Motorrad Heckträger für Wohnmobile: Alles, was Sie wissen müssen

Ein Motorrad im Campingurlaub dabei zu haben, bietet viele Vorteile. Es ermöglicht Flexibilität für schnelle Besorgungen oder Ausflüge, ohne das große Wohnmobil bewegen zu müssen. Die Frage ist jedoch, wie man das Motorrad sicher und gesetzeskonform transportiert.

Transportmöglichkeiten für Motorräder im Wohnmobil

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Motorrad mit dem Wohnmobil zu transportieren:

  • Heckgarage: Geeignet, wenn das Wohnmobil über eine Heckgarage verfügt.
  • Motorradanhänger: Eine einfache Möglichkeit, Zweiräder zu transportieren, insbesondere wenn das Wohnmobil keine Heckgarage hat.
  • Innenraum: Prinzipiell erlaubt, erfordert jedoch eine sehr gute Befestigung des Motorrads, um die Ladungssicherheit zu gewährleisten.
  • Heckträger: Eine beliebte Option, bei der das Motorrad am Heck des Wohnmobils befestigt wird.

Immer mehr Camper entscheiden sich für einen Motorradträger am Heck des Campingfahrzeugs. Dies vermeidet Dreck und Benzindämpfe im Innenraum und ermöglicht den Zugriff auf andere Gegenstände, ohne das Motorrad ausladen zu müssen.

Transport im Innenraum: Was ist zu beachten?

Der Transport eines Motorrads im Innenraum ist grundsätzlich erlaubt. Allerdings sollte das Motorrad wirklich gut befestigt werden. Das Thema Ladungssicherheit ist hier grundlegend, damit du dich nicht gefährdest. Auf keinen Fall darfst du das Motorrad ungesichert in den Innenraum stellen oder auf den Boden legen.

Wenn das Motorrad zu 100 % gesichert ist, beispielsweise mithilfe einer Zurrschiene, und du den Verlust des Platzes verkraften kannst, ist das Verstauen im Innenraum des Reisemobil aber in Ordnung. Außerdem solltest du eine gute Möglichkeit zum Ein- und Ausladen einbauen, etwa eine Schienensystem für Motorräder.

Nachteile sind der Dreck und die Benzindämpfe, die sich so im Innenraum verteilen können. Diese Nachteile hast du nicht, wenn du am Heck deines Wohnmobils einen Motorradträger befestigst.

Gesetzliche Bestimmungen und Gewichtsgrenzen

Damit das Motorrad gesetzeskonform mit dem Wohnmobil transportiert werden kann, müssen einige Gewichtsgrenzen eingehalten werden, um eine Überladung des Wohnmobils zu vermeiden.

  • Zuladung: Die maximal erlaubte Zuladung ergibt sich, wenn du das Leergewicht des Reisemobils von der zulässigen Gesamtmasse (z.B. 3,5 t) abziehst.
  • Achslasten: Bei einem Heckträger werden die Hinterachsen des Reisemobils zusätzlich belastet. Dabei spielt nicht nur das Gewicht, sondern auch die Verteilung eine Rolle.
  • Nutzlast des Trägersystems: Leichte Motorradträger haben eine Nutzlast von 150 Kg und eignen sich nur für sehr leichte Zweiräder oder Roller. Es gibt aber auch Modelle mit einer Nutzlast von bis zu 350 kg oder sogar 400 Kg.

Wichtig sind bei all diesen Punkten die Herstellerangaben. Je nach Länge des Überhangs von Hinterachse zum Träger kann z.B. die Rahmenbelastung für die noch zur Verfügung stehende Achslast zu hoch sein.

Denke zudem auch an das Eigengewicht des Trägersystem. Wiegemöglichkeiten gibt es bei öffentlichen Waagen, die du über das Internet findest. Tipp: Beton-Kieswerke verfügen meist über Wiegestellen. Hier kann man das Wohnmobil meist umsonst wiegen.

Eine Überladung kann nicht nur sehr schnell teuer werden, sondern ist auch ein hohes Sicherheitsrisiko, da Reifen und Bremsen außerordentlich belastet werden. Das Fahrverhalten verändert sich durch die hohe Hecklast erheblich. Insbesondere Frontantrieb-Fahrzeuge merken die Belastung eines schweren Hecks.

Die Wahl des richtigen Heckträgers

Die Auswahl an Heckträgern ist groß, daher ist eine Beratung in einem Fachgeschäft empfehlenswert. Die preiswertesten Modelle kosten etwa 1000 bis 1500 Euro. Je nach Nutzlast und Funktionen können die Motorradträger aber auch deutlich teurer sein. Für Modelle mit Hydraulik-Fußpumpen zum leichteren Absenken musst du beispielsweise rund 2500 Euro einrechnen. Unter Umständen kann es sich lohnen einen Motorradträger gebraucht zu kaufen.

Alternativen zum Heckträger

Eine weitere Möglichkeit sind Motorradanhänger. Mittlerweile gibt es spezielle Anhänger für Motorräder, die insbesondere wegen der geringen Länge auch für Wohnmobilfahrer interessant sind. Die Anhängelast eines Wohnmobils schafft die kleineren Motorradanhänger meistens. Die Gewichtsprobleme mit ZGG und Achslast sind erledigt.

Technische und rechtliche Voraussetzungen für Heckträger

Nicht immer lässt sich ein Motorrad im Transporter oder dem Reisemobil mitführen. Wenn es aber dennoch mit auf die Tour soll, bietet sich als Transportalternative ein Heckträger an. Hier setzen allerdings die Technik und die Gesetzgebung enge Grenzen. Die Halter und Plattformen sind je nach Ausführung mit maximal 300 Kilogramm belastbar. Ein Wert, der durchaus auch für größere Maschinen geignet erscheint. Entscheidend ist aber nicht die theoretische Belastbarkeit des Trägers, sondern was davon nach Anbau am Fahrzeug übrig bleibt. Hier sind die zulässige Hinterachslast sowie das zulässige Gesamtgewicht maßgeblich.

Ein Halter wird am Chassis des Fahrzeugs verschraubt und der Heckträger anschließend aufgeschoben. So ist er schnell an- und abbaubar. Die meisten Heckträgersysteme sind abnehmbar konstruiert, lediglich die Basishalter werden direkt am Fahrzeugchassis verschraubt und verbleiben dort.

Um trotzdem Hecktüren und Heckklappen nutzen zu können, sind manche Modelle samt Ladung zur Seite oder nach hinten schieb- oder klappbar.

Achslast und Gesamtgewicht: Das Limit

Wer mit einem Heckträger liebäugelt, sollte vorher die Reserven am eigenen Fahrzeug prüfen. Die zulässigen Achslasten finden sich in der Zulassungsbescheinigung Teil I unter den Ziffern 8.1 bis 8.3. - bei zweiachsigen Fahrzeugen unter 8.1 und 8.2. Das zulässige Gesamtgewicht steht unter der Ziffer F.1.

Manche Anbieter liefern ihre Systeme mit einer Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE), die zwar die Montage ohne weitere Abnahme erlaubt, den Fahrer aber nicht von der Pflicht befreit, die zulässigen Achslasten einzuhalten.

Zu hohe Achslasten werden nicht nur bei einer Kontrolle teuer, sie gefährden auch die Fahrsicherheit. Allerdings darf durch die Last am Heck auch die Last auf der Vorderachse nicht zu weit sinken. Laut EU-Verordnung (1230/2012) darf sie in keinem Fall weniger als 20 Prozent der technisch zulässigen Gesamtmasse des Fahrzeugs betragen.

Anbieter wie Fiedler oder Allround geben keine ABE aus, sondern errechnen aus den zulässigen Achslasten und dem zulässigen Gesamtgewicht die tatsächlich mögliche maximale Zuladung für den Heckträger. Für eine Eintragung des Heckträgers bei einer Prüfgesellschaft ist dann auch der Wiegebericht vorzulegen.

Am Ende aller Berechnungen können so von theoretisch bis zu 300 Kilogramm Zuladung nur noch 100 Kilogramm übrig bleiben. Zu wenig für die meisten Motorräder, ausreichend für Roller oder leichte Crosser oder Trial-Bikes.

Zuladung berechnen

Zuladungsberechnung für die max. Zuladung eines Trägers am Heck eines speziellen Vans:

  • Die maximal mögliche Zusatzbelastung der Hinterachse (X). Sie ist nur durch Wiegen der aktuellen Achslast und Abgleich mit der im Fahrzeugschein eingetragenen maximalen Hinterachslast zu ermitteln
  • Radstand (a)
  • Abstand zwischen der Hinterachse und dem Schwerpunkt der Ladung (b). Dafür nimmt z. B. Fiedler 45 Zentimeter hinter dem Fahrzeugende an.

Die maximal mögliche Zuladung berechnet sich über die Formel: (x*a)/(a+b)

Achtung: Das Eigengewicht des Trägers zählt zur Zuladung.

3 Heckträger im Überblick

Es gibt verschiedene Heckträger auf dem Markt, die sich in ihrer Konstruktion und Belastbarkeit unterscheiden:

  • Allround Cate Motorrad-Set: Der Träger von Allround ist mit bis zu 300 Kilogramm belastbar, beim Mercedes Marco Polo dürfen je nach Ausbaustufe aber nur 160 bis 250 Kilo draufgepackt werden.
  • Fiedler: Bis zu 250 Kilo hält der Träger von Fiedler aus. Damit sind auch größere Bikes wie die abgebildete Kawasaki Z 1000 SX hinter dem Campingbus transportierbar. Die Gesamtzuladung des Fahrzeugs ist dann aber schnell überschritten.
  • Linnepe Slideport: Um auch bei montiertem Träger zumindest eine Hecktür öffnen zu können, ist der Slideport verschiebbar. Die maximale Belastung des Systems liegt bei 170 Kilogramm.

Gewichte ermitteln und Zuladung berechnen

Ein Lastenträger am Wohnmobil verändert die Gewichtsverhältnisse am Fahrzeug erheblich. Errechnen Sie die verbleibende Zuladung mithilfe der Angabe auf dem Fahrzeugschein. G = Gewicht von Lastenträger und Roller, A = Abstand zur Vorderachse, R = Radstand.

Angenommen, das Gewicht von Lastenträger mit Motorroller liegt bei 150 kg, der Radabstand bei 320 cm und der Abstand Träger bis zur Vorderachse beträgt 470 cm, dann ergibt sich eine zusätzliche Hinterachslast von ca. 220 kg.

Wenn es jetzt knapp wird, bleibt zu prüfen, ob für das Fahrzeugmodell eine Auflastung möglich ist. Dabei sollte beachtet werden, dass es durch die Verlagerung des Schwerpunkts so weit nach hinten auch zu einer Entlastung der Vorderachse kommt. Das wiederum hat gerade bei Frontantrieb erhebliche Nachteile hinsichtlich der Fahrsicherheit.

Aluminium statt Stahl: Vorteile bei der Nutzlast

Viele Wohnmobilbesitzern wird sehr schnell klar, dass bei den meisten Fahrzeugen die Gewichtsreserven für einen Lastenträger nicht gerade üppig sind. Alle Linnepe-Trägersysteme sind abnehmbar, werden fast ausnahmslos aus salzwasserbeständigem Aluminium hergestellt und gehören damit zu den leichtesten Trägersystemen auf dem Markt.

Sie sind eine perfekte Kombination aus kleinstem Gewicht, maximaler Haltbarkeit und vollem Komfort. Die Verwendung von Aluminium bei Lastenträgern bietet gegenüber Trägern aus Stahl bei mindestens gleicher Stabilität einen erheblichen Gewichtsvorteil. Linnepe-Heckträgersysteme sind bei einer Zuladung bis 200 kg echte Alleskönner.

Anbringungsmöglichkeiten am Fahrgestell prüfen

An den meisten Wohnmobilen lässt sich ohne Probleme ein Lastenträger nachrüsten. Wichtig ist die Anbringungsmöglichkeiten am Fahrgestell. Bei allen Wohnmobilen sollte also ein Blick unter das Fahrzeug geworfen werden.

Wohnmobile bestehen in der Regel aus dem Fahrzeugchassis und einem aufgesetzten Aufbau. Wohnmobilaufbauten sind fast immer über die Länge des Fahrgestells hinaus gebaut.

Bodenfreiheit beachten

Ein weiteres Kriterium ist die Bodenfreiheit am Fahrzeugheck. Durch die Montage eines Trägers kann es zu Einschränkungen kommen. Der Lastenträger wird über massive Tragarme mit dem Chasis verbunden. Dadurch verringert sich die Bodenfreiheit. Die Folge: bei Böschungen oder steilen Auffahrten setzt das Heck schneller auf. Abhilfe kann die Montage einer Zusatzluftfederung schaffen.

Heckgarage als Alternative

Die sicherste Unterbringung für Motorroller oder wertvolle Fahrräder ist natürlich in der Garage des Wohnmobils - sofern man eine hat. Ganz einfach lassen sich die Zweiräder mit einem Garagenauszug verstauen, der einfach ausgezogen und dann zum Beladen abgesenkt werden kann.

Hier können Garagenauszüge wie unser SmartPort oder der SmartRail weiterhelfen. Der Vorteil eines Garagenauszuges gegenüber einer Auffahrrampe ist, dass ein Roller zum Beispiel auf dem Einzug fixiert und dann mit einem Spanngurt in die Federn gezogen werden kann.

Belastbarkeit der Heckgarage

Ein wichtiges Thema für das Beladen der Heckgarage betrifft die Belastbarkeit des Aufbaus. Da die Heckgarage in der Regel über das Chassis des Basisfahrzeuges hinausragt, sollte zuerst geprüft werden, welche Angabe der Aufbauhersteller als maximale Zuladung für die Garage vorgibt.

Neben dem Gewicht des Rollers muss das Gewicht des Einzuges und alles was sonst noch in der Garage transportiert wird addiert werden. Mit Stühlen, Tisch, Kabeltrommel, Auffahrkeile, Werkzeug etc. darf die maximale Zuladung nicht überschritten werden.

Lastenträger für Kastenwagen

Für Besitzer von Kastenwagen steht bei der Wahl eines Lastenträgers die Frage im Vordergrund: soll trotz beladenem Träger die Hecktüre zu öffnen sein, oder ist das nicht wichtig? Soll ein Roller oder leichtes Motorrad mit auf Reisen gehen, bietet sich ein Plattformträger an. Darauf lassen sich die Lasten sicher verzurren.

Zusatzluftfederung für mehr Bodenfreiheit

Sind Motorroller und Lastenträger montiert, senkt sich bei manchen Fahrzeugen das Heck um einige Zentimeter. Die zusätzliche Kraft die auf die Blattfederung drückt, zeigt Wirkung. Mit einer Zusatzluftfederung lässt sich das Heck ganz einfach wieder anheben. Das bringt nicht nur mehr Bodenfreiheit, sondern auch mehr Fahrsicherheit und Fahrkomfort.

Die Qual der Wahl: Welches System ist das richtige?

Um das geliebte Zweirad zu transportieren, gibt es mehrere Möglichkeiten. Ein Anhänger hinter dem Wohnmobil ist besonders geeignet, wenn man mehr als eine Maschine mitnehmen möchte, oder das Motorrad zu schwer für einen am Wohnmobil befestigten Träger ist.

Dann gibt es Motorradträger, die direkt am Wohnmobil befestigt werden, was meist durch eine Verbindung zum Rahmen geschieht. Manchmal ist die Anhängerkupplung beteiligt, manchmal nicht. Auch in manchen Heckgaragen kann man ein Motorrad oder einen Roller transportieren, dafür gibt es spezielle Systeme.

Was es mittlerweile auch in verschiedenen Ausführungen gibt, sind Campingbusse, die eine Mitnahme von Motorrädern oder Rollern im Innenraum ermöglichen. Sinn und Zweck eines Motorradträgers ist es also, das Motorrad oder den Roller sicher befestigt an den gewünschten Ort zu transportieren.

Wichtige Aspekte beim Kauf eines Motorradträgers

  • Achslast: Die Kombination aus Motorradträger und Motorrad oder Roller darf mit der ohnehin schon vorhandenen Achslast des beladenen Wohnmobils die zulässige Achslast nicht überschreiten.
  • Zulässiges Gesamtgewicht: Das voll beladenen Wohnmobil mit dem Motorradträger und dem Motorrad darf also nicht mehr wiegen, als das zulässige Gesamtgewicht zulässt.
  • Fahrverhalten: Ein Motorradträger am Heck verändert das Fahrverhalten. Diese einigen hundert Kilo am Heck spürt man bei jeder Kurve.

Transportvarianten im Überblick

  • Motorradanhänger: Eignen sich besonders, wenn mehr als ein Zweirad mitgeführt werden soll.
  • Heckgarage: Wer sein Motorrad oder seinen Roller sauber und trocken transportieren möchte und über eine ausreichend große Heckgarage im Wohnmobil verfügt, kann sich entsprechende Schienen einbauen und das Motorrad darauf befestigen.
  • Heckträger: Zunächst muss man wissen, wie schwer das Zweirad ist und einen dafür passenden Motorradträger mit der entsprechenden Nutzlast auswählen.
  • Campingbusse: Wer noch kein eigenes Wohnmobil hat oder mit dem Gedanken spielt, sich zu verkleinern, kann sich über Campingbusse informieren, bei denen im Innenraum Platz für Motorrad oder Roller ist.

Schutz vor Witterungseinflüssen

Wenn das Motorrad oder der Roller am Heck oder auf dem Anhänger transportiert wird, macht es durchaus Sinn, es vor den Einflüssen des Wetters zu schützen. Für Motorräder und Roller gibt es universelle aber auch spezifische Abdeckplanen oder Schutzhüllen, die ein Eindringen von Feuchtigkeit oder Nässe verhindern sollen.

Preisspanne von Motorradträgern

Der Preis eines Motorradträgers variiert je nach Art der Installation und Nutzlast erheblich. So gibt es Träger für leichtere motorisierte Zweiräder für Busse ab knapp 400 €. Je mehr der Motorradträger leisten muss und je komplizierter die Anbringung, desto teurer wird er.

Wo kann man einen Motorradträger kaufen?

Einen Motorradträger für das Heck des Wohnmobils bekommt man beispielsweise beim Campingausstatter oder im Geschäft, das Motorräder und Roller verkauft. Aber auch Anbieter von Wohnmobilen haben meist einige Modelle im Sortiment. Natürlich bietet das Internet eine große Auswahl, allerdings ist der Kauf eines Motorradträgers nicht zu unterschätzen, man bedenke, was man alles berechnen und beachten muss. Daher ist eine Beratung das absolut Sinnvollste, um nicht das falsche Produkt zu kaufen, mit Überlast zu fahren oder am Hang nach hinten zu kippen und saftige Strafen zu kassieren.

Checkliste vor dem Kauf

Vor dem Kauf eines Motorradträgers sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Nutzlast: Diese gibt an, welches Gewicht das zu transportierende Motorrad / Roller haben darf.
  • Zulässige Achslast: Beim Transport auf Motorradträgern oder in Heckgaragen spielt die zulässige Achslast des Wohnmobils eine zentrale Rolle. Diese ist vor dem Kauf zu prüfen.
  • Zulässiges Gesamtgewicht: Beachte das zulässige Gesamtgewicht.
  • Gegebenheiten des Wohnmobils: Wie viel man noch zuladen darf, ohne das zulässige Gesamtgewicht zu überschreiten, wie hoch die maximale Achslast der Hinterachse ist und ob das Wohnmobil überhaupt geeignet ist, um einen Motorradträger direkt daran zu befestigen.
  • Bevorzugte Transportvariante: Hat man eine große Heckgarage, in die das Motorrad oder der Roller passt, dann kann man sich für ein Transportsystem für Heckgaragen entscheiden.

Spezielle Motorradträger Modelle

Entdecken Sie unseren leistungsstarken Motorradträger für Wohnmobile und Reisemobile. schweren Zweirädern. Speziell für AL-KO Chassis und alle anderen stabilen Rahmenverlängerungen konzipiert, bietet er höchste Zuverlässigkeit und Stabilität. Mit seiner EG-Typengenehmigung gewährleistet der Träger die Einhaltung aller erforderlichen Sicherheitsstandards, ohne die Notwendigkeit eines zusätzlichen TÜV-Gutachtens.

Mit unserem Umrüstsatz können Sie spielend leicht von einem Roller auf den Transport von zwei Rädern oder E-Bikes wechseln. Der erste Haltearm kann bei Bedarf gekürzt werden, um eine maßgeschneiderte Passform für Ihre Fahrräder zu gewährleisten. Die Radkeile können stufenlos in den Profilen der Motorradschiene verschoben werden, um sich exakt an Ihre Fahrräder anzupassen.

Integrierte Sicherheitsmechanismen gewährleisten eine sichere Befestigung Ihrer Fahrzeuge während des Transports. Unser Träger erfüllt alle erforderlichen Sicherheitsstandards und ist für den Transport auf öffentlichen Straßen zugelassen.

Bedeutung des Rollerträgers

Ein sicher befestigter Rollerträger ist entscheidend für eine problemlose und risikofreie Fahrt. Die mitgelieferten Aufnahmeelemente werden einfach und fest in die vorgesehenen Halterungen des Trägers eingefügt. Für eine optimale Sicherung des Rollerträgers nutzen Sie den mitgelieferten Splint in Verbindung mit der Knebelschraube. Durch diese einfache und effektive Methode gewährleisten Sie einen zuverlässigen Transport Ihres Rollers.

Lastenträger am Heck nicht vergessen

Kastenwagen sind für Lastenträger am Heck nicht gemacht. Wenn auf den Trägerplattformen große Gegenstände wie Fahrräder stehen, müssen die Hecktüren geschlossen bleiben oder das Transportgut runter. Die Lösung des Problems bieten Täger wie der Roll Carry von SMV, die ganz einfach weggeklappt oder weggeschoben werden können, damit der Zugang zu den Türen frei wird.

Größe und Gewicht der Zweiräder

Wer ein möglichst kompaktes "Moped" an oder in seinem Wohnmobil in den Urlaub mitnehmen will, muss unbedingt die Abmessungen und Leergewichte der Maschinen kennen. Im folgenden PDF finden Sie daher eine Liste mit den Angaben zu Länge, Breite, Höhe und Gewicht der unterschiedlichen Zweirad-Modelle.

Die Längen reichen von ca. 1,7 Meter für kleine Leichtkrafträder im Stil der Honda MSX125 Grom bis ca. 2,7 Meter für einen ausgewachsenen Tourer vom Erscheinungsbild einer Indian Roadmaster. Die Breiten der Maschinen bewegen sich zwischen knapp 70 Zentimeter und 1,2 Meter und werden vorrangig von der Lenkerbreite bestimmt.

Die Höhen liegen zwischen 1 und 1,5 Meter. Für die beliebte R 1300 GS beispielsweise gibt BMW eine Höhe von ca. 1,4 Meter an. Hierbei spielen die An- und Aufbauten an Front (Rückspiegel, Windschild) und Heck (z.B. Topcase) eine entscheidende Rolle.

Die Berechnung der Achslast

Die Be- und Entlastung der Achsen kann bei Kenntnis der wichtigsten Daten relativ einfach berechnet werden. Bedeutsam dafür sind die Maße für den Abstand (a) zwischen Hinterachse (HA) und Transportplattform und dem Radstand (b).

Wegen der Entlastung der Vorderachse (GVA) wird die Hinterachse höher belastet (GHA), als das Gewicht an der Transportplattform bewirkt.

Rechenbeispiel:

  • G (Motorrad und Transportplattform) = 180 kg
  • a = 1,5 m
  • b = 3,3 m

Zusätzliche Last an der Hinterachse GHA: 180 kg x (1,5:3,3 + 1) = 262 kg

Entlastung an der Vorderachse GVA: 262 kg - 180 kg = 82 kg

Tipps fürs Motorradfahren im Ausland

In den meisten europäischen Ländern sind abweichend von Deutschland ECE-geprüfte Motorradhelme verbindlich vorgeschrieben. Zudem sollten feste Schuhe, Handschuhe und zumindest stabile, abriebfeste Jacken und Hosen getragen werden, um sich bei einem leichten Sturz nicht den gesamten Urlaub zu "versauen".

In Frankreich besteht zum Beispiel die Pflicht, beim Motorradfahren Handschuhe zu tragen. Viele EU-Länder schreiben zudem das Mitführen von Warnwesten oder Verbandspäckchen vor.

Zubehör: Der Roll Carry von SMV

Der Roll Carry von SMV lässt sich mit Ladung einfach wegklappen. Das erleichtert den Zugang zu den Hecktüren. Am Fahrzeug befestigt wird er mit Hilfe der SMV-Anhängerkupplung.

Das geht trotz Beladung relativ einfach. Im ersten Schritt werden mindestens zwei Stützräder abgesenkt. Um die Klemme zu öffnen, die den Roll Carry auf der Fahrerseite an der Anhängekupplung befestigt, muss man zwar ein bisschen zupacken. Das zeugt aber eher von Spannkraft als von Schwergängigkeit. Danach heißt es nur noch schieben, damit der Lastenträger wegschwenkt.

Da der bis 150 Kilogramm belastbare Roll Carry an der Beifahrerseite per Anhägekupplung auf einem Kugelkopf befestigt ist, ist er ganz vom Fahrzeug zu lösen. Wenn er nur mit Fahrrädern beladen ist, fällt es einer Einzelperson dann nicht schwer, ihn komplett wegzuschieben. Bei Motorrollern sollten eher zwei Personen am Werk sein.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte, die beim Transport eines Motorrads mit einem Wohnmobil zu beachten sind:

Aspekt Details
Transportmöglichkeiten Heckgarage, Motorradanhänger, Innenraum, Heckträger
Gesetzliche Bestimmungen Einhaltung der Gewichtsgrenzen, Vermeidung von Überladung
Gewichtsgrenzen Zuladung, Achslasten, Nutzlast des Trägersystems
Heckträger Wahl Beratung im Fachgeschäft, Preisspanne beachten
Alternativen Motorradanhänger
Technische Voraussetzungen Prüfung der Reserven am Fahrzeug, zulässige Achslasten
Zuladung Berechnung Formel: (x*a)/(a+b)
Material Aluminium statt Stahl für Gewichtsvorteile
Anbringung Prüfung der Anbringungsmöglichkeiten am Fahrgestell
Bodenfreiheit Beachtung der Bodenfreiheit am Fahrzeugheck
Heckgarage Sichere Unterbringung, Belastbarkeit prüfen
Schutz Abdeckplanen oder Schutzhüllen gegen Witterungseinflüsse

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