Handyhalterung Fahrrad Bosch Test: Das Smartphone als Display nutzen

Auf Deutschlands Radwegen, Trails und Straßen sind inzwischen über 11 Millionen E-Bikes unterwegs. Die Zuwachsraten der vergangenen Jahre weisen jährliche zehn Prozent aus. So wird sich der E-Bike-Boom auch in diesem Jahr nach Ansicht der Branchenexperten weiter nach oben entwickeln. Ebenso erfreulich wie für E-Bike-Hersteller und Händler entwickelt sich das Geschäft für die E-Bike-Zubehörhersteller.

In diesem Beitrag beleuchten wir den Markt in Sachen beste Handyhalterung für das Fahrrad, denn ebenso wie bei der Autonavigation lösen Navi-Apps reine Navigationsgeräte für das Zweirad ab. Die App-Anbieter Komoot oder Bikemap locken immer mehr Nutzer durch die kostenlosen Einstiegs-Varianten ihrer Navigations-Apps. Weiterhin sind Smartphone-Screens in der Regel größer und somit besser ablesbar als reine Fahrrad-Navis.

Smartphone-Halterungen für das Fahrrad sind die perfekte Lösung zum Navigieren auf der Radtour. Durch eine clevere Handy-Halterung haben Sie die Route stets im Blick, ohne die Hände vom Lenker nehmen zu müssen.

Montage und Stabilität von Handyhalterungen

Die Montage der Handyhalterung erfolgt entweder über einen Befestigungsgürtel oder eine Klemme, die mit Schrauben fixiert wird. Die Klemmen-Halterung ist stabiler, erfordert jedoch mehr Montageaufwand. Das wird dann zum Argument, wenn Sie die Smartphone-Halterung auf zwei oder mehreren Fahrrädern nutzen wollen. Die Gürtelmethode ist einfacher zu handhaben, bringt aber nicht soviel Stabilität wie die Klemmen-Methode.

Knifflig wird die Montage in beiden Fällen, wenn das Lenkerrohr einen konischen Verlauf aufweist, weil die Fixierung dann zu einer Schrägstellung der Handyhalterung führt. Um das Smartphone mit der Handyhalterung zu verbinden sind die Halterungen mit Krallen, Greifelementen oder Gummibändern ausgestattet. Krallen und Greifelemente haben den Nachteil, dass die Fixierung vor allem bei langen Touren durch die Erschütterungen nachlassen kann und nachjustiert werden muss.

Gummiband-Halterungen fixieren das Smartphone zuverlässig über den gesamten Nutzungszeitraum, auch bei extremen Erschütterungen. Damit das Smartphone optimal geschützt ist und die Ablesbarkeit des Displays auch im Gelände erhalten bleibt, muss das Handy in der Halterung abgefedert werden. Dafür sind gummierte Auflageflächen sehr gut geeignet.

Die ideale Kombination ist eine Gummiauflage in Verbindung mit Gummibändern zum Fixieren, so werden auch starke Erschütterungen souverän weggefedert, das Handy ist optimal geschützt und die Ablesbarkeit ist top.

Überblick über verschiedene Modelle

Das Angebot an smarten Handy-Halterungen für das E-Bike ist riesig.

Tabelle: Vergleich verschiedener Handyhalterungen

HerstellerModellGesamt-bewertungPreis/LeistungPreisGewichtMaterialMontageStabilität
Busch+MüllerUniversal Cockpit Adapter 2.060%70%25,90 €135 gKunststoff, SchaumstoffEinfach, schnell, werkzeugfreiSicherer Halt, nur auf Schotter- und Waldwegen etwas wackelig
FidlockVacuum System95%80%Base 29,99€, Patch 14,99€50 gKunststoff, GummiEinfach, schnell, werkzeugfreiSehr gut
NC 17 Connect3DOne-Click Mount73%76%19,98 €105 gKunststoff, GummiEinfach, schnell, werkzeugfreiGuter Halt in leichtem Gelände
NC 17 Connect3DUniversal Halter78%80%19,98 €63 gKunststoff, GummiEinfach, schnell, werkzeugfreiStabiler und sicherer Halt auf anspruchsvollen Trails
NG SportsSmartphone Mount65%70%32,99 €74 gKunststoffKein Werkzeug notwendigFest & sicher
NG SportsUniversal Smartphone-Halterung80%80%19,95 €59 gSilikonKein Werkzeug notwendigFest & sicher
Quad LockUniversal Fahrrad Kit89%80%Out-Front Pro 59,99€, Vorbauhalterung 29,99€,Universaladapter 14,99€,MAG Universaladapter 19,99€Out-Front Pro inkl. Adapter 90g, Vorbauhalterung inkl.

Zusätzlicher Schutz und Stromversorgung

Ein Landregen wie aus Gießkannen kann im Sommer wunderbar erfrischend sein. Das Handy am Fahrrad allerdings reagiert auf Wasser allergisch. Deshalb ist es gerade auf längeren Touren eine gute Idee, eine zuverlässige Smartphone-Hülle in petto zu haben. Denn auch die beste Handyhalterung für das Fahrrad ist nicht automatisch wasserdicht.

Die funktionelle Velmia Rahmentasche hält durchaus einige Tropfen ab, hat aber sicherheitshalber noch eine Regenhülle im Lieferumfang. Zwar gibt es eine Reihe feuchtigkeitsbeständige Produkte wie die Smartphone-Halterungen von HiLo sports mit wasserdichter TPU Beschichtung. Auf Nummer Sicher gehen Sie aber mit einem zuverlässigen Handy-Regencape, das durch eine Folie freie Sicht aufs Display bietet.

Irgendwann geht auch dem modernsten Handy im Navi-Dauerbetrieb der Saft aus. An der nächsten Tankstelle oder einem Ausflugslokal rechts ranfahren und aufladen kommt meist allein schon aus Zeitgründen nicht infrage. Aber wozu gibt es Powerbanks? Die handlichen Batterien zum mobilen Nachladen werden inzwischen in unzähligen Ausführungen angeboten.

Damit Sie Ihren Handyakku unterwegs vollständig aufladen können, kommt es auf die Kapazität der Power Packs an. Die wird in Milliamperestunden (mAh) gemessen. Haben Sie beispielsweise eine Powerbank mit 20.000 mAh in der Packtasche Ihres Bikes, können Sie beruhigt in dem sicheren Wissen in die Pedale treten, dass Sie mit dieser Kapazität Ihr Handy fast fünfmal aufladen können, bevor der kleine Helfer schlappmacht.

Unter den hier vorgestellten besten Smartphone-Halterungen für das Fahrrad verfügt die SKS Germany Compit+ über eine integrierte Powerbank mit immerhin 5.000 mAh. Wenn Sie aktiv Radsport betreiben oder auf eine wochenlange Radreise in unbekannte Gefilde starten, sind Sie gut beraten, nicht nur eine, sondern möglichst mehrere Powerbanks mitzunehmen.

Der Bosch SmartphoneGrip im Detail

Update 5. Zu groß, zu klein, oder passend? Das ist die entscheidende Frage, wenn ihr euer Smartphone mit einem SmartphoneGrip an einem E-Bike mit Boschs Smart-System-Antrieb nutzen wollt. Seit dessen Einführung ziehen zahlreiche Radfahrende die Handyhalterung einem herkömmlichen Display wie Kiox 300 oder Kiox 500 vor. Dafür sprechen tatsächlich mehrere Gründe.

Erstens lassen sich mithilfe des Smartphones alle fahrradrelevanten Apps nutzen und die Bindung an Lösungen von Bosch und an Anwendungen, die Bosch integriert hat, entfällt. Neben der Navigation können zum Beispiel eine App für die Anzeige der nächsten Ladestation und der Lieblingsmessenger laufen. Zweitens habt ihr alles während der Fahrt direkt vor euch im Blick. Drittens sorgt die Ladeoption des SmartphoneGrips dafür, dass der Spaß länger als nur 15 Minuten anhält, weil dann der Akku vom Smartphone schlapp macht.

Zwar hat auch der Ladestrom von 1,5 Ampere beim induktiven Laden und 1 Ampere beim kabelgebundenen Laden seine Grenzen. Damit ihr in den Genuss dieser Vorteile kommt, braucht ihr jedoch ein Handy, das sich in den SmartphoneGrip einspannen lässt und dann auch sicher darin verbleibt. Die dafür passende Größe bewegt sich innerhalb genau bemessener Grenzen. Liegt es darüber, sprengt es im wahrsten Sinne des Wortes den Rahmen. Fällt es kleiner aus, droht es, während der Fahrt aus der Halterung herauszufallen.

Bei der Einführung des Smart System im Sommer 2021 hat Bosch angekündigt, das System schrittweise durch neue Hard- und Software auszubauen. SmartphoneGrip nennt Bosch seine Neuvorstellung. Sie ist kompatibel mit der Display-Aufnahme und eröffnet euch die Möglichkeit, statt des Displays Kiox 300 euer Smartphone als alternatives Display und Steuerzentrale zu nutzen. Das dürfte vor allem für diejenigen interessant sein, denen die zwei Zoll des Bildschirms am Kiox 300 zu klein erscheinen oder die generell lieber zu ihrem vertrauten Telefon greifen.

Bosch hat den SmartphoneGrip modular konzipiert. Am Lenker wird ein Adapter befestigt. Auf diesem befindet sich der Display-Halter. Darauf wird die eigentliche Aufnahme für das Smartphone geklickt. Letztgenannte ist auf der Innenseite gummiert. Das soll dafür sorgen, dass euer Smartphone beim Einsetzen und Abnehmen als auch während der Fahrt keine Kratzer abbekommt.

Ist ein Smartphone eingelegt, bleiben die Lautsprecher und Ladebuchsen der Geräte frei zugänglich. Nach Aussage von Bosch werden auch die Tasten an den schmalen Seiten der Smartphones nicht gedrückt. Ob ihr das Telefon mit oder ohne Schutzhülle in den SmartphoneGrip einlegt, bleibt im Grunde euch selbst überlassen. Lediglich die Halterung selbst setzt dem ein paar Grenzen. Die Angaben beziehen sich auf das Smartphone und zusätzliche Hüllen oder Aufbauten, die ihr nutzt. Gleichzeitig darf das Ganze am Ende nicht mehr als 276 Gramm wiegen.

Und da wir gerade bei den Einschränkungen sind: Bosch gibt zwei weitere wichtige Hinweise. Erstens empfiehlt der Hersteller den Einsatz der Halterung nur, wenn ihr auf befestigten Wegen unterwegs seid und dabei durchschnittlich zwischen 15 km/h und 25 km/h schnell fahrt. Die Vorgabe der befestigten Wege klingt erst einmal relativ streng. Darunter fallen neben asphaltierten Straßen allerdings auch Feldwege, Schotter, Sand sowie befestigte Waldwege. Zweiter entscheidender Ratschlag: Verzichtet auf Sprünge und fahrt nicht über Absätze, die einen Höhenunterschied von mehr als 15 Zentimetern aufweisen. Ignoriert ihr all das, kann euer Gerät aus der Halterung herausfallen und nimmt möglicherweise Schaden.

Montagepositionen und Ladefunktion

Ein deutlich erfreulicheres Thema ist die Auswahl an Positionen, in denen sich die Halterung am Lenker anbringen lässt. Ihr könnt zwischen drei Varianten entscheiden. Möglichkeit Nummer eins ist die Montage des nach vorn ausgerichteten Adapters links vom Vorbau. Im Endeffekt befindet sich das Smartphone dann im Querformat mittig vor dem Vorbau. Vermutlich bevorzugen viele euch diesen Platz.

Auf eine ganze ähnliche Position läuft das Montieren des nach hinten zeigenden Adapters rechts vorm Vorbau hinaus. Dann ist es mittig direkt über dem Vorbau. In dieser Position ist das Smartphone im Falle es Sturzes gut geschützt, dass es nicht über den Lenker hinausragt. Alternativ könnt ihr den zum Hinterrad weisenden Adapter auch links vom Vorbau anschrauben. In der Konsequenz ist das Smartphone dann vom Vorbau aus etwas nach links versetzt positioniert.

Während euer Smartphone vom SmartphoneGrip gehalten wird, könnt ihr es aktiv nutzen und gleichzeitig aufladen. Geht das bei eurem Gerät induktiv, startet der Ladevorgang sogar automatisch direkt beim Einsetzen in die Halterung und anschließenden Aktivieren des E-Bike-Systems. An der linken Kante der eigentlichen Aufnahme für das Smartphone erkennt ihr eine LED. Leuchtet diese konstant gelb auf, läuft der Ladevorgang. Wessen Gerät zum Laden an Kabel benötigt, nutzt die micro-A/B USB-Buchse an der rechten Kante des SmartphoneGrip.

In diesem Falle leuchtet die zuvor erwähnte LED während des Vorgangs übrigens dauerhaft blau auf. Den Port schützt eine Gummikappe gegen Staub und Spritzwasser. Grundsätzlich könnt ihr das Smartphone wie gewohnt nutzen. Auch Apps, die mehr Akkuleistung erfordern, sollten kein Problem darstellen.

Habt ihr den SmartphoneGrip erfolgreich an eurem E-Bike installiert, geht das Einlegen des Smartphones recht einfach von der Hand. Von den beiden großen Klammern der Halterung lässt sich die vordere bewegen. Legt euer Gerät einfach mit einer der langen Seiten dagegen und drückt vorsichtig nach vorn.

Sicherheitsaspekte und Kompatibilität

In Sachen Sicherheit hat Bosch vorgedacht. Zum SmartphoneGrip gehört sowohl eine Sicherungsplatte als auch eine anschraubbare Tastensperre. Beiden verhindern gemeinsam, dass jemand in einem passenden Moment das Smartphone mühelos aus der Halterung nimmt und sich damit davonmacht. Mehr könnt ihr von diesen Mechanismen aber nicht erwarten.

Wie bereits erwähnt, ist die Halterung auf das Smart System von Bosch beschränkt. Damit ihr die dazugehörige eBike Flow App nutzen könnt, muss auf eurem Smartphone mindestens das Betriebssystem Android 7.1 oder iOS 14 installiert sein. Wer ein E-Bike mit einem Antrieb der zweiten Entwicklungsstufe fährt, braucht jedoch nicht allzu traurig sein.

Alternativen und Fazit zum Bosch SmartphoneGrip

In diesem Vergleich stelle ich dir zwei universelle System und eine Spezial-Lösung ausschließlich fürs Bosch smart System vor. Von SP-Connect gibt es das Charging Modul* zur einfachem Montage zwischen bisheriger SP-Connect Basis am Fahrrad Lenker und deiner Smartphonehülle. Über das Spezial-Kabel, welches es für 6 Volt* und 12 Volt* Systeme gibt wird die Ladeelektronik* mit Strom vom eBike versorgt. Auf Seite vom Motor brauchst du meist noch ein spezielles Kabel. Entweder für den Zubehörport oder den Lichtanschluss.

Preislich liegt dieses Set bei knapp 180 Euro. Alle Teile kannst du im SP-Connect Bike-Bundle Konfigurator zusammenstellen. Der drahtlos Ladekopf von Quad Lock ist vor allem für den Einsatz am Motorrad konzipiert. Deshalb ist der extrem robust gebaut. Aber auch am E-Bike lässt er sich problemlos nutzen. Großer Vorteil beim QuadLock System ist die Möglichkeit, ganz einfach zwischen Quer- und Hochformat vom Telefon zu wechseln. Ich bevorzuge hier eine Kombination aus einfacher Klemmschelle* und dem 12V Ladekopf*. Das von mir genutze Komplettset liegt bei unter 130 Euro und das kannst du im 360 Kit Builder zusammenstellen.

Für das smart System eBike System von Bosch gibt es als Zubehör den SmartphoneGrip*. Ebenfalls eine Kombination aus Handy-Halterung und Stromversorgung aus dem eBike Akku. Allerdings eignet sich der SmartphoneGrip logischerweise nur für Pedelecs mit dem smarten System von Bosch. Großer Vorteil: Weniger Aufwand für den Umbau. Denn der SmartphoneGrip kann einfach gegen ein KIOX 300 oder 500 Display ausgetauscht werden. Auch ein SmartphoneGrip Nachrüst-Set* zusätzlich zum KIOX Display ist möglich.

Wer möchte kann mit einem passenden 90° Adapter* das Handy auch im Hochformat im SmartphoneGrip befestigen. Extra Stromversorgung für lange Radtouren und stabile Befestigung im optimalen Sichtbereich am Fahrrad Lenker. Mit allen hier vorgestellten Lösungen wird dein Handy zur super Fahrrad Navigation. QuadLock und SP-Connect sind etwas stabiler als das Bosch Klemmsystem. Ansonsten unterscheiden sie sich beim Preis. Deshalb ist für mich das QuadLock System der Sieger. Extrem robust, flexibel, gute Ladeleistung und im Vergleich günstig.

Kopfsteinpflaster, Regenschauer, Vollbremsung - die Handy-Halterung am Fahrrad muss viel aushalten! Wir haben 18 Modelle durch ultimative Alltagssituationen gejagt. Die richtige Handy-Halterung fürs Fahrrad muss mehr können, als das Smartphone nur zu befestigen - sie soll den Alltag erleichtern. Gute Halterungen ermöglichen es, das Smartphone mit einer Hand zu befestigen und zu entfernen - ideal, um unterwegs die Route zu ändern, ein Foto zu machen oder kurz die Playlist zu wechseln.

Besonders die innovativen Magnet- oder Vakuum-Systeme haben im Test durch intuitive Bedienung und schnelle Montage überzeugt. Besonders praktisch: Der Halt bleibt in jeder Position zuverlässig, selbst auf holprigen Strecken. Die FIDLOCK VACUUM Halterung überzeugt mit einer durchdachten Magnet-Saugnapf-Kombination, die intuitive Handhabung mit sicherem Halt verbindet. Die flexiblen Befestigungsoptionen und die Möglichkeit, das Smartphone blind zu montieren, machen die Halterung besonders alltagstauglich.

SP Connect bietet ein äußerst vielseitiges System, das sich für nahezu jeden Einsatzzweck eignet. Der Twist-and-Lock-Mechanismus hält das Smartphone auch auf ruppigen Strecken sicher, ohne dass zusätzliche Verriegelungen notwendig sind. Voraussetzung ist allerdings, dass genug Platz für die 90°-Drehung zum Fixieren vorhanden ist. Positiv fällt auch das umfangreiche Produktportfolio und Zubehör auf. Radfahrer erhalten somit nicht nur ein stabiles System, sondern können es je nach Einsatzzweck erweitern und an ihre Outdoor-Bedürfnisse ausgerichtet anpassen.

Bone Collection setzt mit den Bike Tie Pro 4 und Tie 5 auf ein simples, universelles Konzept aus flexiblem Silikon, das sich werkzeuglos montieren lässt und mit fast jedem Smartphone kompatibel ist. Der Bosch SmartphoneGrip ist der Nachfolger des bekannten SmartphoneHub und richtet sich ausschließlich an Besitzer von Cargo-, City- und SUV-Bikes mit Bosch-Motor. Mit der Kompatibilität zu aktuellen Kiox-Displays ersetzt der SmartphoneGrip das serienmäßige Bosch-Display und ermöglicht euch, das Smartphone als zentrales Steuergerät zu nutzen.

Das Smartphone wird in der Halterung kabellos geladen, alternativ kann der integrierte Mini-USB-Port genutzt werden - hier hätte jedoch ein moderner USB-C-Anschluss besser gepasst. Das Gehäuse besteht aus hochwertigem Kunststoff und die Auflagefläche ist gummiert, sodass das Handy sicher und kratzerfrei fixiert wird. Im Test zeigte sich der SmartphoneGrip als verlässliche Lösung für den Alltag.

Für Besitzer eines E-Bikes mit Bosch-Motor ist der SmartphoneGrip ein echtes Upgrade und eine praktische Alternative zu anderen Halterungen der gleichen Preisklasse, die eine spezielle Hülle erfordern. Das Smartphone sitzt trotz fehlender Hülle absolut fest und sicher und wird dank kabelloser Ladefunktion während der Fahrt zuverlässig geladen. FESCHD überzeugt mit einem innovativen, sicheren und intuitiven Befestigungssystem, das dank des Sicherungsrings auf jedem Terrain funktioniert. Der starke Magnet und der zuverlässige Mechanismus bieten maximale Stabilität, auch auf holprigen Wegen.

Loop liefert mit dem Loop Mount und Micro Mount die wohl schicksten Lösungen im Test. Die Kombination aus hochwertigem Design, Stabilität und Flexibilität macht sie zur idealen Wahl für Fahrer, die Wert auf eine stilvolle und universell kompatible Handy-Halterung legen. Peak Design überzeugt mit einer hochwertigen und stilvollen Lösung für anspruchsvolle Radfahrer. Die Kombination aus Magnet- und Einrastmechanismus sorgt für maximale Sicherheit, während die großzügige Auflagefläche einen stabilen Sitz garantiert.

Der SmartphoneHub von Bosch eBike Systems ist die Weiterentwicklung des COBI.Bike-Systems. Ein kleines rudimentäres LCD-Display informiert bei kurzen Ausfahrten auch ohne Smartphone über Geschwindigkeit, Ladezustand und die gewählte Unterstützungsstufe. Ist das Smartphone angebracht, wird es mithilfe der COBI-Bike-App zur intelligenten Steuerzentrale für Navigation, Musik und Fitnessdaten. Gesteuert wird das Handy dann über die Remote am Lenker und über das Touch-Display.

Die Position ist dabei in beiden Fällen auf das Querformat beschränkt. Die Universalhalterung klemmt das Smartphone einfach mit einem Federzug-Klemmbügel fest. Sie passt für alle gängigen Smartphones, auch mit Hülle bis zu 85 mm Breite. Achtung, das Smartphone mit Hülle darf nicht höher als 10 mm sein. Das Smartphone sitzt sicher, verrutscht nicht und kann auch ganz einfach wieder entfernt werden.

Mit dem SmartphoneGrip stellt Bosch eine clevere Smartphone-Halterung für alle Besitzer eines Bosch-Bikes mit Smart System-Antrieb vor, mit der das Smartphone zum Display wird. Mit der neuen Bosch SmartphoneGrip-Halterung ersetzt das Smartphone das Display und kann kinderleicht zum Navigieren verwendet werden. Kommt euer Bosch-Bike ohne Kiox 300-Display, müsst ihr zumindest die Halterung nachrüsten.

Befindet sich bereits ein Kiox 300-Display an eurem Bike, ist die Montage des SmartphoneGrip denkbar leicht: Einfach das Kiox 300-Display abziehen und das SmartphoneGrip auf die gleiche Halterung aufstecken. Das Smartphone ist mit nur einem Handgriff samt SmartphoneGrip-Halterung vom Lenker entfernt und im Rucksack verstaut, falls doch mal Zweifel an dem eigenen Fahrkönnen aufkommen und man das exponierte Smartphone vor einer Beschädigung bei einem Sturz schützen möchte.

Die SmartphoneGrip-Halterung nutzt nicht nur die gleiche Montage wie das Kiox 300-Display, sondern auch dessen elektrischen Anschlüsse. Dadurch konnte Bosch auch eine kontaktlose Ladefunktion in das SmartphoneGrip integrieren. Passend zum SmartphoneGrip hat Bosch über ein Software-Update den Ride Screen in die eBike Flow-App implementiert, um ein aufeinander abgestimmtes Nutzererlebnis zwischen Smartphone, E-Bike und Biker zu ermöglichen.

Die Bosch SmartphoneGrip-Halterung bietet einen super Sitz und eine taugliche Ladefunktion für das Smartphone. Die schnelle Montage macht sie besonders flexibel einsetzbar und den Tausch zwischen Kiox 300-Display und dem SmartphoneGrip kinderleicht.

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