Motorradfahren, insbesondere mit einer Harley-Davidson, ist mehr als nur ein Hobby - es ist eine Leidenschaft. Im Harley-Davidson Universum spielt die richtige Pflege eine Schlüsselrolle, um Dein Bike in Top-Zustand zu halten. Doch mit der Freude am Fahren kommen auch Verschmutzungen, Wasserflecken und der Bedarf an gründlicher Reinigung ins Spiel. Spezielle Motorrad Reiniger und Wartungsprodukte sind das Geheimnis hinter dem glänzenden Aussehen und der makellosen Performance eines jeden Bikes.
Die richtige Ausrüstung für die Motorradreinigung
Wenn es um die Wartung Deiner Harley-Davidson geht, ist die Auswahl des richtigen Werkzeugs entscheidend. Von der unerlässlichen Federbein Luftpumpe, die für den optimalen Fahrkomfort sorgt, über die Ventilschaftverlängerung, die das Erreichen schwer zugänglicher Ventile erleichtert, bis hin zum unverzichtbaren Ölfilterschlüssel - jedes Tool hat seinen festen Platz im Repertoire eines Harley-Liebhabers. Das Wechseln des Motoröls wird mit einer geeigneten Ölauffangwanne zum Kinderspiel, und um das Benzin während längerer Standzeiten zu schützen, sollte man nicht auf einen zuverlässigen Kraftstoffstabilisator verzichten. Mit diesen Produkten bleibt Deine Harley immer in Bestform und bereit für die nächste Tour.
Beliebte Marken wie Van Mell, K&N und natürlich Harley-Davidson bieten eine breite Palette an Produkten. Ob in Sprüh- oder Gelformel, alles ist inkl. Mwst und zzgl. Versandkosten erhältlich.
Die Grobwäsche: So geht's richtig
Nach einer spaßigen Saison hat sich das Motorrad eine anständige Grundreinigung verdient. Obwohl das Waschen des Zweirads auf den ersten Blick banal und simpel wirkt, gibt es auch hier ein paar Dinge zu beachten.
Ein guter Startpunkt sind Komplettreiniger als Schaumreiniger oder Motorrad Reiniger in Gelformel. Wir empfehlen das Van Mell Kraftpaket. Einfach aufsprühen, eine Einwirkzeit abwarten und dann abspülen. Für hartnäckige Verschmutzungen auf Felgen gibt es spezielle Felgenreiniger.
Eimer und Lappen, Gartenschlauch, oder Hochdruckreiniger? Wir raten zu Letzterem. Es gibt zwar auch viele spezielle Reinigungsprodukte und Mittel, um das Motorrad mit dem Tuch zu reinigen, aber diese sind eher für schnelle Säuberungen zwischen Touren geeignet. Wir gehen heute vom Szenario der großen Reinigung zum Saison-Abschluss aus und da braucht es für eine anständige Grundreinigung schon reichlich Wasser.
Waschboxen sind ideal
Bei Haus-Bewohnern kommt hier der verständliche Wunsch auf, die Arbeit schnell vor der eigenen Haustüre oder am eigenen Grund durchzuführen. Der Nachteil davon ist, dass beim Waschen des Zweirads viele Chemikalien im Einsatz sind und diese nicht in den herkömmlichen Abfluss oder gar ins Erdreich gelangen sollten. Deswegen empfehlen wir die Verwendung von den vielerorts verfügbaren Waschboxen. Da kann man in jede Richtung sprühen und spritzen wie man möchte, belästigt weder Nachbarn noch Mitbewohner und auch die Abwassersysteme sind auf chemische Rückstände und Straßendreck ausgelegt.
Achtung bei der Grobwäsche!
Vor dem Abwaschen trägt man normalerweise einen Kaltreiniger auf. Das Reinigungsmittel löst die ersten Schmutzrückstände und weicht den Dreck auf, damit dieser leichter abrinnt. Ist das Motorrad aber stärker verschmutzt, wie zum Beispiel die von uns gewaschene, noch von der Seeker Raid Rallye gezeichnete Kawasaki KLR 500, dann ist der erste Griff doch zum Hochdruckreiniger. Immer schön Abstand halten mit dem Hochdruckreiniger, sonst sind die Aufkleber weg.
Um Beschädigungen der Oberflächenmaterialien zu vermeiden, am besten aus ca. 30 - 50 Zentimetern, kommt auf den Druck im Schlauch an, von oben nach unten das Motorrad abduschen.
Vorsicht bei bestimmten Bauteilen
Bei einigen Bauteilen und Bereichen des Motorrads ist mit dem Hochdruckreiniger besondere Vorsicht geboten. Überall wo Lager verbaut sind - Lenkkopflager, Schwingenlager, Radlager, etc. - lieber nicht zu knapp hingehen, damit hier kein Wasser unter Druck eindringen und zu Beschädigungen führen kann. Auch das Lenkschloss und der Ausgang des Auspuffs sollten eher ausgespart werden, denn weder die Elektronik noch der Brennraum freuen sich über eine Dusche. Zu guter Letzt ist noch die Kette heikel, die eigens gereinigt werden möchte, dazu später mehr.
Die Detailreinigung: So wird's perfekt
Nach der Grobwäsche verbleibt noch immer sehr viel Schmutz, ölige Stellen und feiner Staub an schwerer erreichbaren Stellen und in den Ecken. Spätestens jetzt kommt der Kaltreiniger zum Einsatz. Hier werden am besten speziell für Motorräder entwickelte Waschmittel verwendet.
Motorräder weisen sehr viele unterschiedliche Materialien - harter Kunststoff, transparentes Plastik, verschiedene Metalle, Gummi-Dichtungen und mehr - die zum Teil von Universalreinigungsmitteln angegriffen werden können. Bei Reinigern für das Motorrad ist man auf der sicheren Seite.
Der Kaltreiniger wird großzügig auf dem Motorrad aufgetragen. Je nachdem wie schnell es gehen soll, kann man zur Sprühflasche, Aufsätzen für den Hochdruckreiniger oder größeren Spray-Geräten greifen. Der Kaltreiniger muss nach dem Aufsprühen noch ein paar Minuten einwirken.
Die Kettenpflege nicht vergessen
Die Pause des einwirkenden Kaltreinigers eignet sich perfekt, um sich der Kette anzunehmen. Zuerst wird sie ausgiebig mit dem Kettenfettentferner eingesprüht. Dieser löst das zähe Fett des Kettenöls, damit dieses später abgebürstet werden kann. Sollte die Reinigungsaktion nicht in einer vorbereiteten Waschbox, sondern zuhause in der Garage oder gar draußen irgendwo stattfinden, dann empfehlen wir, einen Karton unter die Maschine zu legen, der das herabtropfende Lösungsmittel und Kettenfett auffängt.
Nach einer kurzen Einwirk-Phase lässt sich die Kette mit einer speziell geformten Kettenbürste abbürsten. Man dreht das Hinterrad in beide Richtungen und nutzt die dreiseitige Bürste, um den Schmutz und das alte Kettenfett rundum wegzubürsten. Hält sich der Dreck hartnäckig, dann kann ruhig noch einmal der Entfetter verwendet werden. Der spezielle Kettenreiniger löst das alte Kettenöl und den Dreck auf.
Motorrad abspülen und Felge und Co.
In den engsten Ecken und Kanten kann nach dem Abspülen des Motorrad-Reinigers noch immer etwas Schmutz kleben. Bekannte hartnäckige Stellen sind z.B. rund um den Tankdeckel, die Schwinge nahe der Kette, oder verwinkelte Bereiche im Cockpit. Hier kann man noch einmal zum Kaltreiniger greifen und gezielt mit einer Bürste oder Schwamm nacharbeiten. Wichtig ist, dass Bürste oder Schwamm möglichst weich sind, um keine feinen Kratzer im Lack zu hinterlassen. Für gewisse Bereiche, wie z.B. Ist alles sauber, braucht man das Bike nur noch mit einem weichen Tuch trockenwischen.
Trocknen und Polieren
Das Trocknen in der Sonne ist nicht empfehlenswert, da sich dann die Kalkrückstände im Wasser noch deutlicher abzeichnen. Das Motorrad ist jetzt sauber, aber auch angreifbar. Jede Oberfläche ist blank geputzt und entfettet, neuer Schmutz und Staub warten geradezu nur darauf sich aufs Bike zu stürzen.
Als Schutz gegen zukünftigen Dreck kann man das Motorrad noch mit einem Wachs-basierten Mittel aufpolieren. Hier gibt es wieder verschiedenste Produkte, aber die Funktionsweise bleibt bei allen gleich. Das Wachsmittel wird per Tuch aufgetragen und bildet dort eine schützende Schicht, an der Wasser und Schmutz abperlen. Als Nebeneffekt werden ausgeblichene Plastikteile farblich wiederbelebt und erstrahlen im alten Glanz. So sieht auch meine 1988er Rallye-KLR am Ende des Waschtages fast wie neu aus.
Zusätzliche Tipps und Hinweise
- Unbedingt die Hinweise zu Reinigung und Pflege in der Bedienungsanleitung beachten.
- Moderne Hochdruckreiniger sind fürs Zweirad nicht unbedingt ein Segen. Durch den extremen Druck kann Wasser selbst in kleinste Ritzen und in Lager eintreten und Fett ausspülen.
- Daher sollten Sie beim Säubern der Maschine mit einem Hochdruckreiniger genügend Abstand halten und Problemzonen meiden. Dazu zählen Radnaben, Schwinge, Lenkkopflager, Hebelgelenke, Öl- und Wasserkühler oder auch O-Ring-Ketten. Hier empfiehlt sich die gute alte Handwäsche mit Schwamm oder weicher Bürste und sanftes Abspülen.
- Ganz wichtig, vor allem vor dem Einmotten Ihres Bikes, ist, dass es nach dem Waschgang wieder absolut trocken ist. Wer alles gut abledert und schlecht zugängige Stellen per Luftstrahl aus dem Kompressor von Wasser befreit, beugt Rostbildung vor. Gleiches gilt für die Konservierung der Metallteile mit einem Sprühöl.
- Reiniger nie in der prallen Sonne oder auf erhitzter Oberfläche anwenden. Die Wirkung kann dadurch beeinträchtigt werden und es können sich unschöne Flecken einbrennen.
- Hartnäckige Insekten-Friedhöfe auf Kunststoff-Verkleidungsteilen und -scheiben sollten Sie vor der großen Wäsche über Nacht mit nassen Tüchern und sanften Spülmitteln einweichen. So lassen sie sich hinterher besser entfernen.
Empfohlene Hersteller für Pflegeprodukte
Hier findest du eine Übersicht über Hersteller, deren Produkte speziell für die Pflege und Reinigung deiner Harley-Davidson empfohlen werden.
- Harley-Davidson bietet speziell entwickelte Pflegeprodukte, die genau auf deine Maschine abgestimmt sind.
- Smart Choice Trading steht für hochwertige, effektive Reinigungs- und Pflegeprodukte zu fairen Preisen.
- AERO liefert Profi-Produkte, die auch in der Luftfahrt eingesetzt werden.
Professionelle Aufbereitung
Wenn Du Deiner Harley-Davidson die ultimative Aufbereitung gönnen möchtest, dann schau Dir unsere professionellen Serviceleistungen an. Wir bieten eine umfassende Palette an Motorradaufbereitungen, die speziell darauf abzielen, Dein Bike in Bestform zu bringen. Vom Tiefenreinigen bis hin zur professionellen Politur - unsere Experten verwenden die neuesten Techniken und besten Produkte, um sicherzustellen, dass Deine Harley nicht nur brillant aussieht, sondern auch optimal geschützt ist. Und das Beste daran? Indem Du uns den Aufbereitungsprozess anvertraust, kannst Du wertvolle Zeit sparen.
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