GPS-Trekking-Fahrrad-Test: Die besten Navis für Radreisen

Ob auf staubigen Schotterwegen, durch dichte Wälder oder über endlose Landstraßen - Radreisen stehen hoch im Kurs. Wer abseits befestigter Straßen unterwegs ist, sollte nicht nur auf sein Bauchgefühl vertrauen. Eine zuverlässige Navigation ist unerlässlich - besonders für alle, die keinen Stapel Karten mit sich herumschleppen will.

Fahrrad-Navis im Test: Welches ist das Richtige für Sie?

Auch unter den Navigationsgeräten gibt es nicht die eierlegende Wollmilchsau. Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile. Wird ein leicht zu bedienendes, vollwertiges Navi gesucht mit umfassendem Funktionsumfang und guter Kartendarstellung? Ein einfacher Fahrradcomputer mit GPS und geringem Gewicht? Oder ein Gerät, mit dem man auch seine Sensoren am Fahrrad und Körper koppeln kann und bei dem der Preis keine Rolle spielt?

Ein echtes Navigationsgerät ist ein Gerät, mit dem Touren direkt auf dem Gerät selbst, aber auch am PC erstellt werden können und auch offline funktionieren. Durch die Zieleingabe/Adresse berechnen Fahrrad-Navis die Route und speichern die gefahrene Strecke mit allen Details, sodass der Fahrer im Nachhinein alles auswerten kann. Das ist besonders für Radreisende, Bikepacker oder all jene von Interesse, die viel unterwegs sind und ihre Route selber planen möchten.

Fahrradcomputer mit GPS sind Geräte, auf denen ein am PC erstellter oder im Internet heruntergeladener GPX-Track aufgespielt werden kann, um die Tour im Anschluss nachzufahren. Eine echte Navigation mittels Kartenmaterials ist mit ihnen nicht möglich. Fahrradcomputer sind zum Beispiel für Radrennfahrer interessant und sollten eher klein, leicht und ebenfalls leicht zu bedienen sein.

Integrierter Akku oder Batterien?

Die Frage, ob ein integrierter Akku oder Batterien besser sind, lässt sich mit einem klarem »kommt drauf an« beantworten. Auch hier gibt es Vor- und Nachteile je nach Einsatzzweck und Vorlieben des Anwenders. Wer ein schlankes Gerät sucht und nach jeder Tour Zugang zu einer Steckdose hat, für den ist ein Gerät mit fest integriertem Akku vorteilhaft. Die getesteten Geräte fielen hier nicht negativ auf und je nach Einstellungen, wie z. B. bei der Bildschirmhelligkeit, hielt jedes Gerät über sieben Stunden.

Die Top-Modelle im Überblick

Wir haben 35 Fahrrad-Navis getestet.

Garmin Edge Explore 2: Der Testsieger für die meisten Radfahrer

Das beste Fahrrad-Navi für die meisten ist das Garmin Edge Explore 2. Es ist hochwertig in der Verarbeitung sowie einfach in der Anwendung. Die Benutzeroberfläche lässt sich mit der Garmin Connect App individuell anpassen, gefahrene Touren kann man dort auswerten. Somit ist das Explore 2 deutlich fortschrittlicher als das Vorgängermodell.

Das jetzt 104 Gramm schwere und mit einem 3 Zoll großen Display ausgestatteten Fahrrad-Navi kommt mit zwei einfachen Lenkerhaltern mit den entsprechenden Gummiringen, einem USB-C-Ladekabel, einer Handschlaufe sowie einem kleinen Benutzerhandbuch. Somit ist alles Notwendige zur Montage und dem Betrieb des Navis im Lieferumfang enthalten. Die Montage des Gerätes ist sehr einfach und schnell.

Zunächst den Halter mit der Gummiunterlage an die gewünschte Position am Lenker auflegen und einen je nach Lenkerbreite kurzen oder langen Gummi in zwei der vier Haltenasen legen. Den Gummiring anschließend mit etwas Spannung um den Lenker herum in die beiden übrigen Nasen einlegen, fertig. Das Edge Explore 2 wird letztlich mittels Bajonettverschluss in der Halterung fixiert. Auch während den Testfahrten auf anspruchsvollen Trails und sogar bei Regen blieb das Navi fest und Ort und Stelle und wackelte kaum. So war eine gute Bedienung auch während der Fahrt durchwegs gewährleistet, sofern nicht beide Hände am Lenker nötig waren.

Wie schon beim High-End-Modell von Garmin, dem Garmin Edge 1040 Solar, kommt auch beim Edge Explore 2 die neue Bedienoberfläche zum Einsatz. Diese ist nicht ganz so intuitiv wie beim Vorgängermodell, jedoch kommt man nach kurzer Eingewöhnungsphase sehr gut damit zurecht. Das gilt vor allem für langjährige Garmin-Nutzer.

Das Einrichten geht recht schnell, sodass das Navi nach dem ersten Einschalten nach kurzer Zeit einsatzfähig ist. Dazu einfach den Anweisungen auf dem Display folgen. Es lohnt sich auch, die Garmin Connect App auf dem Smartphone zu installieren. Mit dieser App kann im Nachhinein eine Auswertung der Touren erfolgen, aber auch ein individuelles Anpassen der Profile beziehungsweise der Oberfläche ist möglich.

Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass nur drei Profile für Off-Road, Rennrad und Indoor zur Verfügung stehen. Eigene Profile können nicht angelegt werden. Die Navigation des Garmin Edge Explore 2 ist wie gewohnt sehr gut, wir konnten nichts Negatives feststellen. Auf dem Gerät können Touren selbst geplant werden, entweder durch Wählen von Punkten auf der Karte oder durch eine Eingabe einer Adresse.

Auch eine Liste von Points of Interest (POI) ist jetzt enthalten. Das Navi nutzt die üblichen Satelliten wie GPS, Galileo und GLONASS, wodurch die Positionsbestimmung sehr genau ist und uns bei den Testfahrten nie enttäuscht hat. Die Akkulaufzeit gibt Garmin mit bis zu 16 Stunden an. Je nach Einstellungen kann diese aber kürzer sein. Das Display ist bei guten Lichtverhältnissen und Winkel auch ohne Beleuchtung gut ablesbar.

Wird es dunkel oder schattig, empfiehlt es sich, die Hintergrundbeleuchtung einzuschalten. Auch bei wechselnden Lichtverhältnissen ist das sinnvoll. Wir haben einen Wert von 60 % gewählt, was bei immer noch guter Ablesbarkeit einen geringeren Einfluss auf die Akkulaufzeit hat. Auch ein Planen der Routen mit den bekannten Portalen wie Outdooractive, Komoot und Strava vorab auf dem Handy ist möglich. Die Routen können sofort drahtlos auf das Navi übertragen werden. Ein Aufspielen einer Route via USB ist natürlich auch weiterhin möglich. Egal was wir am Ende gewählt haben, das Navi hat uns sicher ans Ziel gebracht.

Auch das Neuberechnen einer Route beim Verlassen des Tracks ging schnell und zuverlässig. Schön ist, dass auch das neue Edge Explore 2 die ClimbPro-Funktion besitzt, die zusätzliche Informationen zu Steigungen liefert. Am Ende hat uns das Garmin Edge Explore 2 überzeugt und ist bis auf ein paar Kleinigkeiten, die aber für den aufgerufenen Preis verschmerzbar sind, ein ausgezeichnetes Fahrrad-Navi.

Die Redaktion von imtest.de hat unseren Testsieger ebenfalls getestet und vergibt die Note 1,9. Die meisten Fahrradfahrer dürften mit dem Edge Explore 2 glücklich werden: Die Navigation ist einwandfrei, die Hardware gut und die Bedienung einfach. Mehr Fahrradcomputerfunktionen brauchen nur absolute Profis. Die Stiftung Warentest hat bislang keine Fahrrad-Navis getestet.

Garmin Edge 1040 Solar: Das Topmodell für höchste Ansprüche

Das Garmin Edge 1040 Solar ist zwar das beste Fahrrad-Navi im Test, wenn es um Leistung geht, es ist aber etwas komplizierter in der Bedienung und der Preis wird sicherlich den ein oder anderen Biker erschrecken, was der Grund für den verlorenen Testsieg ist. Eine gute Verarbeitung, ein sehr umfangreicher Lieferumfang und nützliche Dinge wie eine ANT+ Schnittstelle runden das Gesamtpaket ab.

Das Garmin Edge 1040 Solar ist das Topmodell der Edge-Reihe, weshalb wir es uns natürlich genau ansehen mussten. Es besitzt viele tolle und nützliche Funktionen, hat aber hier und da seine kleinen und eine etwas größere Schwäche, wodurch es unseren Testsieger nicht entthronen konnte. Der Lieferumfang lässt zunächst keine Wünsche offen. Neben dem Navi selbst sind noch allerlei Halterungen fürs Fahrrad wie die Standard-, MTB- und Aero-Halterung mit dem notwendigen Montagezubehör und Ersatzteilen enthalten. Ein USB-Ladekabel, eine kurze Anleitung und ein Befestigungsband sind natürlich ebenfalls enthalten.

Auch die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Am Navi selbst sowie am Zubehör gibt es rein gar nichts zu meckern. Sogar eher im Gegenteil: Besonders gut hat uns gefallen, dass das Garmin Quarter Mount - so heißt die Halterung - am Navi nicht wie bisher aus Kunststoff, sondern aus Metall gefertigt wurde, wodurch eine Schwachstelle behoben wurde. Das Einrichten des Navis und das Verbinden des Geräts mit dem Smartphone mittels der Garmin Connect App geht problemlos und schnell.

Gefahrene Touren lassen sich so im Detail nachvollziehen, was für den versierten Biker immer ein wichtiger Punkt ist. Das Übertragen von geplanten GPX-Tracks ist Garmin typisch problemlos. So ist es möglich, eine Route mit z. B. Die Bedienung des Fahrrad-Navis ist unserer Ansicht nach nicht mehr ganz so einfach wie mit der alten Benutzeroberfläche und erfordert etwas mehr Zeit und Kennenlernen mit dem Gerät. Auf dem Bike schlägt sich das Navi recht gut.

Besonders ist uns die schnelle Routenberechnung unter der Fahrt aufgefallen. Diese ist durch einen Trick besonders flott. Nur sind die errechneten Alternativen, sollte man mal vom Kurs kommen, teilweise unsinnig und man sollte darauf nicht blind vertrauen. Das Edge 1040 Solar verfügt natürlich über eine ANT+-Schnittstelle, wodurch das Navi zu deinem vollwertigen Trainingspartner wird, auch dank vieler Trainings-, Planungs- und Analysefunktionen. Zudem bietet das Gerät Sicherheits- und Trackingfunktionen wie z. B. Ein besonderer Punkt beim Edge 1040 Solar ist natürlich die Solarladung.

Im unteren- und oberen Abschnitt des 3,5 Zoll großen Displays sind die Solarflächen gut zu erkennen, aber auch über die gesamte Anzeige wird das Sonnenlicht in elektrischen Strom umgewandelt. Der Nachteil an dieser Variante ist, dass das Display dunkler und aufgrund Spiegelungen teilweise schlecht ablesbar ist, je nach Sonneneinstrahlung. Während der Fahrt kann der Fahrer die Daten der Solarladung ablesen. Dieses Feature funktioniert recht gut und auch bei teilweise bedecktem Himmel nutzt das 1040 Solar noch die ankommenden Photonen.

Alles in allem ist das Garmin Edge 1040 Solar ein gut funktionierendes Fahrrad-Navi mit toller Akkulaufzeit und einer enormen Anzahl an Funktionen. Der große Haken an dem Gerät ist jedoch der stolze Preis, der jeden abschreckt, der eigentlich nur ein einfaches Navigationsgerät wie unseren Testsieger möchte.

Sigma ROX 12.1 Evo: Der Allrounder für Navigation und Training

Mit dem Sigma ROX 12.1 Evo bekommt man nicht nur ein fast vollwertiges und einfach zu bedienendes Navi, sondern auch einen hervorragenden Trainingsbegleiter. Der Sigma ROX 12.1 Evo ist nicht nur ein GPS-Radcomputer, sondern fast schon ein vollwertiges Navi. Sigma hat hier sehr viel Wert auf eine verlässliche Navigation und einfache Bedienung gelegt. Dank ANT+ und Bluetooth-Schnittstellen wird das Navi zu einem treuen Trainingsbegleiter und auch die Kopplung an E-Bikes ist möglich. Der ROX 12.1 Evo kann zudem auch bei anderen Aktivitäten wie Wandern oder Golf eingesetzt werden. Der aufgerufene Preis ist noch fair, lediglich das Display könnte etwas besser ablesbar sein.

Das Sigma ROX 12.1 Evo läuft zwar unter der Kategorie der GPS-Radcomputer, unserer Meinung nach ist es aber fast schon ein vollwertiges Navigationsgerät und schließt somit sinnvoll die Lücke zwischen den beiden Kategorien. Der Lieferumfang des Gerätes in der Basic-Variante ist recht ordentlich. Neben einer Anleitung und einem USB-Ladekabel ist ein klassischer Halter mit den notwendigen Montagemitteln wie Gummi-Spacer und Kabelbinder enthalten, wodurch der Halter an Lenker oder am Vorbau montiert werden kann. Weiter lässt sich in der Verpackung der Long-Butler-Halter finden, welcher an den Lenker geschraubt werden kann.

Das ROX 12.1 Evo sieht nicht nur hochwertig aus, es fasst sich auch so an. In diesem Punkt gibt es nichts zu bemängeln. Zum Einrichten ist die Sigma Ride App erforderlich. Das Koppeln des Gerätes mit dem Smartphone ist sehr einfach. Dazu wird die App geöffnet und ein am ROX generierter QR-Code eingescannt. Sowohl am Gerät selbst als auch in der App kann das ROX 12. Evo nach Wunsch konfiguriert werden. Die Anzahl und Ansicht der Anzeigefenster lassen sich je Profil individuell einstellen, je nachdem, welche Informationen man in der jeweiligen Disziplin bekommen möchte. Hierbei stehen sechs vorinstallierte Profile zur Verfügung. Neben Radsport sind bereits Profile für andere Sportarten wie Wandern, Golf oder Skifahren zu finden.

Gerade das finden wir für Sportler sehr praktisch, die nicht nur mit dem Bike, sondern zum Beispiel auch zu Fuß in den Bergen unterwegs sind. Eigene Profile lassen sich zudem erstellen. Bevor es mit der ersten Tour losgehen kann, muss die Navigationskarte im Profil eigens eingerichtet werden. Generell ist das Sigma ROX 12.1 Evo dazu konzipiert, am Laptop oder am Handy geplante Routen nachzufahren. Dabei lässt sich das Gerät mit Apps wie Strava oder Komoot koppeln, um dort geplante Touren direkt auf das Sigma zu laden.

Was den GPS-Radcomputer aber zum fast vollwertigen Navi macht, ist, dass am Gerät selbst Touren geplant sowie Points of Interest angefahren werden können. Auch eine Adresseingabe ist möglich, hier jedoch ohne Hausnummer. Die richtige Nummer am Ende zu finden, sollte im Fall der Fälle kein Problem mehr sein. Das Planen von Routen am Gerät mit der „Draw my Route“-Funktion durch Zeichnen mit dem Finger am Display ist zwar möglich, aber etwas umständlich. Ist der Track aufgespielt, ist das Nachfahren der Route problemlos. Dabei wird der Track auf dem 3 Zoll großen Display angezeigt und durch die Autozoom-Funktion - je nach Situation - entweder im großen oder kleinen Maßstab angezeigt.

Wer möchte, kann diese und andere Funktion am Gerät selbst unter der Fahrt aktivieren oder deaktivieren. Abbiegungen werden am Display durch einen Kreis besonders hervorgehoben. Die Abbiegehinweise sind optisch und akustisch gut wahrnehmbar und werden dem Biker frühzeitig angezeigt. Sollte man sich mal verfahren, also die geplante Route verlassen, bittet einen das ROX 12.1 Evo erstmal umzudrehen, errechnet jedoch bei Nichtbeachten schnell eine logische Alternativroute zurück auf den Track.

Fährt man mal im Regen oder mit dicken Handschuhen, dann lässt sich das Gerät über insgesamt fünf an den Seiten befindlichen Tasten bedienen. Die Akkulaufzeit ist ebenfalls ordentlich. Sigma gibt hier einen Wert von 14 Stunden an. Nach einer Neun-Stunden-Tour hatten wir noch über 30 % Akkukapazität, und das bei ausgeschaltetem Stromsparmodus. Somit klingt der vom Hersteller angegebene Wert realistisch und ist für eine ausgedehnte Tagestour ausreichend.

Der Sigma ROX 12.1 Evo verfügt natürlich über eine ANT+, BLE und WiFi-Schnittstelle, wodurch sich zum Beispiel externe Sensoren koppeln lassen.

Weitere Optionen: Garmin Edge 130 Plus, Edge 540 (Solar) und Wahoo Elemnt

  • Garmin Edge 130 Plus: Superleicht und supersimpel, ideal für Einsteiger.
  • Garmin Edge 540 (Solar): Hohe Akkulaufzeit, auch mit Solar-Option.
  • Wahoo Elemnt Bolt V2: Intuitive Bedienung, starke App und top Konnektivität, ideal für Trainings- und Datenfans.
  • Wahoo Elemnt Roam V2: Größeres Display und starker GPS-Empfang, ein seriöser Navigator.

GPS-Tracker für Fahrräder: Schutz vor Diebstahl

Hochwertige Fahrräder werden immer beliebter. Qualitativ gutes Material bedeutet Langlebigkeit, Top-Verarbeitung und viel Spaß auf allen Touren. Da ist es nur recht, das eigene Bike bestmöglich gegen Langfinger zu schützen. Wir stellen deshalb die besten GPS-Tracker vor, die dir im Notfall helfen können, dein Fahrrad wiederzufinden.

Wer sich ein Fahrrad kauft, der möchte es immer gut geschützt wissen. Ob beim Einkauf, in der Garage oder beim Besuch im Biergarten. Ein Schloss ist deshalb unerlässlich, doch trotzdem kommt es vor, dass auch dieses Hindernis Diebe nicht abschreckt. Um das eigene Schätzchen dennoch wiederzubekommen, kann ein im Volksmund oft als GPS-Tracker bezeichnetes Gadget weiterhelfen. Gut versteckt am oder im Fahrrad wird der Helferlein den Langfingern zunächst nicht auffallen, kann den Ganoven am Ende dennoch zum Verhängnis werden.

Wir stellen dir smarte GPS-Tracker vor, die für dich und dein Fahrrad eine sinnvolle Schutzerweiterung sein können.

Die praktischsten GPS-Tracker für dein Fahrrad

  • Knog Scout: Ein dezentes Sicherheits-Gadget, das sich hinter dem Flaschenhalter montieren lässt und einen lauten Alarm auslöst.
  • Alterlock: Ein schmaler Tracker, der sich hinter der Flaschenhalterung versteckt und bei Bewegung einen Alarm auslöst.
  • BikeTrax: Speziell für E-Bikes entwickelt, wird unsichtbar im Motor integriert und ermöglicht die Verfolgung in Echtzeit.
  • fahrradfinden: Ein flexibler Tracker, der sich leicht in die Dropbar schieben lässt und mittels GPS-, GSM- und Bluetooth-Verbindung ortet.
  • Apple Airtag: Ein kleiner, runder Tracker, der sich mit diversen Halterungen an vielen unscheinbaren Stellen befestigen lässt und mit der „Wo ist“-App von Apple lokalisiert werden kann.
  • I LOCK IT mit GPS Live Tracking: Ein Rahmenschloss mit integriertem GPS-Tracker, das bei unberechtigter Bewegung Alarm auslöst und die Verfolgung in Echtzeit ermöglicht.
  • Eufy Security SmartTrack Link: Eine günstige Alternative zu Apples AirTags, die sich in Apples "Wo ist"-Netzwerk einbinden lässt und mit Android-Smartphones kompatibel ist.
  • SBS E-Go Fahrradreflektor hinten mit integriertem Tracker: Ein Reflektor mit integriertem Apple "Wo ist" kompatibler Tracker.

Pro & Contra GPS-Tracker

  • Pro:
    • Unauffällige Fahrradüberwachung, die im Falle eines Diebstahls eine schnelle Ortung ohne Wissen des Diebes ermöglicht.
    • GPS-Tracking ermöglicht die kontinuierliche Überwachung eines Fahrrads, selbst während der Fahrt.
    • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten, die über den Fahrradschutz hinausgehen und auch andere Gegenstände wie Taschen, Rucksäcke oder Autos absichern.
    • Kostengünstige, platzsparende und flexible Alternative zu schweren, teuren Fahrradschlössern, die einfach am Fahrrad versteckt werden können.
  • Contra:
    • Bieten keinen physischen Diebstahlschutz.
    • Bei unzureichender Batterielebensdauer oder schlechter Netzwerkverbindung werden sie nutzlos.

Klassische Fahrradschlösser

So smart Airtags und GPS-Tracking beim Fahrrad ist, am effektivsten bleibt dennoch das klassische Fahrradschloss. Sie sind mehr als nur ein einfaches Sicherheitsmittel; sie sind wie ein Wächter, der dir hilft, dein liebgewonnenes Fahrrad vor unerlaubtem Zugriff zu schützen.

Die besten GPS-Tracker fürs Fahrrad im Vergleich

GPS-Tracker fürs Fahrrad helfen dabei, das Rad im Falle eines Diebstahls schnell wiederzufinden - auch unterwegs per App. Die Geräte senden regelmäßig den Standort und lassen sich unauffällig am Rad verstecken. Viele Modelle bieten Funktionen wie Bewegungsalarme oder Routenverfolgung. Preislich liegen die meisten Tracker zwischen etwa 30 € und 130 €.

So wurde getestet

Wir haben die GPS-Tracker ausgepackt, eingerichtet und jeweils am Fahrrad angebracht. Im Praxistest simulierten wir einen Diebstahl mit Echtzeit-Tracking über App. Dabei prüften wir unter anderem Tarnung, Netzempfang, Bewegungsalarm, Ortungsgenauigkeit und Akkulaufzeit. Besonderes Augenmerk lag auf der App-Bedienung und der Frage, wie gut sich die Geräte verstecken und absichern lassen.

Testsieger

  • Invoxia GPS Tracker: Überzeugte mit langer Akkulaufzeit, starker App und unauffälliger Optik.
  • Winnes TK913: Punktete mit kompaktem Format, Abofreiheit und zuverlässiger Ortung.
  • Tkmars GPS Gerät: Setzte auf robuste Hardware, starke Akkuleistung und zuverlässige Bewegungsalarme.

Fahrradcomputer: Garmin, Sigma & Wahoo im Test

Muss es immer das Topmodell sein, oder führen GPS-Lotsen für kleines Geld ebenso sicher ans Ziel? Wir haben sechs Bike-Navis in zwei Preisklassen von 170 bis 400 Euro ausführlich getestet.

Hätte sich die Bike-Community ohne die Erfindung von GPS-Navis ebenso zu einer begeisterten Schar aus Trail-Schatzsuchern entwickelt? Oder müssten wir immer noch mit der im Wind flatternden "Schatzkarte" aus Papier nach dem verborgenen Pfad suchen wie einst Elmar Moser und Co.? Fest steht, dass das Navigieren in Zeiten von GPS-Geräten, Smartphone-Apps und Plattformen wie Komoot ein Kinderspiel geworden ist. In wenigen Minuten fordert das Navi mit einem "Los!" zum Start ins Abenteuer. Dafür ist nur durchschnittliche "Tecki-Kompetenz" erforderlich. Kein Wunder, dass das GPS-Gerät weiterhin trotz Handy-Navigation weit vorn in der Gunst vieler Tourenfans ist.

Übersicht: Das sind die GPS-Geräte im Test (2024)

Um die hier vertretenen sechs GPS-Bike-Navis in zwei Preisklassen zu testen, wurden von sämtlichen Geräten die technischen Daten erhoben, ein Grund-Setup mit mehreren Benutzerprofilen, gekoppelten Sensoren und bevorzugtem Streckencharakter eingerichtet. Sowohl per App, per PC als auch am Gerät selbst - so möglich. Zudem prüften wir bei allen Geräten, wie sie eine identische Strecke aufzeichnen und erfassen, auf ein Verlassen der Strecke reagieren und wie gut sie zum Navigieren an ein gewünschtes Ziel taugen.

Testergebnisse im Überblick

Hier ist eine Zusammenfassung der Testergebnisse für die verschiedenen Fahrradcomputer:

Gerät Akkulaufzeit Gewicht Fazit Note
Garmin Edge 130 Plus 12 Stunden 32 g Eingängige Bedienung, top ablesbares Monochrom-Display, keine Kartendarstellung. Gut
Garmin Edge 540 (Solar) 26 Stunden (32 Stunden mit Solar) 84 g Hohe Akku-Laufzeit, auch ohne Solarfunktion, top Navi und Trainingsbegleiter mit leichten Schwächen in der Bedienung. Sehr gut
Sigma Rox 11.1 Evo 18 Stunden 54 g Simpler Bedienung, starker Akku und umfangreicher Sensor-Konnektivität. Die Pfeil- statt Kartennavigation ist simpel, aber gut nutzbar. Sehr gut (Tipp Preis/Leistung)
Sigma Rox 12.1 Evo 14 Stunden 109 g In Sachen Bedienfreundlichkeit hängt der Rox 12.1 Evo die Konkurrenz ab. Dank top Kartendarstellung gelingt das Navigieren kinderleicht, auch App, Display und Konnektivität überzeugen. Sehr gut (Testsieger 2024)
Wahoo Elemnt Bolt V2 15 Stunden 70 g Intuitive Bedienlogik, starke App und top Konnektivität zeichnen den Bolt aus. Bei der Tourenplanung muss man Kompromisse eingehen, dafür bietet der Bolt Kartennavigation zum fairen Preis. Sehr gut (Tipp Preis/Leistung)
Wahoo Elemnt Roam V2 17 Stunden 99 g Der Roam begeistert Wahoo-typisch vor allem Trainings- und Datenfans. Ist dank des im Vergleich zum Bolt größeren Displays und des starken GPS-Empfangs aber auch ein seriöser Navigator. Sehr gut

Weitere Aspekte des Diebstahlschutzes

Ein Fahrradpass enthält sämtliche wichtige Informationen zur genauen Identifizierung des eigenen Fahrrads. Entweder wird der Fahrradpass digital in einer entsprechenden App/Internetdatenbank hinterlegt, oder er kann als PDF-Vordruck aus dem Netz - z.B. bei der Polizei - heruntergeladen und ausgefüllt werden. Wichtig: den Kaufbeleg des Fahrrads aufbewahren. Nur rund 10 Prozent aller in Deutsch­land gestohlenen Fahr­räder finden ihren Weg zurück zum Besitzer. Gleich­zeitig steigt der Gesamt­wert der gestohlenen Fahr­räder, weil Diebe insbesondere teure E-Bikes ins Visier nehmen.

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