Hamster Laufrad Stromerzeugung: Wenn Nager zu Stromlieferanten Werden

Das ewige Sitzen am Schreibtisch macht uns weder produktiver noch ist es besonders gesund.

Nach unzähligen Bandscheibenvorfällen und Burn Out-Patienten scheint sich endlich ein Trend zur alternativen Bürogestaltung abzuzeichnen.

Die Hamsterrad-Revolution im Büro

Die Mittagsmüdigkeit lässt deine Augenlieder schwer werden? Auf deinem Schädel liegt eine kuschelige Decke der Unkonzentriertheit? So manch einschläfernder Büroalltag zieht sich über Stunden und was du letztendlich wirklich geleistet hast, ist dir am Ende selbst nicht so ganz klar.

Ein wenig Bewegung würde Wunder wirken, aber Businessyoga und Powernaps sind deiner Firma fremd. Und wer schafft es schon noch zum Sport, wenn er genauso gut den neuen Planet der Affen gucken oder ein leckeres Steak in die Pfanne schmeißen könnte?

Durch das Hamsterrad sind all diese lästigen Alltagsprobleme auf einen Schlag gelöst.

Entspanntes, bewegtes Arbeiten erfreut Knochen, Muskulatur und dein Hirn und nach einem langen Tag steigst du erfrischt und erfüllt aus deinem Holzreifen.

Das Holzrad steht auf vier Skateboardrollen und soll den Arbeitnehmer seinen Erfolgszielen schrittweise näher bringen.

Bremsen gibt es nicht, um den menschlichen Hamster wirklich zur Bewegung zu forcieren.

Das Laufrad wurde mit Hilfe des Autodesk Inventors berechnet und hergestellt und lässt sich somit leicht auf unterschiedliche Größen anpassen.

Die beiden Erfinderkünstler stellten das Gerät innerhalb von 24 Stunden her, was eine beruhigende Information ist, denn es handelt sich hierbei scheinbar nicht um ein endloses Bauprojekt.

Für die weltweite Verbreitung der Office-Revolution stellten die beiden die Bauanleitung online, damit sich jeder sein eigenes Endloslaufband herstellen kann.

Vielleicht könnte ja auch ein enthusiastischer Bastler mit dem Gerät in Massenproduktion gehen, so dass Angestellte mit wenig Freizeit oder ganze Firmen das Gerät einfach bestellen könnten.

Mit dem Hamsterrad lassen sich auch ganz leicht verschiedene andere Ideen zur aktiven Gestaltung des Arbeitsalltags kombinieren.

Zum Beispiel die Schreibtische der holländischen Kreativagentur Heldergroen, die um 18 Uhr per Flaschenzug an die Decke gezogen werden.

Würde man also die Hamsterschreibtische für einen pünktlichen Feierabend automatisiert aus dem Rad per Flaschenzug entfernen, bliebe die perfekte Ausstattung für ein After-Work-Fitnessstudio stehen.

Eine andere Variante wäre die vom dänischen Architekt David Garcia entworfene rollende Bibliothek.

Hamster als Stromerzeuger: Eine Satire Wird Realität?

Durchbruch bei der Kabinettssitzung auf Schloss Meseberg! Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck präsentiert einen neuen Ansatz bei der Energiegewinnung - endlich sollen sich die panischen Hamsterkäufe der Vergangenheit auszahlen.

Das entschiedene Nein seiner Partei zur Atomkraft, der gescheiterte Flüssiggas-Deal mit Katar und der ständige Stress mit der Gasumlage, der womöglich Energielieferanten zugutekommt, die das Geld gar nicht nötig haben - Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sieht sich bei dem Ringen um die Stromversorgungssicherheit Deutschlands infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine mit beinahe unlösbaren Problemen konfrontiert.

Doch nun hat sich der Grünen-Minister freigestrampelt: Bei der Tagung des Bundeskabinetts auf Schloss Meseberg präsentierte er eine einfache wie überraschende Antwort darauf, wie das Land seine Energie-Komplikationen im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht beheben kann.

Hamster sollen endlich im Haushalt helfen

„Ich habe mir das Gehirn zermartert, wie man aus dieser Tretmühle herauskommt und die nagenden Probleme lösen kann, ohne schon wieder eine dicke Backe zu riskieren“, wird Habeck zitiert, „und dann hatte ich es plötzlich!“

Die geniale Idee des Wirtschaftsministers: Die mehreren Millionen in deutschen Haushalten lebenden Hamster werden ab sofort zur Energiegewinnung eingesetzt.

Anstatt sich wie bislang sinnlos im Hamsterrad abzustrampeln, können die Nager endlich einen wertvollen Beitrag fürs Zusammenleben leisten.

Mithilfe kleiner Dynamos am Laufrad wird aus der mechanischen Drehbewegung Strom erzeugt, der ins Hausnetz eingespeist wird und je nach Ausdauer des kleinen Kerlchens für die Befriedigung der wichtigsten Grundbedürfnisse einer deutschen Familie - etwa zwei bis drei Folgen einer Netflix-Serie - reicht.

Habeck mit Plan B

Mit dem Motto „Ich glaub, mein Hamster stromert!“ schlägt Habeck mehrere Probleme mit einer Klappe.

So ist der gewonnene Strom zu 100 Prozent Öko und dürfte somit eventuelle Kritiker in den Reihen der eigenen Partei verstummen lassen.

Außerdem stören sich die Bundesbürger an einem vollgekoteten Hamsterkäfig im Kinderzimmer offensichtlich deutlich weniger als an dem Anblick eines Windrades.

„Und das Beste ist: Die wiederkehrenden panischen Hamsterkäufe der Deutschen zahlen sich jetzt endlich aus“, so der Wirtschaftsminister zufrieden.

Überhaupt keine. Schließlich laufen die Hamster ausschließlich freiwillig im Hamsterrad. Niemand zwingt sie, zu laufen.

Insofern ändert sich für die Hamster nichts.

Das Tier wird weder gequält, noch gezwungen.

Der Hamsterpartei liegt das Wohlergehen der Hamster besonders am Herzen.

Im Übrigen hätte das Laufen im Rad vor allem positive Auswirkungen.

Das Futter, tierärztliche Untersuchungen und auf Wunsch auch die Reinigung des Terrariums oder Käfigs bezahlt der Staat vollständig.

Fun Fact: Futter und Pflege aller Hamster kosten immer noch weniger als der Aufbau und die Instandhaltung erneuerbarer Energieerzeugung.

Natürlich wird der Hamster ein Familienmitglied sein.

Daher ist der Tod des Tieres natürlich mit Trauer verbunden.

Wir werden eine kostenfreie psychologische Betreuung anbieten, damit alle Bewohner gut über den Tod des Tieres hinwegkommen.

Außerdem ist geplant, Hamsterfriedhöfe anzulegen, auf welchem den Hamstern für ihre Verdienste gedankt wird und ein Begräbnis für jeden Hamster am Ende seiner Lebenszeit zur Verfügung steht.

Es besteht die Möglichkeit, mehrere Hamster zu halten. Hamster sind gesellige Tiere und freuen sich über weitere Artgenossen im Käfig oder Terrarium.

Falls der Wunsch des Haushaltes besteht, lediglich einen Hamster zu halten, kann er auch in das Familienleben integriert werden und Aufmerksamkeit durch Mitglieder des Haushaltes erfahren.

Für diesen Fall bitten wir Sie, Ihren Hamster an Freunde oder Bekannte zu überweisen.

Nanotechnologie: Strom aus dem Hamsterrad

Nanotechnologie ermöglicht es jetzt, elektrische Energie aus den Bewegungen eines Hamsters zu gewinnen.

Einen entsprechenden Generator haben Forscher um Zhong Lin Wang vom Georgia Institute of Technology gebaut.

Mit der comichaften Vorstellung eines Hamsters, der mit seinem Laufrad einen Dynamo antreibt, haben die Experimente Wangs allerdings wenig gemein: Bei ihnen trägt der Hamster ein Jäckchen, das während seiner Sprints im Laufrad Strom produziert.

Hintergrund der Neuentwicklung ist der Plan, mit Hilfe winziger Bauteile die Energie nutzbar zu machen, die durch Muskel-, Wind- oder andere Bewegung erzeugende Kraftquellen ohnehin anfällt.

Tatsächlich gelang es den Wissenschaftlern auch, denselben Generator allein durch wiederholtes Einknicken eines Fingers anzutreiben.

Bislang seien Forscher immer an der Unbeständigkeit und dem mangelnden Rhythmus solcher natürlich auftretenden Bewegungen gescheitert, erläutert Wang.

In Zukunft könnte das Gerät Nano-Apparate wie Sensoren oder Pumpen antreiben.

Deren Entwicklung schreite laut Wang immer weiter voran, ohne dass das Energieproblem gelöst sei.

Bei implantierten Vorrichtungen etwa müssten die Batterien operativ gewechselt werden.

Sein Generator könnte in Zukunft in Kleidungstücken stecken, auf Oberflächen aus Wind und Wellen Energie gewinnen oder direkt unter die Haut gebracht werden.

Mit rund einem Nanowatt (einem Milliardstel Watt) sei die Leistung seiner Erfindung allerdings noch zu gering für eine praktische Anwendung.

Ab einem Microwatt wären laut Wang sinnvolle Bereiche erreicht.

Trotzdem ist der neue Mikro-Stromerzeuger ein erster Schritt in Richtung Praxistauglichkeit eines seit 2005 verfolgten Prinzips, das sich die piezoelektrische Eigenschaft von Zinkoxid zunutze macht: Werden kleine Stäbchen aus diesem Material verformt, entsteht elektrische Spannung.

Für ihren Generator befestigten die Forscher jetzt mehrere dieser Fäden an einem flexiblen Plastikplättchen, dessen Biegung sich auf sie überträgt.

Forscher Wang hält Kristalle aus Zinkoxid in vielerlei Hinsicht für die "besseren Kohlenstoff-Nanoröhrchen".

Gemeinhin gelten diese dünnwandigen Rohre aus reinem Kohlenstoff als viel versprechende Alleskönner in der Nanotechnologie.

Ihre Eigenschaften ließen sich bei der Herstellung allerdings weniger gut kontrollieren als die von Zinkoxid-Kristallen, die nicht nur Stäbchen, sondern auch Ringe, Spiralen oder wendelförmige Strukturen ausbilden können.

Neben ihrer piezoelektrischen Eigenschaft dienen sie außerdem als Halbleiter.

Der Hamster und sein Rad: Eine Frage der Perspektive

Kann man an Hamster denken, ohne zugleich auch das schon sprichwörtliche Hamsterrad vor Augen zu haben, in dem die putzigen Tierchen stundenlang rennen können?

Nein, es geht nicht darum, die Drehbewegung eines Hamsterrads in elektrische Energie umzuwandeln.

Diese Erfindung hätte man schon vor 100 Jahren machen können. Man braucht ja dazu nur einen Fahrraddynamo mit dem Hamsterrad verbinden - fertig.

Im 21.Jahrhundert muss es schon Nanotechnik sein, mit der die Energiequelle Hamster angezapft wird.

Dazu haben die Forscher am Rücken der kleinen Nagetiere eine flexible Folie befestigt, auf der sich ein winziger Nanodraht aus Zinkoxid befindet.

Dieser ist an den beiden Enden der Folie befestigt.

Das physikalische Prinzip ist dabei der sogenannten piezoelektrische Effekt: Die beiden Materialien laden sich bei Druck oder Zug auf.

Die elektrische Leistung, die sich auf diese Weise gewinnen lässt, beträgt indes nur rund ein Milliardstel Watt, also sinnigerweise ein Nanowatt.

Allerdings arbeiten die amerikanischen Forscher bereits daran, statt nur eines Nanodrahtes viele Nanodrähte parallel auf der Folie anzubringen, um so die elektrische Leistung entsprechend zu steigern.

Die Vision ist der Einsatz optimierter Nanogeneratoren am menschlichen Körper.

Praktische Umsetzungen und Humorvolle Ideen

Ein Hamster rennt sich in seinem Laufrad die Seele aus dem Leib und dient so als lebendiges Handy-Ladegerät.

Wer hat's erfunden?

Der 16-jährige Engländer Peter Ash kam auf diese verrückte Idee.

Er baute dazu einen Dynamo, der Strom erzeugt, wenn Hamster Elvis in seinem Laufrad durchstartet.

Der Strom wird dann direkt an das angeschlossene Handy geleitet.

Zwei Minuten im Laufrad sollen angeblich für 30 Minuten Gesprächszeit reichen.

Selbstverständlich gibt es auch ein Beweis-Video von dieser Erfindung.

Ob es sich dabei eher um virales Marketing eines Handy-Herstellers handelt, sei dahingestellt.

Lustig ist es dennoch und nicht mal ganz abwegig.

gehen wir mal von einem 150 Gramm schweren Hamster aus, der in einem Laufrad von mit einem Duchmesser von 16 cm läuft.. dann könnte er wenn er in einem winkel von 30 Grad zum Boden läuft das macht so zimlich genau ein halbes watt an leistung... mehr als ein paaar LEDs wirst du so nicht betreiben können...

Du könntest eine kleine fahrradleuchte zum glimmen bringen. Wir haben mal im Kino des Nachbarortes "Fahrradkino" gemacht, also den DVD Player (und nur den Player, nicht den Beamer!) mit Fahrrädern betrieben.

Wahrscheinlich reicht 1 HS (Hamsterstärke) gerade, um eine Leuchtdiode zu speisen, während der Hamster im Rad läuft.

Schätzungsweise 0,5 Watt kann man bei einem Hamsterrad maximal gewinnen, im Schnitt etwa 0,15 Watt. Für einen Laptop brauchst du schätzungsweise 50 Watt oder mehr ....

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