Navigation auf dem Fahrrad mit Google Maps - wie gut ist die Routenführung abseits von Auto und Straße? Kann sich Google Maps als Alternative gegen die Fahrrad-Navi Spezialisten von komoot, OsmAnd & Co durchsetzen? Dieser Artikel untersucht die Möglichkeiten und Grenzen von Google Maps als Fahrradnavigationssystem.
Die Grundlagen der Fahrradnavigation mit Google Maps
Der erste große Vorteil von Google Maps ist die kostenlose Verfügbarkeit. Auf jedem Android Smartphone ist es bereits installiert und fürs iPhone kannst du es kostenlos aus dem App Store runter laden. Neben den klassischen Strecken für Autofahrer und Fußgänger kann Google Maps auch Strecken für Radfahrer anzeigen und berechnen.
Karten und Offline-Nutzung
Bei den Kartentypen kannst du auch als Kartendetails - Fahrrad - mit speziell hervorgehobenen Radwegen aktivieren. Bei diesen Infos, welche hauptsächlich in Städten verfügbar sind, handelt es sich aber nur optische Merkmale auf der Karte. Auf die Berechnung der Fahrrad-gerechten Strecke hat diese Karten-Einstellung keine Auswirkung. Karten kannst du ja bei Google Maps grundsätzlich offline auf deinem Smartphone speichern. Das ist fürs Fahrrad identisch.
Falls du also schon Karten im Speicher vom Telefon liegen hast, brauchst du nichts weiter zu unternehmen. Zum Karten-Download tippe neben der Suchzeile auf dein Profilbild um das Menü zu öffnen. Jetzt kannst du über Offlinekarten eigene Kartenausschnitte festlegen, runterladen und auch mit eigenen Namen versehen. Übrigens kannst du die Offline Karten auch auf die SD-Speicherkarte von deinem Telefon auslagern. Tippe auf der Offlinekarten Seite rechts oben auf das Zahnrad-Symbol. Dort kannst du auf die SD-Karte auslagern. Dadurch wird allerdings die offline Suche etwas langsamer.
Auch wenn du Kartenmaterial offline heruntergeladen hast, hilft dir das nicht bei einer Fahrrad Strecken Berechnung. Offline Routen gibt es nur fürs Auto. Also musst du vorher (mit Internet) die Strecke berechnen lassen und kannst dann auch durch das Funkloch mit dem Fahrrad fahren. Wenn du allerdings im Bereich ohne Internet von der geplanten Strecke abweichst, bekommst du keine Alternativroute berechnet. Sind dann offline Karten fürs Fahrrad überhaupt sinnvoll? Ja, denn die Karten im Speicher vom Smartphone senken unterwegs den mobilen Datenverbrauch.
Routenplanung und Navigation
Die einfachste und von mir meistgenutzte Google Maps Navigation: Du gibst ein Ziel ein und drückst auf Route. Wenn du jetzt den untern Teil hochziehst bekommst du ein Höhenprofil angezeigt. Noch auf Fahrrad umstellen und mit Starten die Navigation mit Zielführung starten. Wenn du dich verfährst rechnet Google um und führt dich weiter zu deinem Ziel. So in etwa läuft bei mir eigentlich immer die Fahrradnavigation mit Google Maps. Besonders komfortabel wird das, wenn das Ziel aus dem Kalender kommt oder ein Sonderziel (POI) aus der Google Suche angesteuert werden soll.
Zwischenziele und Routenänderungen
Wie schaut es bei Google Maps aus, wenn du die Strecke per Hand verändern möchtest oder Zwischenziele anfahren willst? Zwischenziele, bei Google Stopp einfügen genannt, sind zwar möglich aber die nutze ich eigentlich nie. Wenn ich mehrere Orte nacheinander besuchen will, gebe ich die immer Schritt für Schritt ein. Wobei das die einzige Möglichkeit ist, in die Streckenberechnung einzugreifen. Füge dazu einen Stopp ein und schiebe die einzelnen Ziele in die gewünschte Reihenfolge.
Ansonsten bekommst du von Google nur bis zu drei Strecken vorgeschlagen und kannst die über antippen der geplanten Zeit auswählen. Auch Parameter um das genutzte Fahrrad einzustellen gibt es nicht. Google berechnet die Tour immer für ein Trekkingrad. Gefällt dir die berechnete Strecke nicht, kannst du die Route nur über Zwischenziele in den gewünschten Bereich zwingen.
Navigation während der Fahrt
Wie verhält sich die Google Maps Navigation während der Fahrt auf dem Fahrrad? Zieleingabe und Bedienung sind extrem einfach. Unterwegs liegt der Fokus ganz klar auf der Navigation. Du kannst keine Datenfelder oder gar Datenseiten konfigurieren. Auch das einbinden von Fitness Sensoren wie Puls oder Trittfrequenz ist bei Google Maps nicht möglich. Lediglich Distanz und Zeit zum Ziel sowie die zu erwartende Ankunftszeit werden dir in der Fußzeile angezeigt. Deine aktuelle Geschwindigkeit siehst du in einem Krais auf der Karte.
Google Maps bietet auch auf dem Fahrrad Sprachansagen vor Abzweigungen. Die kannst du über den Smartphone Lautsprecher ausgeben, was aber schnell schwierig zu verstehen wird oder einfach nur nervt - dich und deine Umgebung. Deutlich besser ist es, die Ansagen nahe ans Ohr zu bringen. Gute Erfahrungen habe ich mit dem kompakten Avantree Apico* „Knopf im Ohr“ gemacht. Wird per Bluetooth mit dem Telefon gekoppelt und im rechten Ohr getragen. So hörst du noch genug Umgebungsgeräusche. Noch besser ist der Lautsprecher direkt im Helm. So einen smarten Helm mit Bluetooth Lautsprecher gibt es beispielsweise von Livall*, Sena* oder Coros*.
Google Maps vs. Spezialisierte Fahrrad-Apps
Google Maps ist für Autofahrer die erste Wahl, um schnell zum nächsten Ziel zu gelangen. Wer sein nächstes Ziel mit dem Fahrrad plant, wird womöglich zuerst zu Google Maps greifen. Doch selten kennt Google die wirklich schönste Strecke, um mit dem Bike voranzukommen - oft führt die Route durch Hauptverkehrsstraßen. Deutlich mehr Fahrradwege in der Bibliothek und optimiertes Fahrrad-Routing versprechen Apps, die sich auf die Routenplanung und Navigation mit dem Fahrrad spezialisiert haben.
Hinzu kommen zahlreiche Features wie Offline-Karten, Sprachansagen, die Suche nach Ladestationen für E-Bikes und Optionen für bequeme, schnelle oder für Rennräder beziehungsweise Mountainbikes geeignete Routen. Die vielleicht beste App auf diesem Gebiet heißt ganz einfach Bikemap.
Bikemap: Eine Alternative im Detail
Bikemap ist in verschiedene Bereiche unterteilt. Kernstück der App ist die Karte, die Daten von OpenStreetMap, OpenCycleMap oder Google Maps nutzt und dabei auch über eine 3D-Ansicht sowie ein Höhenprofil verfügt. Über das Suchfeld lassen sich Orte und Adressen finden, aber auch einfache Stichworte wie "Ladestation" führen zu entsprechenden Zielen in der Nähe. Per Shortcut lassen sich außerdem Navigationen zur Heimat- und Arbeitsadresse starten.
Wer Datenvolumen sparen will oder in ländlichen Gegenden ohnehin eher schlechten Empfang hat, dem hilft die Möglichkeit, Karten herunterzuladen und so auch offline verwenden zu können.
Zudem lassen sich Radtouren auch aufzeichnen beziehungsweise speichern. Ein kleiner Aufnahme-Button in der linken unteren Bildschirmecke ermöglicht dies. Dabei erfasst Bikemap neben der Dauer einer Tour auch die (Durchschnitts-)Geschwindigkeit, Distanz und den Auf- sowie Abstieg.
Die Navigation der App findet auf zwei Arten statt. Mit der Turn-by-Turn Navigation erhält man für jeden Abbiegevorgang eine Anweisung von der App. Ein weiterer essenzieller Bestandteil von Bikemap sind die Community-Features. Damit schlagen die Entwickler gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche. Auf der einen Seite ermöglichen Sie, dass Nutzer sich untereinander Orte und Routen empfehlen können, verbessern aber gleichzeitig auch laufend die angebotene Karte.
Letzteres erfolgt über den recht groß angebrachten grünen Button am rechten Bildschirmrand in der Kartenansicht. Dort lassen sich Hindernisse und Gefahrenstellen, aber auch Sehenswürdigkeiten und für Radler ohnehin wichtige Orte wie Ladestationen, Luftpumpen oder Abstellplätze eintragen.
Wer dagegen kein konkretes Ziel hat, eine Region besser kennenlernen möchte oder auf Empfehlungen anderer Nutzer zurückgreifen will, greift am besten auf das Tab "Entdecken" zurück. Dort finden sich neben beliebten Routen in der Umgebung auch Touren für spezielle Zielgruppen, wie beispielsweise Up- und Downhill. Ebenfalls filtern lässt sich nach möglichst flachen oder hügeligen Strecken.
Besonders praktisch ist hier die Möglichkeit, dass Routen bereits im Voraus im Bereich "Meine Routen" gespeichert werden können und so bei Beginn einer Radtour dort nur noch gestartet werden müssen.
Kosten und Abonnements
Zunächst ist allerdings wichtig klarzustellen, dass sich die Apps auch im Preis unterscheiden. Während Google Maps völlig kostenlos ist, sind komoot, Bikemap oder Naviki nur eingeschränkt gratis. Die perfekte Strecke für die nächste Radtour finden. Bikemap ist in der Grundversion kostenlos und beinhaltet dabei die Suche und das Speichern der einzelnen Routen sowie sämtliche Community-Features. Sobald Sie sich jedoch von der App navigieren lassen wollen, lässt sich ein Abo nicht umgehen.
Auch weitere Features, wie das optimierte Routing für Rennräder oder Mountainbikes, verschiedene Kartenansichten, die automatische Sturzerkennung oder Offline-Karten, lassen sich nur über die Premium-Version nutzen. Hier gibt es verschiedene Angebote, mit rund 45 Euro pro Jahr ist Bikemap aber dennoch ein ganzes Stück günstiger als Konkurrent komoot.
Wer auf ein Abonnement verzichten will, kann zur Alternative Naviki greifen. Hier gibt es einen ähnlichen Funktionsumfang, jedoch mit mehreren unterschiedlichen einmaligen In-App-Käufen, die bestimmte Funktionen freischalten.
Google Maps Verbesserungen und Updates
Google hat bereits im Sommer angekündigt, die Fahrradnavigation innerhalb der Karten-App Google Maps umfassend zu verbessern. Konkret zeigt Google Maps bei der Fahrradnavigation jetzt zusätzliche Informationen zu den verwendeten Straßen und damit verbundenen Steigungen an. Dies wird auch bei der Routenplanung und der damit verbundenen Bewertung der Streckenvorschläge berücksichtigt.
In unserem Screenshot-Beispiel bewertet Google Maps eine mit etwas Fahrtzeit verbundene, aber von den Anstiegen her nicht ganz so heftige Strecke als die beste Route. Um Ihnen die aktuellste Fahrradroute zu liefern, verwenden wir eine Kombination aus maschinellem Lernen, komplexen Algorithmen und unserem Verständnis der realen Bedingungen auf der Grundlage von Bildmaterial und Daten von Behörden und Community-Beiträgen. Wir berücksichtigen auch verschiedene Formen von Radwegen und nahegelegene Straßen, die weniger freundlich für Ihre zwei Räder sein könnten (wie Tunnel, Treppen und schlechte Oberflächenbeschaffenheit), damit Sie die beste und reibungsloseste Radroute erhalten.
Die Fahrradnavigation von Google Maps kann bereits schon ein Höhenprofil zur Fahrradstrecke anzeigen. Diese Informationen sollen nun erweitert werden, so dass künftig auf besonders große Höhenunterschiede in Form von steilen Anstiegen und Abfahrten auf der Route hingewiesen wird. Eine weitere Verbesserung besteht darin, dass Radelnde dann über mögliche Hindernisse wie Treppen, aber auch passendere Wege wie Nebenstraßen abseits von Hauptstraßen informiert werden.
Darüber hinaus erfahren sie künftig, welcher Straßentyp zu viel Prozent auf der eigenen Route vorzufinden ist, ob eher Hauptstraßen, Landstraßen oder Radwege auf der Route liegen. Wann und für welche Länder die neuen Radrouten-Informationen verfügbar sein werden, hat Google nicht verraten.
Wie man Google Maps für Fahrradtouren nutzt
Auch für Fahrrad-Touren ist Google Maps das ideale Navigationssystem. Um Google Maps zur Fahrrad-Navigation zu nutzen, starten Sie die App bitte zunächst und geben Sie Ihren aktuellen Standort ein. Tippen Sie anschließend auf das „Pfeil-Symbol“, um ein neues Fenster zu öffnen und tippen Sie dort das Ziel Ihrer Fahrradtour ein.
Nach der Auswahl des Ziels beginnt Google Maps mit der Routenberechnung und zeigt Ihnen bis zu drei Routenvorschläge an. Da Google Maps sich standardmäßig im Auto-Modus befindet, tippen Sie unterhalb der Zieleingabe bitte auf das „Fahrrad-Icon“, um in den Fahrrad-Modus zu wechseln. Um Ihre Tour zu beginnen, wählen Sie einen der Routenvorschläge aus und tippen auf „Starten“.
Offline-Navigation mit Google Maps
Haben Sie während Ihrer Fahrradtour keine Internetverbindung, bietet Ihnen Google die Option, Offline-Karten zur Navigation zu nutzen. Um diese Funktion zu verwenden, öffnen Sie die App bitte, tippen Sie auf das „Zielkreuz-Symbol“ und gehen Sie im Menü zu „Offlinekarten“ > „Wähle deine eigene Karte aus“.
Aktuelle Entwicklungen
Die Navigation für Fahrräder und E-Bikes von Google Maps ist nun auch in Deutschland freigeschaltet. Bisher verlief die Navigation auf dem Rad mit Google Maps oft holprig. Während der Corona-Krise haben sich aber so viele Menschen auf ein Zweirad geschwungen, dass Google den Zeitpunkt für gekommen hielt, um das Kartensystem nachzurüsten. So steht nun ein großes Update an.
Wer bei Google Maps „Mit dem Fahrrad“ auswählt, bekommt künftig verschiedene Routen aufgezeigt. In diese fließen auch mehr Daten als bisher ein, um präzisere Angaben zu liefern. Je nach Eignung werden die Wege in unterschiedlichen Farben angezeigt: Dunkelgrün sind Wege, auf denen auch Fußgänger unterwegs sind, hellgrün reine Radwege und gestrichelt solche, die mit Autofahrern geteilt werden müssen. Um genügend Daten zusammenzubekommen, hat Google bereits mit dem ADFC, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club, kooperiert.
Die Bedeutung von Fahrradkarten
Schaut man sich jetzt in Google Maps um kommt aber Ernüchterung auf: Fahrradrouten gibt es praktisch nur in Städten. Um dies zu prüfen reicht es, auf der Kartenseite über das Layer-Symbol die "Fahrrad" Kartendetails einzublenden. Dias Navigieren in Städten soll hier aber nicht interessieren - nicht nur in COVID-Zeiten will jede Bikerin nun einmal raus aufs Land! Google Maps verfügt über eine absolut leistungsfähige Suche, über die sich fast jedes Ziel aufspüren lässt. Ist das Ziel gefunden lässt sich eine spezifische Route für Fahrradfahrer berechnen - inklusive mehrerer Varianten.
Die Routen können von gut über naja bis schlecht ausfallen - nicht jede Bikerin mag beispielsweise entlang einer Bundesstraße fahren. Aber dafür gibt es ja mehrere Vorschläge, von der eine durchaus passen kann. Außerdem, unterwegs lässt sich spontan entscheiden ob lieber doch eine andere Straße oder ein ausgeschilderter Radweg genommen wird. Etwas Feintuning ist möglich, indem Sie oben rechts auf das Drei-Punkte-Symbol tippen (in der Abbildung rechts oben) und mit "Stopp einfügen" Zwischenziele setzen. Wenn sie wissen wollen wie viele Höhenmeter es rauf und runter geht: Bei der Zeitangabe gibts entsprechende Infos (in der Abbildung: 768 Meter).
Eine coole und durchaus empfehlenswerte Methode ist es aber, sich eine spezifische Fahrradkarte zu bauen und in Google Maps zu visualisieren. So lässt sich z.B. Und unterwegs? Dazu müssen Sie auf der Karte einfach nur ihrer farbig eingezeichneten Fahrradroute folgen. Übrigens, der schattierte Bereich an dem blauen Positionssymbol zeigt ihre Fahrtrichtung an. Falls die Karte mal nicht korrekt ausgerichtet ist - über das Positions- bzw. Zum Schluss gibt’s noch einen Tipp wie Sie Karten für eine offline Nutzung auf ihren Smartphone speichern - einerseits um den Datenverbrauch zu reduzieren, andererseits um im Mobilfunk-Wunderland Deutschland für alle Fälle gewappnet zu sein.
Zusätzliche Überlegungen
Wer Wert auf eine zuverlässige Navigation legt, ist mit einem Fahrrad-Navi besser beraten. Wir verraten euch, weshalb Fahrradcomputer besser sind als Google Maps. Spezielle Navi-Apps für Fahrradfahrer erleichtern euch die nächste Radtour.
Fahrradcomputer als Alternative
Eine andere Alternative mit Offline-Karten sind Fahrradcomputer mit Farbdisplays. Als Beispiel nennen wir hier das Navi iGPSPORT BSC300, das bei Amazon gut bewertet wird und zu einem günstigen Preis erhältlich ist. Die nötigen Karten holt man sich von der Homepage und überträgt sie dann an das Navi - kostenlos.
Google Maps mit dem Fahrrad nutzen - Offline-Karten
Google-Maps als Fahrrad-Navi funktioniert, wie andere Navigationsgeräte auch. Ebenso wie bei der normalen Autonavigation, berechnet die App nach Möglichkeit mehrere Touren und überlässt euch die Auswahl, welche ihr nehmen wollt. Dieser Anbieter hat sich auf die Navigation für Wanderer und Radfahrer spezialisiert und die entsprechenden Karten sind auch offline verfügbar… allerdings nur gegen Bezahlung.
Die erste Karte ist bei Komoot kostenlos. Falls ihr immer im selben Gebiet unterwegs seid, kostet euch das Offline-Kartenmaterial also nichts. Doch auch sonst kommt ihr mit Komoot noch relativ günstig davon: Gegen eine Einmalzahlung von 29,99 Euro erhaltet ihr die Karten der ganzen Welt - inklusive Updates. Manchmal gibt es darauf sogar Rabatt, sodass ihr aktuell (März 2025) zum Beispiel nur 19,99 Euro dafür zahlen müsst. Ein größeres Region-Bundle eurer Wahl kostet 8,99 Euro und für 3,99 Euro bekommt ihr eine einzelne Region. Darin inbegriffen sind Updates, Offlinekarten und Sprachausgabe.
Fazit: Google Maps Fahrradnavigation
Google Maps Navigation für Radfahrer ist besser als sein Ruf. Gerade in der Stadt und auf gemütlichen Trekkingrad-Touren über Land liefert Google erstaunlich gute Strecken. Erst wenn du für das Rennrad Training eine geeignete Tour suchst, coole Trails mit dem Mountainbike entdecken möchtest oder spezielle Vorstellungen bei der Tourplanung berücksichtigen möchtest, kommt Google Maps an seine Grenzen.
Die Zeiten, in denen man nur mit einer Karte und Kompass auf Tour ging, sind lange vorbei. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl digitaler Helfer, mit denen ihr eure Radtouren planen könnt. Google Maps ist zwar weit verbreitet, reicht für viele Ansprüche jedoch nicht aus. Wer gezielt radfreundliche Strecken sucht, benötigt andere Werkzeuge.
Deutlich mehr Komfort und Sicherheit bieten spezialisierte Navigations-Apps, die sich an Radfahrer und Outdoor-Enthusiasten richten. Besonders empfehlenswert ist hier Komoot. Apps wie Komoot bieten detaillierte Tourenvorschläge und meist auch eine Offline-Nutzung. Ein großer Vorteil ist die Community-Funktion: Hier teilen die User ihre eigenen Strecken mit Bewertungen, Bildern und Hinweisen zur Qualität der Strecken.
Ein weiterer Vorteil: Fahrrad-Navis funktionieren komplett offline. Für ambitioniertere Touren, längere Reisen oder Fahrten in unbekanntem Terrain empfehlen sich jedoch spezialisierte Lösungen - entweder per App oder einem dedizierten Gerät. Die Investition in ein gutes System zahlt sich in Form von Komfort, Sicherheit und einer besseren Routenführung definitiv aus.
Google Maps Fahrradnavigation: Vor- und Nachteile
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Kostenlos und weit verbreitet | Weniger optimierte Routen für spezielle Fahrräder (Rennrad, Mountainbike) |
| Einfache Bedienung und Zielauswahl | Begrenzte Anpassungsmöglichkeiten der Route |
| Offline-Karten verfügbar (nur zum Anzeigen, nicht zur Routenberechnung) | Keine Integration von Fitness-Sensoren |
| Sprachansagen | Oft Routen entlang von Hauptverkehrsstraßen |
| Stetige Verbesserungen und Updates | Fahrradrouten hauptsächlich in Städten |
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