Harley-Davidson: Eine Geschichte von Tradition, Kult und Innovation

Harley-Davidson, seit mehr als hundert Jahren prägt das amerikanische Urgestein aus Milwaukee die Motorradwelt.

Die frühen Jahre und der Kultstatus

Harley Davidson ist Tradition, ist Kult Marke aus dem USA. Lies die Geschichte nach wie der Kult entstand. Harley Fans waren Kriegsveteranen die die Kultmarke präsentieren. Feinheit und Born to be wild.

Es war eigentlich eine Protest Bewegung. Damals und heute ist daraus Kult geworden. Diese "Biker" predigen dann selbst was von Gemeinschaft und wie wichtig es ist zusammen zu fahren, würden aber harley am liebsten ganz ausgrenzen weils kein gescheites motorrad ist.

Was wäre Easy Rider ohne die beiden ikonischen Hauptdarsteller Billy Bike und Captain America, das berühmteste Motorrad der Welt?

Jubiläumsmodelle und besondere Editionen

Der wurde 82, Harley-Davidson wird 100. Hat alle Welt eingeladen, um den Jubiläumsjahrgang 2003 zu präsentieren. Wahre Juwelen in Sterling Silver und Vivid Black. Sie prangen am Lenker, am Tank auf dem Sitz und allen Deckeln.

Man achte allerdings peinlichst auf die Prägung am Kurbelgehäuse, denn nur diese gewährt absolute Sicherheit, dass es sich tatsächlich um ein original 100TH Anniversary Bike handelt. Neben der Fat Boy in Schwarz-Silber haben die pfiffigen Amis noch weitere 117 Jubiläums-Varianten in petto.

Heißt: von der Sportster 883 in herkömmlichem Blau bis zur Screamin’ Eagle Road King in Centennial Gold ist jede 2003er-Harely ein Sammlerstück. Mit der 1990 eingeführten Fat Boy griff Harley-Davidson Elemente des Looks der Hydra Glide von 1949 auf und interpretierte das frühe Nachkriegsdesign zeitgemäß um.

Die Fat Boy: Eine Ikone

Die auf 2500 Exemplare limitierte Jubiläumsedition wird von einem schwarz beschichteten »Milwaukee-Eight 114«-Motor angetrieben, der 94 PS bei 5020 Umdrehungen leistet und über ein maximales Drehmoment von 155 Newtonmetern bei 3000Touren verfügt.

Die dunkle Farbgebung in klassischem Harley »Vivid Black« prägt das gesamte Motorrad, wird nur durch einzelne bronzefarbene Akzente aufgelockert. Seit den 1990ern ist das immer wieder überarbeitete Modell Fat Boy fester Bestandteil der Softail-Baureihe.

Um die Namensgebung, die sicher nicht die Kriterien aktueller political correctness erfüllt, ranken sich seit jeher zahlreiche Gerüchte. Schnell wird den beiden Kumpels klar: Hier geht’s um mehr als nur einen Farmer, der in seiner Scheune Motorräder zusammenschraubt.

CTs Leidenschaft und sein Blick fürs Detail führten zu Innovationen, von denen auch die Harley-Davidson Rennabteilung profitierte. Seine Maschinen fuhren Erfolge ein - bei Hill Climbs, Dirt Track Races und den allerersten Drag Races.

CTs Bikes setzten Maßstäbe und inspirierten Schrauber und Racer entlang der ganzen Ostküste. Seine Frau Happy stand ihm dabei in nichts nach. Selbst begeisterte Motorradfahrerin, organisierte sie Veranstaltungen, brachte Menschen zusammen und trug so ihren Teil dazu bei, dass die Harley Renn-Szene in Virginia und darüber hinaus wuchs.

Die Einführung der Harley Davidson Fat Boy 30th Anniversary erweist einer rollenden Legende die Ehre. Das Jubiläumsbike ist in tiefdunklen Lack mit bronzefarbenen Akzenten gehüllt und wird von einem schwarz beschichteten „Milwaukee-Eight 114“-Motor angetrieben.

Die Fat Boy zählt zu den Mitgliedern der Softail-Familie und seit der Einführung der neuen Softail-Plattform im Modelljahr 2018 macht die jüngste Generation der Fat Boy die kraftvolle Präsenz des ursprünglichen 1990er-Modells noch spürbarer.

Ihr massiges Front End wird von einem LED-Scheinwerfer in einem neu geformten Gehäuse gekrönt. Auch die Lakester-Leichtmetallvollscheibenräder bilden eine Reminiszenz an die allererste Fat Boy und akzentuieren zugleich deren Stil.

Der Softail-Rahmen und die Fahrwerkskomponenten bilden ein steifes und leichtes Chassis, das zu einem Handling und zu einer Performance beiträgt, die auch anspruchsvollste Cruiser-Fans beeindrucken. Der V-Twin prägt entscheidend Look, Sound und Feeling einer Softail.

Willie G. Davidson erläutert: »Vielleicht fragen Sie sich, wie wir auf den Namen „Fat Boy“ gekommen sind. Ich habe viele Geschichten darüber gehört, und sie sind fast alle falsch. Hier ist die wahre Story: Es ist nicht einfach, einen Namen für ein Motorrad zu finden, der bei unseren Fans bekannt und beliebt wird.

Also müssen wir uns zunächst immer die Frage stellen: „Wie werden die Fans da draußen auf der Straße das Bike nennen?“ Wir suchten etwas Ungewöhnliches und vielleicht sogar etwas leicht Respektloses, denn schließlich sollte dich dein eigenes Werk ab und an auch mal zum Grinsen bringen. Für mich und für etliche andere Insider, denen wir das Bike im Vorfeld der Präsentation zeigten, hatte die Maschine einen massigen, geradezu „fetten“ Look.«

Custom-Bikes und der besondere Lifestyle

GKM ist ein unabhängiges Magazin über traditionelle Chopper, Bobber und ja, gelegentlich auch passende Autos, dieses Planeten: aus den USA, Europa, Japan, Australien bis zu exotischen Plätzen, wie Java oder Malaysia. Heute behandelt das Choppers Magazin immer noch die besten Custom-Kreationen, aktuelle Road Trips, Künstler der Szene und Events.

Die Zukunft für Fahrzeuge sieht gut aus. Innovatives Design, beeindruckende Beschleunigung und der Betrieb ohne fossile Energie materialisieren eine grüne Utopie. Komplett neuartige, elektrische Motorräder, Fahrräder und Automobile, die nachhaltig sind und dabei ein bisher nicht gekanntes Fahrvergnügen bieten.

»Thrash It - Don‘t Stash It" ist ein zweibändiger, reiner Bildband von Patrick Katzman. Kein Text, kein Geschwafel, einzig und allein Motorräder, Erbauer und Besitzer werden in diesem Buch gezeigt.

Abenteuerliche Expeditionen

Der Asphalt ist nicht genug: Hautnah den Harley-Davidson-Lifestyle erleben, der schon mal an den Strand, aufs Eis oder in die Steilwand führt. Unter minus 40 Grad wird die Welt plötzlich ganz durchsichtig und fein und makellos.

Nebulös sind nur noch der eigene Atem und die Explosionsrückstände aus den Pipes der beiden Harleys auf der Ice Road, die in wärmeren Tagen als Mackenzie River in die Beaufort Bay fließt.

Dieses Buch ist der Versuch, ein bisschen von dem mit nach Hause zu bringen, wie es ist, mit zwei Harleys auf einer Ice Road. Die Panamericana zwischen Panama und Kolumbien. Problem: ein Loch in der Straße. Kein Schlagloch, sondern ein Loch von mehreren Meilen: der Darien Gap.

Schotter und Sturm, bekannt als Ruta 40. Es geht nach Ushuaia, Feuerland, zum südlichsten Bier der Welt. Es geht nach Ushuaia, Feuerland, zum südlichsten Bier der Welt.

Die Road Glide Special

Kurz war sie weg, jetzt kehrt die Harley Davidson Road Glide Special ins Programm zurück. Mit ihrer charakteristischen Schnauze ist sie die Ergänzung zu den wuchtigeren Batwing-Verkleidungen der Electra Glide. Besonders markant beim neuen Modell: die in der Haifisch-ähnlichen Schnauze untergebrachten LED-Doppelscheinwerfer.

Diese Schlitze bewirken laut Harley Davidson erheblich reduzierte Verwirbelungen für den Fahrer - im Harley-Jargon „beard lift“ (Bart-Aufwind) genannt. Zu diesem Zweck wurde die Verkleidung in vielen Entwicklungsstunden im Windkanal optimiert.

Bei der 2015er Road Glide Special sorgt das tiefergelegte und ohne Werkzeug einstellbare Heck für eine verbesserte Straßenlage. Der Ruf der klassischen Road Glide verpflichtet zu üppigem Komfort: Dazu gehört das mittig in der Innenverkleidung untergebrachte Infotainmentsystem, serienmäßig ausgestattet mit Touchscreen und Navigation.

Das System lässt sich direkt am Gerät und alternativ mittels zweier Joysticks am Lenker steuern. Ein Topcase fehlt am neuen Modell, denn das dürfte einer zukünftigen Road Glide Ultra vorbehalten sein.

Für drehmomentstarken Antrieb sorgt der Twin Cam 103-V2. Der seit Modelljahr 2014 neue 1,7-Liter-Motor bietet mit modifizierten Nockenwellen und optimiertem Luftfilter drei Pferdestärken und vier Newtonmeter mehr als sein Vorgänger, das summiert sich auf 87 PS Leistung und 138 Nm Drehmoment.

Harley-Davidson und die Jugend

Ich denke die Jugend von heute, sieht die Marke in anderen Licht, andere Werte als damals. Genau dass wird der Ansatz sein von deiner Frage und Problem. Geschmack ist verschieden bzw Meinung über etwas, aber du kannst ja mal Fragen deine Kritiker, wieso sie negative Meinungen zu Harley Davidson haben?

Die heutige Jugend kann mit der Marke nix anfangen - fertig. Die verstehen nicht den Stil der dahinter steht, die szene etc, die kennen halt nur ihre sportmaschinen und sumos, es geht nur noch da drum wer den niedrigsten hangoff fährt und das man alles überholt wo es geht wenn man aus der Ortschaft rausfährt.

Modell Motor Leistung Drehmoment
Fat Boy 30th Anniversary Milwaukee-Eight 114 94 PS bei 5020 U/min 155 Nm bei 3000 U/min
Road Glide Special (2015) Twin Cam 103-V2 87 PS 138 Nm

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