Die Harley-Davidson FXDR 114 wurde bis 2021 gebaut und ist nur noch gebraucht erhältlich. Beeindruckend auf eine Art, wie Du sie noch nie erlebt hast. Flach, lang und kraftvoll kommt die neue Harley-Davidson Softail FXDR 114 daher. Die brandneue FXDR 114 ist ein wahrer Augenschmaus und bietet zugleich unvorstellbar viel Performance und Charakter. Schnell auf der Geraden und handlich in den Kurven.
Motor und Leistung
In der Harley-Davidson FXDR 114 ist ein großer, luftgekühlter Milwaukee-Eight-114 V-Twin mit Doppelzündung und ölgekühltem Auslassbereich verbaut. Der Vierventiler zählt mit einem Hubraum von 1868 ccm zu den leistungsstärkeren Modellen. Der Milwaukee-Eight 114 Motor mit 1.868 ccm Hubraum strotzt nur so vor Kraft. Der Motor entwickelt eine Leistung von 67 kW (91 PS) und ein maximales Drehmoment von 160 Newtonmeter bei 3500 U/min. 160 Nm Drehmoment sind eine Dampfansage.
Mit dieser Drehmomentleistung hebt sich die FXDR 114 von anderen Softail Bikes ab und garantiert rasante Ampelstarts, geschmeidiges Einfädeln und kraftvolles Überholen. Massenhaft Drehmoment für rasante Ampelstarts, zum Einfädeln und zum Überholen. Reichlich 1,8 Liter gluckern schon serienmäßig tiefsatt, Bass und Vibration sind von der langwellig-massierenden Sorte. Zudem überzeugt das Bike mit reinem Sound mit sattem Grollen.
Design und Besonderheiten
Optisch überzeugt die FXDR 114 mit absolut stimmigen Design. Der Style des Bikes fasst minimalistische, mächtige, als auch moderne Elemente. Das Bike ist ein wahrer Augenschmaus! Es zeichnet sich durch elegante Formen und markantem Charakter aus. Der schlanke Kraftstofftank streckt die Silhouette des Bikes und verleiht ihm hierdurch einen aggressiven Look. Das schlanke Tank-Design streckt die Silhouette des Bikes und verleiht ihm dadurch einen aggressiven Look.
Die neue Leichtmetallschwinge (für weniger Gewicht), die 2-in-1-Auspuffanlage, der nach vorn gerichtete Performance-Luftfilter sowie der vergrößerte Radstand unterstreichen den Dragstyle. Inspiriert von den Screamin’ Eagle® NHRA Drag-Bikes und konstruiert, um den Luftstrom zum Motor zu maximieren. Eine neue Interpretation des Heavy Breather mit exponiertem, nach vorn gerichteten Luftfilter. Keine Struts am kurzen Heck? Du hast richtig gesehen. Die FXDR 114 kommt ohne aus. Der Fender ist übrigens ganz nah am Hinterreifen montiert und federt mit dem Rad mit. So wirkt das Hinterrad wie freigelegt.
Der Power-Cruiser trifft moderne Technik. Das beweisen die serienmäßigen LED-Daymaker-Scheinwerfer, LED-Rücklicht und LED-Blinker, eine Digitalanzeige in der Lenkerklemme und der schlüssellose Motorstart. LED-Scheinwerfer und ein digitaler Tacho sind ebenfalls mit an Bord.
Fahrwerk und Handling
Die FXDR 114 beweist maximale Performance durch minimales Gewicht. Hierfür wurde eine brandneue Schwinge sowie ein neuer Hilfsrahmen aus Leichtmetall entwickelt. Um das Gewicht der Maschine weiterhin zu senken, wurden weitere Leichtmetall- und Verbund-Komponenten eingesetzt. "Unsere neue Leichtmetallschwinge spart 43 Prozent Gewicht, verglichen mit der Stahlschwinge für 240er-Hinterreifen. Kompositbauteile, Performance, Lenkerstummel, Schräglagenfreiheit." Diese Neuerung führt zur Optimierung der Beschleunigung, eine Verbesserung der Bremsfähigkeit und für ein überzeugend gutes Handling.
Dank innovativer 2-in-1-Auspuffanlage überzeugt die FXDR 114 mit kernigem Sound und mit außergewöhnlicher Schräglagenfreiheit. Die Power auf die Straße bringt ein Leichtmetallvollscheibenrad. Vorn ist ein Leichtmetallgussrad mit fünf Doppelspeichen im Einsatz. Das 19 Zoll große Vorderrad wird von einer Upside-Down-Teleskopgabel mit Single-Cartridge-Technologie geführt. Dieser Einfluss aus der Renn-Sport-Technologie ermöglicht schnelleres Einlenken, eine verbesserte Brems-Performance und ein optimiertes Handling. Trotz umfangreichen Dragster-Charakter beweist der neu entwickelte Softail-Rahmen erstaunlich viel Agilität. Und für den modernen Fahrwerkskomfort verfügt der Softailrahmen über ein, dem Auge des Betrachters, verborgenes Zentralfederbein unter dem Sitz. Dieses ist leicht einstellbar und ermöglicht dynamisches Kurvenfahren, zügigeres Beschleunigen und härteres Bremsen.
Fahreigenschaften im Detail
Unerwartet behände und intuitiv zirkelt die FXDR dann ab dem ersten Meter hinaus aus dem Stadtgewimmel. Tatsächlich und selbstredend fordert das massive Hinterrad, auf den sich der Michelin "Scorcher 11" im niedrigen 40er-Querschnitt spannt wie ein Autoreifen, Tribut in Form von erheblichen Lenkkräften. Er hat seinen eigenen erklärten Willen, muss überzeugt werden. Fremdeln auf den ersten Metern.
Mit zunehmendem Tempo nimmt der Eigenwille, auch das Aufstellmoment, noch zu. Wer von der Linie nur träumt, wird geradeaus fahren. Feste Absicht und tatkräftiger Körpereinsatz müssen die FXDR in Kurven biegen. "Lenk mit dem Allerwertesten", hat ein Kollege geraten. Kein schlechter Tipp.
Zweitens: Die Bremsleistung ist der Motorleistung voll angemessen, lässt sich zudem astrein dosieren. Spitze.
Drittens: Das Fahrwerk geriet hart. Vorne spricht die stämmige Gabel durchaus gefällig an, läuft straff gedämpft durch gut bemessene 130 Millimeter Federweg. Hinten dagegen müssen knappe 86 Millimeter reichen, kompensiert von harter Feder. Der Pneu fügt die Eigendämpfung eines Backsteins hinzu. Im Resultat sollten FXDR-ler gesunde Bandscheiben mitbringen. Schläge gehen praktisch ungefiltert ins Kreuz.
Viertens gilt, wie bei jedem anständigen Türsteher, das Prinzip von Aktion und Reaktion. Wer am Ohrfeigen-Baum rüttelt, wird ernten. Dazu zählt etwa, vor der Kurve herunterzuschalten und unachtsam ins enorme Schleppmoment des V2 einzukuppeln. Schon gibt es eine Backpfeife per austreibendem Heck. Eine Rutschkupplung wäre tatsächlich schön.
Obacht ist auch am Kurvenausgang angeraten, wo die Fuhre tunlichst ausgerichtet sein sollte, bevor man den Hahn spannt. Ein kleiner Burn-out von Ampel zu Ampel ist lustig. Es kann nicht jeder Kenny Roberts sein, und so wäre eine Traktionskontrolle in der Tat wünschenswert, wenn die FXDR mal angemessen bewegt werden soll.
Oder zumindest, fünftens, andere Reifen als den Langläufer Scorcher 11. Jener wurde merklich für die Anforderungen der Touren-Harleys im US-Markt ausgelegt, und die lauten: Laufleistung, Laufleistung und Laufleistung. Gut für Kilometerfresser auf E-Glides in Alabama, doch hier keine geeignete Wahl. Trocken lässt sich mit der Haftung so gerade arbeiten, doch der Gummi bleibt jegliche Information schuldig. Was das Auskosten der sportlichen Anlagen (nein, wirklich!) zum Stochern im Halbdunkel, zum Vabanquespiel macht. Auch die Nasshaftung konnten wir prüfen - mit verheerendem Verdikt.
Technische Daten im Überblick
Hier eine Übersicht der wichtigsten technischen Daten der Harley-Davidson FXDR 114:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Motor | Milwaukee-Eight 114, V-Twin |
| Hubraum | 1868 ccm |
| Leistung | 67 kW (91 PS) bei 4.500 U/min |
| Drehmoment | 160 Nm bei 3.500 U/min |
| Radstand | 1735 mm |
| Sitzhöhe | 720 mm (unbeladen) |
| Gewicht (fahrbereit) | 303 kg |
| Tankinhalt | 16,7 Liter |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 |
| Reifen hinten | 240/40 R 18 |
| Kraftstoffverbrauch | 5,4 l/100 km |
Fazit
Wie Ringen mit einem Alligator ist engagiertes FXDR-Fahren eine nervenkitzelnde Angelegenheit, ein Ding von höchstem Unterhaltungswert. Ein innovatives Motorrad oder gar ein visionäres? Mitnichten. Dafür ein spektakuläres Musclebike.
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