Günstige Fahrrad Ersatzteile Online Kaufen

Ein Fahrrad besteht aus einer Vielzahl von Baugruppen und Einzelteilen. Im Zusammenspiel aller Komponenten wird aus den vielen Teilen ein Rennrad, Mountainbike oder Trekkingrad. Für viele Nutzer ist das heutige Fahrrad schon lange kein reines Fortbewegungsmittel mehr, sondern vielmehr Sportgerät und oft auch Lifestyle-Produkt.

Hobbybastler lieben es, Ihr Zweirad auf- und umzurüsten, zu hegen und zu pflegen. Da Sie an Ihrem Fahrrad praktisch jedes einzelne Fahrradteil ausbauen und ersetzen können, können Sie Ihr Zweirad über Jahre und Jahrzehnte recht günstig warten und reparieren und es so sehr lange erhalten.

Die wichtigsten Fahrradteile im Überblick

Die folgenden Fahrradteile sind besonders wichtig für ein Fahrrad:

Fahrradrahmen

Das größte und auffälligste Bauteil am Fahrrad ist wohl der Rahmen, also das Fahrradgestell an sich. Am Fahrradrahmen sind alle Einzelkomponenten verbaut und befestigt. Die Funktion des Fahrradrahmens besteht darin, alle Einzelteile in ihrer Funktion zu verbinden und mit dem Sattel auf dem Sitzrohr, den Fahrer zu tragen. Er sollte in Bauform und Material stets einen guten Kompromiss in Gewicht, Haltbarkeit, Optik, Komfort, Steifigkeit und Stabilität aufweisen. Je nach Fahrradtyp und Anforderungen sind die Rahmen also völlig unterschiedlich ausgelegt.

Die Fahrradrahmen werden in der Regel aus Stahl und Aluminium gefertigt. Bei hochwertigen Rennrädern und MTB kommt oft auch Carbon als Material zum Einsatz. Die Fahrradrahmen gibt es in verschiedenen Größen. Als Rahmengröße (auch Rahmenhöhe genannt) gilt die Entfernung zwischen der Mitte des Tretlagers und dem (oberen) Ende des Sattelrohrs. International wird die Größe bzw. Höhe des Rahmens in Zoll angegeben. Die Rahmengröße richtet sich immer nach der Beinlänge des Fahrers.

Bei den Rahmenformen ist bei den Herrenfahrrädern der Diamantrahmen (auch Roverrahmen oder Herrenrahmen genannt) und der moderne Sloping-Rahmen und Kreuzrahmen gebräuchlich. Bei den Damenfahrrädern setzen die Hersteller oft noch auf den traditionellen Schwanenhalsrahmen, der aber immer mehr von den modernen und sportlicheren Bauformen wie z.B. Trapezrahmen, Anglaise-Rahmen, Mixte-Rahmen und Berceau-Rahmen abgelöst werden.

Laufräder

Das Vorderrad und Hinterrad eines Fahrrads wird auch als Laufrad bezeichnet. Beide Laufräder zusammen werden Laufradsatz genannt, welche umgangssprachlich oft auch als Felge betitelt werden, obwohl dieses streng genommen nicht ganz richtig ist. Es gibt keine genormte Bezeichnung für den Begriff „Laufrad“. Gemeinhin ist im Handel damit aber nur die Felge inklusive Felgenband gemeint. Da bei einem handelsüblichen Laufrad alle einzelnen Komponenten genormt sind, können Sie somit Teile von unterschiedlichen Herstellern verwenden und kombinieren.

Die Laufräder treffen wir in unterschiedlichen Größen an. Die Nabe befindet sich im Laufrad und rotiert bei der Fahrt. Von der Mitte aus führen Speichen zur Felge und eine Bremsscheibe ist in der Mitte montiert.

Fahrradgabel und Steuersatz

Die Fahrradgabel befindet sich am Fahrrad vorne, direkt unter dem Steuersatz bzw. dem Fahrradlenker. Sie lagert im Steuerrohr und nimmt das Vorderrad auf. Zum Einsatz kommen meist die klassischen Starrgabeln (ohne Federung), aber auch die Federgabeln mit Federung, die Unebenheiten im Gelände abfedern. Die Federung arbeitet meist mit Öl in den Dämpfern und nach einem ähnlichen Prinzip wie ein Stoßdämpfer am Auto. Als Steuersatz wird das Lenkkopflager bezeichnet. In diesem dreht sich in einem Lager der Gabelschaft.

Lenker und Fahrradgriffe

Auch wenn umgangssprachlich mit dem Fahrradlenker nur der Lenkerbügel gemeint wird, gehört jedoch auch der Vorbau dazu. Er besteht also aus zwei Teilen. Um den Lenker mit weiteren Griffmöglichkeiten auszustatten, kann der Lenkerbügel mit BarEnds versehen werden. BarEnds werden umgangssprachlich auch Lenkerhörner oder Lenkerhörnchen genannt. Diese rechtwinkeligen Endstücke gibt es in gerader und auch gebogener Form und erlaubt einen Wechsel der Griffposition.

Ergonomisch geformte Griffe sorgen am Ende des Lenkerbügels dafür, dass die Hand bzw. Handgelenk nicht frühzeitig ermüden. Fahrradgriffe lassen sich gut austauschen, sind jedoch auch sehr entscheidend für die Handhabung. Hier gibt es je nach Fahrradtyp große Unterschiede zwischen Rennrädern, Mountainbikes, BMX-Rädern oder City-Bikes. Fahrradgriffe bestehen aus Silikon, Kunststoff, Gummi, Kork oder Schaumgummi und sind meistens schwarz. Jedes dieser Materialien hat seine eigenen Vorzüge. Beispielsweise sind Fahrradgriffe aus Gummi besonders robust, während Kork die umweltfreundliche Alternative darstellt.

Tretlager, Kurbeln und Pedale

Im Tretlager mit seinem Innenlager lagert die Tretlagerwelle. An ihr sind wiederum die Tretkurbeln mit den Pedalen befestigt. Die Fahrradpedale sind an den Enden der beiden Tretkurbeln befestigt. Die Pedale stellen eines der zentralen Schnittstellen des Fahrers zum Fahrrad dar. Sie übertragen die Muskelkraft der Beine auf den Antrieb des Fahrrads. Bei den Pedalen treffen wir eine Vielzahl an Varianten und Techniken an.

Kettenblatt

Das Kettenblatt, welches über die Tretkurbeln und Pedale angetrieben wird, fungiert praktisch als Antriebszahnrad des Fahrrads. Das Kettenblatt treibt die Kette an und überträgt die Kraft bzw. Energie auf das Hinterrad. Die Kettenblätter sehen je nach Art der Kettenschaltung unterschiedlich aus. Die Anzahl der Kettenblätter reicht von ein bis drei Blätter. Handelt es sich um mehrere Kettenblätter (wie z.B.

Bremsen

Fahrradbremsen, das weiß wohl jedes Kind, sind zum Abbremsen des Fahrrades da. Die Geschwindigkeit wird vermindert, bis das Rad zum Stillstand kommt. Vereinfacht gesagt, wird beim Bremsvorgang die Beschleunigung vermindert und in Reibungswärme umgewandelt. Dadurch bremst das Rad ab, die bremsenden Bauteile, Fahrradfelge und Umgebung erhitzen bzw. erwärmen sich durch diesen Umwandlungsvorgang. Nicht umsonst sind die Fahrradbremsen am Fahrrad eines der wichtigsten Bauteile. Sie dienen aber nicht nur der Sicherheit im Straßenverkehr, sie sind in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) sogar gesetzlich vorgeschrieben (§ 65 StVZO).

Die Fahrradbremse wird mit einem, am Lenkerbügel befestigten Bremshebel, betätigt. Bei den Bremsen handelt es sich um einen Verschleißartikel. Von daher muss von Zeit zu Zeit geprüft werden, ob ein Austausch oder eine Wartung nötig ist. Funktionsfähige Bremsen sind eines der wichtigsten Fahrradteile an einem Rad. Da es sich hierbei um einen Gegenstand handelt, welcher häufig verschleißt, müssen die Bremsen regelmäßig kontrolliert und ausgetauscht werden. Bremsen für das Bike lassen sich in Felgenbremsen, Scheibenbremsen und Trommelbremsen unterteilen. Bei Fahrradfahrern haben sich die etwas teureren hydraulischen Scheibenbremsen durchgesetzt, weil sie bei Regen trotzdem die volle Bremsleistung abrufen. Dagegen lassen sich Felgenbremsen günstig ersetzen, verschleißen allerdings auch schneller.

Fahrradkette und Kettenschutz

Die Fahrradkette gehört zur Baugruppe des Kettengetriebes. Die Muskelkraft des Fahrers treibt die Kette über die Tretkurbeln, Pedalen und Kettenblatt an und überträgt diese schlussendlich auf das Hinterrad. Die Fahrradkette gehört zu den Verschleißartikeln und muss regelmäßig gepflegt und ab und zu auch getauscht werden. Je nach Sorgfalt und Pflege, Qualität der Kette, Fahruntergrund und Wettereinfluss können diese 1.000 - 5.000 km halten. Sand, Dreck, Schmutz und Staub sorgen für einen vorzeitigen Verschleiß, da diese Partikel wie Schmirgelpapier ständig an den Kettengliedern reiben und scheuen. Deswegen ist ein regelmäßiges Reinigen der Kette unerlässlich.

Der Kettenschutz (Kettenstrebenschutz, Chainboard, Kettenschutzring, Kettenschutzscheibe) sorgt dafür, dass die Hose des Fahrers vor der Schmierung der Kette geschützt wird. Ebenfalls soll die Kette vorm Anschlagen an den Rahmen oder die Kettenstrebe, zum Beispiel bei der Geländefahrt, geschützt werden.

Sattel und Sattelstütze

Der Fahrer nimmt auf dem Fahrradsattel Platz, welcher mit der Sattelstütze verbunden ist. Diese steckt wiederum im Sitzrohr des Rahmens. Der Sattel ist eine der Kontaktstellen des Fahrers zu seinem Gefährt und muss ihm ausreichend Halt, Stabilität und Sitzkomfort bieten. Von daher ist die Wahl des richtigen Fahrradsattels sehr wichtig, ansonsten arten längere Fahrten in Quälerei aus. Außerdem können Verspannungen und Schmerzen, vor allem im Rücken- und Nackenbereich auftreten.

Bei den Fahrradsätteln für MTB, Rennrad, E-Bike, Trekking, City, Crossrad und BMX gibt es sehr viele Varianten und Modelle. Es gibt immer mehr Hersteller, die Unisex-Sättel anbieten. Das heißt, diese sind für beiderlei Geschlecht gleichermaßen gut geformt und optimiert. Der Unterschied zwischen Herren- und Damensättel liegt meist in der Breite, um den (meist) etwas breiteren Beckenknochen der Frau mehr Halt zu bieten. Ein guter Sattel muss auch gut gepolstert und weich genug sein, um Druckstellen am Gesäß zu vermeiden.

Umwerfer und Schaltwerk

Kommen wir zum Fahrradteil, welches die Kette auf den vorderen Kettenblättern bewegt bzw. umlegt. Diese Komponente nennt sich Umwerfer. Wie der Name schon verdeutlicht, "wirft" er die Kette von einem Kettenblatt auf ein anderes. Er gehört zur vorderen Schaltvorrichtung bei Kettenschaltungen. Ist der Umwerfer für die vordere Schaltung verantwortlich, bedient das Schaltwerk die hinteren Schaltvorgänge bei einer Kettenschaltung. Umgangssprachlich wird das Schaltwerk auch als Schaltung bzw. Kettenschaltung bezeichnet. Das hintere Schaltwerk führt die laufende Fahrradkette am Hinterrad über die unterschiedlich großen Zahnkränzen bzw. Zahnkranzkassette hin und her. Damit werden also die hinteren Gänge geschaltet.

Schalthebel

Schalthebel bzw. Schalthebel und Drehgriffe (Drehgriffschalter) sind am Lenkerbügel angebracht und sorgen bei Betätigung dafür, dass der Fahrer die Gänge, also die vorderen und hinteren Schaltungen bedienen kann.

Regelmäßige Prüfung der Fahrradteile

Es ist sehr wichtig, das Fahrrad immer wieder zu kontrollieren, denn auch wenn scheinbar alles gut funktioniert, kann der Eindruck täuschen. Eine Inspektion durch eine Fahrradwerkstatt oder beim Fahrradhändler ist eine klare Empfehlung, um Unfälle zu vermeiden.

  • Bremsen: Sie sind bei allen Arten von Bikes wichtig. Ein Defekt gefährdet die Sicherheit des Fahrers und darüber hinaus auch anderer Verkehrsteilnehmer. Achte darauf, dass keine Flüssigkeiten austreten und die Bremsbeläge in Ordnung sind.
  • Laufräder: Ist der Reifendruck noch ausreichend? Sind die Felgen unversehrt und sind die Speichen alle richtig gespannt?
  • Lenkerzone: Hier ist es sehr wichtig, dass alle Schrauben richtig festsitzen und der Lenker sich nicht zu leicht verdrehen lässt.

Generell müssen einige Fahrradteile wie beispielsweise die Fahrradkette hin und wieder geölt werden, damit sie funktionstüchtig bleiben.

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Sicherheit geht vor, daher solltest Du den Teilen an Deinem Fahrrad auch die nötige Aufmerksamkeit gönnen! Mit einem kurzen Check vor jeder Tour kannst Du selbst die einwandfreie Funktion Deiner Fahrradteile im Blick behalten und somit ggf. größeren Defekte vorbeugen.

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