Ein neuer Helm musste her. Er sollte sportlich, flach, dezent und natürlich preiswert sein, passend zum restlichen Outfit. Die Wahl fiel auf den Giro Revel. Ob er den Erwartungen entspricht, erfahren Sie hier.
Fahren Sie noch ohne Helm?
Leider sind Sie damit nicht allein. Die Akzeptanz von Fahrradhelmen steigt, aber zu langsam. Besonders wer Freunde im Rettungsdienst hat, kennt die Geschichten von verunfallten Radfahrern. Daher weisen wir immer wieder auf die Wichtigkeit von Fahrradhelmen hin. Unfälle passieren schnell und unverhofft.
Die Auswahl im Fachhandel ist groß und oft verwirrend. Viele Kunden verlassen die Geschäfte ohne Helm, entweder wegen des Angebots, mangelnder Beratung oder des Preises. Discounter haben mit ihren Billighelmen den gefühlten Preis gedrückt. Wer weiß, dass es zweimal im Jahr billige Helme im Supermarkt gibt, schaut in der Zwischenzeit nicht im Fachhandel vorbei.
Kein direkter Test, aber wichtige Erkenntnisse
Der Titel dieses Artikels ist etwas übertrieben. Es ist kein direkter Test des Giro Revel, denn ich möchte die Haltbarkeit eines Helms nicht noch einmal testen müssen. Das tut weh und muss nicht sein.
Technisch gilt: Kein verkaufter Helm ist schlecht! Alle Helme erfüllen Mindeststandards an Sicherheit. Das haben ADAC, ADFC und diverse Prüfinstitute getestet und veröffentlicht. Es gibt keine schlechten Helme, nur die falsche Einstellung zum Helm!
Noch immer tragen viele Radfahrer keinen Helm - aus Sorge um die Frisur! Man könnte darunter schwitzen oder sich die Fönwelle verderben. Die Maßgabe beim Helmkauf ist fast überall gleich: Optik. Er muss zur Kleidung passen. Dann soll er sportlich aussehen und nicht wie ein Deckel. Danach kommt der Preis. Er soll nicht teuer sein. Auch bei unserem Helmkauf war es so.
Der Stadthelm von Abus war auf Touren in Punkto Belüftung nicht optimal. Zudem passte die Farbe nicht mehr zum Rad und zu den neuen Sportklamotten. Also sportlich, preiswert und nach Möglichkeit nicht schwarz. Mit diesen Kriterien blieben wir beim Giro Revel hängen.
Der Giro Revel im Detail
Probe-Anziehen: passt. Er lässt sich via Drehversteller am Hinterkopf leicht einstellen. Vom Style her ist er auf Commuter, Touring und MTB ausgelegt. Für eine gute Be- und Entlüftung sorgen 22 Ein- bzw. Auslässe. Eine Testfahrt bestätigte die gute Anordnung der Belüftung. Oft sind die Löcher wenig aerodynamisch, zu schmal und falsch angeordnet.
Die Formgebung ist flachbauend. Man will ja nicht wie der Pilz von SuperMarioBros aussehen. Beim Gewicht überzeugt er in Größe L mit 306 Gramm. Nicht der Leichteste, aber auch kein Schwergewicht. Beim Verschluss setzt Giro auf einen Ratschenverschluss, der inzwischen fast überall Anwendung findet.
Interessant war neben Passform, Optik, Belüftung und Verschlusssystem auch der Preis. 49,90€ wurden aufgerufen und damit liegt er in einer erschwinglichen Preislage. Der Schirm am Helm kann problemlos entfernt werden, wenn man ihn nicht tragen möchte oder auf dem Roadbike weniger Windwiderstand bieten möchte. Gerade beim Revel stellten wir fest, dass er auch ohne Schirm sehr gut aussieht.
Übrigens: Ohne Helm wegen der Frisur, liebe Leserinnen? Was bleibt zu sagen? Er passt, lüftet gut und sah gut aus. Gesehen - probiert - gekauft!
Farblich bietet Giro den Revel in einer Vielzahl von Möglichkeiten. Schwarz matt, Silbergrau bzw. Titaniumsilber, weiss, Camouflage, schwarz mit Dekostreifen in rot und mattes hellblau.
Was bleibt jetzt noch? Und das gilt nicht nur für Kinder im Kindersitz oder als kleine Verkehrsteilnehmer. Wenn es nach uns ginge, sollte es längst eine Helmpflicht für Radfahrer geben. Telefonieren im Auto ist auch verboten, Gurtpflicht schon lange durchgesetzt und selbst für einen weggeworfenen Kaugummi kann man belangt werden. Warum also nicht eine Helmpflicht. Es ist, wie bei Motorrädern auch, für die Sicherheit der steigenden Zahl der Radfahrer notwendig.
Fahrt Ihr noch ohne Helm??? Grund genug das zu ändern und dem freundlichen Fachhandel mal einen Besuch abzustatten.
Kompaktes Design, gute Belüftung und ein klassischer Stil zeichnen den Fahrradhelm Revel von Giro aus. Der Radhelm eignet sich für Berufspendler, Mountainbiker oder für die Radtour. Die 22 Belüftungsöffnungen halten den Kopf unter diesem kompakten Radhelm bei jeder Situation angenehm frisch. Auch die technischen Details dieses Giro-Helms können sich sehen lassen: In-Mold-Konstruktion für weniger Gewicht bei besserem Belüftungssystem und das einfach zu bedienende Anpassungssystem Roc Loc® Sport.
Fahrradhelme im Test: Was sagen ADAC und Stiftung Warentest?
Sowohl Stiftung Warentest als auch der ADAC unterzogen Fahrradhelme für Erwachsene dem Härtetest. Beide kürten dasselbe Modell zum Testsieger, weitere sechs Helme schnitten gut ab.
Beim diesjährigen Fahrradhelm-Test (April 2017) setzte die Stiftung Warentest noch strengere Kriterien an als in den vorausgehenden Jahren. Von fünfzehn getesteten Helmen erhielten 7 die Gesamtnote "gut". Weitere sieben erhielten die Note "befriedigend". Der einzige Falthelm im Test schützt dem Kopf im Falle eines Unfalls lediglich "ausreichend".
Der ADAC testete ebenfalls 15 Modelle auf die Qualitätskriterien Unfallschutz, Handhabung und Komfort, Hitzebeständigkeit und Schadstoffe. Dabei stellten sich dieselben Fahrradhelme als Testsieger heraus wie bei Stiftung Warentest.
ADAC und Stiftung Warentest sind sich einig: Casco Activ 2 ist der beste Helm
Den ersten Platz verdient sich der Casco Activ 2 mit einer guten Gesamtbewertung sowohl bei Stiftung Warentest (1,7) als auch beim ADAC. Vor allem in der Testkategorie „Unfallschutz“ schnitt der Helm besser ab als Konkurrenz-Modelle. Darüber hinaus loben ADAC und Stiftung Warentest das geringe Eigengewicht des Helms, die Hitzebeständigkeit und die geringe Schadstoffbelastung. Mit einem Preis von rund 80 Euro liegt der Casco Activ 2 im mittleren Preissegment.
Zweitplatzierter im Test: Ähnlich gut bewertet, aber deutlich günstiger
Auch der sportliche Helm Cratoni Pacer erhielt eine gute Gesamtwertung (1,8) von beiden Testportalen und belegt damit den zweiten Platz im Test. Die Stiftung Warentest lobt vor allem den Komfort des Helms sowie den sicheren Unfallschutz. Der Helm erreicht zwar keine 1er-Note, schneidet aber trotzdem mit einem guten Testergebnis ab (2,1).
Lazer Beam Mips
Dieser Helm besticht durch guten Unfallschutz, komfortablen Sitz und Hitzebeständigkeit. Also zur Sturzsicherheit kann ich leider wenig sagen, da es mich mit dem Helm noch nicht hingelegt hat (zum Glück!). Aber was mir an ihm sehr gefällt, ist seine Leichtigkeit. Ich nutze das Fahrrad sehr viel, zum Einkaufen, zur Uni usw. Da setze ich ihn auch oft ab und dank des geringen Gewichts stört er kaum beim Tragen. Natürlich ebenso wenig auf dem Kopf. Das finde ich vor allem im Sommer angenehm. Die großen Öffnungen sorgen für eine gute Belüftung. Nur die Innenpolsterung finde ich bei längerem Tragen fast etwas zu dünn. An sich lässt sich der Helm gut anpassen, aber manchmal geht das Drehrad etwas schwerfällig.
Fazit: Der Fahrradhelm schützt nur mäßig vor Kopfverletzungen und er ist bei Dunkelheit schwer zu erkennen. Auch die Abstreifsicherheit könnte besser sein. Er lässt sich aber einfach anpassen und bequem tragen. Seine Belüftung und sein Blendschutz sind einwandfrei.
In einem Gemeinschaftstest untersuchte die Stiftung Warentest, der ADAC und der österreichische Verein für Konsumenteninformation (VKI) Fahrradhelme für erwachsene Frauen und Männer. Wichtige Testfelder waren Unfallschutz, Handhabung und Komfort. Getestet wurden 15 Helme verschiedener Hersteller (Preise: 30 bis 140 Euro), 7 davon wurden mit »Gut« beurteilt. Kein Helm bekam die Note »Mangelhaft«, nur einmal wurde ein »Ausreichend« vergeben. Diesen letzten Platz belegt der einzige Falthelm im Test.
Die besten Helme im Test
- Casco Active 2 (Note 1,7/80 Euro)
- Pacer von Cratoni (Note 1,8/60 Euro)
- Beam Mips von Lazer (Note 2,1/55 Euro)
Für befriedigend eingestufte Helme liegen die Preise zwischen 30 (Decathlon Btwin BH 500/Note 2,6) und 130 Euro (Abus in-Vizz Ascent/Note 2,6 und POC Crane Commuter/Note 3,2). Als einziger Falthelm war der Overrade Plixi (85 Euro) im Rennen, der die Tester allerdings nicht überzeugen konnte (Note 3,9). Er soll im Handumdrehen eingeklappt und in die Tasche gesteckt werden können, biete auf dem Kopf jedoch von allen getesteten Helmen am wenigsten Schutz.
Nach dem letzten Test im August 2015, bei dem schon über die Normprüfungen hinaus getestet wurde (damals konnten nur 3 von 18 Fahrradhelmen die Note »Gut« erreichen) hätten viele Hersteller vor allem beim Schläfenschutz nachgebessert. Die Helmschalen wurden an den Seiten tiefer nach unten gezogen, um Stirn und Schläfe besser zu schützen.
Die von einigen Anbietern beworbene Mips-Technologie (Bell Annex Mips/140 Euro/Note 2,5, Giro Revel Mips/70 Euro/Note 2,7 und Lazer Beam Mips/55 Euro/Note 2,1), die vor allem die Drehbewegungen beim Sturz abfangen soll, führte bei den Prüfungen nicht zwangsläufig zu einem guten Ergebnis.
Bewertet wurde von den Testern auch die Erkennbarkeit der Helme im Dunkeln. Es komme nicht auf eine helle Farbe des Helms an, sondern auf einen Reflektor, heißt es von Stiftung Warentest. Der könne bei Tageslicht sogar schwarz erscheinen wie bei Bell oder Casco.
Giro Fahrradhelme: Innovation, Design und Funktionalität seit über 25 Jahren
Die Fahrradhelme von Giro überzeugen seit mehr als 25 Jahren mit Innovation, Design und Funktionalität. Dabei kommen dir vor allem das geringe Eigengewicht, die gute Belüftung und die Aerodynamik der Helme im Radsport zugute. Doch auch den Alltag auf dem Bike meistern die Giro Helme problemlos und bieten dir einen angenehmen Tragekomfort. Das komplette Sortiment ist sehr vielseitig und erstreckt sich von Erwachsenenhelmen bis hin zu Sporthelmen und Kinderfahrradhelmen. Auch beim Thema Radrennen und Triathlon ist Giro ein zuverlässiger Ansprechpartner. Ob knallige Farbgebung oder eher dezentes Design - mit diesen widerstandsfähigen Modellen bist du sicher vor einer Kopfverletzung beim nächsten Unfall geschützt.
In den folgenden Abschnitten wollen wir mehr auf die Besonderheiten der Giro-Produkte eingehen, einzelne Kollektionen vorstellen und uns die Innovationen des Unternehmens genauer anschauen.
Inmold-Verfahren und MIPS-Technologie
Die meisten Giro Helme sind mit dem Inmold-Verfahren gefertigt. Sie bestehen aus einer robusten äußeren Polycarbonat-Schale und haben einen EPS-Hartschaum direkt eingeschweißt. Das heißt: die Materialien sind nicht nur an einigen Punkten verklebt, sondern ganzheitlich miteinander verbunden. Dadurch bekommst du deutlich mehr Sicherheit geboten. Viele neue Modellreihen sind nach der MIPS-Technologie aufgebaut. MIPS steht dabei für Multi Directional Impact Protection System. Während klassische Helme anderer Marken vor allem statische Schläge gut abfangen, ist die MIPS-Technologie eher für rotierende Kräfte ausgelegt. Sie schützt dich auch bei einem komplizierten Sturz vor Gehirnerschütterungen. Das Ganze funktioniert durch ein Zusammenspiel verschiedener Materialschichten.
Kategorien von Giro Fahrradhelmen
Wie bereits erwähnt teilt Giro die Fahrradhelme in vier verschiedene Kategorien ein. Daneben gibt es noch eine Klassifizierung in Damen und Herren, die sowohl im Design als auch in der Größentabelle begründet ist. Bei den Damen dominieren eindeutig hellere Farben mit einer schlanken Passform. Die Modelle der Herren sind weiter gearbeitet und bestechen durch dunkle Designs in Matt und Black.
- Road: Eher für den Straßensport aufgelegt. Aerodynamische Form und viele kleine Lüftungsschlitze.
- Dirt: Robuster und für alle MTB-Fans. Der Kopf ist deutlich mehr umschlossen und für Downhill-Fahrten besser geschützt. Manche Modelle sind mit einem Kinnbügel ausgestattet.
- Aero/Triathlon: Aerodynamische Form steht im Vordergrund, damit der Helm einen möglichst geringen Luftwiderstand erzeugt. Daher gibt es auch nur wenig Lüftungsschlitze.
- Urban: Für den alltäglichen Einsatz, einfach strukturiert und ideal für das Stadtgeschehen.
Größen und Anpassungssysteme
Die Größen variieren bei Giro je nach System. So unterscheidet der Hersteller nach seinem Super Fit System, bei dem sich die Größen direkt am Kopfumfang orientieren, und Universalgrößen, die sich noch entsprechend einstellen lassen müssen. Daneben gibt es eine Tabelle mit Universalgrößen für Erwachsene und Kinder. Hier liegt die Universalgröße bei einem normalen Erwachsenen bei 54 - 61 cm. Frauen haben generell einen etwas schmaleren Kopf und bekommen die Größe 50 - 57 cm bei diesem System zugesprochen. Ein extra breiter Kopfumfang verlässt sich auf die Größe von 58 bis 64 cm bei diesem Prinzip. Und natürlich können sich auch Kinder und Jugendliche auf ihren eigenen Größenbereich verlassen. Kinderhelme gehen bei der Einheitsgröße von 50 bis 55 cm Kopfumfang und Jugendliche von 50 bis 57 cm Kopfumfang.
Nachdem du die richtige Helmgröße bei deinem gewünschten Modell gefunden hast, bietet dir Giro das Roc-Loc-Haltsystem im Inneren des Helms. Es bringt einen hohen Tragekomfort mit sich und zieht das Modell millimetergenau an deinen Kopfumfang heran. Daneben ist es besonders leicht gefertigt und intuitiv zu bedienen. Am Hinterkopfbereich befindet sich ein kleines Rädchen. Drehst du dieses Rädchen fest, setzt sich das Verstellsystem im Inneren in Bewegung. Der Fahrradhelm nähert sich dabei deinem Kopfumfang und deiner Kopfform an. Zusätzliche lassen sich die Haltearme des Systems auch vertikal verstellen, damit ein Anpassen in jede Richtung möglich ist.
Kinder und Jugendliche bekommen bei Giro ihren eigenen Bereich und farbenfrohe Designs. Die Modelle sind mit dem Acu-Dial-System ausgestattet, das eine stabile Passform mit sich bringt. An der Front gibt es ausreichend Belüftungsöffnungen für eine angenehme Zirkulation unter dem Helm. Das Verstellsystem für die Größe befindet sich am Hinterkopf. Während die Raze-Serie recht dynamisch wirkt, sind die Dime-Modelle eher als Halbschale konstruiert und bieten einen flachen Hinterkopf.
Weitere Features und Zubehör
Je nach gewünschter Serie kannst du dich auf weitere Features der Giro Helme freuen. Manche Modelle sind mit einem integrierten Visier oder einem beweglichen Visier ausgestattet. So brauchst du bei direkten Sonneneinstrahlung keine Sonnenbrille mehr tragen und bist ebenso vor Wind und Wetter besser geschützt. Die Modelle für Damen und Mädchen besitzen an der Rückseite eine kleine Aussparung. Viele der sportlichen Kollektionen sind mit einer antibakteriellen Polsterung ausgestattet. Bei den Aerodynamik-Modellen fallen die Polster eher schmal aus, um das Eigengewicht gering zu halten.
Du kennst nun einige Eigenschaften und Vorteile der Giro Fahrradhelme. Die Fahrradhelme sind jedoch nur ein kleiner Teil des Sortiments. Entdecke auch die passenden Handschuhe, Schuhe oder auch Accessoires für die nächste Tour. Ob auf der Straße, mit dem MTB oder einfach nur für Alltagsfahrten - Giro hat für jeden Bereich das richtige Zubehör. Grundsätzlich gibt es aber nicht nur Produkte aus dem Radsport. Auch der Wintersport kommt mit den Skihelmen und der professionellen Ausrüstung nicht zu kurz.
Testergebnisse und Kundenmeinungen
Stiftung Warentest lobt vor allem die MIPS-Technologie. Sie fängt zuverlässig auch Drehbewegungen ab und schützt den Kopf besser bei einem Sturz. Den kompletten Test der Erwachsenenhelme von 2017 inklusive der Marke Giro bekommst du hier.
Auch der ADAC hatte verschiedene Modelle zum Test vorliegen. Der Giro Scamp Mips bietet einen guten Unfallschutz und überzeugt mit einem angenehmen Tragekomfort. Vor allem in dem Punkt Hitzebeständigkeit hat der Kinderhelm eine volle Punktzahl erhalten. Lediglich bei der Verwendung von Schadstoffen in den Materialien gibt es Punktabzug.
Der Test zum Giro Revel MIPS ist recht gut ausgefallen. Er liegt bei der Handhabung und auch der Hitzebeständigkeit relativ weit vorn. Eine Abwertung gab es nur durch Schwächen im Unfallschutz.
Vorteile und Nachteile laut Kundenmeinungen
- Vorteile: Aerodynamische Form, leichtes Eigengewicht, gute Verarbeitung, angenehme Passform, hoher Schutz, gutes Preis-Leistungsverhältnis, stylisches Design, gute Belüftung.
- Nachteile: Fehlendes Insektennetz, komplizierte Einstellungsmöglichkeiten, Riemen im Bereich der Ohren und Schläfen nicht optimal geführt.
Vor allem im Radsport kommen die Modelle von Giro sehr gut an. Durch ihre aerodynamische Form und das leichte Eigengewicht unterstützen sie Spitzensportler bei schnellen Rundenzeiten. Die Helme zeugen von einer guten Verarbeitung und von einer angenehmen Passform. Viele Kunden staunen, dass trotz des geringen Gewichts noch ein solch hoher Schutz gewährleistet ist. Einziger Nachteil: Es gibt meistens kein Insektennetz an der Front, was auf schnellen Fahrten durchaus gefährlich werden kann. Selbst andere Gegenstände verfangen sich leicht im Helm. Die Einstellungsmöglichkeiten sind auf den ersten Blick etwas kompliziert. Wer aber den Helm einmal richtig eingestellt hat, ist meist mit dem Tragekomfort zufrieden.
Ein wichtiges Kriterium für Kunden ist das Preis-Leistungsverhältnis. Giro bietet sehr teure Modelle für den Wettkampf aber auch alltagstaugliche Kollektionen mit einem recht günstigen Preis und einem hohen Schutz. Selbst die Kinderhelme sind erschwinglich und überzeugen im bunten Look.
Einzelne Modelle im Überblick
Giro Rift
Das Modell Giro Rift kommt in einem hellen Design in der Größe 54 - 61 cm. Über das AcuDial-Anpassungssystem im Inneren stellt du den Helm nach deiner Kopfform ein. Hier kann es anfänglich zu etwas Schwierigkeiten kommen. Ist der Helm jedoch einmal richtig eingestellt, loben die Kunden den hohen Komfort und das geringe Eigengewicht. Durch seine sportliche Form ist er für den Bereich MTB oder Touring geeignet. An der Front gibt es ein verstellbares Visier. Insgesamt verfügt das Modell über 24 Belüftungsöffnungen und erzeugt angenehme Windkanäle während der Fahrt. Nur das Sicherheitsnetz an der Front fehlt, damit keine Insekten eindringen können.
Giro Section
Bist du eher mit dem Skateboard oder dem BMX unterwegs, kommt vielleicht dieses Modell infrage. Der Giro Section wiegt weniger als 300 Gramm und überzeugt mit einem hohen Tragekomfort. Dabei kannst du das Modell mit Polstern genau an deine Kopfform anpassen. Die 8 Öffnungen sorgen für eine ausreichende Belüftung. Das komplette Modell folgt der Inmold-Bauweise. Außenschale und Hartschaum im Inneren sind also fest miteinander verschweißt. Der Verschluss ist bequem mit einer Hand zu öffnen. Nur die Einstellung der Riemen unter dem Ohr zeigt sich etwas schwieriger beziehungsweise lockert sich schneller. Außerdem ist der Verschlussgurt etwas lang und damit recht umständlich. Kunden lieben den auffälligen Style in Blau und Gelb.
Giro Savant
Den Giro-Savant-Fahrradhelm kannst du mit wenigen Handgriffen an deine Kopfform anpassen. Allerdings ist etwas Übung gefragt und oft gelingt die Einstellung nicht beim ersten Mal. Dafür bietet das Modell nur ein geringes Eigengewicht und kommt in einem stylischen und aerodynamischen Look. Die Neonfarben unterstützen deine Sichtbarkeit im Straßenverkehr und werden auch von anderen Nutzern als klarer Vorteil gewertet. Ein großes Plus bekommt das Herrenmodell auch in Sachen Belüftung. Über 20 Öffnungen sorgen für einen ausreichend guten Luftstrom unter dem Helm. Als Nachteil ist noch zu erwähnen, dass er bei sehr schmalen Köpfen recht groß wirkt. Und auch die Riemen im Bereich der Ohren und Schläfen sind nicht optimal geführt.
Giro-Savant-Fahrradhelm
Der Giro-Savant-Fahrradhelm folgt einer leichten Bauweise und bringt damit nur ein geringes Eigengewicht auf die Waage. Die Außenschale besteht aus Polycarbonat und ist nach Inmold-Verfahren fest mit dem Hartschaum innen verbunden. Daneben arbeitet Giro mit einer speziellen Technologie, die sehr viele Belüftungsöffnungen ermöglicht. Trotz der großen Öffnungen geht die Stabilität des Helms nicht verloren. Spezielle Verstärkungen im Inneren sorgen stets für Sicherheit. Die Passform richtet sich nach dem Roc-Loc-System. Mit wenigen Handgriffen hast du den Helm an deine Kopfform angepasst. Auch die Neigung lässt sich verstellen, um beispielsweise eine Radbrille zu tragen. Kunden fehlt das Kinnpolster und die Riemen passen nicht immer so wie gewünscht.
Zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten
Der optimale Tragekomfort spielt natürlich eine wichtige Rolle im Sport. Du kannst die Modelle von Giro auch später noch individuell anpassen. Hier bietet das Unternehmen beispielsweise eine-Soft-Shell-Haube, passend zum Helm. Sie verringert den Luftzug durch die vielen Schlitze und erhöht deine Aerodynamik.
Giro weiß es auch, ein formschönes Design mit maximaler Sicherheit im Straßenverkehr zu kombinieren. So bekommst du die Helme in vielen hellen Farben oder gar in Neonfarben. Sie sind ein Hingucker in deinem Umfeld und machen dich bei den Autofahrern noch schneller sichtbar.
Über Giro
Das Unternehmen Giro wurde im Jahr 1985 gegründet und geht auf Jim Gentes zurück. Der Hauptsitz ist heute in Santa Cruz in Kalifornien und auch die Produktion ist noch hier beheimatet. Bekannt geworden ist die Marke mit aerodynamischen Helmen für den Radsport. Neben der klassischen spitzen Form sind Modelle mit einem enormen leichten Gewicht entstanden. Der Aerohead kam 1989 auf den Markt und startete bei der Tour de France gut durch.
Fazit
Die Giro Fahrradhelme zeugen sich widerstandsfähig und bequem. Ob auf der Straße mit dem Rennrad oder abseits der Wege auf dem MTB - mit diesen Modellen bist du vor Kopfverletzungen geschützt. Vor allem die MIPS-Technologie bringt noch mehr Sicherheit mit sich bei unterschiedlichen Arten von Stürzen. Daneben zeugen die Helme von einem professionellen Anpassungssystem. So schmiegt sich das Material genau an deine Kopfform und deinen Umfang an. Als sehr gut ist das Belüftungssystem bewertet. Die großen Lufteinlässe an der Front kühlen deinen Kopf auch an heißen Sommertagen. Nur das Insektennetz fehlt bei einigen Serien. Doch die Modelle eignen sich nicht nur für Biker, sondern ebenso für Skateboarder.
Bist du neugierig auf die modernen Designs und die coolen Looks?
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