Handprotektoren Motorrad Universal Test

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Acerbis Argon Handprotektor

Der neue Argon Handprotektor ist bei Acerbis ein Nachfolger vom leichten und stylischen Paramano X-Tarmac. Der Argon ist mit einem integrierten Stahlbügel ausgestattet, der für ausreichend Schutz bei Umfallern und bei Offroad-Ausflügen sorgen soll. Der obere Abweiser sorgt für guten Schutz vor kalter Luft, die untere Abdeckung kann den Luftstrom durch Öffnungen direkt zu den Händen leiten. Der hatte ein Gelenk zur universellen Montage an leichten Enduros, der Argon fällt dadurch auf, dass sein Windabweiser nach oben und unten auffaltbar ist.

Eine Modellzuordnung gibt es nicht. Es sind verschiedene Montagekits für die Lenkertypen verfügbar. Die Montage-Kis tragen hoffentlich den verschiedenen Lenker Querschnitten Rechnung. Ebenso Adapter und Lenkergewichte, um den Abstand zum Lenkerende zu variieren.

Die Bedeutung von Schutzausrüstung

Schutzausrüstung hilft. Schutzausrüstung ist etwas für den Motorsport, selten so einen Blödsinn gelesen. Dein Post zeugt von Unwissenheit, vollkommener Unkenntnis der Gefahren und von grosser Fahrlässigkeit. Ich wurde im Strassenverkehr zweimal abgeschossen und lebe noch, und meine Finger funktionieren alle noch. Ich bin auch in der Stadt schon mit nicht mal 50 bei Nässe ausgerutscht und hatte ausnahmsweise keine vernünftige Hose an, nur eine Jeans.

Die Haut am Knie war weg bis auf den Knochen, Handschuhe hatte ich an. Alpinestars MotoCross Stiefel durchgerutscht, Füsse ohne Kratzer. Lederhose am Hintern, an der Hüfte an den Knieen durchgerutscht, meine Beine leichte Brand- und Schürfwunden. Helm auf allen Seiten zerkratzt und eine grosse Beschädigung, am Kopf nichts, ausser Schleudertrauma. Meine Lederjacke am Ellbogen und an der Schulter durchgerutscht, am Oberkörper nichts. 50 Sachen reichen um deine Hände unbrauchbar zu machen.

Die Schutzausrüstung hilft am Ende nur bedingt. Was soll denn das Kittelchen oder die Handschuhe abhalten wenn du mit 50 gegen ein Hindernis fährst? Keine Knautschzone heißt am Ende... Amen! Schutzausrüstung ist was für den Motoradsport, da steigt am öfter ab und hat das meistens das Glück, Auslaufzonen zu haben. So rubbeln die sich nicht die Haut ab. Für die wichtigste Ausrüstung halte ich allerdings den Helm. Die Schutzausrüstung hält dann vielleicht noch den Körper zusammen und muss dann nicht vom Rettungsdienst respektive der Feuerwehr zusammen gesammeln werden, sondern kann dann komplett in die Kiste.

Selbst wenn du mit voller Geschwindigkeit gegen eine Wand rennst, nimmst du Schaden. Auch mit Schutzkleidung. In den meisten Fällen überlebt man einen Unfall mit dem Motorad nur selten und wenn dann mit erheblichem Schaden, selbst mit Schutzkleidung. Aber die Verkaufsindustrie braucht solche wie dich, die glauben das einem die Schutzkleidung bei den Geschwindigkeiten die mit dem Motorad gefahren werden können schützen.

Diese gilt es zu bewerten in ihrem möglichen Schadensausmass (Gefährlichkeit) und Wahrschscheinlichkeit. Bei jedem Risiko kann das Schadensausmass reduziert werden, es kommt halt darauf an wieviel Aufwand ich treiben möchte. Ich gebe dir aber recht damit, das es Abschürfungen etwas reduzieren kann, zu den Knochenbrüchen oder sonstigen inneren Schäden oder gar Neurologischen komplettausfällen.Alles was du tust ist mit Risiken behaftet.

Komfort und Funktionalität von Handprotektoren

Beim Motorradfahren werden die Finder in der Regel als erstes kalt, weil sie den vollen Fahrtwind abbekommen. Mit Handprotektoren und Griffheizung können Sommerhandschuhe von April bis Anfang November gefahren werden. Einige spüren die Kälte schon nach 10 Minuten, andere erst nach einer Stunde. Mit Handprotektoren (ohne Griffheizung) werden die Finger zwar immer noch irgendwann kalt, aber sie bleiben länger warm.

Momentan 50% Black Friday Nachlass. Die Firma motea hat auch ein großes Angebot an Protektoren. Bei Regen sind die protektoren gut, weil die Handschuhe größtenteils trocken bleiben. Gut beim an- und ausziehen bei den Pausen. Die Leute sind unterschiedlich wärmeempfindlich. Einige fahren 5km zur Arbeit, die anderen 50KM oder man macht eine 500km Tagestour. Was man braucht muss jeder selbst entscheiden. Beheizbare Handschuhe habe ich noch nicht getestet.

Hier hilft allemal noch eine Airbag Jacke. Für mich aber nur bis zu dem Punkt, wo ich nicht auf ein starres Hindernis treffe. Wie gesagt, ich gebe euch absolut recht mit Schutzkleidung einen Schutz gegen Abschürfungen zu haben bei einem Sturz. Am Ende stelle ich aber eines Fest... um ihr Recht durchzudrücken, werden einige gleich Respektlos und beschimpfen einen hier als Idioten oder Dummkopf.

Tatsache ist, dass man sich Klamotten anzieht zum Schutz vor Kälte und Nässe. Das ist der primäre Sinn von Kleidung. Jede Verletzung ist im Zweifel eine Verletzung zu viel. Dennoch ist Schutzkleidung auch auf dem Motorrad sinnvoll. Auch ein Bauhelm schützt den Kopf nicht vor einem herabfallenden Stahlträger. Insofern ist Schutz immer relativ. Dazu kommt dann noch ein modischer Aspekt, der uns davon abhält, Mülltüten, Kartoffelsäcke und ungegerbte Tierfelle zu tragen. Der Begriff Schutzkleidung kann ja auch im Arbeitsleben vielfältig sein.

Mit Handprotektoren und Griffheizung können Sommerhandschuhe von April bis Anfang November gefahren werden. Wer einen nur einen Kompromiss aus Winterhandschuhen und Handschuhen für die ‚Übergangszeit‘ wählt, verschenkt auch ein Plus aktiver Sicherheit beim Fahren im Sommer. Zum Motorradfahren gehören mehr als nur ein paar Handschuhe. Denn Taktilität, die ergonomische Schnittstelle zwischen Hand und Lenker sowie eine gute Durchlüftung tragen zum sicheren Motorradfahren ebenso bei, wie die restliche Motorradbekleidung.

Handschuhtest

Eine kleine Auswahl von Sommer-, Supermoto-, und Crosshandschuhen haben wir uns diesmal genauer angeschaut und sogar zwei Werke besucht. Dort erfuhren wir auch, dass um den richtigen Handschuh zu finden nur eines hilft: Anprobieren! Denn es gibt so viele unterschiedliche Hände und Passgrößen wie es Biker gibt. Bei Alpinestars in Asolo werden Produkte entworfen und die Fertigung geplant, ähnliches passiert bei Held in Sonthofen. Und nichts ist nerviger, als ein Handschuh, der drückt oder zu lange Finger hat.

Im Test legen wir viel Wert auf Taktilität, Passform und Komfort bei hohen Temperaturen. Bei der Passform fiel auf, dass obwohl es nur eine Testperson gab, die passenden Handschuhe 4 verschiedene Größen haben: Sie reichen von M (Polo), 9L (Held) über X large, 11 bis hin zu XL (Alpinestars Atlas).

Handschuh Modell Taktilität Passform Tester Größe
Polo Pharao PX-1 Extrem gutes Griffgefühl, wenn eng gekauft. Normal M
Held (Louis) Sambia Supermoto Handschuh - Fällt klein aus 9L
Alpinestars Octane (Cross) & Atlas (Enduro) - Klein XL

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