Harley-Davidson VRSCX Night Rod Special: Technische Daten und Modellhistorie

Die Harley-Davidson VRSCDX Night Rod Special wird von 2007 bis einschließlich Modelljahr 2017 produziert. Sie ist Teil der V-Rod-Baureihe, die auf dem flüssigkeitsgekühlten Revolution-Motor basiert. Dieser Motor entsteht in Kooperation mit Porsche Engineering und markiert einen technologischen Bruch mit den luftgekühlten Harley-Traditionen. Die Night Rod Special zeichnet sich durch eine betont gestreckte Silhouette, ein durchgängig schwarzes Finish und sportliche Designelemente aus.

Motor und Leistung

Der Harley-Davidson Night Rod Special VRSCDX mit ihrem Motor und einem Hubraum von 1.247 Kubik steht die Harley-Davidson V-Rod Street Rod VRSCR mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 1.131 Kubik gegenüber. Der Revolution ® Motor mit 123 PS ist ganz in Schwarz gehüllt und wird umrahmt von einer Vielzahl ebenfalls geschwärzter Anbauteile.

Fahrwerk und Bremsen

Bei der Night Rod Special VRSCDX federt vorne eine Telegabel konventionell. Hinten ist eine Bremse verbaut. Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Night Rod Special VRSCDX vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Vierkolben-Zange. Die V-Rod Street Rod VRSCR vertraut vorne auf eine.

Reifen und Abmessungen

Bei der Bereifung setzt Night Rod Special VRSCDX auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 19 vorne und 240 / 40 - 18 hinten. Der Radstand der Harley-Davidson Night Rod Special VRSCDX misst 1.705 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 675 Millimeter. Die Harley-Davidson V-Rod Street Rod VRSCR ist von Radachse zu Radachse 1.700 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 762 Millimeter. In den Tank der Night Rod Special VRSCDX passen 18,9 Liter Sprit. Bei der V-Rod Street Rod VRSCR sind es ebenfalls 18,9 Liter Tankvolumen.

Modellhistorie im Detail

Baujahr 2007 - Markteinführung der VRSCDX

Im Modelljahr 2007 führt Harley-Davidson die VRSCDX Night Rod Special als neue Variante innerhalb der V-Rod-Familie ein. Sie übernimmt den 1.247 cm³ großen Revolution-Motor, der in Zusammenarbeit mit Porsche entwickelt wurde. Sie basiert technisch auf der VRSCAW, unterscheidet sich jedoch durch eine komplett schwarze Lackierung, schwarze Gussräder mit orangefarbenen Zierstreifen und einen flacheren Lenker. Charakteristisch sind der breite 240-mm-Hinterreifen, die vorverlegten Fußrasten, ein flacher Drag-Style-Lenker und die gestreckte Sitzbank. Das Fahrzeug ist vollständig in Schwarz gehalten, inklusive Motor, Rahmen und Auspuffanlage. Der Kraftstofftank befindet sich unter dem Sitz, der Tankdeckel ist unter der klappbaren Sitzbank verborgen.

Die Sitzhöhe beträgt laut offizieller Spezifikation 640 mm. Die Sitzposition ist nach vorne orientiert, mit vorverlegten Fußrasten und flachem Lenker. Die Soziustauglichkeit ist durch die serienmäßige Doppelsitzbank gegeben, jedoch ohne serienmäßige Haltegriffe oder Rückenlehne.

Baujahr 2008-2011 - Einführung von ABS und Detailpflege

Ab Modelljahr 2008 ist ein Antiblockiersystem (ABS) serienmäßig verbaut. Ab Modelljahr 2008 ist ein Antiblockiersystem (ABS) optional erhältlich, nicht serienmäßig. Die Bremsanlage stammt von Brembo. Die VRSCDX erhält keine grundlegenden technischen Änderungen in diesen Jahren. In den Jahren 2008 bis 2011 erfolgen kleinere optische Anpassungen, darunter neue Farbvarianten und Dekore. Die technische Basis bleibt unverändert. Der Tankinhalt beträgt 18,9 Liter. Die Reichweite liegt laut US-EPA-Verbrauchsdaten bei rund 200-220 km, abhängig von Fahrweise und Bedingungen. Die Auspuffanlage bleibt zweifach geführt auf der rechten Seite. Ab Werk sind Michelin Scorcher 11-Reifen montiert.

Die Reifenausstattung besteht laut offizieller Harley-Davidson-Spezifikation aus Michelin Scorcher-Reifen, montiert auf einem 19-Zoll-Vorderrad und einem 18-Zoll-Hinterrad. Die Instrumenteneinheit kombiniert einen analogen Tachometer mit einem integrierten LC-Display, das Informationen wie Kilometerstand, Uhrzeit und Tankanzeige liefert.

Baujahr 2012 - Überarbeitung der Vorderradgabel und Rahmen

Im Modelljahr 2012 erhält die Night Rod Special eine neue 43-mm-Upside-down-Gabel von Showa, die das Fahrverhalten verbessert. Im Modelljahr 2012 wird die Rahmengeometrie überarbeitet. Der Radstand verlängert sich auf 1.705 mm. Dies verbessert die Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten und unterstreicht die gestreckte Linienführung. Auch die Sitzbank wird überarbeitet, um den Komfort für Fahrer und Beifahrer zu erhöhen. Der Tankdeckel wird in das Airbox-Cover integriert, was die Linienführung optisch glättet. Die Fußrasten bleiben weiterhin vorverlegt. Die Sitzposition bleibt sportlich-flach mit nach vorne gestreckten Beinen. Die Soziustauglichkeit bleibt jedoch eingeschränkt, da die hintere Sitzfläche schmal und die Fußrasten hoch positioniert sind. Die Instrumenteneinheit bleibt analog mit integriertem LC-Display für Tageskilometer, Uhrzeit und Tankanzeige.

Baujahr 2013-2017 - Letzte Modelljahre ohne technische Änderungen

Ab 2013 bleibt die VRSCDX technisch unverändert. Es werden regelmäßig neue Farbvarianten und Grafiken eingeführt. Ab 2013 bleibt die Night Rod Special technisch weitgehend unverändert. Ab Modelljahr 2014 ist ABS serienmäßig. Die letzte offizielle Modellpflege erfolgt 2017. Danach wird die Produktion der Night Rod Special eingestellt. Gleichzeitig wird die gesamte V-Rod-Baureihe eingestellt. Es werden jährlich neue Farbvarianten angeboten, darunter "Black Denim", "Crushed Ice Pearl" und "Velocity Red Sunglo". Die Abgasanlage bleibt eine 2-in-1-in-2-Anlage mit mattschwarzer Beschichtung. Serienmäßig ist kein Windschild verbaut; ein nicht verstellbarer Windschild ist über das Originalzubehör erhältlich. Koffer oder Topcases sind nicht serienmäßig, können jedoch über das Harley-Davidson-Zubehörprogramm nachgerüstet werden. Die Night Rod Special erfüllt bis zuletzt die geltenden US-Emissionsvorgaben, ist jedoch nicht nach Euro 4 homologiert und wird daher in Europa 2018 nicht mehr angeboten. Mit ihr endet auch die gesamte V-Rod-Baureihe.

Zielgruppe und Fahreigenschaften

Die Night Rod Special richtet sich nicht an Fahranfänger. Die VRSCDX richtet sich nicht an Fahranfänger. Sie erfordert aufgrund ihres hohen Gewichts, der kraftvollen Leistungsentfaltung und der gestreckten Sitzposition Erfahrung im Umgang mit schweren Motorrädern. Ihre Sitzposition, das hohe Gewicht und die Leistungscharakteristik erfordern Erfahrung im Umgang mit leistungsstarken Motorrädern.

Verfügbarkeit und Marktplatz

Von der Harley-Davidson Night Rod Special VRSCDX gibt es aktuell 18 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Harley-Davidson V-Rod Street Rod VRSCR sind derzeit 5 Modelle verfügbar. Für die Night Rod Special VRSCDX gibt es aktuell 21 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, V-Rod Street Rod VRSCR wurde derzeit 47 Mal pro Monat gesucht.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Hat die Night Rod Special ABS?
    ABS ist ab Modelljahr 2008 optional erhältlich und ab Modelljahr 2014 serienmäßig verbaut. Ja, ab Modelljahr 2008 ist ABS serienmäßig verbaut.
  • Harley-Davidson VRSCDX vs. VRSCAW - Unterschiede?
    Die VRSCDX unterscheidet sich durch ihre komplett schwarze Optik, Drag-Style-Lenker, flachere Sitzposition und spezielle Felgen mit Zierstreifen. Technisch sind beide Modelle weitgehend identisch.
  • Harley-Davidson Night Rod Special Tankinhalt und Reichweite?
    Der Tank fasst 18,9 Liter. Der Tankinhalt beträgt laut offizieller Spezifikation 18,9 Liter. Die Reichweite liegt laut EPA-Verbrauchsdaten bei etwa 200 bis 220 km, abhängig von Fahrweise und Bedingungen. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 6,5 l/100 km ergibt sich eine rechnerische Reichweite von rund 290 Kilometern.
  • Kann man mit der Night Rod Special zu zweit fahren?
    Die Night Rod Special ist mit einer Doppelsitzbank ausgestattet. Der Soziusplatz ist jedoch nur eingeschränkt komfortabel, da die Sitzfläche schmal und die Fußrasten hoch positioniert sind.
  • Darf man mit der Night Rod Special nach Tirol fahren?
    Das Standgeräusch der Night Rod Special liegt je nach Baujahr bei über 95 dB(A). Das Standgeräusch der VRSCDX liegt je nach Baujahr zwischen 97 und 99 dB(A). Damit fällt sie unter das Tiroler Fahrverbot für laute Motorräder. Damit fällt sie unter das Tiroler Fahrverbot für Motorräder mit einem Standgeräusch über 95 dB(A).

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