Handprotektoren für BMW Motorräder: Ein Test und Vergleich

Viele Motorradfahrer, die eine BMW fahren, denken darüber nach, Handprotektoren an ihrem Motorrad anzubringen. Dabei stellt sich oft die Frage, welche die besten sind und ob es Alternativen zum teuren Originalzubehör von BMW gibt.

Überblick über verschiedene Handprotektoren

Es gibt viele verschiedene Meinungen und Erfahrungen bezüglich der besten Handprotektoren für BMW Motorräder. Hier ist eine Zusammenfassung der diskutierten Optionen:

  • Original BMW Handprotektoren: Einige Fahrer finden, dass die originalen BMW Handschützer mit Erweiterung ausreichend sind. Andere bemängeln, dass sie kaum Windschutz bieten und bei einem Sturz kaputt gehen können.
  • Acerbis Handprotektoren: Acerbis-Teile sehen gut aus, aber es gibt Berichte, dass der Anbaukit möglicherweise nicht an alle Modelle passt.
  • Touratech Handprotektoren: Die Handprotektoren von Touratech werden von einigen Fahrern empfohlen, insbesondere in Kombination mit einem Spoiler für zusätzlichen Windschutz.
  • Wunderlich Handprotektoren: Wunderlich bietet Handprotektoren-Verbreiterungen für die originalen Protektoren an, die den Schutzbereich vergrößern und Spritzwasser ableiten.
  • Barkbusters Handprotektoren: Diese werden von einigen Fahrern als robuste Option empfohlen, insbesondere die STORM-Variante für Wind- und Wetterschutz.
  • SW-MOTECH Cobra Handprotektoren: Einige Fahrer berichten, dass der Kunststoff bei Belastung splittern kann.
  • Zeta Handguards: Die Zeta Handguards werden ebenfalls empfohlen.

Wunderlich Ergo-Handprotektoren-Sets

Wunderlich bietet Ergo-Handprotektoren-Sets für 79,90 Euro an. Diese sind aus Acryl gefertigt und in den Farben Schwarz oder Rauchgrau erhältlich. Die Handprotektoren schützen die Bedienelemente vor Ästen und Steinschlag und halten die Hände und Finger auch bei niedrigen Temperaturen trocken und warm. Die Oberkante ist zur Wasserableitung mit einem nach außen ragenden Kragen versehen, der Spritzwasser nach außen lenkt und seitlich abfließen lässt. Die Kombination der Handprotektoren-Verbreiterung mit den Ultimate Blinker- und Griffschutzbügeln von Wunderlich ist optional möglich. Diesie schützen die integrierten LED-Blinker und den Griffschutz der BMW R 1300 GS und GSA, sowie die Hände. Ein Sturz kann teuer werden - beschädigte Blinker und Griffschutzeinheiten sind kostspielig. Viel schlimmer aber ist das Risiko eingeklemmter Finger. Gerade bei einem schweren Bike wie der R 1300 GS.

Schutz und Komfort

Kalte, klamme oder nasse Hände sind unangenehm, genau wie Steinschlag, Straßenschmutz jeder Art oder bei hohen Geschwindigkeiten aufprallende Insekten. Mit den integrierten Handprotektoren-Verbreiterungen vergrößert Wunderlich den Schutzbereich der Original-Protektoren: in der Höhe und in der Breite und seitlich um die Hand herum bis zum Lenkerende.

Fahrzeugausstattung und optionale Extras

Viele BMW Motorräder sind mit Funktionen ausgestattet, die den Komfort und die Sicherheit erhöhen, darunter:

  • Dynamic ESA: Passt die Dämpfung des Fahrwerks automatisch an die Gegebenheiten an.
  • ABS Pro: Sorgt dafür, dass die Maschine beim Bremsen in Kurvenlage beherrschbar bleibt.
  • Heizgriffe: Sorgen für warme Hände und mehr Sicherheit.

BMW R 1300 GS und R 1250 GS im Vergleich

Die neue Boxer-GS ist stärker, leichter und moderner ausgestattet als ihre Vorgängerin. MOTORRAD vergleicht alle Daten und Details zwischen R 1300 GS (Typ KA1) und R 1250 GS (Typ K50). Prinzipiell bleibt das erfolgreiche Konzept unverändert, und das ist gut so. Doch die technischen Fortschritte für Motor, Fahrwerk, Elektronik und Ausstattung der BMW R 1300 GS sind beachtlich. Konkret sichtbar werden die vielen großen und kleinen Änderungen beim direkten Vergleich mit der Vorgängerin, der R 1250 GS .

Die folgende Tabelle vergleicht einige der wichtigsten technischen Daten:

Merkmal BMW R 1300 GS BMW R 1250 GS
Hubraum 1.300 Kubik 1.254 Kubik
Leistung 145,5 PS (107 kW) bei 7.750/min 136 PS bei 7.750/min
Drehmoment 149 Nm bei 6.500/min 143 Nm bei 6.250/min
Gewicht (mit 90% Tankfüllung) 237 kg 249 kg

BMW R 12 G/S

BMW hat die neue Retro-Enduro R 12 G/S präsentiert, mit Schrägstrich, wie früher. G/S bedeutete von Beginn an: Gelände und Straße. Und tatsächlich ist die neue BMW R 12 G/S eine echte G/S. Also eine echte Enduro, keine Pseudo-Enduro wie die R nineT Urban G/S (ab 2017), die mit kurzen Federwegen und 19-Zoll-Vorderrad nicht beim harten Kern der in vier Jahrzehnten sehr groß gewachsenen GS-Gemeinde punkten konnte.

Mit langen Federwegen (210 mm vorn, 200 mm hinten) und 21-Zoll-Vorderrad ist die neue BMW R 12 G/S zweifelsohne geländetauglich. Auf einen sperrigen Telelever verzichtet BMW in diesem Fall, die Upside-down-Telegabel vorn und das Zentralfederbein hinten, jeweils voll einstellbar, liefert Marzocchi. Von Brembo stammen die Bremsen-Komponenten, und das ABS ist am Hinterrad abschaltbar - allerdings nur im Enduro Pro Modus (Sonderausstattung).

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