Harley-Davidson ist mehr als nur eine Motorradmarke; es ist ein Symbol für Freiheit, Abenteuer und den amerikanischen Traum. Seit über einem Jahrhundert prägt das Unternehmen die Motorradwelt und hat eine treue Fangemeinde rund um den Globus aufgebaut.
Aktuelle Modelle und Innovationen
Harley-Davidson präsentiert für das Jahr 2025 eine Reihe aufregender neuer Modelle und Innovationen:
- Harley-Davidson Low Rider ST 2025: Sie vereint klassisches Design mit zeitgemäßer Technik und Leistung.
- Harley-Davidson Low Rider S 2025: Sie präsentiert sich als aggressiver Performance-Kingpin, der für Fahrer entwickelt wurde, die kompromisslose Leistung suchen.
- Harley-Davidson Heritage Classic 2025: Sie verkörpert den Inbegriff des amerikanischen Cruisers und verbindet nostalgisches Design mit moderner Technik.
- Harley-Davidson Street Bob 2025: Sie setzt neue Maßstäbe im Bobber-Segment und vereint klassisches Design mit moderner Performance.
- Harley-Davidson Fat Boy: Sie ist seit ihrer Einführung ein Symbol für kraftvolles Design und beeindruckende Leistung.
- Harley-Davidson Breakout 2025: Sie vereint die Essenz des klassischen Chopper-Stils mit moderner Technik und beeindruckender Leistung.
- Harley-Davidson Nightster Special 2025: Sie bietet eine gelungene Symbiose aus traditionellem Sportster-Erbe und zeitgemäßer Technik.
Besonders hervorzuheben ist die Harley-Davidson Nightster, die für 2025 mit einer auffälligen neuen Farboption, dem Snake Venom Color-Shift-Lack, vorgestellt wurde. Diese spezielle Lackierung verändert je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel ihre Farbe und verleiht dem Motorrad einen dynamischen und einzigartigen Look. Zusätzlich zur neuen Lackierung wurden aufgewertete Räder und ein exklusiver verchromter Auspuffschutz integriert, die das Gesamtbild abrunden.
Harley-Davidson hat zudem die Livewire zur Vorbestellung freigegeben, stoppt aber vorübergehend die gerade erst begonnene Produktion.
Die Softtail-Familie
Harley-Davidson erweitert die Softtail-Familie um die puristische Low Rider S. Auffälligste Merkmale sind der auf vier Zoll hohen Risern ruhende hohe Lenker, der tief ausgeformte Solositz und die farblich auf die Maschine abgestimmte Scheinwerferverkleidung.
Für die Saison 2018 ergänzte Harley-Davidson die Sportster-Familie um die neuen Typen Iron 1200 und Forty-Eight Special. Harley-Davidson stellt auf der EICMA die Sport Glide vor. Bei dem Factory-Custombike lassen sich nicht nur die Koffer, sondern auch die Verkleidung abnehmen.
Die Electra Glide Standard
Die neue Electra Glide Standard (FLHT) soll ein ursprüngliches Reiseerlebnis bieten, das ganz in der Tradition der Touring-Motorräder von Harley-Davidson steht. Die Standard zeigt die klassische Silhouette der Touring-Maschinen.
Die FXDR 114
Harley-Davidson ergänzt sein Modellprogramm zum neuen Jahr um eine neue Softail-Variante. Die FXDR 114 wird vom 1,87-Liter-V2 angetrieben, der hier mit 91 PS und 160 Nm zwar drei PS weniger leistet, dafür aber fünf Newtonmeter mehr Drehmoment liefert. Das Styling des neuen Power Cruisers ist vom Drag Racing inspiriert.
Engagement und Kundennähe
Harley-Davidson sponsert Motorradneulingen einen Teil der Fahrschulausbildung. Mit Probefahrtangeboten und Wiedereinsteigerkursen tourt Harley-Davidson wieder durchs Land. Harley-Davidson ist auch in diesem Jahr wieder mit seiner Roadshow auf Tour. Im Gepäck sind 20 Motorräder unterschiedlicher Baureihen, die für Probefahrten und vierstündige Wiedereinsteigerkurse bereitgestellt werden.
Harley Davidson ist bei der diesjährigen European Bike Week mit 20 Vertragshändlern vor Ort. Auf 40 000 Quadratmetern wird die Zeltstadt „Harley Village“ eröffnet. 70 Maschinen stehen für kostenlose Probefahrten bereit.
Garantieverlängerung
Harley-Davidson bietet ab sofort in Deutschland eine Garantieverlängerung für Neufahrzeuge um ein auf dann fünf Jahre an. Je nach Modell kosten die zwölf zusätzlichen Monate zwischen 165 Euro und 283 Euro. Harley-Davidson verdoppelt die Garantiezeit und erhöht sie auf vier Jahre. Die beiden zusätzlichen Jahre wickelt die Marke in Kooperation mit der CG Car-Garantie Versicherungs-AG ab. Die Garantie bei Harley-Davidson ist unabhängig vom Kilometerstand.
Die erste Motorradjacke
Man sagt, die erste echte Motorradjacke mit Reißverschluss sei von einem New Yorker Lederschneider für einen Harley-Davidson-Händler auf Long Island angefertigt worden. Fakt jedenfalls ist, dass das Unternehmen „Genuine Black Horsehide Leather Jackets“ diese Jacke 1947 in sein offizielles Bekleidungsprogramm aufnahm.
Die Road King Special
Zum 70. Harley-Davidson erweitert seine Touringbaureihe um die Road King Special. Sie kommt ohne Scheibe aus und verfügt über einen etwa 23 Zentimeter hohen Mini-Ape-Lemker.
Die XG750R
Harley-Davidson hat mit der XG750R die erste völlig neue Harley-Davidson Flat-Track-Rennmaschine seit über vier Jahrzehnten präsentiert. Ihr Triebwerk basiert auf dem flüssigkeitsgekühlten „Revolution X“-Motor der Street 750.
Dunlop Reifen für Harley-Davidson
Speziell für die großen amerikanischen Tourer und Cruiser von Harley-Davidson, Victory und Indian hat Dunlop einen neuen Motorradreifen entwickelt.
Der Mythos Harley-Davidson
In Motorradkreisen kennt den "Büffel" so gut wie jeder. Kaum ein anderer verkörpert den Mythos von Freiheit und Abenteuer auf zwei Rädern so sehr wie eben Roland Hellmuth, wie der "Büffel" mit richtigem Namen heißt. Und er ist stolz, seit 40 Jahren auf Motorrädern der Marke Harley-Davidson unterwegs zu sein. Die Marke, die vor 115 Jahren gegründet wurde und den amerikanischen Traum hinaus in die Welt trug. Die Zuverlässigkeit der Zwei-Zylinder-Maschinen ist legendär.
Auch die amerikanische Polizei vertraute schon auf die Produkte aus Milwaukee, als es noch lange kein "Easy Rider" gab. Ja, es war eben jener Spielfilm, der 1968 gedreht wurde und das Lebensgefühl einer ganzen Generation auf die Leinwand bannte. Das Gefühl von Freiheit, weg vom politischen Protest und der friedlichen Flower-Power-Revolution und doch ein Aufbegehren gegen das Establishment.
Auch der "Büffel" ließ sich von diesem Aufbegehren anstecken, "obwohl wir damals in Oberlauringen von der ganzen 68er-Geschichte überhaupt nix mitbekommen haben", erzählt er heute. Den berühmten Biker-Film hat er erst später im Kino gesehen.
Die Philosophie einer Generation
"Wir waren neugierig und haben noch Dinge hinterfragt, nicht nur wie etwas technisch funktioniert, auch in Lebensfragen wollten wir wissen, warum etwas so ist", sagt der Harley-Fahrer und wählt dabei das "wir", weil er damit die Philosophie einer ganzen Generation umschreiben möchte. Einer, die auch mal protestiert hat.
Der junge "Büffel" sah das Motorradfahren durchaus als Weiterentwicklung der Kindheit, in der Lagerfeuer geschürt und in Zelten übernachtet wurde. Schon mit zehn Jahren ist er Mofa gefahren, obwohl das "natürlich nicht erlaubt war".
Die Liebe zu Harley-Davidson begann 1978. Inzwischen Mitglied beim Motorradclub "Road Angels" meinte der damals 22-Jährige es sei Zeit, "etwas Gescheites" zu fahren. Eine Shovelhead FXS Low Rider war es, die er fast neu von seinem Kumpel Udo Brückel aus Birnfeld erstanden hatte. Dieses Modell besitzt er heute noch.
Reisen und Abenteuer
Ausgedehnte Touren mit Clubmitgliedern führten bis nach Nordafrika. Helmut fuhr den berüchtigten "Autoput" quer durch Jugoslawien entlang, "bis ins hinterste Anatolien", wo er auf eine unglaubliche Gastfreundschaft traf.
Später ging der "Büffel" dann immer öfter auch alleine auf Touren. Natürlich stand die Daytona-Bike-Week mehrfach auf dem Programm, das Mekka für Harley-Fans in den USA, oder auch die europäische Bike-Week in Villach sowie mehrere Reisen ins Baltikum und nach Skandinavien.
Harley-Davidson als Wirtschaftsfaktor
Käufer von Harley-Davidson Motorrädern haben Geld. Meist bezahlen sie bar. Bei anderen Marken wäre das eine gute Position für Preisverhandlungen. Nicht aber bei der Kultmarke. Mehr als eine Teilegutschrift war trotz stolzem Preis nicht drin. Das hat Harley Davidson nicht nötig, die Maschinen gehen auch ohne Preisnachlass weg wie warme Semmeln.
Und sie ist Teil der Individualität von Harley-Fahrern: innerhalb von drei Jahren stecken die Käufer einer neuen Maschine ohnehin etwa die Hälfte des ehemaligen Kaufpreises in Umbauten und Teile. Diese Regelmäßigkeit hat er in seiner langen Zeit als Händler festgestellt.
Wie auch immer sie an das Geld kommen: der typische Harley-Davidson-Käufer legt die Scheine meist bar auf den Ladentisch. "Zum Kauf in Deutschland gibt es kaum eine günstigere Alternative", ist sich Gneithing sicher.
Es sind insbesondere die strengen europäischen Abgasvorschriften, die Umbaumaßnahmen an der Einspritzanlage, dem Luftfilter und beim Auspuff notwendig machen.
Gneithing sagte, dass drei Viertel aller Käufer ihre Maschinen bar zahlen und 24 Prozent finanzieren. "Die Hälfte unserer Kunden zahlen ihre Motorräder bar, die andere Hälfte finanziert, Leasing spielt absolut keine Rolle", fasst Germar Schuckert seinen Verkauf zusammen.
Verwandte Beiträge:
- Harley Davidson Holzbild: Individuelle Wanddekoration für Fans
- Harley Davidson Softail Satteltaschen: Modelle, Kaufberatung & Tipps
- Harley Davidson Evo Motor neu: Kaufberatung, Preise & Tuning
- Harley Davidson BSL Auspuff: Test, Sound & Kaufberatung
- Rennrad Fahrradhelm mit MIPS im Test: Maximale Sicherheit und ultimativer Komfort garantiert!
- Leichtes E-Bike mit Federgabel im Test – Ultimativer Vergleich & Top-Modelle entdecken!
Kommentar schreiben