Motorrad-Headset Test: Die besten Kommunikationssysteme für Biker im Vergleich

Motorrad-Headsets sind längst nicht mehr nur reine Kommunikationsmittel für Biker, sondern bieten vielfältige Funktionen wie Radio, Navi, Musik-Player und sogar die Steuerung von Actioncams. Hier finden Sie einen umfassenden Überblick über die derzeit besten Motorrad-Headsets, basierend auf Käuferbewertungen, Testsiegern und Preis-Leistungs-Tipps aus verschiedenen Magazinen.

Wer zu zweit mit dem Motorrad unterwegs ist, muss sich ab und an zwangsweise absprechen - und sei es nur, um den weiteren Routenverlauf zu klären. Doch Zeichensprache ist in dieser Hinsicht nicht immer eindeutig und für komplexere Erklärungen nun wahrlich ungeeignet, von der Ablenkungsgefahr einmal ganz abgesehen. Eine Gegensprechanlage kann hier wertvolle Dienste leisten. Deren Verkabelung kann aber auch ganz schön lästig sein, weshalb Bluetooth-Systeme auf dem Vormarsch sind.

Worauf Sie beim Kauf eines Motorrad-Headsets achten sollten

Dabei sollte allerdings nicht allzu mit dem Geld geknausert werden, denn gerade Bluetooth-Gegensprechanlagen unterscheiden sich gravierend hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und ihrem Bedienkomfort. Zwar gibt es bereits Modelle für Preise um 30 Euro herum, doch die ermöglichen selten mehr als eine schlichte Sprachverbindung von ausgesprochen fragwürdiger Qualität. Wer bei Produkten jenseits von 100 Euro sucht, dürfte dagegen eine fast perfekte Sprachqualität erwarten, denn in diesem Preissegment sind Rausch- und Störgeräuschefilter mittlerweile Standard.

Dabei passen sich die Filter teils sogar dynamisch dem Fahrtwind an. Das hat zum Vorteil, dass die Sprache ebenfalls weniger stark unter dem Filter leidet und damit klarer und emotionaler klingt. So können bei langsamer Fahrt selbst Stimmungsnuancen verstanden werden, wohingegen bei schneller Fahrt der Filter aggressiver agiert und damit die Sprachverständlichkeit aufrecht erhält - aber eben auf Kosten von übertragenen Emotionen.

Typische Eckdaten

Wichtig ist es, auf die Akkulaufzeit und den Nutzungskomfort zu achten. Denn was bringt es, wenn das Headset eine hervorragende Sprachqualität bietet, aber bereits nach drei Stunden den Geist aufgibt? Gute Systeme schaffen derzeit neun bis zwölf Stunden Nutzungszeit. Zudem sind sie möglichst flach gebaut und können teils sogar in Helme integriert werden, was ein Abreißen des Headsets beim Abnehmen des Helms verhindert. Bei der Reichweite können aktuell rund 250 bis 300 Meter erwartet werden, die von Herstellern oft beworbenen 500 Meter sind dagegen reine Illusion, selbst bei Topmodellen.

Luxusmerkmale

Wer sich bei Modellen in der Region jenseits von 200 Euro umsieht, wird zudem mit Luxusmerkmalen wie beispielsweise einer Sprachsteuerung belohnt. „Dem Reisepartner still hinterherzufahren und nur bei Kaffeepausen oder Tankstopps ein Wörtchen zu wechseln, gehört der Vergangenheit an. Das ‚Always-On-Feeling‘ hat schon seit einiger Zeit Einzug in den Fahr- und Reisealltag gehalten.

„Reden ist manchmal doch Gold. Wer beim Fahren nicht auf Plausch, Telefon, Musik und Navi-Ansagen verzichten will, findet auf dem Zubehörmarkt leistungsstarke Intercom-Anlagen. Wir haben unser Ohr an den Puls dreier Highend-Systeme gelegt.“ Motorrad-Headsets bringen Musik, Navi-Ansagen und Telefonate aufs Ohr. Wir haben fünf beliebte Modelle getestet.

Ob alleine unterwegs oder in der Gruppe - mit einem Motorrad-Headset wird die Tour noch besser. Musik hören, telefonieren, Navi-Ansagen mitkriegen oder sich kurz mit dem Sozius abstimmen? Geht alles, ohne vom Gas zu gehen. Die Hersteller versprechen außerdem Reichweiten von bis zu zwei Kilometern - doch wie gut schlagen sich Motorrad-Headsets in der Praxis wirklich?

Wichtiger Hinweis zur Zulassung:

Bitte beachten Sie, dass Motorradhelme nur dann rechtssicher mit einem Kommunikationssystem nachgerüstet werden dürfen, wenn sie gemäß ECE-R 22.06 dafür zugelassen sind. Erkennbar ist dies an der „UA“-Kennzeichnung (Universal Accessories) auf dem Helm. Wird ein Intercom-System - etwa per Klebe- oder Klemmbefestigung - an einem nicht freigegebenen Helm montiert, kann dies als bauliche Veränderung gewertet werden und die Zulassung des Helms erlöschen lassen. Dies kann zu Bußgeldern im Ausland, etwa in Luxemburg, sowie versicherungsrechtlichen Problemen im Falle eines Unfalls führen.

Multimedia beim Fahren - mit einem Bluetooth Headsets werden Motorradtouren noch komfortabler. Wie gut das klappt, hat Redakteur Dirk Mangartz ausprobiert.

  • Reichweite: Statt der oft angegebenen 1,2 bis 2 Kilometer liegt die stabile Verbindung im Test meist bei 200 bis 600 Metern.
  • Bedienung: Alle getesteten Modelle lassen sich leicht installieren und koppeln, auch ohne Technikkenntnisse.
  • Ausstattung und Laufzeit: Je nach Modell halten die Akkus 10 bis 20 Stunden.

Top-Modelle im Detail

Sena 50R

Schon auf den ersten Blick wird klar: Das Sena 50R spielt in der Oberklasse mit. Das durchdachte Design sieht nicht nur gut aus, sondern sorgt mit drei großen, gut fühlbaren Tasten auch für eine einfache Bedienung - selbst mit Handschuhen. Klanglich überzeugt das 50R dank Harman-Kardon-Lautsprechern mit klaren Höhen und satten Tiefen - selbst bei hohem Tempo. Die integrierte Advanced Noise Control filtert Hintergrundgeräusche im Intercom-Modus zuverlässig heraus. Einziger Kritikpunkt: Die mitgelieferte Schnellstart-Anleitung ist kaum zu gebrauchen - das vollständige Handbuch muss online abgerufen werden.

Albrecht BPA 600

Das BPA 600 von Albrecht macht optisch einen guten Eindruck, bietet alle Basisfunktionen - und ist dabei erfreulich günstig. Beim Handling zeigt sich allerdings, dass hier gespart wurde: Die kleinen Tasten brauchen Eingewöhnung, wirken etwas klapprig, und auch die Lautsprecher und Kabel sind einfacher verarbeitet als bei der teureren Konkurrenz. Positiv fallen die effektive Geräuschunterdrückung am Mikrofon und die sehr gut gemachte Bedienungsanleitung auf.

Zum Start unseres Tests wurden alle Headsets in denselben Helm eingebaut - größere Unterschiede beim Einbau gab es nicht. Die meisten Systeme lassen sich per Klett-, Magnet- oder Steckhalterung problemlos am Helm befestigen. Nach spätestens 30 Minuten war jedes Gerät montiert, in wenigen weiteren Minuten eingerichtet und per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden.

Zusätzlich zu den fünf Universalmodellen haben wir zwei speziell auf bestimmte Helme abgestimmte Systeme getestet - außerhalb der offiziellen Wertung. Ziel: herausfinden, ob maßgeschneiderte Sets Vorteile bringen. Getestet wurden das Schuberth SC2 (für Modelle C5, E2 und S3) und das Nolan N-Com B902L R Series. Beide Systeme stammen aus dem Hause Sena - genau wie einige der Top-Universalmodelle - und funktionieren entsprechend zuverlässig. Entscheidend ist auch der feste Sitz des Headsets.

Testergebnisse im Überblick

  • Der Sena 50R überzeugt auf ganzer Linie: Top-Klang dank Harman-Kardon-Lautsprechern, effektive Geräuschunterdrückung und eine einfache, durchdachte Bedienung machen ihn zum verdienten Testsieger.
  • Das Cardo Packtalk Edge punktet mit cleverer Magnet-Montage, solider Sprachbedienung und guter Geräuschunterdrückung.
  • Das Albrecht BPA 600 holt sich den Titel als Preis-Leistungs-Sieger. Es bietet alle wichtigen Funktionen, unterstützt Sprachsteuerung und kann mehrere Geräte gleichzeitig koppeln.
  • Auch das Cardo Freecom 4x lässt sich gut bedienen, selbst mit Handschuhen, und reagiert zuverlässig auf Sprachbefehle.
  • Das Fodsports FX8 Pro liefert ordentlich Klang und bietet praktische Extras wie ein FM-Radio.

Ob Musik, Telefon oder Plausch mit dem Sozius - alle getesteten Headsets machen ihren Job zuverlässig. Wer aber mehr will als nur Basisfunktionen und bei Klang, Bedienung oder Verarbeitung keine Kompromisse eingehen möchte, greift besser zu einem der hochwertigeren Modelle wie das Sena 50R.

Ob ihr es nun Motorrad Headset, Motorrad Gegensprechanlage, Motorrad Funkgerät oder Motorrad Freisprechanlage bezeichnet, macht keinen Unterschied. Im Prinzip spricht man von ein und dem selben Gerät. Diese neue Technologie ermöglicht die Kommunikation zwischen Biker während dem Motorradfahren. Zusätzlich kann man diese Technologie mit weiteren Bluetooth Geräten (Smartphone, Navigationsgerät, GoPro) verbinden. Ein Motorrad Headset verändert das Feeling beim Motorradfahren enorm zum Positiven.

Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl

Zuerst solltest du dir überlegen, wofür du das Motorrad Bluetooth Headset überhaupt einsetzen möchtest. Nicht jede Motorrad Freisprecheinrichtung bietet die gleichen Funktionen. Mach dir davor Gedanken, welche Funktionen du alles benötigst und auf welche du auch verzichten kannst. Anschließend kannst du mit unserem Intercom-Spezialfilter das passende Gerät heraussuchen.

  1. Kommunikation
  2. Reichweite
  3. Mikrofon
  4. Lautsprecher
  5. Musik & Radio
  6. Akku & Ladezeit

Möchtest du das Motorrad Headset zur Unterhaltung mit dem Sozius bzw. Falls ja: Überlege dir wie groß deine Motorrad Gruppe ist, mit der du kommunizieren möchtest. Die Motorrad Headsets gewähren unterschiedliche Teilnehmerzahlen. Nachdem du die Größe deiner Gruppe festgelegt hast, kannst du dir Gedanken über die Reichweite machen. Die Kommunikation ist das Herzstück vom Motorrad Headset. Eine hochwertige Mikrofonqualität sorgt für eine angenehme Unterhaltung mit dem Sozius oder der Gruppe.

Die Soundqualität spielt sowohl für die Gruppenkommunikation als auch für das Musik hören eine entscheidende Rolle. Die Lautsprecher der Motorrad Headsets haben sich in den letzten Jahren enorm verbessert. Mittlerweile arbeitet die Marke Cardo mit dem us-amerikanischen Lautsprecherhersteller JBL zusammen. Möchtest du mit dem Motorrad Headset viel Musik hören? Dann spar nicht an den Lautsprechern. Hochwertige Lautsprecher haben z.B. Du hast die Möglichkeit dein Motorrad Intercom mit dem Smartphone zu koppeln. Das ein oder andere Headset besitzt ein integriertes Radio.

Die Akkulaufzeit bzw. Gegensprechzeit liegt je nach Gerät zwischen 8 - 13 Stunden (Herstellerangaben). Die Ladezeit beträgt laut Herstellern zwischen 1,5 - 4 Stunden. Wenn du Motorrad Trips über mehrere Tage machst, ist eine Ladezeit von 1,5 Stunden von Vorteil.

Praxiserfahrungen und Testergebnisse

Je nach Hersteller unterscheiden sich die Intercoms in ihrer Einbauweise. Die Einbauzeit mit Installation variierte je nach Kommunikationssystem zwischen 15 Minuten und 2 Stunden. Die Reichweite ist für viele Motorrad Fahrer ein entscheidender Kaufgrund. Wir haben festgestellt, dass die Distanz vom Hersteller sehr optimistisch angegeben wird. Eine hochwertige Audioqualität macht sowohl das Musik hören als auch die Gruppenkommunikation zu einem echten Erlebnis. Bis 100 km/h konnte wir bei den meisten Motorrad Bluetooth Headsets eine gute Qualität messen.

Die Hersteller geben eine Akkulaufzeit von bis zu 13 Stunden an. Uns ist aufgefallen, dass „unbekannte“ Marken öfters Falschangaben machen. Bei der Ladezeit wurden des Öfteren enttäuscht. Besonders auffällig ist der Unterschied bei der Ladezeit zwischen dem originalen - und einem „billig“ - Ladekabel. Wie einfach lässt das Gerät bedienen? Die Benutzerfreundlichkeit ist ein ausschlaggebendes Kriterium. Ist das Motorrad Intercom seinen Preis wert? Diese Frage beantworten wir immer am Ende. Gerade in diesem Bereich gibt es einige Modelle, die trotz veralteter Technologien den gleichen Preis seit Jahren besitzen. Demnach würden wir für dieses Kommunikationssystem keine Empfehlung aussprechen.

Vorteile eines Motorrad-Headsets

  • Safety first! Der für uns mit Abstand größte Vorteil. Besonders bei kurvenreichen Strecken weiß der Motorradfahrer nie, was ihm hinter der Kurve erwartet. Dank dem Motorrad Headset können die Hinterleute vor Gefahren wie Rollsplitt, Öl oder langsamen Fahrzeugen gewarnt werden.
  • Eine Motorrad Gegensprechanlage steigert definitiv den Spaßfaktor. Besonders die Kommunikation mit seinen Freunden oder auch Sozius macht extrem Spaß.
  • Ach es gibt doch nichts schöneres, als durch die Landschaft zu fahren und das schöne Wetter zu genießen. Die Kombination von Motorsound und guter Musik ist die neue Droge fürs Ohr. Dank dem Motorrad Headset ist es über Smartphone oder dem integrierten Radio möglich.

„Nun bist du ein echter Experte und kannst deine eigene Motorrad Gegensprechanlage heraussuchen. Mit unserem Experten-Filter kannst du das für dich passende Helm Headset herausfinden. Sofern du das passende Gerät gefunden hast, empfehle ich dir den Test zu dem Motorrad Headset durchzulesen. Ich hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen und wünsche dir viel Spaß damit. Über eine Bewertung bzw. Kommentar (link) würde ich mich sehr freuen. Ride Safe!

Motorrad Headsets sind eigentlich Elektronikartikel. Dennoch kann man sie nicht in Geschäften wie Mediamarkt, Expert oder Saturn kaufen. Die Marken Sena und Cardo duellieren sich um die Spitze. Beide Hersteller liefern eine beeindruckende Qualität. Müssten wir uns für eine Marke entscheiden, würden wir Sena als beste Marke in den letzten Jahren bezeichnen. Da Cardo nun mit dem bekannten Lautsprecherhersteller JBL zusammenarbeiten, könnte sich unsere Sichtweise schnell wieder ändern.

Es kommt speziell auf das Motorrad Headset beziehungsweise den Hersteller an. Namenhafte Marken wie Sena oder Cardo stellen die Universal Intercom Funktion bereit.

Bluetooth-Systeme im Test: Fokus auf Gruppenkommunikation

Der Trend weist in Richtung Gruppenkommunikation. In den letzten Jahren bieten die Geräte hier immer bessere Lösungen, wodurch selbst 8 und mehr Motorradfahrer während der Fahrt miteinander sprechen können. Wir testen 4 Bluetooth-Kommunikationssysteme.

Dabei geht es den meisten Kunden nicht um das Quatschen mit dem Sozius. Der Trend weist hingegen deutlich in Richtung Gruppenkommunikation. Jedes einzelne Gerät fungiert in diesem Netz als Relais-Station, sodass auch größere Entfernungen zwischen erstem und letztem Gesprächspartner überbrückt werden können. In der Praxis liegt die Reichweite zwar weit unter den Idealwerten der Hersteller, 300 Meter zwischen zwei Motorrädern sind meist aber kein Problem.

Sena nahm mit dem 50S teil, das eine merkliche Verbesserung gegenüber dem bisherigen Flaggschiff 30K darstellt, welches wir parallel in den Tests mitlaufen ließen. Cardo trat mit dem bewährten Packtalk Bold und Lautsprechern von JBL an, und UClear schickte das mit Features vollgepumpte Motion Infinity ins Rennen.

🏆 Unsere Empfehlung für die richtige Gruppenkommunikation ist das Sena 50S* und damit unser Testsieger, trotz des etwas umständlichen Einbaus sind Klangqualität und Bedienung überzeugend und hierfür verleihen wir den ersten Platz.

Detaillierte Produktübersicht

Cardo Packtalk Bold

  • Gewicht: 59 g/147 g (einzeln/komplett)
  • Akku: keine Angabe
  • Aufladezeit: 85 Minuten
  • Sprechzeit: bis zu 13 Stunden
  • Reichweite: bis zu 8 Kilometer (Herstellerangabe)
  • Bluetooth-Version: 4.1
  • Maximale Teilnehmerzahl: 15
  • Herstellungsland: Ukraine
  • Besondere Funktionen: Radio, Sprachsteuerung, Musik teilen
  • Preis: 331,38/584,83 Euro (single/Doppelset)

Vorteile: Aufladen während der Nutzung; Telefonanruf mit der Gruppe teilen; automatische Lautstärkeanpassungen möglich; Klebe- und Klemmhalterung; gute Lautstärkeabstufung; keine Probleme bei Regen; einfache und intuitive Bedienung; Sprachsteuerung; sicherer Halt am Helm; drei verschiedene Soundprofile wählbar

Nachteile: Updates nur über PC; Sprachbefehle für alle anderen in der Gruppe hörbar; schlechte deutsche Aussprache der künstlichen Stimme ("Bluetooth"); trotz "Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen" (IP67) registriert das Gerät im Wasserbad ungewollt Befehle

Fazit: JBL kann Sound, das hört man. Und Cardo kann Kommunikation, das weiß man. Das Cardo Packtalk Bold ist ein durchaus ausgereiftes Gerät, mittlerweile aber nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit.

MOTORRAD-Urteil: gut

Midland BTX2 Pro S

  • Gewicht: 54 g/115 g (solo/mit Lautsprechern, Mikrofon und Halterung)
  • Akku: Lithium-Akku
  • Aufladezeit: 120 Minuten
  • Sprechzeit: bis zu 20 Stunden
  • Reichweite: bis zu 1,2 Kilometer (Herstellerangabe)
  • Bluetooth-Version: 4.2
  • Maximale Teilnehmerzahl: 8
  • Herstellungsland: keine Angabe
  • Besondere Funktionen: Radio, Musik teilen
  • Preis: 229,00/419,00 Euro

Vorteile: Stimmen laut und deutlich zu verstehen; Soundeinstellungen möglich; gute und umfangreiche Anleitung; zügiger Einbau

Nachteile: aufwendige Kopplung der Gesprächsteilnehmer; sehr unangenehme Geräusche bei Reichweitenüberschreitung; Ton etwas blass; Knöpfe zur Lautstärkeregelung mit unangenehmem Druckpunkt; Ladestatus wird durch Blinken statt Leuchten angezeigt; Soundeinstellungen nur am PC möglich; aktuellste Firmware nur auf Englisch; Firmware-Update nur am PC möglich; Wasser kann ins Innere dringen

Fazit: Das BTX2 Pro S hat keine Mesh-Funktion, Konferenzschaltungen sind kompliziert. Leider stören auch noch einige weitere Eigenheiten. Ob das neue BT Mesh besser ist, wollen wir in Zukunft noch testen.

MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Sena 50S - Testsieger

  • Gewicht: 73 g/162 g (solo/mit Lautsprechern, Mikrofon und Halterung)
  • Akku: keine Angabe
  • Aufladezeit: 80 Minuten
  • Sprechzeit: bis zu 14 Stunden
  • Reichweite: bis zu 8 Kilometer (Herstellerangabe)
  • Bluetooth-Version: 5.0
  • Maximale Teilnehmerzahl: 24 in privater Gruppe, unbeschränkt im Open-Mesh-Modus
  • Herstellungsland: China
  • Besondere Funktionen: Radio, Sprachsteuerung, Musik teilen, AUX-Anschluss, Ambient-Mikrofon
  • Preis: 358,99/628,99 Euro

Vorteile: sehr gute Klangqualität; intuitive Bedienung; Knopf zur Wiedergabe der Umgebungsgeräusche; sehr sicherer Halt am Helm; AUX-Eingang (2,5-mm-Klinkenstecker) zur Wiedergabe von Musik; ausreichend resistent gegen Regen; Sprachsteuerung; automatische Firmware-Updates

Nachteile: etwas klobig; Aerodynamik könnte besser sein; nicht komplett wasserdicht (Funktionsstörungen im Wasserbad nach sieben Minuten, aber keine Defekte); drei Rastpunkte am Rad nötig pro Lautstärkestufe

Fazit: Im Vergleich zum Vorgänger 30K bietet das 50S einen deutlich verbesserten Sound bei gewohnt angenehmer Bedienung. Einziger größerer Kritikpunkt: der etwas aufwendigere Einbau. Trotzdem Testsieg!

MOTORRAD-Urteil: sehr gut

UClear Motion Infinity

  • Gewicht: 33 g/74 g (solo/mit Lautsprechern, Mikrofon und Halterung)
  • Akku: 3,7 V, 650 mAh, Lithium-Ionen-Polymer
  • Aufladezeit: 210 Minuten
  • Sprechzeit: bis zu 18 Stunden
  • Reichweite: bis zu 1,2 km pro Person (Herstellerangabe)
  • Bluetooth-Version: 5.0
  • Maximale Teilnehmerzahl: unbeschränkt
  • Herstellungsland: Singapur
  • Besondere Funktionen: Gestensteuerung, Sprachsteuerung, Musik teilen, Unfallsensor, SOS-Funktion, App für iOS und Android
  • Preis: 292,39/526,34 Euro

Vorteile: Gestensteuerung; klein und leicht; kaum Verwirbelungen am Helm; bunte Status-LED; Unfallsensor, SOS-Funktion; Sprachsteuerung; automatisches Aus- und Einschalten mit Bewegungssensor; wasserdicht

Nachteile: wenig Feedback bei Bedienung; große Unterschiede zwischen iOS- und Android-App (z. B. bei Funktionen oder mehrere Stunden statt 15 Minuten Dauer für Firmware-Update); unangenehmer Ton als Feedback des Gestensensors; Sprachsteuerung funktioniert nicht zuverlässig

Fazit: Das UClear Motion Infinity bringt sehr viele gute Ansätze mit, leider funktionieren diese in der Praxis (noch) nicht immer. Durch Updates für Firmware und könnte das Gerät aber noch besser werden.

MOTORRAD-Urteil: gut

Alternativen

Die von uns getesteten Bluetooth-Kommunikationssysteme bieten allen erdenklichen Komfort. Doch nicht jeder braucht das volle Programm, schließlich kosten die Geräte auch entsprechend. Manch einem reicht es hingegen, nur die Ansagen des Navigationsgeräts oder ein bisschen Musik hören zu können, anderen reicht eine kabelgebundene Lösung, wenn sie dafür auf das Laden von Akkus verzichten können. Auf dieser Seite stellen wir einige Alternativen vor, die genau für diese Zwecke gemacht sind.

  • Albrecht SHS 300 B: Wer kabelgebunden gerne Musik oder die Ansagen des Navis hören möchte, ohne selbst gehört werden zu müssen, der findet in diesen Stereo-Ohrhörern eine sehr gute Lösung.
  • Avantree Apico: Mit gerade einmal 2,3 mal 2,3 mal zwei Zentimetern wirkt der kleine Bluetooth-Ohrhörer namens Apico sehr unauffällig.
  • Bluebike XL: Im Vergleich zu Big Playern wie Sena oder Cardo ist der Name Bluebike zwar nicht jedem, aber doch einem beachtlichen Teil von Motorradfahrern bekannt.
  • Headwave TĀG 2: Bereits vor einiger Zeit konnte uns das TĀG im Test überzeugen, nun bringt das Berliner Team rund um Diplom-Designerin Sophie Willborn den Nachfolger mit dem passenden Namen TĀG 2.
  • Sena +Mesh: Das Gerät namens +Mesh bietet auch älteren Sena-Headsets die Möglichkeit, mit Geräten zu kommunizieren, welche die Mesh-2.0-Technologie nutzen.
  • Sena 10C Evo: Vor Jahren bot Sena mit dem 10C einen sehr interessanten Mix aus Action Cam und Kommunikationssystem.

Ratgeberübersicht

  • Motorrad-Headset Test & Vergleich
  • Beste Motorrad-Headsets im Ranking: Ihr persönlicher Spitzenreiter in unserer Rangliste.
  • Einkaufshilfe für den Motorrad-Headsets-Test oder Vergleich: Unser Wegweiser für Ihren persönlichen Testsieger!
  • Was kann man mit einem Motorrad-Headset machen?
  • Bestes Motorrad-Headset: Worauf sollte ich bei der Auswahl achten?
  • Welche Motorrad-Headset-Hersteller gibt es?
  • Sind Motorrad-Headsets wasserdicht?

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