Wir bieten hier Bremssättel für Harley Davidson und Custombikes an. Die Bremszangen dienen als OEM Ersatz.
Verfügbare Modelle und Ausführungen
Eine Auswahl an verfügbaren Bremssätteln für Harley Davidson umfasst:
- Bremssattel vorne links, Schwarz
- Ein Paar Bremssättel vorne, Chrom (für Modelle mit Doppelscheibenbremse)
- Bremssattel hinten, Chrom
- Bremssattel, Bremszange hinten, Chrom
- Bremssattel vorne rechts, Chrom
- Bremssattel vorne links, Chrom
- Bremssattel, Bremszange Banana Style, Chrom
- Bremssattel vorne links Chrom
Bremssattel als Ersatzteil
Bremssättel sind Mechanismen, bei denen viele verschlissene oder beschädigte Komponenten separat austauschen kann. Das Problem entsteht, wenn die Basis, der Bremssattel, beschädigt ist.
In diesem Fall ist es nicht mehr sinnvoll, ein einzelnes Bauteil zu ersetzen, zumal auch andere Teile des Mechanismus verschlissen oder sogar beschädigt sein können. Sie erhalten ein neues Joch und andere Komponenten, die vom Hersteller vormontiert und zusammengebaut wurden.
Sie müssen den Bremssattel nur noch richtig montieren und mit den anderen Bauteilen des Motorrads verbinden. Harley Davidson FLHRC 1584 Road King Classic kann hier optisch variierte, farbige oder verchromte Bremssättel bekommen.
Auch getunte Bremssättel, leichter und mit besserer Wärmeableitung, sind eine Option.
Hersteller: Arlen Ness Thrashin Supply Co.
Wichtige Informationen zur Bremsflüssigkeit
Auf den Flaschen für Bremsflüssigkeiten finden sich Hinweise wie "Entspricht DOT 3" oder "Spezifiziert nach DOT 5" oder ähnliche. Diese Hinweise sind für Biker wichtig, denn grundsätzlich sollte der Biker immer das nachfüllen, was schon drin ist, damit es keine Probleme gibt.
Warum verschiedene Basissubstanzen?
Es gibt zwei verschiedene chemische Grundsubstanzen, um Bremsflüssigkeiten herzustellen: Glykol-Ester und Silikon-Öl. Beide sind untereinander nicht verträglich.
Wenn man Bremsflüssigkeit aus der einen Grundsubstanz mit welcher aus der anderen mischt, erhält man eine hoch aggressive Mischung, die Dichtungen anfrisst und außerdem Klumpen bildet, die das Bremssystem verstopfen können.
Die Bremsflüssigkeiten auf Glykol-Ester-Basis kann man nicht komprimieren, d.h. sie übertragen Drücke besser. Das ist wichtig, wenn man präzise Bremsdruckpunkte braucht, z.B. auf der Rennstrecke oder mit einem leistungsgesteigerten Untersatz.
Andererseits lagern sie gern Wasser aus der Umgebungsluft ein, wodurch der Siedepunkt mit der Zeit sinkt. Das kann Probleme bei hoher Belastung geben, deswegen muss diese Bremsflüssigkeit auch alle zwei Jahre gewechselt werden.
Bremsflüssigkeit auf Glykol-Ester-Basis frisst aber auch Lacke und Kunststoffe an. Also Vorsicht beim Nachfüllen und nichts verkippen! Und nur Rep-Kits nehmen, die das Zeug auch vertragen.
Die Flüssigkeiten auf der Basis von Glykol-Ester werden nach DOT 3, 4 oder 5.1 klassifiziert. Für die Bremsflüssigkeit auf Silikon-Basis gibt es derzeit nur die Klassifikation DOT 5. Leider verwechseln viele genau die 5 und die 5.1 Das kann lebensgefährlich sein!
Silikon-Basis
Diese Nachteile hat die Bremsflüssigkeit auf Silikon-Basis nicht. Deshalb wurde sie in den 70ern auch entwickelt. Dafür ist sie aber bis zu einem gewissen Grad komprimierbar. Das führt leider zu etwas unpräziseren Bremsdruckpunkten.
In ABS-Systemen hat Silikonbremsflüssigkeit nichts zu suchen. Und in Einzelfällen ist es wohl auch vorgekommen, dass sich Wasser im Bremssattel sammelt, denn Silikon stößt Wasser ab und schwimmt auch noch oben.
Und auch diese Bremssysteme nehmen natürlich Luftfeuchtigkeit auf. Nur binden sie es nicht. Deswegen bitte auch Silikonbremsflüssigkeit regelmäßig wechseln.
Harley hat bis September 1976 DOT 3 verwendet, danach DOT 5.
Zusammenfassung der Bremsflüssigkeitstypen
| Eigenschaft | Glykol-Ester-Basis (DOT 3, 4, 5.1) | Silikon-Basis (DOT 5) |
|---|---|---|
| Komprimierbarkeit | Nicht komprimierbar | Komprimierbar |
| Wasseraufnahme | Nimmt Wasser auf | Stößt Wasser ab |
| Verwendung in ABS-Systemen | Geeignet | Nicht geeignet |
| Auswirkungen auf Lacke/Kunststoffe | Aggressiv | Nicht aggressiv |
| Wechselintervall | Alle zwei Jahre | Regelmäßig wechseln |
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