Harley Davidson: Eine Geschichte von Freiheit und Abenteuer

Harley Davidson, ein Name der für Freiheit, Abenteuer und eine einzigartige Motorradkultur steht. Von den bescheidenen Anfängen bis zur globalen Ikone hat Harley Davidson eine faszinierende Reise hinter sich.

Die Anfänge und Entwicklung

Die Hells Angels gelten als mächtigster Rockerclub der Welt. Sie wurden 1948 von Kriegsveteranen in Kalifornien gegründet. Aus der Gruppe von Harley-Davidson-Fans wurde eine straff geführte Organisation mit Mitgliedern in rund 30 Ländern, der erste deutsche Ableger entstand 1973.

Harley Davidson in der Region Tönisvorst

Tribune Motorcycle: Ein Spezialist für Harleys

Das Erste, was beim Betreten des Ladens ins Auge fällt, ist eine weiße „Harley-Davidson Screamin’ Eagle“. Eine riesige Maschine mit jeder Menge Chrom, für die die Bezeichnung „Motorrad“ vollkommen untertrieben scheint. Das Prachtstück zeigt, worum sich bei „Tribune Motorcycle“ alles dreht.

Seit 2003 ist der auf Harleys spezialisierte Laden mit angeschlossener Werkstatt auf dem früheren Kress-Gelände angesiedelt. Hier lebt Geschäftsinhaber Ciro Domenico Vaiano, gerufen Guido, seinen Traum: „Mit 14 hatte ich das erste Moped. Zum professionellen Umbauen von Motorrädern kam der heute 57-Jährige, ursprünglich gelernter Kfz-Mechaniker, eher durch einen Zufall. „Irgendwann kam die erste Harley“, erinnert sich Vaiano. Er schraubte an den Rädern und Felgen. Zunächst funktionierte Vaiano seine Garage zur Werkstatt um. Dann folgte der Umzug aufs Kress-Gelände.

Vaiano ist ein Original, ein Typ, der die sympathische Coolness, die mit dem Motorradfahren und insbesondere mit dem Namen „Harley-Davidson“ eng verbunden ist, authentisch verkörpert. Während er durch seine Werkstatt führt und seine Mechaniker vorstellt, raucht er die ein oder andere Zigarette. Im Hintergrund läuft Rockmusik. Zu fast jeder der dutzenden Maschinen weiß der gebürtige Neapolitaner eine Geschichte zu erzählen. Und auch wenn der Laie nicht mal die Hälfte versteht, ist seine Begeisterung dennoch ansteckend.

Was die Umbauten von Harleys angehe, sei sein Laden ein Vorreiter. Mit seinen Umbauten, individuellen Lackierungen und Designs, die er nicht nur für Harleys sondern für fast alle Fabrikate anbietet, hat sich Vaiano in der Szene einen Namen gemacht. Kunden kommen aus ganz Deutschland, Frankreich und Italien. Zudem produziert Vainaos Team die Teile, die es verarbeitet, selbst.

Gefragt nach dem besonderen Reiz, der eine Harley ausmacht, gerät der Experte ins Schwärmen. Da sei der Zweizylindermotor, der das Feeling von Freiheit und Abenteuer von sich gebe. Zunächst seien alle Maschinen gleich. „Das möchte kein Harley-Fahrer haben“, sagt Vaiano. Bei Umbau und Gestaltung setzt er auf sein Gefühl: „Du bringst mir das Motorrad, unterhältst dich mit mir und ich weiß was du willst.“

Die anstehenden Wintermonate sind für Vaiano besonders arbeitsintensiv, da die Hauptsaison der Motorradfahrer vorüber ist. Dennoch lässt Vaiano keine Hektik aufkommen: „Wo Stress ist, passieren Fehler.“ Die müssten unbedingt vermieden werden. Obwohl der Alltag von Motorrädern dominiert ist, fährt Vaiano gerne selbst. Unter anderem mit seiner Frau Evi. Vor zwei Jahren waren sie noch in Süditalien: „Unsere Kunden schätzen sehr, dass wir selbst fahren.“ Auch auf der für Biker legendären Route 66 in den USA war Vaiano unterwegs. Unter anderem war er von Chicago nach Tennessee unterwegs. Zahlreiche Harley-Werkstätten am Straßenrand hat er dabei besichtigt, die selbst ihn staunend zurückließen: „Die Größte war so wie hier bei uns der Real-Markt in St. Tönis.

Umzug und Erweiterung von Tribune Motorcycles

Mit einem Tag der offenen Tür stellt Tribune Motorcycles seine neuen Räumlichkeiten am Tempelsweg 32 in Tönisvorst vor. Luca Vaiano ist mit seiner Motorradwerkstatt Tribute Motorcycles in das Tönisvorster Gewerbegebiet gezogen.

Am Sonntag können sich Interessierte die neuen Räume anschauen. Mit dem Start in die neue Motorradsaison schlägt Tribune Motorcycles ein neues Kapitel in seiner 23-jährigen Geschichte auf. Die Motorradwerkstatt mit Reparaturen, Umbauten, Gebrauchtmotorräderverkauf sowie dem Verkauf von Motorradbekleidung ist umgezogen - vom Maysweg an den Tempelsweg 32 im Tönisvorster Gewerbegebiet Höhenhöfe. Damit wurde die Fläche von 1000 auf 1200 Quadratmeter vergrößert.

Während im vorderen Bereich die Verkaufsmotorräder zu finden sind, dem sich eine urige Theke mit Aufenthaltsbereich anschließt, gehört der hintere Bereich zur großzügigen Werkstatt. Die freie Werkstatt, in der alle Marken bedient werden, ist auf Harley Davidson und deren Umbau spezialisiert. „Wir machen aber nicht nur Harleys, wir können mehr“, sagt Luca Vaiano mit einem Lächeln.

Gegründet hat sein Vater, Guido Vaiano, gelernter Kfz-Mechaniker und seinerzeit zunächst als Gastronom in Dülken selbstständig, Tribune Motorcycles im Jahr 2001. Der begeisterte Schrauber machte sich damit einen Traum war.

Am Sonntag, 7. April, stellt Tribune Motorcycles seine neue Adresse von 10 bis 18 Uhr mit einem Tag der offenen Tür vor. „In Anlehnung an die gastronomische Vergangenheit meines Vaters haben wir einen Pizzaofen gekauft und werden hausgemachte Pizza und Lasagne anbieten“, sagt Luca Vaiano. Es gibt einen Bike-Contest, bei dem das schönste Bike gekührt wird.

Ein Zulieferer reist an, Motorradbekleidung wird teilweise zu Sonderpreisen verkauft, und die Band „Opa kommt“ spielt Live-Musik. Tipps und Fragen rund um die Maschinen werden immer gerne beantwortet.

Check nach der Winterpause

Wer jetzt sein Motorrad nach der Winterpause aus der Garage holt, der sollte vor der ersten Fahrt auf jeden Fall einen Check durchführen und nicht einfach aufsteigen und losfahren. Angefangen von der Ketten- und Reifenüberprüfung inklusive Luft über die Kontrolle der elektrischen Anlage, dem Einfüllen von frischem Öl und dem Schmieren von Gelenkstellen bis hin zur Gabe eines Kraftstoffsystemreinigers, der im Tank das Kondenswasser bindet und abführt - alles sollte sorgfältig erfolgen.

„Das Fährlässigste ist es, mit Lenkradschloss loszufahren. Die Bremsflüssigkeit sollte alle zwei Jahre getauscht werden, egal ob und wieviel gefahren wurde. „Wer sein Bike ordentlich eingewintert hat, der dürfte beim Start in die Saison nach der Überprüfung keine Probleme haben“, sagt der Fachmann.

Weitere Werkstätten und Schrauber

Hier ist eine Liste von Harley-Davidson-Werkstätten und Schraubern in verschiedenen Regionen Deutschlands, die von Nutzern empfohlen wurden:

  • Großenhainer Str. => Sind die ehemaligen Harley Leipzig schrauber. Feine Jungs!!! Hr. Siegfried Marcus Str. 18209 Hohenfelde b.
  • Beekstr. 04161-749417 Fax. Hamburger Str.
  • Kisdorfer Str. Kennt sich mit alten Pan's & Shovel's bestens aus und schraubt an allem was 2 Räder hat !
  • Ahrensfelder Str. Axel Fischer, Ochholter Str.
  • Bremer Str. Ost-West-Str.
  • Weser Str.
  • Spanger Str. (Empfehlung von Prof. Dr. K. Wittener Str. Inh.
  • Westfälische Str. Inhaber: S. Hochstr.
  • Horster Str. Dieselstr. Sauerfeldstr. Lange Str.
  • RIDE INN Münsterland e. Industriestr. +49-(0)5491-7702, Fax.
  • Gustav Str. Gibt es nicht mehr.
  • Gimmersdorfer Str. Inh. Hauptstr. 54666 Irrel (an der deutsch-lux.
  • Oppenheimerstr. Inh. Hergenrother Str. Inh.
  • Funnemannstr.
  • Vilbeler Landstr. Macht alles was 2 Räder hat, ein Grasbahnfahrer. (Empfehlung von Stone No.
  • Meckenheimer Str.
  • Esslinger Str. Ernst-Ackermann-Str.
  • Wattstr.
  • Bauernbergerstr. Bahnhofstr. Inh.
  • Salzstr.
  • Inh. Oberfränkische Chopper Crew GbR Coburger Str.
  • Salzstr.
  • Mautner Markhof Gasse 78; Obj. Inh. Lofererstr.

,asc ist wieder umgezogen zu ihrer alten Werkstadt nach Köln Sülz und nicht mehr in Köln Porz tätig, PS. FLHTCU, Jubiläumsmodell 105 Jahre HD, deutsche Ausführung (Fahrgestell-Nr.

Weitere Ereignisse und Engagements

Bikers for Children und Sam Childers

„Hoher Besuch“ aus der Bikerszene war am letzten Samstag in Viersen zu Gast. Viersen - Eine gemeinsame Fahrt mit Sam Childers ließen sich zahlreiche Bikerfans nicht entgehen, die sich am Samstagmorgen am Harley Davidson-Store in Viersen an der Gladbacher Straße versammelt hatten.

Die Geschichte handelt von einem Prediger, der bis zum Äußersten geht, um Kinder zu retten und ist an das Leben von Sam Childers angelegt. Die erschreckenden Eindrücke im Kriegsgebiet brannten sich ein. Childers gründete eine eigene Kirche für Außenseiter in Amerika und machte eine theologische Ausbildung. Immer wieder reiste er zurück nach Afrika und baute mit seiner Frau ein Kinderdorf im Südsudan auf, welches seit seiner Gründung weit über 1.000 Kinder aus Kriegs- und Konfliktgebieten aufgenommen hat.

Das Kinderdorf im Südsudan ist das größte seiner Art vor Ort und das einzige, das weiterhin bewaffnete Hilfsmissionen in die Krisengebiete schickt. Finanzielle Unterstützung wird durch den Verein Bikers for Children e. V. Diese gab es in Höhe von 500 Euro am Samstag auch in Viersen beim geselligen Beisammensein.

Nach der gemeinsamen Ausfahrt, dessen Startgebühr in den Spendentopf floss, wurde der Grill angeheizt, für Live-Musik sorgte Dimmy Latecomer aus Düsseldorf und Sam Childers berichtete von seiner engagierten Arbeit. Mittlerweile organisiert, finanziert und unterstützt Angels of East Afrika verschiedene Hilfsprojekte in Uganda, dem Südsudan und Äthiopien.

Konflikte und Herausforderungen

Einem Medienbericht zufolge befürchtet die Polizei gewaltsame Auseinandersetzungen innerhalb der Hells Angels in Deutschland. Hintergrund ist ein Konflikt zwischen jüngeren und älteren Mitgliedern des Klubs.

Die Polizei befürchtet nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" gewaltsame Auseinandersetzungen unter den Hells Angels in Deutschland. Laut dem Magazin geht dies aus einem Lagebericht des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamts (LKA) hervor. Danach schwelt ein Konflikt innerhalb der Hells Angels zwischen jungen Mitgliedern und Altrockern.

Der Streit soll nach Angaben des "Spiegel" bei einem Treffen im Dezember in Magdeburg beigelegt worden sein. Dort sollen sich die Hells Angels darauf geeinigt haben, die jungen Rocker in die Bandenstruktur zu integrieren. Laut dem Magazin haben die Kriminalisten jedoch starke Zweifel an der Friedensfähigkeit der Mitglieder. "Geringe Anlässe können zur Eskalation der Situation führen." Erst im Sommer 2014 gab es unter Hells Angels vor einer Frankfurter Bar eine Schießerei.

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