Harley Davidson Oberhausen Geschichte

Seit unserem Gründungsjahr 1997 haben wir uns zu einer lebendigen Gemeinschaft von leidenschaftlichen Harley-Davidson-Fahrern entwickelt.

Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen aller Berufsschichten, die durch ihre Leidenschaft für Harley-Davidson und das Fahren vereint sind.

Wir treffen uns einmal im Monat zu unserem Chapterabend, um uns auszutauschen, Neuigkeiten zu teilen und einfach nur zusammen zu sein.

Aber wir fahren nicht nur sonntags! Wir unterhalten freundschaftliche Kontakte zu anderen Chaptern und feiern und fahren gemeinsam mit ihnen.

Bei uns geht es nur darum, gemeinsam Spaß zu haben, Kontakte zu knüpfen und zusammen zu fahren.

Alles ist unkompliziert und freiwillig.

Die Thunderbike Story

Noch steckte der junge Andreas Bergerforth in der Ausbildung zum Groß- und Außenhandels-Kaufmann.

Seine wahre Leidenschaft aber galt der Technik, vor allem der Technik motorisierter Zweiräder.

Im Jahr 1985 meldete er das Gewerbe als „Motorradschuppen“ an.

Die Auftragslage stieg kontinuierlich, und bald platzte der Schuppen mit seinen knapp 150 Quadratmetern aus allen Nähten.

Größere Räume mussten her.

The License to thrill

Das Jahr 1987 markiert in der Historie einen ganz besonderen Meilenstein.

Andreas winkte die Gelegenheit, offizieller Suzuki-Vertragshändler zu werden.

Er griff zu.

Die Expansion konnte er natürlich nicht mehr als One-Man-Show stemmen.

Er stellte die ersten Mitarbeiter ein.

Racing Times

Schon immer fühlte Andreas sich auf den Rennstrecken Europas am wohlsten.

Unzählige Tage verbrachte er auf der Piste, um seine Runden zu drehen.

Nach anfänglichen Rundstreckenrennen bestritt Andreas die deutsche Langstreckenmeisterschaft mit mehreren Gesamt- und Klassensiegen.

Warum also nicht beides miteinander verbinden?

Unter dem Label „Little Racing“ richtete er ab 1989 regelmäßige Renntrainings für jedermann aus.

Bis 2003 sollte diese Veranstaltungsreihe ein fester Bestandteil des Unternehmens bleiben.

Das Geschäft hatte Vorrang.

Those were the Days

Chopper und Custombikes rollten anfänglich selten in den Motorradschuppen ein.

Doch plötzlich boomte der Stil.

Auch die Schrauber in Hamminkeln widmeten sich der Sache und stellten schnell fest, dass kaum Teile für japanische Customs aufzutreiben waren.

In diese Marktlücke stießen Andreas und sein Team.

1997 wurden es so viele eigene Teile, dass sich damit ein eigener Katalog füllen ließ.

Und dann verließen seit 1995 zunehmend komplette Custombikes die Hallen von Hamminkeln.

Sie bestanden natürlich überwiegend aus Teilen der eigenen Produktion.

Zunächst rollten sie unter dem Label „Thunderbike by Motorradschuppen“ über die Straßen.

Erst ab 2000 verschwand der Zusatz, der noch an die ersten Jahre erinnerte.

Erst ab 2000 verzichtete man dann vollständig auf den Zusatz, der noch an die ersten Jahre erinnerte.

The Times have changed

In den ersten Jahren nach der Firmengründung stieg die Erfolgskurve stetig nach oben.

Doch zum Ende des ausklingenden Jahrtausends deutete sich in der Branche eine Trendwende an.

Die einzige Ausnahme bildete Harley-Davidson.

Tatsächlich passten Harley-Davidson und Thunderbike perfekt zusammen, ist doch in der Harley-Szene der Ursprung aller Custombikes zu finden.

Und plötzlich war auch noch die Harley-Davidson-Lizenz für den Niederrhein zu haben!

Alles ging seinen Weg: Am 18.

Als die Tore zu Harley-Davidson Thunderbike sich dann öffneten, war aus der einstigen One-Man-Show ein stattliches Unternehmen mit über 30 Mitarbeitern geworden.

Custombikes made in Hamminkeln

Hamminkeln beherrschte die hohe Kunst des Custombike-Baus, das stand mit zahllosen Fahrzeugen auf japanischer Basis unter Beweis.

Pünktlich zum Neustart als Harley-Davidson-Dealership lieferten die Jungs aus Hamminkeln mit der „Spectacula“ ein Meisterstück ab, das selbst die eigene Messlatte ein gewaltiges Stück höher hängte.

Die Lorbeeren für das durchgestylte Bike ließen nicht lange auf sich warten.

Auf der Custom Chrome Show in Mainz entschied die Spectacula die Europameisterschaft für sich.

Nur wenig später, im Jahr 2008, traten die Thunderbiker den Beweis dafür an, dass die Spectacula kein One-Hit-Wonder war.

Der zweite Geniestreich aus Hamminkeln trug den Namen „Open Mind“.

Wieder konnten sich die Thunderbiker gegen alle Mitbewerber durchsetzen und den Titel des Europameisters nach Hamminkeln holen.

Nur auf der anschließenden Weltmeisterschaft in Sturgis war die Konkurrenz besser aufgestellt.

Seitdem ist die Zeit für derartig aufwendige Aufbauten knapp geworden.

Im Jahr 2009 litt die gesamte Weltwirtschaft unter den Folgen einer Krise.

Das gesamte Unternehmen sollte bis zum Ende des Jahres noch einmal deutlich prosperieren.

Thunderbike vergrößerte den Verkaufsraum und dockte für den Bereich der Custombike-Fertigung eine eigene Werkstatt an.

Die gesamte Teileproduktion erfolgte fortan unter dem Dach einer eigens errichteten Halle in der Güterstraße.

Und dann erhob Thunderbike einen weiteren Unternehmensbereich aus der Taufe.

Im Dezember 2009 erfolgte die Einweihung des American Roadhouse , das unmittelbar am Dealership anschließt.

Das stilvolle Blockhaus servierte fortan auf 550 Quadratmetern mehr als nur die klassische und die amerikanische Küche.

Auch regelmäßige Live-Konzerte verschiedenster Künstler und Bands steigen seitdem im Roadhouse.

The 25th Anniversary Year

Ein Vierteljahrhundert in der Motorradbranche war Grund genug, eine ordentliche Sause vom Stapel zu lassen.

Stolz waren wir auf das Gastspiel von „The Boss Hoss“, die uns ein Geburtstagskonzert der ganz besonderen Art auf die Bretter zauberten.

Daneben hatten wir noch weitere Gründe, die Korken knallen zu lassen.

Wir stellten zum Jubiläum unser 25th Anniversary Bike auf die Räder.

Damit gelang es uns, auf der Harley-Davidson Ride In Bike Show den ersten Platz abzustauben.

Mit einem der wohl außergewöhnlichsten und aufwendigsten Custombikes unserer Geschichte hatten wir uns erneut der starken Konkurrenz aus aller Welt gestellt und die AMD World Championship of Custombike Building 2012 in Sturgis (USA) gewonnen.

30th Anniversary - Time has gone!

Zum dreißigsten Jubiläum ließen wir in unserer Schmiede eine standesgemäße Party steigen.

Es wurde das fünfzehnte Jokerfest .

Nach der Party mit The Boss Hoss war es schwer, ein Event auf die Beine zu stellen, das die 25th Anniversary Party toppen würde.

35 Jahre Thunderbike - zum fetten Jubiläum ein schlanker Chopper

Im Jahr 2020 feierten wir unser 35th Anniversary mit einem ganz besonderen Custombike.

Unendlich viele Parts hatten wir eigens für dieses Bike hergestellt, das gesamte Team hatte in irgendeiner Form daran mitgewirkt.

Von der Idee, über den Entwurf bis zum Schweißer und Polierer gaben alle ihr Bestes.

Time for a refresh!

In den über fünfunddreißig Jahren unseres Bestehens hatte sich viel getan.

Viele Kunden begleiteten uns durch die Jahre.

Sie wurden Zeugen, wie wir uns von einem kleinen Motorradschuppen zu einem Harley-Davidson-Vertragshändler und schließlich zu einem international erfolgreichen Unternehmen entwickelten.

Wir produzierten unsere eigenen Parts zum Umbau von Motorrädern in Hamminkeln und lieferten sie längst weltweit aus.

Dazu kamen zehntausende originale Harley-Davidson- und Aftermarket-Artikel, die wir über den Onlineshop vertrieben.

Unser Laden platzte schon wieder aus allen Nähten und war auch etwas in die Jahre gekommen.

Schon lange vor der Pandemie hatten wir die Erweiterung und Modernisierung des Standorts geplant.

Unseren Bestandsgebäuden verpassten wir eine modernere Inneneinrichtung und eine Erweiterung der Produktionshalle für unseren Maschinenpark.

Lager und Versand zogen in eins der neuen Gebäude um.

Daneben fand die neue Werkstatt ihren Platz.

Das Herzstück wurde unser neuer Showroom, in dem wir euch ein modernes Shoppingerlebnis bieten.

Unsere Bikes haben seitdem mehr Platz und werden besser präsentiert.

Die Ideen für den Umbau entstanden im Team, wie für Thunderbike grundsätzlich üblich.

Soft-Opening im Winter 2021 / 2022

Zwischen Weihnachten und Silvester 2021 konnten wir den neuen Showroom eröffnen, wegen der Pandemie leider ohne große Party.

Unsere Ideen zur Optimierung des Workflows zeigen seitdem ihre Wirkung.

Im Versand läuft es nun um einiges geschmeidiger.

Auf nunmehr 1400 Quadratmetern können sich Mitarbeiter und Kunden wohlfühlen.

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