Motorsport-Highlights und Traditionen in Deutschland – Ein Rückblick auf das Jahr 2010 und frühere Ereignisse

Das Jahr 2010 war reich an Motorsport-Ereignissen in Deutschland, von denen einige hier zusammengefasst werden. Richie Stanaway aus Neuseeland sicherte sich vorzeitig den Titel im ADAC-Formel-Masters.

Im ADAC-GT-Masters waren neun Marken auf dem Nürburgring vertreten, darunter das Team "Need for Speed by Schubert Motorsport" mit zwei BMW Z4 GT3, gesteuert von Claudia Hürtgen und Marko Hartung sowie Patrick Söderlund und Edward Sandström.

Triumph setzte 2011 den Street-Triple-Cup für Motorsportamateure fort, während in Oschersleben ein Familiensporttag stattfand.

KTM-Fahrer Martin Bauer erreichte beim IDM-Rennen in Assen einen Podiumsplatz, und Henry Jacobi gewann die Motocross-Junioren-Weltmeisterschaft.

Gary Paffett gewann den DTM-Lauf in Zandvoort, und Volkswagen präsentierte den Race Touareg der dritten Generation in Trier für die Rallye Dakar 2011.

Die Dodge Viper feierte ihr Comeback im ADAC GT Masters auf dem Nürburgring, und Opel unterstützte Studenten bei der Formula Student.

Ellen Lohr ging bei der Oldtimer-Rallye „Sachsen-Classic“ an den Start, und Kart-Talente nutzten das Rennwochenende des ADAC Formel Masters auf dem Eurospeedway Lausitz.

Oliver Fischer sicherte sich einen Platz im Ford Fiesta R2 für die Rallye-Saison 2011, und Valentino Rossi wechselte zu Ducati.

Volkswagen präsentierte die dritte Race-Touareg-Generation in Trier, und das Can-Am-Werksteam sicherte sich den Meistertitel der German Cross Country (GCC).

Ducati bot ein umfangreiches Eintrittspaket für die Superbike-WM auf dem Nürburgring an, und der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 konnte bestellt werden.

Luca Grünwald gewann vorzeitig die Internationale Deutsche Straßenmeisterschaft (IDM), und die Fahrer des Volkswagen-Scirocco R-Cup erhielten Scirocco R als Alltagsfahrzeuge.

Abarth präsentierte seine neuesten Fahrzeuge beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix, und Bruno Spengler gewann den DTM-Lauf auf dem Nürburgring.

Der Volkswagen Motorsport Direktor Kris Nissen bestätigte, dass der mit Biogas befeuerte Renn-Scirocco emissionsfrei fährt.

Dario Giuseppetti dominierte das IDM-Superbike-Rennen auf dem Schleizer Dreieck.

Ein internationales 8-Stunden-Rennen und ein Konzert von „The Boss Hoss“ waren Höhepunkte der German Speedweek in Oschersleben. Es fand auch ein 3-Stunden-Rennen für klassische Motorräder statt.

Historische Einblicke in den Motorsport

Die Tradition des Motorsports in Deutschland reicht weit zurück. Ein Rundschreiben der DKW Auto Union GmbH im August 1952 regte Neugründungen von DKW-Clubs an.

1953 begeisterte Sigfried „Sissi“ Wünsche mit seiner DKW RM 350 „Singende Säge“ und gewann die Deutsche Meisterschaft. Im April 1953 wurde der DKW-Club konkret gegründet.

Der erste Vorsitzende des Clubs war Arnold Schuster, und es gab zahlreiche Aktivitäten wie Club-Ausfahrten und Treffen. Gelbe Schals dienten als Erkennungszeichen für Motorradfahrer.

Im Mai 1954 wurde in Laubus-Eschbach ein Geschicklichkeitsturnier veranstaltet, und 1955 gründeten junge Männer die Motocross Vereinigung Laubus-Eschbach.

Im Jahr 1959 konnte das heutige Motorsportgelände gepachtet und hergerichtet werden, sodass am 6. August 1961 das erste Moto-Cross stattfand.

Im Jahr 1966 hätte die gesamte Saison zum großen Triumph für unseren überaus erfolgreichen Clubfahrer werden können.

Am 22. November 1967 wurde das 9. DMV Moto-Cross „1. Hessisches Winter-Moto-Cross“ veranstaltet, das erste Winter Moto Cross in Hessen.

Das 10. DMV-Moto-Cross Oberlahn fand am 6. Juli 1969 in Laubus-Eschbach statt, wobei die Lizenzfahrer in verschiedenen Klassen an den Start gingen. Erwin Schmider gewann die große Klasse der Lizenzfahrer.

Die OSTER-STERNFAHRT vom 12. bis 14. April 1968 war die erste dieser Art, die von der Moto-Cross-Vereinigung selbst organisiert wurde. 256 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland Laubus-Eschbach zum Ziel hatten

Im Jahr 1971 ging der Vorsitz des Vereins wieder in die Hände von Fritz Kramer über.

1972 gab es einen weiteren Höhepunkt im Vereinsleben der Moto-Cross-Vereinigung. Im Olympiajahr waren die Clubmitglieder berufen, in schneeweißen Overalls die Fackelläufer der Olympiastaffel zu begleiten.

Man freute sich nämlich auf den GROßEN PREIS VON DEUTSCHLAND, einen Weltmeisterschaftslauf der Klasse bis 125ccm, der am 8. Mai 1976 statt fand.

Veranstaltungshistorie der Moto-Cross Vereinigung Laubus-Eschbach

Die Moto-Cross Vereinigung Laubus-Eschbach hat im Laufe der Jahre zahlreiche Veranstaltungen organisiert, die im Folgenden chronologisch aufgeführt werden:

  • 9. DMV Moto-Cross „1. Hessisches Winter-Moto-Cross“ am 22. November 1967
  • 10. DMV-Moto-Cross Oberlahn am 6. Juli 1969
  • 11. DMV Moto-Cross „2. Hessisches Winter-Moto-Cross“ am 21. Januar 1968
  • 12. Internationales Moto-Cross am 11. August 1968
  • 13. Internationales Moto-Cross am 2. März 1969
  • 14. Int. DMV Moto-Cross Oberlahn am 10. August 1969
  • 15. Nationales Moto-Cross am 2. August 1970
  • 16. DMV Moto-Cross-Oberlahn am 4. Juli 1971
  • 17. Internationales Moto-Cross am 2. Juli 1972
  • 18. Int. Moto-Cross am 1. Juli 1973
  • 19. Int. ADAC Moto Cross am 30. Juni 1974
  • 20. Int. ADAC Moto Cross am 29. Juni 1975
  • 21. Internationales Moto-Cross „Großer Preis von Deutschland“ am 8. Mai 1976

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