Die Geschichte der alten Harley-Davidson Modelle

Harley-Davidson ist eine der bekanntesten Motorradmarken der Welt. Seit der Gründung im Jahr 1903 hat sich das Unternehmen durch Innovation, Design und Anpassungsfähigkeit einen Namen gemacht. Die Motorräder sind nicht nur ein Transportmittel, sondern auch ein Symbol für Freiheit und Abenteuer.

Die Anfänge: Von Einzylindern zu V-Twins

Die Geschichte von Harley-Davidson begann in Milwaukee, Wisconsin, als William S. Harley und die Brüder Arthur und Walter Davidson ihre erste Werkstatt in einem kleinen Schuppen errichteten. 1903 entstand das erste Motorrad, das mit einem Einzylindermotor ausgestattet war. Diese frühen Versionen verfügten weder über eine Kupplung noch über ein Getriebe. Die erste Harley-Davidson war nichts anderes als ein an einem Fahrrad-Rahmen montierter Einzylinder Motor mit 25 bis 37 cubic inch, der das Hinterrad über einen Riemen direkt antrieb.

Um mehr Leistung als beim Einzylinder zu erzielen, konstruierte Harley-Davidson einen Zweizylinder mit 45° Zylinderwinkel. Die ersten V-Twins entstanden in einer Kleinserie von 27 Exemplaren. Der Zweizylinder mit 45° Zylinderwinkel wird von Harley-Davidson konstruiert, um mehr Leistung als bei den bis dato noch gängigen Einzylindern zu erzielen.

1909 führte Harley-Davidson den ersten V-Twin-Motor ein, der eine Leistung von 7 PS bot. Diese Konfiguration wurde schnell zum Markenzeichen der Marke. Der erste V-Twin - konstruiert von William Harley - ist serienreif: Das Modell „61“ verlässt die erneut vergrößerte Fabrik, in der inzwischen 35 Angestellte arbeiten, die in diesem Jahr 1.149 Motorräder fertig stellen. Das Modell „61“, benannt nach seinem Hubraum von 61 cubic inch, ist das erste Harley-Davidson Motorrad mit dem bis heute typischen 45°-V2-Motor. Jahresproduktion: 1.149 Motorräder.

Die Weiterentwicklung des V-Twin

Für das Modelljahr 1911 wird der V2 grundlegend überarbeitet und verbessert. Ab sofort betätigt die Nockenwelle über eine Stößelstange das Einlassventil, welches im Zylinderkopf über dem Auslassventil angeordnet ist. Der V-Twin Motor wird grundlegend überarbeitet und optimiert. Ab sofort betätigt die Nockenwelle über eine Stößelstange das Einlassventil, welches im Zylinderkopf über dem Auslassventil angeordnet ist. Nun betätigte die Nockenwelle über eine Stößelstange auch das Einlassventil, das im Zylinderkopf über dem seitlichstehenden Auslassventil angeordnet ist (inlet over exhaust; ioe).

Ausgestattet mit derselben Technik wie der Einzylinder, lässt der V2, den es bald wahlweise mit 870 Kubikzentimeter oder mit 1.000 Kubikzentimeter Hubraum gibt, seine Erbauer nicht ruhen. Vor allem Bill Harley, der inzwischen sein Studium beendet hat, arbeitet ständig an der Weiterentwicklung der Motorräder. Inzwischen kann es der nun mit Kupplung, Kettenantrieb und mechanisch gesteuerten Einlassventilen aufgewertete BigTwin am inzwischen gut bestückten Motorradmarkt technisch mit allen Konkurrenten aufnehmen - auch mit den Modellen des Marktführers Indian.

Die Ära der Flatheads und Knuckleheads

1929 erschien der erste Flathead Motor. Benannt nach seinen flach gewölbten Zylinderköpfen erschien der erste Flathead Motor 1929. Die Ventile wurden seitlich angeordnet. Die flachen Zylinderköpfe verleihen dem 750er Flathead-Motor seinen Namen. Seine Ventile wurden seitlich angeordnet, die Zylinderköpfesind leicht zu demontieren. Der Flathead wird ständig weiter perfektioniert und wächst auf bis zu 1340 cm3 Hubraum und 34 PS.

Der Flathead wurde im zweiten Weltkrieg in den WLA Maschinen für die US-Army verbaut und machten Harley-Davidson zu diesem Zeitpunkt zum größten Motorradhersteller der Welt. Benannt nach seinen flach gewölbten Zylinderköpfen erschien der erste Flathead Motor 1929. Die Ventile wurden seitlich angeordnet. Der Flathead Motor wird auf bis zu 1340ccm Hubraum und 34 PS optimiert.

1936 folgte der Knucklehead-Motor. Der Knucklehead-Motor wurde von 36-47 produziert und war der erste Harley Motor mit Überkopfventilen und ist nicht zu unrecht der Wohl beliebteste Motor bei Harley Sammlern und auch bei unserem Captain. Den Namen erhielt der Knuckelhead von seinen Rockerboxen, die den Knöcheln einer menschlichen Faust ähneln. Seinen Kosenamen „Knöchelkopf“ verdankt dieser bis zu 48 PS starke 1200er den charakteristischen Konturen seiner Zylinderkopfabdeckungen.Als erster Harley Motor verfügt der Knucklehead über im Kopf hängende Ventile und eine Druckumlaufschmierung.

Panhead und Shovelhead: Ikonen der Nachkriegszeit

Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Harley-Davidson zur zivilen Produktion zurück und brachte Modelle wie die „Panhead“ und später die „Shovelhead“ auf den Markt.

Neue Zylinderköpfe aus Aluminium, der hydraulische Ventilspielausgleich sowie eine verbesserte Schmierung und Kühlung zählen zu den wichtigsten Merkmalen des 1200er Panhead Motors. Sie machen ihn stärker, leichter und langlebiger. Sein Name rührt von den Zylinderkopfabdeckungenher, die wie umgedrehte Pfannen aussehen. Den Namen hat der Panhead von der unverwechselbaren Kuchenpfannenoptik der Rockerboxen. Der Panhead Motor, welcher zu seiner Auslaufzeit 1965 über 60 PS verfügt, zählt als Vorbild der Electra Glide und verfügt zu diesem Zeitpunkt bereits über einen E-Starter.

Wieder einmal verleiht der Look der Rockerboxen diesem Harley Motor seinen Namen. Die Zylinderkopfabdeckung erinnert an Schaufeln, deswegen auch Shovelhead. Spitznamen "Shovelhead". Der 1340 ccm 65 PS Motor hat neue Zylinderköpfe mit überarbeiteten Kanälen und kompakten Brennräumen, höher verdichtende Kolben, neue Nockenwelle und einen neuen Vergaser.

Evolution und Twin Cam: Moderne Klassiker

Die 1980er Jahre waren eine Zeit der Veränderung und Innovation. Mit der Einführung des „Evolution“-Motors 1984 setzte Harley-Davidson einen neuen Standard in Sachen Zuverlässigkeit und Leistung. Der 1340ccm Evolution Motor wurde seinem Namen gerecht, denn er war eine wahre Evolution. Der „Evo“ verbraucht deutlich weniger und erzeugt zeitgleich deutlich mehr Drehmoment. On Top dreht er ruhiger und ist dadurch auch langlebiger. Er war der Motor für die damals brandneue Softail, welche heute als Urvater der kompletten Softail-Baurreihe gilt.

1999 ist es wieder so weit. Der Twin Cam kommt mit 1449 cm3 Hubraum, mehr Leistung und einer noch steiferen Verbindung zum Getriebe als seine Vorläufer. Der erste mittels computergestützter Konstruktion (CAD) entwickelte Harley Motor. 1928 gab es bereits einen Harley-Davidson Big Twin mit zwei Nockenwellen: im Modell JHD.

Milwaukee-Eight und Revolution Max: Die Motoren der Gegenwart

Der berühmte V2 ist über Jahrzehnte das Erkennungszeichen des Harley-Motors. Nach wenigen Jahren als Einzylinder, gibt es schon seit dem Jahr 1909 nur noch diese Zylinderanordnung. Die beiden aktuellen Motoren sind der Milwaukee-Eight in den Softails, Tourern und Trikes und der Revolution Max in den beiden Pan America Modellen.

Der wassergekühlte Revolution Motor hat mit einem klassischen Harley-Davidson Motor, bis auf die langhubige Auslegung und den 45 Grad Zylinderwinkler nicht viel gemein. Der Motor leistet von 117PS mit 1130ccm bis 124 PS mit 1250ccm. Der Motor wurde in Zusammenarbeit mit Porsche auf Basis des Renntriebwerkes der VR1000 entwickelt.

Milwaukee-Eight

Für die typische Zündfolge eines Harley-Davidson Big Twins wurde dem Milwaukee-Eight wieder ein Zylinderwinkel von 45 Grad verpasst und beide Pleuel laufen auf den gleichen Hubzapfen. Das Zusammenspiel sorgt für den berühmten „Potato, Potato“ Sound. Die Leerlaufdrehzahl wurde beim Milwaukee Eight von 1.000 auf 850 U/min abgesenkt, um die Harley im Stand leiser und ruhiger laufen zu lassen.

In Kombination mit der effizienteren Verbrennung aufgrund der neuen Doppelzündung, erreicht der Milwaukee-Eight bis zu 10% mehr Drehmoment bei 11% weniger Verbrauch. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen

Revolution Max

Mit diesem Motor schlägt Harley-Davidson ein neues Kapitel der legendären V-Twins auf. Er dient als mittragendes Fahrwerkselement, das einen herkömmlichen Rahmen überflüssig macht. Dadurch wird das Gesamtgewicht der Maschine erheblich reduziert, der Schwerpunkt liegt niedrig und das wird Handling optimiert. All dies zusammen bringt eine hervorragende Beschleunigung aus dem Stand und ordentlich Power bei hohen Drehzahlen. Max. Der Motor löst damit nach fast 20 Jahren den Twin Cam Motor ab, von dem er sich durch seine Vierventiltechnik und besseres Ansprechverhalten aus dem Drehzahlkeller merklich unterscheidet. Die Vierventil-Zylinderköpfe pro Zylinder ermöglichen einen erhöhten Gasdurchsatz von 50% mehr als die vorherigen Zweiventil-Köpfe.

Die Verkleidungen von Harley-Davidson: Schutz und Stil im Wandel der Zeit

Eine Errungenschaft die eine “History” hat: Wer sich die heutige Vielfalt der möglichen Harley-Davidson Verkleidungen für Bagger und Tourer betrachtet wird erstaunt sein, wie lange diese Art des Wetterschutzes brauchte, um sich in den USA durchzusetzen. Obwohl die Entfernungen wie auch die Wetterbedingungen durchaus für eine möglichst aerodynamische Verkleidung der Bikes sprachen.

Wann die ersten „Windabweiser“ an Motorrädern montiert wurden ist unbekannt, sicher ist aber, dass sie aus Glas oder Metall bestanden. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde das Motorrad zum schnellen und wendigen Nachrichtenüberbringer, denn die Experimente mit Seitenwagen-montierten Maschinengewehren scheiterten an der harten Realität des Grabenkrieges.

Tatsächlich eröffnet das durchsichtige flexible Plastik eine ganze Reihe Anwendungsmöglichkeiten: Schon im „Enthusiast“ vom September 1926 bewirbt Harley-Davidson Rahmen-montierte „Legshields“ aus Blech und ein „Windshield“ als Kombination eines imprägnierten Segeltuch-Stoffs mit einer Klarsichtscheibe aus Pyralin. Für Motorrad und Seitenwagen - und die schwarze, über eine Rohrkonstruktion gespannte, Stoffverkleidung ist einer Fledermaus nicht unähnlich! Was in der späteren Harley-Verkleidungsgeschichte noch seinen Niederschlag finden sollte.

Die erste Harley-Davidson “Rennverkleidung” am Lenker - und zugleich die wohl legendärste - war aus zwei zusammengeschweißten Tankhälften gefertigt und an der “Knucklehead” Rekordmaschine von Joe Petrali montiert: Um das sportliche Image der damals “61 OHV” genannten “Knucklehead” zu unterstreichen baute man eine einzigartige Rennmaschine: Am 13. März 1937 erreichte Rennfahrer Joe Petrali eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 136,183 mph (ca. 219 km/h) aus zwei gemessenen Rekordläufen am Strand von Daytona Beach.

Die Tourenscheibe war und blieb noch immer der einzige Wetterschutz und auch Harley-Davidson setzte auf „Lightweight“ Motorräder - die Technik der 125er stammte vom ehemaligen Feind, DKW aus Zschopau. Verkleidungen kamen jetzt im Europäischen Motorsport in Mode: Teils aus Aluminium gehämmert, teils aus einem ebenfalls neuem Material: Fiberglass.

Auch bei Harley-Davidson, traditionell ein Hersteller mit einem hohen Anteil Eigenfertigung, erkannte man das Potential von Kunststoffteilen und traf eine weit reichende Entscheidung: 1961 erwarb man eine eigene Fabrik zur Herstellung von Kunststoffteilen. Zu diesem Zeitpunkt einer der führenden Hersteller von Kunststoff-Bootskörpern, erwirbt Harley-Davidson am 28. Februar 1962 eine 51% Aktienmehrheit, lässt aber die Sportboot-Produktion zunächst weiterlaufen.

Für das Modelljahr 1965 hatte Harley-Davidson eine Neuheit in der Hinterhand die heute eher mehr Fragen aufwirft denn Antworten gibt: Warum man ausgerechnet das letzte Panhead-Baujahr mit Elektrostarter ausrüstete ist wohl nur durch die Notwendigkeit zu erklären auf Biegen und Brechen etwas „Neues“ vorzustellen - zumal der 1966 eingeführte „Shovelhead“ Motor lediglich ein Upgrade an Zylindern und Köpfen darstellte. Ausgerechnet in dem Modelljahr, in dem die erste „Batwing“ Verkleidung für die Electra-Glide eingeführt wurde.

Entworfen von Dean Wixom im Jahre 1965, waren die ersten „Batwings“ abnehmbare Lenkerverkleidungen ähnlich den Tourenscheiben, die Instrumente verblieben zunächst im Tankdash. Erst mit dem Einbau der Instrumente in der ursprünglich “leeren” Batwing-Verkleidung wurde diese zum integralen Bestandteil der Electra-Glide und sind bei den heutigen Modellen mit Unmengen elektronischer Komponenten buchstäblich vollgestopft.

Die erste Rahmenfest montierte Vollverkleidung von Harley-Davidson war nicht jene der 1979 für das Modelljahr 1980 vorgestellten FLT „Tour Glide“ sondern kam von einer externen Quelle: Im Oktober 1966 hatte Craig Vetter seine erste Verkleidung entworfen und gebaut, schon Anfang der 70er Jahre war „Vetter“ einer der heißesten Tipps für Touren- und Tourensport-Verkleidungen, die 1971 entwickelte „Windjammer“ Verkleidung einer der Topseller der Motorradszene weltweit.

Der nächste Schritt zur Rahmenfest-montierten Verkleidung kam von Harley-Davidson selbst und wurde 1979 vorgestellt: Die Harley-Davidson FLT „Tour Glide“. Die FLT war ein völlig neu entwickeltes Modell mit in Gummiblöcken gelagertem Motor, an der ein junger Ingenieur maßgeblich beteiligt war: Eric Buell. Verkleidung und Ausstattung sollten erneut Maßstäbe setzten, denn die neue Konkurrenz kam aus Deutschland: Mit der BMW R100 RS von 1976 hatte BMW die erste Großserienmaschine mit rahmenfester Vollverkleidung vorgestellt und 1978 die RT Variante nachgeschoben.

Harley-Davidson Zweitakt-Modelle: Ein Ausflug in die Vergangenheit

Von 1948 bis 1978 baute und bot Harley-Davidson zahlreiche Zweitakt-Modelle an. Startschuss der 30 Jahre langen Zweitaktära von Harley waren Reparationen aus dem Zweiten Weltkrieg. Aus den DKW-Werken in Zschopau wurden Pläne der RT 125 und Maschinen unter den Alliierten verteilt. Harley-Davidson baute eine komplette Motorradreihe um den damals sensationell guten Motor und bohrte den Hubraum 1953 sogar auf 165 Kubik auf.

  • Harley-Davidson Model S 125: Das erste Modell war von 1948 bis 1952 das Model S 125, mit 3 PS und 3-Gang-Getriebe. Ab 1951 setzte Harley eine hydraulische Telegabel ein.
  • Harley-Davidson Model 165: 1953 vergrößerte Harley den RT-Motor auf 165 Kubik und steigerte die Leistung auf 5,5 PS. Das Model 165 blieb bis 1959 im Programm.
  • Harley-Davidson Hummer: 1955 brachte Harley wieder eine 125er und nannte sie Hummer. Optisch wurde das Model S 125 etwas aufgefrischt und bis 1959 verkauft.
  • Harley-Davidson Super 10: 1960 stellte Harley das Model 165 und die Hummer ein und brachte die Super 10. Technisch glich sie dem Model 165, und optisch war sie eine zweifarbig lackierte Hummer mit etwas breiteren Reifen. Nur ein Jahr blieb die Super 10 im Programm.
  • Harley-Davidson Pacer: 1962 ersetzte die Pacer die Super 10. Weiterhin im gleichen Chassis verschraubt, wuchs der Motor auf 175 Kubik und 10 PS. Bis 1965 blieb die Pacer im Programm.
  • Harley-Davidson Ranger: Nur im Jahr 1962 baute Harley auf Basis der 165er-Modelle mit Starrrahmen das Offroad-Modell Ranger. Nur 186 Stück wurden gebaut.
  • Harley-Davidson Scat: Auf Basis der Pacer kam 1962 die Scat. Ein Dual-Purpose-Bike mit hohem Auspuff. Bis 1965 war die Scat im Programm.
  • Harley-Davidson Bobcat/Bobtail: 1966 kam mit der Bobcat oder Bobtail das letzte Modell auf Basis der alten "RT-Modelle". Die Karosse war vollständig aus Kunststoff, mit einer langen Doppelsitzbank.

Ab 1965 lief der zweite Akt der Zweitakter-Geschichte von Harley-Davidson zeitgleich mit den RT-basierten Modellen. Zwischen 50 und 175 Kubik kamen Zweitakter auf Aermacchi-Basis als Harleys in die USA. Nach der Übernahme durch AMF kaufte Harley Aermacchi komplett und brachte ab 1970 größere Zweitakter in die USA.

  • Harley-Davidson MC 65: 1972 begann der Einstieg in die Harley-Welt bei 65 Kubik in Form des Pocketbikes MC 65 Shortster. Gut 8.000 Stück wurden gebaut.
  • Harley-Davidson X 90: Ebenfalls ein Pocketbike, allerdings mit mehr Hubraum und Leistung, war die X 90. Sie wurde von 1973 bis 1975 gebaut, hatte einen 90-Kubik-Motor und 8 PS. Knapp 17.000 Stück wurden gebaut.
  • Harley-Davidson Z 90: Ebenfalls aus dem Jahr 1972 stammt die angebotene Z90. Kein Pocketbike wie die MC 65 oder die X 90, sondern ein "echtes" Moped. Aus 90 Kubik holte die Z 90 immerhin 8 PS.
  • Harley-Davidson SX(T) 125: Von 1976 stammt die angebotene Enduro SX 125. Sie nahm die Erfolge der reinen Sport-Enduro Baja 100 auf und brachte 13 PS aus 125 Kubik auf die Straße - oder ins Gelände.
  • Harley-Davidson SX 175: Zwischen 1974 und 1976 bot Harley mit der SX 175 ein nochmals stärkeres Zweitakt-Modell an. Ihr Motor leistete 17 PS, hatte 5 Gänge und brachte die SX auf 115 km/h.

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