersteller weltweit, zieht nun auch mit einem leichteren E-Mountainbike nach. GIANT geht die Sache anders an und verpasst dem Trance X Advanced E+ Elite 0 den GIANT SyncDrive Pro2 MG-Full-Power-Motor mit 85 Nm, in Kombi mit einem kleinen 400-Wh-Akku. Trotz großem Motor kommt das GIANT Trance X Advanced E+ Elite 0 auf schlanke 19,5 kg in Größe L. Bei den Light-E-MTBs kann es in Sachen Gewicht nicht ganz mit den anderen Modellen im Test mithalten. Vergleicht man es mit den Full-Power E-MTBs, ist es das leichteste im Test. GIANT setzt dabei auf 150/140 mm Federweg (v/h) und rollt auf Mullet-Laufrädern - gemischten Laufradgrößen mit 29” vorne und 27,5” hinten. Mit 11.999 € gehört es in das obere Preissegment im Test.
Auf den ersten Blick fällt die unverwechselbare organische Formensprache mit bewährtem Maestro-Hinterbau auf - beides steht für GIANT. Es kommt mit einem Vollcarbon-Rahmen mit Flip-Chip in der Dämpferwippe, womit Fahrer die Geometrie des Bikes an sich und an unterschiedliches Gelände anpassen können. Im Unterrohr kombiniert GIANT den kleinen Akku mit dem kraftvollen SyncDrive Pro2 MG-Motor. Mit seinen 85 Nm bringt der Motor ordentlich Power mit, ist aber im Vergleich zu den Light-E-Bikes ziemlich wuchtig im Design - als Full-Power-Modell aber auch leistungsfähiger.
Der 400-Wh-Akku ist fest verbaut und falls ihr keine Steckdose in der Garage habt, müsst ihr das Bike zum Laden mit in die Wohnung nehmen. Dafür ermöglicht GIANT beim Trance, einen 1,2 kg schweren und 499,90 € teuren Range Extender mit 200 Wh im Trinkflaschenformat nachzurüsten. Mit insgesamt 600 Wh steht dann das Bike auch für längere Touren bereit und kommt so auf insgesamt 20,7 kg Gewicht - damit ist es das leichteste Fullpower E-MTB in unserem Testfeld. Wer sich also überlegt, das GIANT Trance X Advanced E+ Elite 0 in seinen Stall zu holen, sollte den Range Extender definitiv mit in die Herde aufnehmen, da ihr euch dadurch eine Menge zusätzliche Flexibilität verschafft.
GIANT ist - neben Specialized - eine der wenigen Bike-Hersteller, die neben Motor und Akku auch Remotes und Displays zugeschnitten auf ihre Bikes entwickeln. Über die GIANT RideControl Go LED-Anzeige im Oberrohr erhält man anhand von LED-Balken Auskunft über gewählte Fahrmodi und Akkustand. Die Anzeige ist zwar unauffällig, liefert aber auch wenig Informationen: Daten, wie z. B. über die Geschwindigkeit, können nur über die GIANT RideControl App abgerufen werden. Die hauseigene RideControl Ergo 3-Remote überzeugt mit guter Haptik und Ergonomie und sorgt schön am Griff integriert für einen cleanen Look am ebenfalls proprietären One Piece Carbon-Cockpit.
Ein nettes Gimmick: Das einteilige Contact SLR Trail-Cockpit verfügt nicht nur über eine Halterung für z. B. einen GPS-Computer, sondern lässt sich über spezielle Spacer auch im Winkel und in der Vorbaulänge anpassen. Highlights der Ausstattung sind unter anderem das FOX Factory-Fahrwerk, bestehend aus der FOX 36 Factory-Gabel mit GRIP2-Dämpfungskartusche und dem FOX FLOAT X Factory-Dämpfer. Beide bieten eine vielfältige Einstellbarkeit und eine top Trail-Performance. Optisch passend ist die Kashima-beschichtete FOX Transfer Factory-Sattelstütze verbaut, die sich komplett im Sattelrohr versenken lässt. Mit 175 mm Hub bietet die Dropper etwas mehr Bewegungsfreiheit als der Testfeld-Durchschnitt.
Ganz oben ins Regal greift GIANT auch bei der Schaltung und verbaut die elektronische SRAM XX Eagle AXS Transmission, die sehr robust ist und direkt am Rahmen befestigt ist. Die kraftvollen SRAM CODE RSC-Vierkolbenbremsen sollen für ordentlich Bremspower sorgen. Allerdings sind sie nur vorne mit einer 200-mm-Bremsscheibe bestückt, die 180-mm-Scheibe am Heck überhitzt bei langen Abfahrten unter schweren Fahrern schnell und kommt so ans Limit. Die schwach profilierten MAXXIS DISSECTOR-Reifen mit dünner EXO-Karkasse vorne und die noch weniger profilierten MAXXIS-Rekon hinten bieten zwar wenig Rollwiderstand, könnten aber für mehr Trail-Performance ein Upgrade auf grobstolligere Modelle vertragen. Beispielsweise könnte man über die Minion DHF/DHR II-Kombi mit der hochwertigen 3C-Gummimischung und einer robusteren Karkasse nachdenken.
Wer sich auf das GIANT Trance X Advance E+ Elite 0 schwingt, wird durch die hohe Front mit einer bequemen Sitzposition abgeholt. Mit dem 200 Wh starken Range Extender auf dem Unterrohr und den schnell rollenden MAXXIS-Reifen, die durch ihren geringen Rollwiderstand selbst wie ein Range Extender fungieren, sind lange Touren möglich - ähnlich wie mit einem Full-Power E-MTB mit großem Akku.
Im Power-Modus erfordert es einen geübten Fahrer, um das GIANT zu bändigen, denn es sprintet selbst bei kleinstem Pedalkontakt mit einem Satz nach vorne. Durch die schiere Kraft aus dem Motor allein kann sich das GIANT gegen jedes Light-E-MTB im technischen Uphill behaupten. Den Gewichtsvorteil, den es gegenüber den Full-Power-E-MTBs im Vergleichstest hat, kann es jedoch nicht zu seinem Vorteil auf anspruchsvollen Anstiegen nutzen. So muss es sich den besseren Klettern wie dem Orbea WILD oder dem Canyon Strive:ON geschlagen geben. Das GIANT Trance X Advanced E+ Elite 0 ist ein Bike für alle, die ein leichtes Full-Power-E-MTB suchen, mit einem kleinen Akku, aber der Möglichkeit eines Range Extenders. Es bietet eine attraktive Option für sportliche Fahrer, die auf flowigen Trails unterwegs sind und gelegentlich eine längere Tour unternehmen möchten.
Giant Fathom 29 2
Preislich bewegen wir uns mit dem Giant Fathom 29 2 auch für ein 29er-Hardtail noch im Einstiegsbereich. Weiter an Attraktivität gewinnt das Rad mit der kräftigen Luftfedergabel mit 130 Millimeter Hub und zusätzlich einstellbarer Zugsstufe. 15-Millimeter-Steckachsen mit breitem Boost-Standard sorgen für präzise Laufradsteifigkeit. Um dennoch den Preis zu halten, ergänzen eine mit 1×10 Gängen etwas reduzierte Deore-Schaltung und eine vergleichsweise einfache Scheibenbremse von Tektro das technische Line-up.
Der Maxxis-Reifen ist mit 2,5 Zoll reichlich breit und zudem mit ausgeprägtem Stollenprofil versehen. Das Einsatzspektrum des Fathom umreißt Giant mit Cross-Country und Trail. Dass ein Hardtail nicht immer eine Marathon-Rennmaschine sein muss, beweist schon die noch moderate Sitzhaltung auf dem Fathom. Die Hände haken sich am breiten Lenker ein, der ein großes Kontrollversprechen abgibt. Allerdings dürften die Griffe gerne geklemmt sein. Während man über den Rahmen, insbesondere mit dem starren Heck, einen sehr guten Kraftfluss erzielt, greift der Reifen beherzt in den Boden, solange der nicht zu fest und zu weich ist. Bergab entwickelt sich schnell ein flüssiges Tempo, bei dem man die Linienführung primär über die direkte Front reguliert. Durch die Laufradgröße bleibt eine gewisse Spurtreue präsent. Die Gabel spricht richtig gut an und nimmt Unebenheiten bereitwillig auf. Für Bergaufpassagen dürften es mehr und engere Gänge sein. Das Fathom 29 2 bietet tolle Technik und viel Spaß im Gelände.
Giant XTC SLR 1
In BIKE 11/23 luden wir 11 Bestseller-MTBs zum großen Preis-Leistungs-Vergleich. Mit dabei: Das Giant XTC SLR 1 mit 100 Millimetern Federweg. Als Alu-Hardtail kann das Giant in Sachen Preis höher punkten als jedes andere Fahrrad in diesem Test. Für knapp 1800 Euro schnüren die Taiwanesen Komponenten der Marke Eigenbau und Teile von Shimano zu einem ansprechenden Ausstattungspaket zusammen.
Trotz Schnäppchenpreis lässt es sich Giant als der größte Bike-Hersteller der Welt nicht nehmen das XTC schlauchlos auszuliefern. Auch wenn die Maxxis-Rekon-Reifen nur 2,25 Zoll schmal und schwach profiliert sind, braucht sich das Giant deshalb in Sachen Grip und Komfort nicht zu verstecken. Weniger gut gefällt die Federgabel aus eigenem Haus, deren Druckstufendämpfung Gegenhalt vermissen lässt.
Talwärts hat man auf dem Giant XTC SLR 1 durch die absackende Gabel, den 70 Grad steilen Lenkwinkel und ein lang-tiefes Cockpit schnell das Gefühl zu weit vorne zu hängen. Auch der üppige Radstand kann die fehlende Souveränität in schnellen, steilen Abfahrten nicht kaschieren. Immerhin ist die starre Sattelstütze dank Schnellspanner im Nu abgesenkt. Mit ergonomischen Hebeln und guter Verzögerungs-Power liefert die einfache Shimano-Bremsanlage eine bessere Vorstellung ab als die günstige Konkurrenz von Sram.
Sportlich gestreckt geht es auf dem Giant XTC in der Ebene flott voran. Was in der Abfahrt noch zu viel war, lässt das Bike an steilen Rampen vermissen: Aufgrund der Setback-Sattelstütze fällt es schwer ausreichend Druck auf die Front zu bringen. Wer viele Höhenmeter klettern möchte, sollte den Sattel ganz nach vorne schieben und den Vorbau weiter absenken. Oder man nimmt Anstiege eben im Wiegetritt. Hier ist es klasse, dass sich die Giant-Gabel vom Lenker aus blockieren lässt. Die Funktion der Shimano-SLX-XT-Schaltmischung gibt keinen Anlass zum Tadel.
Technische Daten und Noten zum Giant XTC SLR 1
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Kategorie | Cross Country-Hardtail |
| Preis | 1799 Euro |
| Rahmenmaterial | Aluminium |
| Laufradgröße | 29 Zoll |
| Federweg (BIKE-Messung) | 102 mm |
| Gewicht ohne Pedale | 12,01 kg |
| Schaltung | Shimano SLX/XT, 1x12 |
| Übersetzung / Bandbreite | 32; 10-51 / 510 % |
Sparfüchse finden im günstigen Giant Hardtail ein gelungenes Gesamtpaket zum Kilometerschrubben. Am wohlsten fühlt sich das XTC auf gemäßigten Touren. In steilem Gelände leidet die Fahrperformance vor allem durch die unterdämpfte Gabel.
Giant XTC Advanced 3
Advanced Vollcarbon Rahmen, 12x148 mm Max. Reifenfreiheit: 2.25" Max. Gnadenlos leicht, gnadenlos sportlich, gnadenlos schnell. So lässt sich das XTC ADVANCED 3 beschreiben. Beim Fahrverhalten verbrennt sich Giant nicht die Finger und haucht seinem Racebike ein ausgewogenes Handling ein. Die sportliche Sitzposition lässt einem effizient in die Pedale treten. Mit dem Carbon-Rahmen liefert Giant einen sehr hochwertiges Hardtail-Chassis. Mit einem zentralen Hebel am Lenker des Racebikes lässt sich das komplette Fahrwerk blockieren. Bergauf zieht das Giant Racebike mit seinen 510 Prozent Bandbreite an der Gangschaltung und der insgesamt sportlichen Ausrichtung der Racebike-Konkurrenz davon.
Giant Faith
Lies den Testbericht über das Giant Faith, ein Bike, das in der Welt des Mountainbikens für Aufsehen sorgt. Mit seiner beeindruckenden Geometrie und fortschrittlichen Technologie zielt das Faith darauf ab, anspruchsvolle Trails zu meistern und gleichzeitig Fahrkomfort zu bieten. In diesem Bericht werfen wir einen detaillierten Blick auf die Stärken und Schwächen dieses Modells und prüfen, wie es sich im Vergleich zu anderen Bikes in seiner Klasse schlägt.
Giant Reign 1
In der September-Ausgabe des Magazins BIKE präsentiert sich das Giant Reign 1 als unangefochtener Testsieger. Dieses außergewöhnliche Mountainbike überzeugt durch seine beeindruckende Leistung und fortschrittliche Technologie. Das Reign 1 bietet nicht nur exzellente Fahreigenschaften auf anspruchsvollen Trails, sondern auch eine herausragende Verarbeitungsqualität, die es zu einem echten Highlight in seiner Klasse macht. Der Testbericht beleuchtet detailliert die Stärken und innovativen Features des Bikes, die ihm den verdienten Spitzenplatz eingebracht haben.
Giant FATHOM E+ 1
Die Giant Entwickler haben mit dem FATHOM E+ 1 einen soliden Allrounder geschaffen. Auch wenn das E-Mountainbike mit den schwachen Bremsen und der mäßigen Reichweite eine schwache Flanke offenbart, bleibt es dank des guten Motors, der guten Federgabel und der guten Schaltungskomponenten ein breit einsetzbares Gefährt. Europas größter Bike-Hersteller hat seine Fans lange auf die Folter gespannt.
Weitere Modelle im Test
- Giant Realms Mips: Ein vielseitiger Helm für den Freeride-Einsatz, getestet in FREERIDE.
- Giant Intrigue X Advanced E+ Elite 2 V2: Ein E-Mountainbike speziell für anspruchsvolle Fahrerinnen.
- Giant Trance X Advanced E+ Elite 2 V2: Ein leistungsstarkes EMTB mit Carbonrahmen und SyncDrive-Motor.
- Giant AnyTour X E+ 0: Ein vielseitiges E-Trekkingrad, getestet in ElektroRad.
- Giant Devote Advanced 1: Ein Gravel-Bike für unterschiedliches Terrain.
- Giant Revolt X 1: Ein Gravelbike mit klaren Empfehlungen von Radfahren.
- Giant TCR Advanced Pro 1: Ein Rennrad für ambitionierte Radsportler, getestet von der Süddeutschen Zeitung.
- Giant Contend AR 2: Ein Allroad-Bike für Straße und leichtes Gelände, getestet in TOUR.
- Giant REV Elite: Ein Rennrad, das Leistung und Komfort vereint.
- Giant Trinity: Ein Fahrrad für Zeitfahren und Triathlons.
- Giant Defy Advanced 1: Ein Rennrad mit Komfort und Leistung.
- Giant Langma Advanced Pro 1: Ein Rennrad mit Leichtigkeit, Steifigkeit und Komfort, getestet im Magazin TOUR.
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