In der Welt des Motorradfahrens spielen nicht nur die Maschinen selbst eine Rolle, sondern auch die passende Ausrüstung. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Aspekte, die bei der Auswahl von Motorradbekleidung, Helmen, Sonnenbrillen und Sicherheitsausrüstung für Harley Davidson Fahrer relevant sind.
Motorradbekleidung: Stil und Sicherheit
Die Kombination aus Jeans und Pulli schaut immer lässig aus und kann ab sofort auch auf dem Bike getragen werden. Denn damit sich besonders die jüngere Generation künftig nicht mehr zwischen den konventionellen, sicheren Motorradjacken und ungeeigneten, dafür schicken Kapuzenpullovern entscheiden muss, bauen immer mehr Marken ihr Portfolio aus.
Macna Freeride Hoodie im Test: Mit dem Macna Freeride durften wir einen Hoodie für Motorradfahrer ausprobieren. Wie schlägt sich Biker-Kapuzenpullover im Praxistest?
So nun auch Macna: Der Hersteller liefert mit dem Freeride Hoodie in Damen- und Herren-Ausführung und je sechs verschiedenen Farben einen echten Hingucker. Dabei sorgen Kevlar-Einsätze sowie zertifizierte Level-1-Protektoren an Schultern und Ellbogen zumindest auf kleinen Touren oder dem Weg zur Uni für ordentlichen Schutz. Am Rücken ist leider nur ein Schaumstoff-Einsatz integriert, einen Rückenprotektor muss man selbst nachrüsten.
Überzeugt hat der Hoodie vor allem in Sachen Komfort, durch den Baumwollanteil ist er angenehm kuschelig, der flauschige hohe Kragen ersetzt das Halstuch. Es empfiehlt sich, die Jacke nicht zu groß zu kaufen, da die Ärmel weit ausfallen und die Protektoren zu verrutschen drohen. Besonders bei flottem Tempo zieht der Fahrtwind durch den Hoodie - gut im Sommer, schlecht im Winter. Bei kühlen Temperaturen empfiehlt es sich, eine windblockende Schicht unter dem Pulli zu tragen.
Rokker Motorradbekleidung
Wenn es um Biker Klamotten geht, führt an Rokker Motorradbekleidung kein Weg vorbei. Die Marke steht für eine einzigartige Kombination aus höchster Qualität und unverwechselbarem Style. Das Besondere: Die Stücke sind nach der AAA-Zertifizierung eingestuft - der höchsten Schutzklasse im Bereich. Damit kannst du dich auf deine Sicherheit verlassen, selbst bei einem Sturz mit über 120 km/h.
Rokker Jeans sind das Herzstück der Marke - und das aus gutem Grund! Sie vereinen stilvolles Design mit höchstem Schutz. Diese Jeans halten selbst den härtesten Bedingungen stand und sorgen dafür, dass du auf dem Bike nicht nur gut aussiehst, sondern auch sicher unterwegs bist.
Die T-Shirts für Herren überzeugen mit lässigem Style und hochwertiger Verarbeitung, perfekt für entspannte Tage oder heiße Fahrten. Wird es schon etwas kühler? Dann greif zu einem der lässigen Langarmshirts. Fehlt nur noch eine robuste Rokker Street Leather Jacket und du bist bestens gerüstet für jedes Wetter. Mit ihrer Kombination aus Stil und Funktion sind die Jacken nicht nur ein Blickfang, sondern auch der perfekte Begleiter auf langen Touren.
Motorradhelme: Sicherheit und Komfort
Alle Motorradhelme, die wir anbieten, sind ECE-Norm zertifiziert, um größte Sicherheit und besten Schutz in Verbindung mit Komfort zu bieten. Wir bieten Dir bei uns im Onlineshop und in den Shops vor Ort eine breite Auswahl an Motorradhelmen verschiedener Marken an. Von Jet- bis Integralhelm und von DMD bis Scorpion, bei uns kannst Du immer eine breite Auswahl an Helmen direkt online kaufen und zuhause anprobieren. Natürlich kannst Du dich auch bei uns vor Ort beraten lassen.
Helmtypen
- Jethelme: Jethelme im Retro-Look lassen Dich während jeder Fahrt den Wind um die Nase spüren. Durch seine offene Bauweise bietet er das größte Gefühl von Freiheit unter dem Helm. Durch seine Form und das oft auffällige Design unterstützt er das lässige Outfit das Harley Fans sich auf ihrem Bike wünschen. Die Kinn-und Gesichtspartie sind bei einem Jethelm nicht geschützt.
- Integralhelme: Integralhelme schützen Dich vor äußeren Einflüssen bei schnelleren Fahrten und auch bei schlechtem Wetter. Ein geringer Nachteil liegt in der etwas engeren Bauweise, den Wind um die Nase spürt man hier nur bei geöffnetem Visier. Bei günstigen Helmen kommen oft auch die Lüftungsöffnungen nicht richtig zum Tragen. Der Integralhelm punktet vor allem in Sachen Sicherheit.
- Klapphelme: Der Clou beim Klapphelm ist, dass das Kinnteil hochgeklappt werden kann. Bei einigen Modelle lässt es sich sogar ganz nach hinten klappen. In diesem Fall wird aus dem Integralhelm also mit wenigen Handgriffen ein Jethelm. Der Klapphelm verbindet hier also die Vorteile von Jet- und Integralhelmen. Darüber hinaus ist die Klappe besonders bei kurzen Trinkstops oder an der Tankstelle sehr nützlich. In der Regel ist ein Klapphelm durch die Mechanik des Klappens geringfügig schwerer.
- Hybridhelme: Hybrid- oder Multihelme verfügen über ein abnehmbares Kinnteil, oft auch über ein integriertes Sonnenvisier. Diese Motorradhelme stellen oft einen Kompromiss zwischen Integral- und Jethelm dar. Bei gutem Wetter kann das Kinnteil für eine optimale Belüftung abgenommen werden und bei schlechtem Wetter genutzt werden. So kann sich der Biker gut an die vorherrschenden Bedingungen anpassen.
- Weitere Helmvarianten: Natürlich gibt es viele weitere Helmvarianten, zum Beispiel Motocrosshelme oder Endurohelme.
Verschlussarten
Die bekanntesten Verschlussarten sind der Klickverschluss, PinLock, Ratschenverschluss und der Doppel-D-Ringverschluss.
- Klickverschluss: Er besteht in der Regel aus einer einfachen Metalllasche die in das andere Ende gesteckt wird und dort einrastet. Der Vorteil hier ist sicher die Einfachheit des Systems.
- Ratschenverschluss: Der Verschluss besteht aus einem Zahnriehmen und dem zugehörigen Gehäuse. Der Verschluss ist daher einfach und lässt sich auch mit Motorradhandschuhen leicht bedienen. Durch den Zahnriehmen lässt sich der Helmverschluss recht genau in der Größe einstellen.
- Doppel-D-Ring Verschluss: Der Doppel-D-Ring Verschluss besteht aus zwei D-förmigen Metallringen und einem Riemen der durch die Ringe gefädelt wird. So lässt sich der Verschluss sicher und stufenlos verstellen. Der Helmverschluss kann also perfekt auf Dich zugeschnitten werden.
Weitere wichtige Aspekte
Auch ein Motorradhelm altert und sollte für sicheres Cruisen nach gewisser Zeit erneuert werden. Im Durchschnitt wird hier als Nutzungsdauer fünf bis sieben Jahre genannt, abhängig vom Material und der Pflege. Helme die aus Thermoplasten bestehen, sind günstiger in der Anschaffung, jedoch altern sie schneller. Bei starker Sonneneinstrahlung und ohne Schutzlack, wird die Helmschale ab ca 5 Jahren spröde und verliert an Schutzfunktion.
In Deutschland gibt es keine direkte Pflicht zum Tragen eines ECE 22/05 geprüften Motorradhelms. In anderen europäischen Ländern sieht das aber anders aus: so gibt es zum Beispiel in Österreich und den Niederlanden eine Pflicht die genannte Norm zu erfüllen. Die ECE 22/05 Norm wird in den nächsten Jahren Schritt für Schritt durch die überarbeitet ECE 22/06 Norm ersetzt. Die neue Norm soll Helme noch sicherer machen und nimmt auch die Helmvisiere vermehrt in die Prüfung mit auf. Nach der neuen Norm kann bereits ab Anfang 2021 geprüft werden. Bereits ab Juni 2023 dürfen keine Helme mehr mit der „alten“ ECE 22/05 produziert werden.
Als Brillenträger sollten Motorradfahrer auch Diese bei der Anprobe unbedingt tragen. Dein Motorradhelm, besonders das Helmvisier, sollten regelmäßig gereinigt werden. Eingetrocknete Insekten können mit Wasser eingeweicht um dann leichter entfernt zu werden.
Sonnenbrillen für Motorradfahrer: Schutz und Komfort
Um ganz spezielle Biker-Sonnenbrillen geht es also. Und die zu bekommen, ist fernab der einschlägigen Motorradausrüster gar nicht so einfach, was unsere Info- und Einkaufstour im Großraum Stuttgart erschreckend deutlich offenbarte. Denn selbst wenn man explizit auf die Eignung für die motorisierte Beförderung via Zweirad verwies, landete man bei den Optiker-Ketten und in den Sporthäusern meist in der Mode- oder Sportbrillenabteilung. Und dort wurden dann bestenfalls Brillen für Fahrradfahrer hervorgekramt.
Doch Mode- oder konventionelle Sportbrillen sind für Motorradfahrer meist ungeeignet, und das hat unter anderem mit dem Material der Gläser zu tun. Warum Mineralglas keine gute Wahl wäre, ahnt auch der unbedarfteste Leser: Richtig, Glassplitter im Auge sind total doof. Nehmen wir also lieber Kunststoff? Na klar, wurde auch jahrzehntelang gemacht, ohne dass das sonderlich störte.
Selbstmord-Wespen und Landstraßenrollsplitt verträgt Acryl auch noch ziemlich gut, nur wenn bei einem Autobahntempo, das deutlich über der Richtgeschwindigkeit liegt, mal wirklich etwas richtig Hartes mit Schmackes aufs Acryl knallt, hat das Zeug einen entscheidenden Nachteil: Es kann splittern. Das gilt auch für CR-39, einem an sich sehr gut für Sportbrillengläser geeigneten Kunststoff. Sportbrillen in dem Sinne, dass bei Geschwindigkeiten im zweistelligen km/h-Bereich etwas Unangenehmes passiert, zum Beispiel beim Fahrradfahren. Für solche Zwecke ist CR-39 ein toller Werkstoff, der zum Beispiel dem für Helmvisiere gebräuchlichen Polycarbonat in einigen Belangen deutlich überlegen ist. Nur eben dann nicht, wenn es bei richtig hohem Tempo auf die Brille gibt. Für solche Situationen ist Polycarbonat immer noch die erste Wahl, denn das bricht nur einmal und splittert nicht.
Ultraviolette Strahlung kann auf Dauer Augen mächtig schädigen. Das reicht dann von der Augenreizung über den Grauen Star bis zur Erblindung. Die Tönung der Gläser - bei Kunststoffgläsern im Tauchverfahren lackiert - sagt nichts über den UV-Schutz aus. Die dunkelste aller Sonnenbrillen kann ein totaler Versager in Sachen UV-Schutz sein und sogar für eine zusätzliche Schädigung sorgen, indem sie den Pupillen Dunkelheit vorgaukelt, diese sich weit öffnen und damit noch mehr schädliches UV-Licht durchlassen. Und es gibt auch klare Gläser, die nach Lesebrille aussehen und trotzdem vollen UV-Schutz liefern. Wer aus auch nur halbwegs seriöser Quelle kauft, ist in Sachen Mindest-UV-Schutz aber meist auf der sicheren Seite, was auch dieser Test bestätigt: Alle Testteilnehmer bewältigen den UV-Test (380 Nanometer) ohne Beanstandungen und gehören zur EU-Kategorie 3 (82 bis 92 Prozent Lichtabsorption).
Eine richtig gute Biker-Sonnenbrille sollte also rundherum gut abschließen, natürlich ohne dabei zu drücken. Keine ganz leichte Aufgabe, aber zumindest die mit „sehr gut“ beurteilten Testkandidaten zeigen deutlich, dass diese durchaus zu bewältigen ist.
Der beste UV- und Windschutz hilft natürlich wenig, wenn die optische Qualität nicht stimmt und die Umwelt nur verzerrt wahrgenommen werden kann. Ein durchaus heikles Thema, denn während der UV-Schutz meist auch bei Billigmodellen stimmt, ist die optische Qualität bei Sonnenbrillen noch längst keine Selbstverständlichkeit. Doch zumindest für diesen Test kann Entwarnung gegeben werden: Alle Testkandidaten, selbst das ansonsten recht rustikal gemachte U-Fünf-Euro-Teil, bilden alles korrekt ab, was ihren Trägern vor die Augen kommt. Und auch in Sachen Farbeindruck gibt’s keinen Ausreißer. Mit braun, grau oder am besten graugrün getönten Gläsern ist man ohnehin auf der sicheren Seite. Rot ist für die Benutzung im Straßenverkehr ungeeignet, und das von einigen „Experten“ als kontrastverstärkend gelobte Gelb ist nur dann tauglich, wenn der Rotanteil nicht zu hoch ist.
Getestete Sonnenbrillen im Überblick
Hier ist eine Übersicht der getesteten Sonnenbrillen mit ihren Bewertungen:
| Marke | Modell | Bewertung | Kaufmöglichkeit |
|---|---|---|---|
| Harley-D. | HD Gravity | Sehr gut | Jetzt bei Amazon kaufen |
| Helly Bikereyes | MOAB 4 | Sehr gut | Jetzt bei Amazon kaufen |
| Helly Bikereyes | Eagle | Sehr gut | Jetzt bei Amazon kaufen |
| Helly Bikereyes | Speed King 2 | Sehr gut | Jetzt bei Amazon kaufen |
| HSE | Sprinter 2.0 | Sehr gut | Jetzt bei Amazon kaufen |
| Fospaic | Trendline Modell 11 | Gut | Im Einzelhandel |
| Hellfire | Florenz | Gut | Im Einzelhandel |
| Hellfire | Rider | Gut | Im Einzelhandel |
| Nike | Skylon Ace | Gut | Jetzt bei Amazon kaufen |
| Uvex | Progress | Gut | Im Einzelhandel |
| Alpina | A60 | Befriedigend | Jetzt bei Amazon kaufen |
| Fielmann | G 2096 | Befriedigend | Im Einzelhandel |
| Louis | Superbike IDM Edition | Ausreichend | Im Einzelhandel |
Weitere Ausrüstung: Halstücher und Nierengurte
Viele Halstücher stehen als Dreieck zur Verfügung. Ein Halstuch für Motorradfahrer ist mehr als nur ein schmuckes Beiwerk. Bei vielen Herstellern werden sie als Multitücher bezeichnet. Viele Tücher sind gut proportioniert und schützen Ihre Nasen- und Kinnpartie. Hochwertige Tücher sind mit einem komfortablen Zusatzpolster ausgestattet. Das bietet am Helm-Kinnriemen einen besonderen Schutz.
Einige Tücher werden aus Carbon hergestellt. Dieses Material gilt als sehr windschützend, wasserfest und robust. Für Halstücher aus Leder muss man noch etwas tiefer in die Tasche greifen. Derartige Tücher sind noch teurer, bieten aber neben einen guten Schutz auch eine tolle Optik. Viele Motorradfahrer entscheiden sich für ein klassisches Dreieckstuch. Es bietet den Vorteil, dass es individuell am Hals angelegt werden kann.
Hochwertige Motorradtücher sind von Honda, Harley Davidson oder Triumpf erhältlich. Einige Tücher weisen Motive wie zum Beispiel Anker oder Totenköpfe auf. Beim Kauf muss vor allem auf die richtige Größe geachtet werden. Soll das Tuch eng anliegen oder mehr Freiraum bieten? Je nach Geschmack können von Ihnen Tücher aus Leder, Textil oder Mikrofaser ausgewählt werden. Ledertücher kühlen im Sommer sehr gut und sind bei Regen wasserabweisend. Derartige Tücher sind im Vergleich zur Textil Variante aber immer etwas teuer.
Textiltücher stehen in den verschiedenen Designs zur Verfügung. Sie sind leicht, windundurchlässig und lassen sich leicht am Hals anbringen. Ein gutes Motorradtuch sollte wasserfest oder noch besser wasserdicht sein. Bei starkem Regen wird dadurch verhindert, dass der Kinn- und Halsbereich feucht wird. Tücher aus Baumwolle sind flexibel nutzbar. Sie können nach dem Gebrauch in der Waschmaschine gereinigt werden und stehen somit immer hygienisch frisch zur Verfügung. Im Vergleich zu Leder Motorradtüchern kühlen sie im Sommer aber nicht.
Ein Tuch sollte immer elastisch, wärmend und wasserabweisend sein. Viele hochwertige Tücher schützen auch die Kinnpartie, sodass der Riemen des Helms nicht scheuert. Beim Kauf sollte immer darauf geachtet werden, dass das Tuch hochwertig verarbeitet und leicht zu reinigen ist.
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