Globus Baumarkt Elektrofahrrad Angebote und Tests

E-Bikes und Pedelecs sind in der Stadt eine echte Alternative zu überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem stressigen Stau im Auto. Dank elektrischer Unterstützung kommt man oft schneller ans Ziel, spart Kraftstoffkosten und schont die Umwelt. Das Treten in die Pedale ist deutlich weniger anstrengend als bei einem herkömmlichen Fahrrad - so bleibt man auch an heißen Sommertagen angenehm frisch.

Aktuelle Angebote bei Globus Baumarkt

Aktuell gibt es ein E-Bike der bekannten Marke Zündapp im Angebot. Das Zündapp Green 2.7 ist ein 28 Zoll Damen E-Bike, das sich für den Stadtverkehr eignet. Mit einer Reichweite von bis zu 115 Kilometern und einer Shimano Nexus Nabenschaltung mit drei Gängen soll das Elektrofahrrad viel Fahrkomfort bieten.

Zündapp Green 2.7 im Detail

  • Das Pedelec unterstützt bis zu 25 km/h.
  • Die Reichweite beträgt bis zu 115 Kilometer.
  • Das E-Bike ist mit einer Shimano Nexus Nabenschaltung ausgestattet.

Das Zündapp Green 2.7 ist mit einem Ananda Radnabenmotor vorne ausgestattet, der bis zu 25 km/h unterstützt. Die Reichweite beträgt laut Hersteller zwischen 30 und 115 Kilometern, je nach Zuladung und Fahrweise. Die Unterstützungsstufen können am LCD-Display ausgewählt werden.

Das Fahrrad ist mit einer hochwertigen Shimano Nexus Nabenschaltung mit drei Gängen und Drehgriffschalter ausgestattet, die im Alltagseinsatz genügend Abstufungen bietet. Das E-Bike bremst mit V-Brakes und einer Rücktrittbremse und fährt auf leichtläufigen Kenda Khan Straßenreifen.

Das Fahrrad wird mit kompletter Ausstattung geliefert, sodass vor der ersten Fahrt kein zusätzliches Zubehör gekauft werden muss. Neben Gepäckträger, Schutzblechen und Kettenschutz sind auch ein Seitenständer sowie verkehrssichere Beleuchtung gemäß StVZO vormontiert.

Das Zündapp Green 2.7 ist einem Hollandrad nachempfunden, besitzt aber eine aufrechte Sitzposition und einen breiten Sattel mit gefederter Sattelstütze für viel Fahrkomfort. Das E-Bike ist für Personen mit einer Körpergröße zwischen 150 und 175 cm geeignet.

Das Zündapp Green 2.7 ist ein solides E-Bike für den Stadtverkehr mit einer guten Reichweite und einer hochwertigen Shimano Nexus Nabenschaltung.

Worauf Sie beim Kauf eines E-Bikes achten sollten

Um ein E-Bike legal in einer deutschen Stadt zu nutzen, sollte man darauf achten, dass es die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) erfüllt. Dazu gehören etwa eine zertifizierte Beleuchtung, Reflektoren sowie eine Klingel. Zudem muss das E-Bike als Pedelec gelten. Hierzu darf die Motorunterstützung nur als Schiebehilfe bis 6 km/h autark laufen. Tritt man in die Pedale, darf der maximal 250 Watt starke Elektroantrieb nur bis 25 km/h beschleunigen.

E-Bike Typen

Wer nur auf Asphalt unterwegs ist, greift am besten zum City-E-Bike. Sollte es aber auch mal durch unbefestigte Pisten im Wald gehen oder besonders steile Bordsteinkanten, dann sind robuste E-Fatbikes eine Alternative, ein anschauliches Beispiel für eine stadttaugliche Variante ist das Engwe L20 3.0 Pro (Testbericht) ab 1599 Euro (Code: TECHSTAGE50).

Ein E-Bike für den Einsatz im städtischen Umfeld sollte in jedem Fall die StVZO erfüllen. Daneben bringen elektrifizierte Stadträder, auch Tourenräder genannt, weitere praktische Ausstattungsmerkmale mit, etwa Schutzbleche oder Gepäckträger. Typisch sind große Reifen mit 27,5 Zoll.

Ein Citybike gibt es mit unterschiedlichen Rahmen. Große Beliebtheit haben Räder mit einem tiefen Einstieg, die eine aufrechte Sitzposition ermöglichen. Diese Form bezeichnet man auch als Hollandbogen oder Wave-Rahmen. Der Rahmen ist stark nach unten gebogen, was den Zustieg erleichtert. Dieses Design war früher besonders beliebt bei Frauen, da der Zustieg mit Röcken oder Kleidern einfacher war. Deswegen nennt man diese Fahrräder oft Damenrad. Aber auch für ältere und eingeschränkte Personen ist die Bauform interessant.

Sportlicher und etwas robuster sind dagegen Trekking-E-Bikes. Diese Form stammt ursprünglich vom Mountainbike ab und ist für längere Strecken auf schlechten Straßen gedacht. Üblich sind hier Diamant- oder Mixte-Rahmen. StVZO-konforme Lichter sowie Schutzbleche und Gepäckträger gehören meistens zur Ausstattung des Trekkingbikes. Die Reifen sind aber dicker als bei Citybikes. Das macht sie zur perfekten Wahl für eine längere Tour über Land oder Straßen auch auf schwierigem Terrain wie Straßenbahngleisen oder Kopfsteinpflaster.

Eine moderne Neuinterpretation der Trekkingbikes sind SUV-E-Bikes. Diese sind noch robuster und besser für das Gelände geeignet, erfüllen dennoch die StVZO. Diese vereinen Eigenschaften eines E-MTB mit einem Citybike. Zur Ausstattung gehören neben dicken Reifen auch eine Federgabel sowie Licht, Klingel, Reflektoren und Schutzblech. Die Rahmenform erinnert mit dem schräg abgewinkelten Oberrohr an ein Mountainbike, es gibt teilweise aber auch Tiefeinsteiger-Varianten (Step-Thru). Noch eine Spur martialischer sind Fatbikes mit besonders breiten Reifen.

Leichte Pedelecs gehören zu den besonderen E-Bike-Typen. Man nennt diese auch Urban-E-Bikes. Sie erlauben eine flotte Tour und bieten schickes Design. Das macht sie ideal für den städtischen Pendelverkehr und zu einem echten Hingucker. Die geringe Masse von unter 20 kg ermöglicht eine agile Fortbewegung, während der E-Motor zusätzliche Unterstützung bietet, insbesondere auf längeren Strecken oder bei hügeligem Gelände.

Eine kompakte Alternative für Pendler ist ein E-Klapprad. Zusammengeklappt kann man es in der S- oder U-Bahn mitnehmen, ohne ein Extra-Ticket dafür lösen zu müssen.

StVZO-Konformität

Damit ein Fahrrad StVZO-konform ist, benötigt es bestimmte Ausstattungsmerkmale. Dazu gehören:

  • Funktionierende Beleuchtung (vorn weiß, hinten rot); Achtung: blinkende Lichter sind nicht erlaubt.
  • Reflektoren vorn (weiß), hinten (rot) sowie jeweils in den Speichen (orange) und Pedalen (gelb oder weiß). Speichen-Reflektoren sind nicht nötig, wenn die Reifen einen Reflektorstreifen bieten - diese dürfen auch weiß sein.
  • Zwei unabhängige Bremsen
  • Klingel (Achtung: elektrische Hupen sind nicht zulässig)

Gemäß der StVZO werden Räder in zwei Kategorien eingeteilt: Pedelecs (Pedal Electric Cycles) bis 25 km/h sowie S-Pedelecs (Schnelle Pedelecs) bis 45 km/h. Pedelecs benötigen weder Versicherungskennzeichen noch eine Zulassung, wenn sie folgende Bedingungen erfüllen:

  • Motor mit einer kontinuierlichen Leistung von maximal 250 Watt
  • Motor unterstützt nur, wenn in die Pedale getreten wird
  • Ausnahme: Anschiebehilfe ist bis 6 km/h zulässig
  • Die Motorunterstützung schaltet sich ab 25 km/h ab

Welcher E-Antrieb ist der beste?

Der Elektromotor sitzt bei E-Bikes entweder im Vorderrad, dem Heckrad oder im Bereich der Kurbel hinter dem Tretlager. Jede Variante hat unterschiedlichen Einfluss auf das Fahrverhalten, preislich gibt es ebenfalls größere Unterschiede.

  • Frontmotor: Findet sich vorrangig bei preiswerten Pedelecs. Zu den Vorteilen gehört, dass sie zu Rücktrittbremsen und jeder Form von Schaltung kompatibel sind. Sie sind leichter, leiser und einfacher zu montieren.
  • Heckmotor: Dieser sorgt durch das Gewicht an der Hinterachse für eine gute Traktion, verlagert allerdings auch den Schwerpunkt noch weiter nach hinten. Das Fahrgefühl ist natürlicher, da ohnehin der Antrieb beim Fahrrad über das Hinterrad erfolgt. Zudem sind sie optisch sehr unauffällig.
  • Mittelmotor: Bietet die beste Gewichtsverteilung und Traktion, da der Motor mittig vom Rad beim Tretlager sitzt. Zudem setzt die Unterstützung noch eine Spur schneller ein als beim Front- oder Heckantrieb. Die Kraftübertragung ist effizient, das Fahrgefühl am natürlichsten.

Reichweite von E-Bikes

Die Akku-Kapazität bei den E-Bikes variiert von 360 bis 700 Wh. Wie lange der Akku hält, hängt von der Fahrweise, dem Gewicht des Fahrers sowie dem Untergrund ab. Die Herstellerangaben mit bis zu 100 km sind unserer Erfahrung nach viel zu optimistisch. Bei einer Person mit einem Gewicht von 85 kg kann man aber mit einer Reichweite von etwa 60 bis 70 km rechnen.

Empfehlungen und Alternativen

In der folgenden Tabelle werden einige empfohlene E-Bike Modelle und ihre Eigenschaften zusammengefasst:

Modell Preis (ca.) Besonderheiten
Ado Air 30 Ultra 1899 Euro Nabenmotor mit Riemenantrieb, automatische 3-Gangschaltung
Engwe Mapfour N1 Air ST 1499 Euro Carbonrahmen, geringes Gewicht (16,4 kg), GPS-Tracking
Touroll MA1 1030 Euro Starker Mittelmotor, hydraulische Scheibenbremsen
Touroll MA2 899 Euro Bessere Alternative zum MA1, größere Räder

Weitere Empfehlungen

  • Ado Air 30 Ultra: Das Ado Air 30 Ultra bringt frischen Wind in das urbane E-Biking mit seiner automatischen 3-Gangschaltung im Motor und dem wartungsarmen Carbon-Riemenantrieb.
  • Engwe Mapfour N1 Air ST: Das Engwe Mapfour N1 Air ST punktet mit Carbonrahmen, nur 16,4 kg Gewicht und praktischen Smart-Features zum fairen Preis.
  • Touroll MA1: Solides Budget-E-Bike mit starkem Motor, aber ungünstiger Preispositionierung. Das günstigere MA2 mit größeren Rädern ist für die meisten Käufer die bessere Wahl.

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