Viele Harley-Davidson Fahrer legen Wert darauf, die Öltemperatur ihres Motors im Blick zu haben. Ein beliebtes Zubehör ist der Öltemperatur-Peilstab, der den serienmäßigen Peilstab ersetzt und sowohl den Ölstand als auch die Öltemperatur anzeigt. Dieser Artikel beleuchtet die Erfahrungen von Fahrern mit diesen Peilstäben und diskutiert die Bedeutung der Öltemperatur für die Motorleistung.
Die Bedeutung der Öltemperatur
Die Öltemperatur spielt eine entscheidende Rolle für die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit eines Motors. Das Motoröl sollte nicht kälter als 80 Grad Celsius und nicht heißer als 130 Grad Celsius sein. Ideal sind 120 Grad. Tatsächlich werden aber im Stop&Go Verkehr Öltemperaturen von über 150°C erreicht.
Es ist wichtig zu wissen, dass Temperaturen unter 100 Grad Celsius für einen modernen Motor eher suboptimal sind! Die ideale Motoröltemperatur liegt übrigens wegen der erforderlichen Selbstreinigung und der für die Reibung abgesenkten Viskosität moderner Öle zwischen 100 - 120 Grad.
Einige Fahrer ziehen es vor, die Öltemperatur im Auge zu behalten, bevor sie den Motor voll belasten. Das kommt noch aus meiner Golf Gti Zeit, da hatte ich das erste Mal ein Auto mit Öltemperaturanzeige. Das hat mir damals, anfang 20, zu denken gegeben, wie schnell die Wassertemperatur hoch geht und wie langsam das Öl warm wird.
Erfahrungen mit Öltemperatur-Peilstäben
Es gibt verschiedene Arten von Öltemperatur-Peilstäben auf dem Markt, sowohl analoge als auch digitale. Einige Fahrer bevorzugen analoge Anzeigen, während andere die digitale Anzeige mit zusätzlichen Funktionen schätzen.
Mit den in Chrom und Schwarz erhältlichen Peilstäben lassen sich Ölstand und Öltemperatur bequem per Knopfdruck messen. Die neue, verbesserte Technologie zur "kapazitiven" Erfassung des Ölstands bietet ein Höchstmaß an Genauigkeit und Langlebigkeit. Wasserdichte LCD-Anzeige (Flüssigkristallanzeige) mit langlebiger, austauschbarer Lithium-Knopfbatterie.
Einige Fahrer haben jedoch auch Probleme mit der Genauigkeit der Anzeigen festgestellt. Lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass die Füllstandsanzeige in der Tat Mist anzeigt. Nach meiner Erfahrung ist das in der Regel ein Eichfehler in der ganzen Charge, wenn nicht sogar in allen Chargen. Umtauschen würde also nix nützen.
Öltemperatur und Fahrverhalten
Die Öltemperatur kann auch ein Indikator für das Fahrverhalten und die Belastung des Motors sein. Gestern nach ca. 25km Strecke hatte das Bike 110° C angezeigt und fühlte sich sehr heiß an. So das wir dann eine Pause einlegten bis das Bike wieder ca. 80° C anzeigte. Dann nach erneuten 15km war es wieder bei 110... Als ich einen Augenblick später Zuhause war sogar knapp 115° C. Kommt mir irgendwie zu viel vor. Normalerweise sollte sich die Temperatur doch so zwischen 80-100° C bewegen?
Einige Fahrer haben auch festgestellt, dass bestimmte Umbauten, wie z.B. eine geschlossene Auspuffklappe, die Öltemperatur beeinflussen können. Nun habe ich mir Gedanken gemacht ob es an der geschlossenen Klappe liegt das der Staudruck höher ist und Sie dadurch zu heiß wird?
Empfohlene Öltemperaturen
Alles normal, zwischen 100 bis 120 keine Probleme damit, kurzzeitig gehen auch 130 bei Stadtverkehr an warmen Sommertagen. 80° C bis 120 Grad Celsius sind okay. Ab 130°C wirds allmählich grenzwertig und der Ölfilm kann reißen. In Abhängigkeit vom Öl kann das aber auch noch bis 140°C gut gehen.
Tabelle: Optimale Öltemperaturbereiche
| Zustand | Öltemperatur (°C) |
|---|---|
| Ideal | 100 - 120 |
| Normal | 80 - 130 |
| Grenzwertig | Ab 130 |
Verwandte Beiträge:
- Harley Davidson Holzbild: Individuelle Wanddekoration für Fans
- Harley Davidson Softail Satteltaschen: Modelle, Kaufberatung & Tipps
- Harley Davidson Evo Motor neu: Kaufberatung, Preise & Tuning
- Harley Davidson BSL Auspuff: Test, Sound & Kaufberatung
- Mountainbike Touren Regensburg: Die besten Trails & Routen
- Klassische Motorräder Kaufen: Entdecke Die Faszination Vintage Bikes!
Kommentar schreiben