Die Geschichte der Harley-Davidson Wollmütze und der legendären Motorradmarke

Die legendäre Motorradmarke aus Milwaukee hat eine lange Geschichte, entwickelt sich ständig weiter und wird uns hoffentlich auch in den nächsten Jahrzehnten mit dem schönen Eisen aus den Staaten beglücken.

Die Anfänge von Harley-Davidson

Im Jahr 1901 begann der damals 20-jährige William S. Harley mit den ersten Plänen den Grundstein für das heutige Imperium von Harley-Davidson zu legen. Diese ersten Aufzeichnungen sahen einen 7.07 cubic inches Motor mit einem 102 mm Schwungrad vor. Das Herzstück des Motorrads war für den Einbau in ein reguläres Fahrrad mit Pedalantrieb ausgelegt.

In den folgenden zwei Jahren arbeitet William mit seinem damaligen Kindheitsfreund Arthur Davidson an ihrem „Fahrrad-Motor“. Die Arbeiten wurden in der Garage Ihres Freundes Henry Melk durchgeführt und mit Hilfe von Arthurs Bruder Walter Davidson war es dann 1903 soweit, dass der erste Motor fertiggestellt wurde.

Nach den ersten Tests machte sich allerdings schnell Ernüchterung breit. Der Motor hatte nicht genug Antrieb um ohne die Unterstützung der Fahrradpedale auf die Berge in Milwaukee zu fahren. Schnell schrieben sie ihren ersten Motor als wertvolle Erfahrung ab.

Unmittelbar darauf fingen die Arbeiten an einer neuen und verbesserten Generation an. Der neue Motor und der Loop-Frame Look trugen Harley-Davidson aus der Sparte der motorisierten Fahrräder und ebneten den Weg zur Motorradbranche. Im Januar 1905 wurden dann kleine Werbeanzeigen in der „Automobile and Cycle Trade Journal“ geschaltet. Hier wurden Harley-Davidson Motoren noch als Selbstbausatz angeboten. Im gleichen Jahr eröffnete auch der erste offizielle Harley-Davidson Vertragshändler „Carl H.

Drei Jahre nach der Gründung bauten die Brüder Harley und Davidson 1906 ihre erste kleine Fabrik in der Chestnut Street (später Juneau Avenue), dem heutigen Standort des Harley-Davidson Corporate Headquarters. Der damals erste Bau war ein 12 x 18 Meter breiter Holzschuppen.

1907 wurde William S. Harley von der University of Wisconsin - Madison mit einem Abschluss in „Mechanical Engineering“ graduiert. Mit dem Ausbau der Fabrik steigt die Produktion auf 150 Maschinen im Jahr 1907, zudem beginnt das Unternehmen erstmals nach Gründung Polizei-Maschinen an die hiesigen Departments zu verkaufen.

Weiterhin entstand im Februar 1907 der erste Prototyp des V-Twins welcher mit 26.84 cubic inches der bis dato leistungsstärkste Motor der Company war. Der erste offizielle V-Twin wurde 1909 vorgestellt und hatte nach Weiterentwicklung des Prototyps 53.68 cubic inches und brachte 7 PS auf die Straße.

Von 1908 bis 1909 steigt die Produktion dann von 450 auf 1.149 Maschinen an. In den kommenden Jahren wurden die Maschinen und Motoren stetig weiterentwickelt. Heute schlägt in den aktuellen Touring-Maschinen mit dem Milwaukee-Eight bereits die neunte Motorengeneration.

Willie G. Davidson und sein Einfluss

Willie G. William Godfrey Davidson ist den meisten Harley-Fans unter dem Namen Willie G. bekannt. Nicht nur seine Tätigkeit als ehemaliger Chefdesigner der Company und seine Zugehörigkeit zum Davidson-Clan machen ihn für die meisten zu einer Art lebenden Legende.

Im Jahre 1933 erblickte William Godfrey Davidson in Milwaukee das Licht der Welt. Er ist der Enkel des ältesten Bruders jener Davidson-Brüder, die der Kult-Marke bis heute ihren Doppelnamen verleihen. In den großen und stolzen Davidson-Clan hineingeboren teilt, auch Willie G. die Leidenschaft für den donnernden V2, der seinen Vater jeden Abend aus dem Harley-Werk nach Hause bringt.

Die Leidenschaft für Motorräder wurde ihm bereits in die Wiege gelegt, schwappte aber vollends auf ihn über, als er mit 15 Jahren das erste mal auf sein erstes Bike steigt. Die DKW-Kopie 125 S reicht, um ihn vollends zu infizieren.

Eine weitere Leidenschaft Willie G.’s ist das Malen und Zeichnen, welches ihm letztlich den Posten als Chef-Designer im Harley-Imperium verschafft. Bevorzugt zeichnet er Motorräder, Autos und Hot-Rods. Er beschließt, ein Kunststudium an der University of Wisconsin zu absolvieren. Dies bietet seiner kreativen Art jedoch nicht genügend Freiraum, weshalb er wenig später an das Art Center College Of Design in Los Angeles wechselt. Dort entdeckt er die Custom-Szene der Westküste, welche für seinen späteren Lebenslauf eine entscheidende Rolle spielen wird.

Mit dem Abschluss in der Tasche arbeitet er zunächst als Zeichner für Möbel ehe ihn sein Vater William 1963 in das Familienunternehmen holt - das Styling Department wurde gegründet. Weil schon Vater William lediglich Bill gerufen wird, taufen ihn die Kollegen dann kurzerhand Willie G. Er verleiht unter anderem der Electra Glide 1965 die legendäre „Bat Wing“-Verkleidung und die Touring-Hartschalenkoffer. Darüber hinaus entwirft er das berühmte Number-One-Logo und das dazu passende Motorrad - die Super Glide. Die Low Rider und Wide Glide entstammen ebenfalls seiner Feder und schreiben Motorradgeschichte.

Marketingkampagnen benötigt Willie G. nicht. Er fährt ganz einfach mit Prototypen und testet die Reaktionen anderer Biker. Das scheint seinerzeit so gut anzukommen, dass Harley-Davidson dies in ihrer Werbung für einen Café-Racer verkündet und William erstmals öffentlich Willie G. nennt…

Willie G. ist es auch, der das Unternehmen mit 12 weiteren Männern am 26. Februar 1981 mit Hilfe eines Bankenkonsortiums zum Preis von 80 Millionen US-Dollar erwirbt. Die Firma wurde 1969 vom Konzern American Machine and Foundy (AMF) aufgekauft. Diverse Manager hatten erfolglos versucht, Harley-Davidson zu einem profitablen Massenhersteller umzufunktionieren. Durch zahlreiche neue Ideen nach dem Rückkauf wie z.B. die Just-in-Time Produktion oder enorme Qualitätssteigerung wird die die Firma erneut auf Vordermann gebracht. Modelle wie die Heritage Softail, die Softail Springer und der Allzeit-Klassiker Fat Boy entstehen.

2008 wird unter den Wachen Augen Willie G.’s das Werksmuseum in Milwaukee eröffnet - ein Traum wird wahr. Vier Jahre später verabschiedet sich der einstige Chefdesigner nach 49 Jahren Harley-Davidson in den wohlverdienten Ruhestand. Der Company erhalten bleibt er jedoch weiterhin als Markenbotschafter - mit eigenem Büro im Harley-Museum.

Willie G™ Skull Beanie und Handschuh-Geschenkset

Halten Sie sich mit dem limitierten Willie G™ Skull Beanie und Handschuh-Geschenkset warm, das ein kreatives Erbe ehrt. Die Mütze besteht aus Acrylstrick mit einem Elasthan-Anteil für zusätzliche Elastizität. Die Touchscreen-kompatiblen Handschuhe sind eine Mischung aus Acryl/Elasthan-Strick mit einer Handfläche aus Ziegenleder. Die ikonische Schädelgrafik von Willie G. Davidson erhält einen kräftigen Farbakzent für einen Look, der die Arbeit des Chief Styling Officer unserer Marke würdigt.

Neben der Grafik hat Willie G. auch mehrere H-D®-Motorräder entworfen, darunter die FX Super Glide® von 1971 und die FXS Low Rider® von 1977.

Materialien:

  • Mütze: 97% Acryl, 3% Elasthan, Rippenstrick, Einheitsgröße, Intarsienstrick.
  • Handschuhe: Mischung aus Acryl/Elasthan-Strick, Handfläche aus Ziegenleder, Touchscreen-kompatibel, Gedrucktes, geprägtes Lederetikett.

Weitere Bekleidungsstücke im Biker-Stil

In den Zeiten, als Knuckleheads, Flatheads und Panheads noch Neumaschinen waren, gehörte ein Sweater zum unverzichtbaren Biker-Outfit. Viele der originalen Motorradclub-Sweaters der 1930er bis 1950er Jahre wurden damals schon von Dehen gefertigt, und aktuell ist die Firma der einzige überlebende US-Hersteller. Wie früher entstehen die Dehen-Pullover von A-Z in Handarbeit aus 100% Kammwolle-Strickware, mit hochwertigem Talon Kragen-Reißverschluss. Die typischen breiten Bünde an den Ärmeln und im Hüftbereich halten Wind und Kälte ab und verhindern ein Hochrutschen.

Ein exklusives Produkt ist diese spezielle Version von Dehen’s Naval Crew Sweater mit kultigem Streifendesign. Schon seit den Fünfzigern ist dieser Style bei Bikern populär, wie man unschwer im legendären Streifen "The Wild One" sehen kann. Das verwendete Garn aus 100% Kammwolle ist ein sog. 3-fach Garn, bei dem drei Wollfäden zu einem verbunden werden. Das ergibt eine sehr robuste Strickware, die aber noch gut für Pullover verwendet werden kann, die über den Kopf gezogen werden.

Diese speziellen The Cyclery Versionen der Vintage Caps werden exklusiv von der Traditionsfirma Sterkowski gefertigt und sind in Farbe und Ausführung schon als Neuteil ein Klassiker. Der Hauptteil besteht aus Baumwolle und besitzt ein Viskose-Futter, Schirm und Schweißband sind aus Leder. Charakteristische Belüftungsösen und eine dekorative Doppelkordel runden das Ganze ab. Vorne ist ein gesticktes The Cyclery Logo angebracht.

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