Die Geschichte des Haseuferwegs reicht weit zurück. Bereits Anfang der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts entstanden erste Pläne für einen solchen Weg. Es war einmal für den Stadtteil Schinkel gedacht, hätte über einen Haseuferweg aber auch optimale Anbindung an andere Stadtteile bekommen.
Von 1996 bis 1998 nahm man die naturnahe Umgestaltung der Hase im Bereich Gewerbegebiet "Hasepark" in Angriff. Baubeginn war im Mai 1996, Fertigstellung im Januar 1998. Im Zuge der Revitalisierung der Industriebrache "Ehemaliges Klöckner Gelände" wurde ein Seitenarm der Hase, der in etwa dem historischen Verlauf der Hase entspricht, naturnah gestaltet.
Realisiert wurden für 75.000 DM der Abschnitt Wachsbleiche - Römereschstraße und für 315.000 DM der Abschnitt Römereschstraße - Brückenstraße / Von-Kerssenbrock-Allee - Mühlenholz, alle westlich der Innenstadt. Im Gegensatz zu den oben nachzulesenden Tatsachen sollte nach offizieller Lesart alles erst vor acht Jahren begonnen haben. Denn im Jahr 2004 hat die Stadt Osnabrück das Projekt "Lebendige Hase" in die Wege geleitet, das alle städtischen Planungen zur Hase vom Gewässerschutz bis zum Bau des Uferweges koordinieren soll.
Wie lang Entscheidungswege in Osnabrück werden können, zeigt die Tatsache, dass bereits am 16. April 2003 eine Begehung in Lüstringen stattgefunden hat, damals noch mit Herrn Nümann, an der auch der Autor für den ADFC beteiligt war. Neun (!) Jahre mussten vergehen, bis man mit dem Bau des damals geplanten Abschnittes begonnen hat.
Am 17. August dieses Jahres schreibt die NOZ: "Obwohl der Haseuferweg weiterhin Lücken aufweist, können Fahrradfahrer die Route bald bequem abfahren." Bald ist etwas anderes und bequem schon mal gar nicht oder ist ein vollgefedertes Rad mit Ballonreifen der Maßstab?
In Lüstringen hat man begonnen, mit kleinen Schildern auf den Weg als Haseuferweg hinzuweisen. Doch was macht der Ortsfremde, wenn er diesen Schildern folgt? Bereits ab Sandforther Straße findet er keine Hinweise mehr, wie er von hier am besten weiter fährt, damit er auf den nächsten Abschnitt zur Seilerstraße und weiter zum Hasepark kommt.
Im September 2010 kündigten Christiane Balks, Leiterin der Koordinierungsstelle "Lebendige Hase", und Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereiches Umwelt der Stadt Osnabrück, an, dass die noch bestehende Lücke des Haseuferweges an der Schellenbergbrücke geschlossen werden solle, sobald der Innenstadtausbau abgeschlossen sei - eine wahrhaft orakelhafte Terminsetzung.
Am Goethering wurde inzwischen eine gesicherte Querungsmöglichkeit ähnlich der an der Wittekindstraße geschaffen, Kosten 250.000 Euro. Die Trogstrecke unter Bahn hindurch ist im Bau. Damit wird der Weg frei für weitere flussnahe Abschnitte Richtung Bifurkation. Hier sieht man ja bekanntlich bisher auf weiten Strecken nichts von der Hase.
Am Samstag, den 18. Juni 2016 wird mit einem Fest am „Hasestrand“ der neue Abschnitt des Haseuferwegs im Osnabrücker Osten freigegeben. Der neue Flusswegabschnitt schließt die die wichtigste Lücke des Haseuferweges im Ostteil der Stadt. OB Wolfgang Griesert gibt das 2500 Meter lange Wegstück zwischen der Schellenbergbrücke und dem Heideweg pünktlich um 14 Uhr frei.
Am entgegengesetzten Ende wird der Lückenschluss noch länger auf sich warten lassen, da die Mittel für den Abschnitt von der Turnerstraße bis zur Wachsbleiche vorerst nicht bewilligt wurden. Die Kosten wären zu hoch.
Im Februar hat Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den Startschuss für die Freilegung der Hase im Abschnitt "Öwer de Hase" gegeben. Die Neugestaltung soll vor dem Weihnachtsgeschäft 2016 abgeschlossen sein. Dieser Trog unter der Bahn hindurch wird den Haseuferweg erst zu einem durchgängig zu befahrenden Radweg machen (Freigabe auch 2016).
Seit Februar 2016 wird die Hase im Bereich "Öwer de Hase" nach und nach freigelegt... ... und wieder zugedeckt, denn inzwischen ist im ersten Abschnitt ein umfangreiches Stahlgerüst eingebaut, das mit dem Bodenbelag, den es tragen soll, gefühlte 75 Prozent der Wasseroberfläche verdecken wird.
Der damalige Stadtbaurat und jetzige OB Griesert rechnete am 14.9.2012 damit, dass der Haseuferweg spätestens 2020 komplett sein wird. Damit sie angesichts noch fehlender Wegabschnitte nicht von der Route abkommen, sollen in den kommenden zwei Wochen provisorische Wegweiser entlang der gesamten Strecke von Eversburg durch die Innenstadt bis nach Darum-Gretesch-Lüstringen aufgestellt werden.
Ebenso warten die Anwohner in Lüstringen-Ost rund um die Kreuzung "Vier Grenzen" darauf, dass sie endlich eine Alternative zur radweglosen und vielbefahrenen Mindener Straße erhalten, um zum Beispiel die Verbrauchermärkte in Lüstringen gefahrlos erreichen zu können. Das könnte recht einfach geschehen, indem man den Weg längs der Bahn von Lüstringen, "Auf dem Gehren", bis zur Straße "Haseaue" bzw. zur Lüstringer Straße verlängert.
Der Haseuferweg wird Richtung Osten eine neue Wegeführung erhalten. Wie die aussehen soll, darüber wollte man sich am 11. Dezember 2015 im Sitzungssaal des Rathauses der Gemeinde Bissendorf abstimmen. Da hier Teile des Überschwemmungsgebietes der Hase berührt werden, bleibt abzuwarten, ob die Routenführung so tatsächlich umgesetzt werden kann. Positiv ist auf jeden Fall anzumerken, dass angrenzende Kommunen endlich einmal gemeinsam planen und zu einer Lösung kommen wollen.
Insbesondere durch die Überbauung der Hase in den 1960er und 1970er Jahren wurde nicht nur der Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen zerstört, sondern auch Lebens- und Erlebnisraum für die Osnabrücker Bevölkerung. Mit dem Ausbau des Haseuferwegs in Fledder/Lüstringen wurde jetzt eine der letzten Lücken der Flusstrasse in Osnabrück geschlossen. Es kann nun fast auf der vollen Länge von 17 Kilometern entlang der Hase durch Osnabrück geradelt oder gelaufen werden.
Am 20. August 2011 wurde von Oberbürgermeister Boris Pistorius das zweite Teilstück des innerstädtischen Haseuferwegs eröffnet. So wurde ein bislang unzugängliches Stück Hase wieder erlebbar. Besucher der Stadt können nun vom Bahnhof bis ins Zentrum am Wasser entlang spazieren oder radeln.
Der neue Haseuferweg ist ein wichtiger Beitrag für das langfristige Ziel, die Hase als Lebensraum für Mensch und Tier zu revitalisieren und erlebbar zu machen. Die Maßnahme kostete 2,1 Millionen Euro. Radler aus der City können nun bis an die Stadtgrenze und darüber hinaus bis nach Bissendorf-Natbergen auf einer geschlossenen Strecke entlang der Hase fahren.
Schwierig war der Bau des Abschnitts in Lüstringen, weil zwei Unterführungen unter zwei Bahnbrücken errichtet werden mussten. Dies gelang in Form von „Trögen“, nach oben offene Betonprofile in U-Form, deren Grund tiefer als die Wasserlinie liegt.
Die Hase war im Bereich „Öwer de Hase” vollständig abgedeckt worden und die entstandene Freifläche wurde als Parkplatz genutzt. Nun kommt hier auch das letzte Teilstück des Flusses wieder ans Licht. Am Ende der Umgestaltung wird die Hase auch in diesem Bereich wieder zu sehen sein. Über drei kleine Brücken können Fußgänger dann den Fluss überqueren.
Kommt mit auf eine Radtour rund um Osnabrück! Der Radweg zwischen der Stadt Osnabrück und den Stadtteilen Lüstringen im Osten und Pye im Nordwesten ist hervorragend ausgeschildert und bietet auf wenigen Kilometern die gesamte Bandbreite vom Großstadtflair bis zur Naturidylle. Der Haseuferweg ist insgesamt 17 Kilometer lang und enthält keine Steigungen.
Ihr startet eure Tour am Altstadt Bahnhof Osnabrück und radelt zunächst ein kurzes Stück durch die schöne Osnabrücker Altstadt. Ihr überquert als erstes den Erich-Maria-Remarque-Ring, radelt über den Vitihof, Stüvestraße, bevor es dann über die Wachsbleiche ab in die Natur geht. Einmal auf der Trasse, ist die Streckenführung einfach. Immer der Hase nach. Links und rechts der Strecke stehen Bäume, und ihr radelt einige Kilometer direkt am Haseufer entlang.
Zwischen den beiden Stadtteilen Pye und Eversburg endet der Haseuferweg. Euren Ausflug könnt ihr problemlos verlängern, denn der Stichkanal Osnabrück ist von hier nicht weit und führt euch auf bestens ausgebauten Wegen bis ins benachbarte Hollage. Ihr radelt einfach weiter geradeaus. Bei schönem Wetter teilen sich SUPler, Kanuten und andere Wassersportler die Wasserstraße.
Die Hase ist der größte Fluss der Stadt Osnabrück. Sie durchfließt das gesamte Stadtgebiet, auf ihrem Weg von Lüstringen im Südosten bis Eversburg im Nordwesten, auf etwa 16 Kilometer. Erlebbar wird die Hase durch den Haseuferweg, dessen überwiegender Teil fertig gestellt ist. Um insbesondere den Lückenschluss des Wegesystems im östlichen Stadtgebiet zu gewährleisten, sind derzeit weitere Abschnitte in der Umsetzung.
Unser Herz schlägt fürs Fahrradfahren. Es gibt kaum einen Ort in Osnabrück, den man nicht innerhalb kürzester Zeit auch mit dem Rad erreichen kann. Vor allem weil in Osnabrück alles einfach, bequem und schnell mit dem Rad erreichbar ist. Sie erreichen in Osnabrück im Innenstadtbereich die meisten Ziele innerhalb weniger Minuten, vom nördlichsten Stadtteil Pye bis nach Voxtrup schaffen Sie es unter einer Dreiviertelstunde.
Einmal quer durch die Friedensstadt Osnabrück. Kein Problem auf dem extra angelegten und ausgebauten Radweg entlang am Haseufer. Über ca. 17 km führt dieser und erstreckt sich zwischen den Stadtteilen Lüstringen und Pye. Familien können dabei ihre Route ganz individuell planen. Es können Teilstrecken entlang der Hase, dem größten Fluss der Stadt Osnabrück, gewählt werden und mit spannenden Zwischenzielen angereichert werden.
Der Haseuferweg Osnabrück ermöglicht somit längere Strecken oder aber kurze Abschnitte, die gerade für Familien ideal sind. Auf Grund der Streckenführung vom Stadtrand über das Zentrum, bieten sich zahlreiche Zwischenziele, die mit dem Ausflug verbunden werden können. Der Haseuferweg Osnabrück ist bestens ausgeschildert. Im Zweifelsfall heißt es, immer der Hase nach.
Für Familien, die zu Besuch sind, eignet sich der Start im Stadtkern, z. B. in der Altstadt (mit einem Eis zum Start) oder entlang des Herrenteichwalls, um von hier aus entweder der Hase in Richtung Osten (Lüstringen) oder Westen (Pye) zu folgen. Was gibt es schöneres, als mit der Familie einen Radausflug durch die Natur zu machen?
Der ausgebaute Radweg entlang der Hase bietet viele Möglichkeiten, um einen Familienausflug mit dem Fahrrad zu einem echten Highlight werden zu lassen. Zwei Flüsse, viel Grün, hübsche Städte: Die Hase-Ems-Tour führt auf 265 Kilometern durch den Südwesten Niedersachsens - vom Osnabrücker Land übers Emsland bis nach Rheine.
Zwei Flüsse - ein Radweg: Von Melle im Osnabrücker Land führt die Hase-Ems-Tour 265 Kilometer durch den Südwesten Niedersachsens bis ins westfälische Rheine. In Osnabrück erleichtern Radwege die Fahrt durch die Stadt, der Weg ins Zentrum ist ausgeschildert.
Seit Montag (15. April) wird der Haseuferweg zwischen der Wachsbleiche und der Römereschstraße saniert. Der Weg gehört in diesem Bereich zur Pilgeroute und zum Radnetz Deutschland sowie zu den Grünen Hauptwegen zur Naherholung. Bis Mitte des Jahres ist dort nun allerdings mit Beeinträchtigungen zu rechnen.
Während der Bauphase wird das Teilstück des Haseuferweges für den Rad- und Fußgängerverkehr gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert und führt über die Hansastraße, den Mühleneschweg und die Römereschstraße. Der viel genutzte Abschnitt wird mit einer einheitlichen wassergebundenen Wegedecke versehen.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Mitte Juni 2024 abgeschlossen sein.
Zusammenfassung der wichtigsten Daten zum Haseuferweg
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Länge | 17 Kilometer |
| Startpunkte | Altstadt Bahnhof Osnabrück, Stadtteile Lüstringen und Pye |
| Abschnitte | Wachsbleiche - Römereschstraße, Römereschstraße - Brückenstraße/Von-Kerssenbrock-Allee - Mühlenholz |
| Besonderheiten | Flussnahe Strecken, Naturidylle, Stadtflair, gut ausgeschildert |
| Geeignet für | Familien, Radfahrer, Naturliebhaber |
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