Bikepacking liegt voll im Trend und das Angebot an Zubehör wird immer größer. Egal, ob Mehrtagestour mit Schlafsack und Zelt oder einfach eine ausgedehnte Tagestour: mit einem Bikepacking-Setup beginnt das Abenteuer direkt vor der Haustür. Aber nicht jede Tasche eignet sich für jeden Trip, sondern hat unterschiedliche Stärken und Schwächen. Und egal, ob man lieber leicht unterwegs ist, oder besser für alle Notfälle gewappnet sein will, ganz ohne zusätzliche Taschen geht es meistens nicht. Einfach ein paar Bikepacking-Taschen ans Gravel Bike schnallen und losgeht das Abenteuer! Deshalb hat GRAVELBIKE sieben unterschiedliche Taschen-Sets getestet und zeigt die Stärken und Schwächen. Dazu gibt es am Ende noch einige Tipps, wie dein nächstes großes oder kleines Bikepacking-Abenteuer zu einem Erfolg wird.
Welche Arten von Gravel Bike Packtaschen gibt es?
Bei Gravel Bike Packtaschen wird in drei Kategorien, nach dem Anbringungsort unterschieden.
- Satteltasche: Den meisten Stauraum bekommst du mit einer Satteltasche. Bis zu 17 Litern Stauraum hast du bei einer Bikepacking Satteltasche zur Verfügung. Sie wird an den Sattelstreben mit Gurten und an der Sattelstütze mit Klettverschlüssen montiert. Sie ist in der Größe sehr variabel, da sie aufgerollt werden kann. Bei Satteltaschen gibt es zwei Systeme: Beim Holster-Taschen System befestigt du eine robuste und feste Außenhülle. Darin wird die eigentliche Tasche dann befestigt. Das andere Satteltaschen-System besteht aus nur einem Stück, das komplett montiert und demontiert wird.
- Lenkertasche: Die Lenkertasche bietet dir ebenfalls viel Platz und wird am Lenker zwischen den Unterlenker-Griffen befestigt. Spezielle Abstandshalter sorgen für genügend Freiraum zum Greifen und für Kabel. Du solltest hier nur leichtes Equipment befestigen damit das Lenkverhalten nicht beeinträchtigt wird.
- Rahmentaschen: Zuletzt gibt es noch Rahmentaschen die unter oder auf dem Überrohr sitzen. Sie werden durch stabile Straps und Klettverschlüsse direkt am Oberrohr befestigt. Sie sind besonders praktisch da du auch während der Fahrt alles griffbereit hast, was in den Taschen steckt. Beim Kauf solltest du vor allem darauf achten, dass die Größe deines Rahmens mit der Länge der Gravel-Rahmentasche zusammenpasst.
Welche Eigenschaften sollten Gravel Bike Taschen haben?
Je nach Hersteller und genauem Einsatzzweck lassen sich Gravel Bike Packtaschen nach verschiedenen Eigenschaften unterscheiden. Dazu zählen vor allem:
- Anbringungsort (Lenker, Rahmen, Sattel)
- Anbringungsart (Riemen, Gurte, Klettverschlüsse)
- Größe
- Material
- Anzahl der Fächer
- Wasserdichtigkeit
Gibt es auch Gravel Bike Taschen Sets?
Ein Gravel Bike Taschen Set besteht in den meisten Fällen aus einer Lenkertasche, ein oder zwei Rahmentaschen und einer Satteltasche. Je nachdem für welchen Hersteller du dich entscheidest bekommst du dann sogar bis zu 30 Liter Stauraum oder noch mehr. Der Vorteil ist natürlich das schöne Gesamtbild an deinem Gravel Bike. Außerdem ist auch die Bedienung aller Taschen ähnlich, so dass du dich schnell an die neuen Gravel Bike Taschen gewöhnst. Allerdings kannst du mit einem kompletten Set die Taschen nicht immer an deine eigenen Bedürfnisse und Fahrrad-Komponenten anpassen. Daher kann es besonders bei kleinen Gravel Bike Rahmen nötig sein, unterschiedliche Taschen einzeln auszuwählen.
Bikepacking-Taschen im Test: Einzelne Modelle im Überblick
Ortlieb Bikepacking Serie
Ortlieb baut das Angebot an Bikepacking-Taschen kontinuierlich aus: Ob mit Rollverschluss oder Reißverschluss, egal für welchen Befestigungspunkt - hier findet jeder die passende Tasche in der passenden Größe. Wir haben mit dem Seat-Pack 11 L, dem Handlebar-Pack 9 L und der Frame-Pack RC Toptube ein eher kleines Set-up für Wochenendtouren ausprobiert.
- Frame-Pack RC Toptube (109 Euro)
- Seat-Pack 11 L (139 Euro)
- Handlebar-Pack 9 L (119 Euro)
Die Montage der Ortlieb-Taschen ist einfach, die Taschen halten alle sicher, ohne am Bike zu schwingen. In der Nutzung zeigt sich Ortliebs lange Biketaschen-Erfahrung. Hier ist alles hochfunktional, es gibt viele kleine, praktische Details. So lässt sich die Satteltasche durch ein Ventil maximal komprimieren, bei der Rahmentasche lassen sich die Befestigungs-/Verschlusslaschen je nach Bedarf platzieren. Zwar erlauben die Taschen durch ihren Rollverschluss keinen schnellen Zugriff während der Fahrt (das können andere Modelle von Ortlieb), aber an Befestigungspunkten und Gummibändern lassen sich Zusatztaschen, Jacke und mehr einfach und griffbereit verstauen.
Das ist uns positiv aufgefallen:- wasserdicht
- einfache Montage
- hochwertig
- haltbar
- durch Zusatztaschen erweiterbar
- neben den Hauptfächern gibt es keine weitere Unterteilung
Jack Wolfskin Morobbia Bikepacking Serie
Die Morobbia-Kollektion von Jack Wolfskin besteht aus mehreren Produkten. Jack Wolfskin hat sich mit dem Thema Bikepacking gut auseinandergesetzt und eine durchdachte Kollektion auf dem Markt gebracht. Dezentes, ansprechendes Design, gepaart mit pfiffigen Details. Einfache Handhabung zeichnen die Taschen aus. So sind einige der Taschen mit dem Fidlock Winch Magnetverschluss versehen, der einen festen Sitz der bei ihnen verwendeten Packsäcke bietet.
Ausgelegt sind die Taschen für große und kleine Abenteuer, das Fassungsvermögen ist großzügig dimensioniert. Dazu kommt eine hochwertige Verarbeitung. Prima: Hergestellt sind die Taschen aus recyceltem Material. Die Taschen mussten auf Langdistanz so einiges aushalten. Doch sie meisterten auch Wetterkapriolen mit Bravour, das Gepäck blieb in den Packsäcken absolut trocken. Nur die Tube Bag hielt Starkregen leider nicht stand.
Das ist uns positiv aufgefallen:- leichte Handhabung
- wasserfeste Packsäcke
- fester Sitz aller Taschen am Fahrrad
- Extra-Kordelzüge für leichtes Gepäck bei der Seat Bag und der Bar Roll
- Wasserdichtigkeit der Tube Bag
- Kompressionsventile an den Packsäcken
Evoc Bikepacking Serie
Die Evoc-Serie besteht aus mehreren Teilen. Chic, kompakt und ein bisschen extravagant: Das Evoc-Set sticht schon durch seine senfgelbe Optik hervor. Alternativ sind die Taschen aber auch in schlichterem Grauton zu haben. Ein Alleinstellungsmerkmal sind die Boa-Drehverschlüsse, mit denen sich Sattel- und Lenkertasche einfach und bestens fixiert anbringen lassen.
Mit ihrem reduzierten Fassungsvermögen von 2,5 Litern bei der Lenkertasche und 3 Litern bei der Satteltasche richtet sich die Evoc-Linie dabei ganz klar an kürzere Trips ohne viel Gepäck - oder eben den Einsatz im schnellen und leichten Rennmodus. Wobei es die Satteltasche auch in kleineren und die Lenkertasche in größeren Varianten gibt. Im Test während unserer Tour durch die Eifel gefielen die Teile mit guter Funktionalität und überzeugendem Regenschutz. Einziger Kritikpunkt: Die Verschlüsse der seitlich zusammengerollten Lenkertasche klappen gerne nach außen weg und sind dann, speziell in Unterlenkerhaltung, den Fingern im Weg.
Das ist uns positiv aufgefallen:- praktische Boa-Verschlüsse zur Montage am Fahrrad
- wasserfest
- verschiedene Größen erhältlich
- teuer
- Lenkertasche stört mitunter in Unterlenkerhaltung
Topeak Bikepacking-Serie
Die Bikepacking-Serie besteht aus diversen Teilen:
- Backloader 10 L (75 Euro)
- Frontloader (75 Euro)
- Midloader (55 Euro)
Bei unserer großen Bikepacking-Tour quer durch Deutschland durften sich die Topeak-Taschen bewähren. Dabei konnten sie bei der tagelangen Fahrt im Nieselregen vor allem mit ihrem hohen Regenschutz punkten. Zudem bieten Sattel-, Rahmen- und Lenkertasche richtig viel Stauraum für lange Abenteuer. Sattel- und Rahmentasche sind dabei in unterschiedlichen Größen erhältlich. Optional gibt es noch den Toploader fürs Oberrohr und den Freeloader für den schnellen Zugriff auf Snacks oder das Handy.
Die Taschen lassen sich gut und sinnvoll am Rad anbringen. Extralob gibt es für den praktischen Frontloader, dessen Tasche am Ziel schnell und einfach vom Rad genommen werden kann. Insgesamt überzeugen die Topeak-Teile mit hochwertiger Verarbeitung für vergleichsweise kleines Geld. Nur als besonders formstabil erwiesen sich die Taschen, speziell der Backloader, mit ihrem leichten Stoff nicht.
Das ist uns positiv aufgefallen:- Taschen halten langer Fahrt im Regen stand
- hohes Fassungsvermögen
- einfache Montage am Rad
- starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
- in verschiedenen Farben und Größen erhältlich
- die leichten Taschen verlieren mit der Zeit etwas ihre Form
Brooks Scape Travel Bags
Die Serie besteht aus zehn Taschen. Wir haben folgende getestet:
- Seat Bag (130 Euro)
- Handlebar Pouch (65 Euro)
- Frame Bag (95 Euro)
Die zehnteilige Kollektion "Scape Travel Bags" von Brooks England umfasst große und kleine Fahrradtaschen, eine Lenkertasche, verschiedene Rahmentaschen, Satteltaschen und eine Sattelrolle sowie eine Oberrohrtasche. Alle Modelle zeichnet eine einfache Handhabung aus: Die Montage ist simpel, der Sitz dennoch erfreulich stabil. Auch die große Auswahl gefällt, denn sie ermöglicht ein individuell auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmtes Set-up.
Zudem sind manche Taschen modular, sodass sie kombiniert werden können, um den Stauraum zu vergrößern. So lässt sich etwa die Handlebar Pouch an die Handlebar Roll "andocken". Praktisch ist das robuste Design: Die gewählten Materialien mit ihrer edlen Haptik sind sehr widerstandsfähig und auch für "nasse" Touren ausgelegt. Die Reißverschlüsse sind leichtgängig, fein gearbeitet und schließen bündig ab.
Das ist uns positiv aufgefallen:- praktisch in der Anwendung dank modularem Design
- sehr dezente Optik
- wasserfeste Konstruktion
- nicht alle Teile - etwa die Oberohrtasche - sind komplett wasserdicht nach IPX4-Standard
Restrap Adventure-Race-Serie
Die Adventure-Race-Serie von Restrap trägt ihren Einsatzzweck im Namen: flotte Touren mit eher wenig Zeit für lange Pausen. Das belegt schon die speziell für die Befestigung am Lenkerauflieger entwickelte Fronttasche. Auch die restlichen Taschen fallen eher kompakt aus, überzeugen dafür mit durchdachten Details.
So wie der wassergeschützte Kabelausgang an der Rahmentasche, etwa zum Aufladen des Radcomputers über die Powerbank während der Fahrt. Zudem lässt die kompakte Rahmentasche Platz für zwei Trinkflaschen im Rahmen. Auch die Satteltasche mit herausnehmbarem Einsatz überzeugt, die Montage des Trägers erfordert allerdings etwas Geduld. Probleme mit feuchtem Tascheninhalt gab es im Langzeiteinsatz auch nach längeren Regenfahrten nicht - auch dank des abgedeckten Reißverschlusses an der Rahmentasche. Kleines Manko: die bei hoher Last etwas instabile Oberrohrtasche. Wer mehr Platz braucht, greift zur Carry-Everything-Serie.
Das ist uns positiv aufgefallen:- Features wie wassergeschützte Kabelausgänge oder herausnehmbare Satteltasche
- schlichtes, schlankes Design
- guter Regenschutz
- Platz für Trinkflaschen im Rahmen
- leicht instabile Oberrohrtasche
Gramm All-Terrain-Serie
Neben den Maßanfertigungen bietet Gramm in Standardmaßen die All-Terrain-Serie. Diese besteht aus:
- Seat Bag (199 Euro)
- TTB 1,0 L Daisy Chain (89 Euro)
- Handlebar Roll (219 Euro)
Darf es hier noch eine Schlaufe oder dort noch eine Halterung sein? Gramm Tourpacking aus Berlin schneidert dem Gravelbike die Bikepacking-Taschen auf den Leib … äh, Rahmen. Egal ob die kleine Lenkerrolle für zwischendurch oder das ganz große Besteck für Abenteuer im Stil des Silk Road Mountain Race, alles ist möglich.
So viel Individualität ist nicht billig, aber definitiv ihren Preis wert. Gefertigt wird in hoher Qualität aus erstklassigen Materialien und natürlich in Wunschfarbe. Wer etwas weniger investieren will und mit Standardmaßen leben kann, wird mit der All-Terrain-Serie glücklich. Sie kommt in der gleichen Qualität wie die Maßanfertigungen und überzeugt im Test etwa durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit und den hohen Regenschutz.
Bikepacking Packliste: Was brauche ich wirklich?
Eine präzise Packliste für eine Bikepacking-Tour mit einem Gravel Bike kann je nach Dauer, Wetterbedingungen und persönlichen Vorlieben variieren. Hier ist ein Vorschlag für eine Grundausstattung:
Fahrradzubehör:
- Gravel Bike (angepasst und gewartet)
- Reifenreparaturset (Flickzeug, Ersatzschläuche, Reifenheber)
- Multitool
- Tragbare Luftpumpe oder CO2-Inflator
- Ersatzteile (Schaltzug, Bremsbeläge, Schrauben)
- Kettenöl
- Fahrradschloss
- Beleuchtung (Front- und Rücklicht)
- Wasserdichte Rahmentasche (für Werkzeug und Ersatzteile)
- Lenkertasche oder Rolle (für Schlafsack und Zelt)
- Satteltasche (für Kleidung und Nahrung)
- Oberrohrtasche (für Snacks und Kleinigkeiten)
Camping und Kochen:
- Leichtes Zelt oder Bivy
- Schlafsack (angepasst an die Wetterbedingungen)
- Isomatte
- Kleiner Gaskocher oder Spirituskocher
- Leichtes Kochgeschirr
- Besteck und Becher
- Lebensmittel (gefriergetrocknete Mahlzeiten, Snacks)
- Wasserflaschen oder Trinksystem
- Wasserreinigungstabletten oder -filter
Sonstiges:
- Licht und Stirnlampe (für Camping)
- Kamera oder Smartphone (für Fotos)
- Notizbuch und Stift
- Personalausweis, Geld, Kreditkarte
Bikepacking Gravel-Bekleidung:
- Radtrikot und -hose
- Wetterfeste Jacke
- Langarmtrikot oder Armlinge
- Beinlinge
- Unterwäsche
- Socken (mind. zwei Paar)
- Radhandschuhe
- Helmmütze oder Buff
- Fahrradhelm
- Radbrille
- Fahrradschuhe
Navigation und Kommunikation:
- GPS-Gerät oder Smartphone mit Halterung
- Powerbank
- Ladekabel
- Kartenmaterial (falls nötig)
Erste Hilfe und Sicherheit:
- Erste-Hilfe-Set (Pflaster, Desinfektionsmittel, Blasenpflaster, Verbandsmaterial)
- Sonnenschutzmittel
- Insektenschutzmittel
- Persönliche Medikamente
FAQ Bikepacking-Taschen
Welche Taschen eignen sich für kleine Rahmen?
Satteltaschen für kleine Räder: Die Taschen sollten nicht zu hoch bauen, damit ausreichend Platz zwischen Reifen und Tasche ist. Bei vielen Herstellern ist ein Mindestabstand angegeben, der zwischen Sattelgestell und Reifen liegen sein sollte.
Rahmentaschen für kleine Räder: Besonders schwierig bei kleinen Rädern ist die Rahmentasche. Viele Taschen sind erstens zu lang und zweitens kommen sie den Trinkflaschen in die Quere. Einige Hersteller haben kleinere Rahmentaschen im Angebot, aber auch das funktioniert nicht immer. Eine andere Möglichkeit ist eine maßgefertigte Tasche, die den Platz über den Trinkflaschen möglichst gut ausnutzt. Auch eine zweigeteilte Rahmentasche in Kombination mit einer Trinkblase bietet sich an.
Worauf kommt es beim Kauf von Bikepacking-Taschen an?
Wie viel Gepäck muss mit?
Wohl am wichtigsten für die Wahl von Bikepacking-Taschen ist die Gepäckmenge. Braucht es eine große Satteltasche oder reicht auch eine kleine? Wird eine Lenkerrolle benötigt oder reicht der Platz in Rahmen- und Satteltasche? Wird zusätzlicher Stauraum etwa in Form von Gabel- oder Unterrohrtaschen benötigt?
Wer auf Zeltplätzen schlafen will, braucht in der Regel mehr Gepäck als Personen, die Hotels und Pensionen ansteuern. Ein weiterer Punkt, der das Gepäckvolumen entscheidend beeinflusst ist, wie gegessen wird. Sollen Kocher, Schüssel und Tasse mit? Dann braucht es mehr Packvolumen. Und natürlich spielt auch die Menge an Wechselkleidung eine Rolle bei der Menge an Gepäck für eine Bikepacking-Tour.
Wie klein oder groß ist das Rad?
Warum spielt die Größe des Rades eine Rolle beim Kauf von Bikepacking-Taschen? Ganz einfach, nicht alle Taschen passen an kleine Räder. Es kann sein, dass zwischen Satteltasche und Hinterrad zu wenig Platz ist. Dann schleift die Tasche am Reifen. Genauso kann es bei Lenkertasche und Vorderrad sein, dass die Tasche den Reifen berührt. Und natürlich passt nicht jede Rahmentasche in ein kleines Rahmendreieck, geschweige denn zusammen mit zwei großen Trinkflaschen.
Welche Anschraubpunkte hat das Rad?
Nicht alle Taschen können an allen Rädern verwendet werden. Gabeltaschen beispielsweise benötigen meistens Anschraubpunkte an der Gabel. Immer öfter gibt es auch Anschraubpunkte auf dem Oberrohr für einen Flaschenhalter oder eine Oberrohrtasche. Die Hersteller gehen darauf ein; viele Oberrohrtaschen bieten mehrere Befestigungsoptionen. Entweder werden die Anschraubpunkte genutzt oder es werden Riemen um den Rahmen gelegt. Es gibt auch Taschen, die nur das eine oder nur das andere können.
Vor dem Taschenkauf sollten also die Gegebenheiten am Rad begutachtet und auf Kompatibilität mit den Taschen der Wahl geprüft werden.
Verwandte Beiträge:
- Laufräder für Gravel Bikes: Kaufberatung, Modelle & Test
- Rennrad vs. Gravelbike: Welches Rad passt zu Ihnen?
- Mountainbike zum Gravel Bike umbauen: Anleitung & Tipps
- Schlauchwechsel Fahrrad: Kosten, Tipps & Schritt-für-Schritt Anleitung
- Die besten Motocross Strecken in Frankreich: Ultimative Übersicht für Adrenalinjunkies!
Kommentar schreiben