Viele große Motorradteile- und Zubehörhändler bieten Produkte unter ihren eigenen Markennamen an. Interessant ist die Frage, welcher Hersteller sich dahinter verbirgt und wie sich die Qualität dieser Produkte im Vergleich zu etablierten Markenartikeln darstellt. Die Zulieferer der Hausmarken können wechseln, was bedeutet, dass eine einmalige Liste der Hersteller keine Allgemeingültigkeit hat und regelmäßig aktualisiert werden müsste.
Herstellung und Qualität
Es ist ein weit verbreitetes Phänomen, dass Firmen, die "gute Markenware" herstellen, auch weniger hochqualitative Ware produzieren und diese als Hausmarkenware verkaufen. Davon abgesehen, dass ich weiß, wer der Hersteller ist, kann ich trotzdem nicht auf die Qualität des Produkts zurückschließen. Es geht hier ja nicht um Produkte, wo 50 von 1000 produzierten Einheiten einen "Vanucci"-Aufkleber bekommen und wo es sich nicht lohnt, das Produkt dafür zu verändern. Das sind eigene Designs mit eigenen Materialien.
Da ist eventuell das Cordura dann vielleicht weniger reißfest, die Nähte doppelt statt dreifach und das Leder etwas dünner. Oder Held und Co. fertigen einfach nur im Auftrag von Louis, wobei Louis selbst das Design und die Beschaffung vorgibt - dann dürfte das Produkt mit anderen Held-Klamotten nur die Näherinnen gemeinsam haben. Markenprodukte werden mit der dieser Marke üblichen Qualität gefertigt. Eigenmarke wird nach den Qualitätsvorstellungen des bestellenden gefertigt.
Kommt schon vor, aber nicht im hier besprochenen Rahmen. Da sind die Serien zu groß für. Das sind eher Dinge wie z. B. Leider sagt "Marke" inzwischen überhaupt nichts mit Qualität zu tun. Wenn man heute eine Marke kauft, kauft man in erster Linie das Image der Marke. Mercedes hat genauso viele Rückrufaktionen wie Skoda. Aus meinem Bereich >(Optiker) kann ich sagen das ich Markenbrillen in die Hände die sind von guter Tankstellenqualität und manches No Name Produkt ist einfach gut.
Preis und Wirtschaftlichkeit
Die Idee ist wohl inspiriert durch den Einkauf bei Aldi und Lidl, wo auch auf Hersteller von Markenware verwiesen wird. Selbst da ist ein Unterschied zwischen Markenware und Eigenmarke, was das Mischungsverhältnis etc angeht. Das einzige worauf man sich verlassen kann ist in dem Fall, das die Hygienevorschriften bei der Marke und Eigenmarke gleichermassen beachtet werden.
Und mal ehrlich, welchen wirtschaftlichen Sinn macht es für einen Hersteller seine Ware für einen günstigeren Preis abzugeben, wenn nicht an anderer Stelle gespart wurde? Wie Coyote schon sagte wird das in dem Aufwand stecken oder eben im Material, welches dann günstiger ist. Den gibt es schon. Deckungsbeitrag ist das Zauberwort. Alles, was du für mehr als die variablen Kosten verkaufen kannst, hilft, die Fixkosten mitzutragen. Bzw. erhöht den Gewinn ein bisschen, wenn die Fixkosten durch den regulären Produktverkauf schon gedeckt werden konnten. Man verdient nicht die Welt daran, aber es schadet auch nicht, und deshalb tut man dem Kunden dann mal den Gefallen.
Eben das meine ich. Sicher macht es Sinn, die Produktionsauslastung so hoch wie möglich zu halten, nur kann das, im Fall der Eigenmarke, eher dadurch verwirklicht werden das eben Abstriche an anderer Stelle gemacht werden, wie du ja bereits beschrieben hast. Als Unternehmer bin ich auf der anderen Seite aber auch in der Lage die Produktion dahingehend zu steuern, das nicht wesentlich mehr produziert wird, als der Markt tatsächlich aufnehmen kann, da dadurch ja wieder neue Kosten entstehen.
Beispiele und Tests
FLM Sport Textiljacke 2.1
Die Polo Hausmarke FLM bietet mit der FLM Sport 2.1 eine multifunktionale Textiljacke, die Biker das ganz Jahr begleiten kann. Die Textiljacke 2.1 deckt einen breiten Temperaturbereich ab. Mit Futter kühlt der Fahrer auch bei Temperaturen ab 15 Grad nicht aus, ab spätestens 25 Grad ist die Innenjacke verzichtbar. Mit den mit Reißverschlüssen versehene Be- und Entlüftungsöffnungen an Brust, Ärmeln und auf dem Rücken lässt sich auch bis 30 Grad ein angenehmes Betriebsklima einstellen.
Optimal gelöst ist die Bundweitenverstellung per Klettriegeln, wenig variabel zeigen sich die Weitenverstellung an den Ärmelbündchen und dem Kragen per Druckknopf. Dennoch, die Passform passt. Da flattert nichts, der Tragekomfort stimmt. Die Innenjacke steht dann allerdings an und wirft sich auf. Also besser ausklipsen und bei Bedarf darüber tragen. Gefallen hat die Ausstattung mit zwei großen Eingriffstaschen außen, zwei kleineren Innentaschen, gummierten Druckknöpfen und Zipper-Garagen an den Reißverschlüssen.
Motorradreiniger im Test
MOTORRAD hat neun Motorradreiniger im Vergleich getestet. In der Endwertung wurden mittels eines Punktesystems die getesteten Produkte hinsichtlich folgender Eigenschaften bewertet und verglichen:
- Reinigungswirkung
- Materialverträglichkeit
- Spreitvermögen
- Anwendung/Praxistauglichkeit
- Preis-Leistungs-Verhältnis
Hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse für die Polo-Hausmarken:
| Produkt | Anbieter | Füllmenge | Preis (UVP) | MOTORRAD-Urteil |
|---|---|---|---|---|
| Bikecare Motorrad Gel Reiniger | Polo Motorrad und Sportswear GmbH | 750 ml | 6,99 Euro | befriedigend |
| Bikecare Motorrad Gel Power Reiniger | Polo Motorrad und Sportswear GmbH | 750 ml | 8,99 Euro | befriedigend |
Batterieempfehlungen
Bei der Wahl einer neuen Motorradbatterie gibt es unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen. Nach meiner Erfahrung ist es so wierollertreter schreibt . Dies habe ich aber auch bei den teuren Batterien ab und zu gelesen. Dann frag die Leute mal, wie sie ihr Moped benutzen. Der freundliche Urologe rät: Regelmäßige Nutzung hält fitWenn die Kiste alle Monate mal unter der Staubschutzdecke rausgucken darf und nach einer kurzen Hausrunde wieder wochenlang steht, dann macht das keine Batterie lange mit.
Wenn Du noch eine Blei-Batterie bekommst, nimm die.Bei einer Gel-Batterie beginnt der Lebenszyklus bei der Produktion. Bevor ich die dort bezahlen würde, würde ich da mal reinschauen und sie im Zweifelsfall nicht haben wollen. Mit den Marken der Batterie ist es auch so ne Sache. Auch da ist eine bekannte Marke nicht immer das Beste. Wenn die Batterie neu ne Ewigkeit im Laden steht, ist es auch nichts.
Fazit
Die Frage "wie gut ist es" ist denke ich wichtiger als "wer hat es hergestellt".
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