Helmarten für E-Scooter: Sicherheit und Stil auf zwei Rädern

Wer auf der Suche nach einem neuen Helm ist, sollte sich nicht übereilen. Es kann nicht schaden, sich zuerst anzuschauen, welche Helmsorten es zu kaufen gibt. Wenn du bestimmen möchtest, welcher Helmstil am besten zu dir passt, musst du dir zuerst ein paar Fragen stellen. Zum Beispiel, wofür du den Helm verwenden möchtest. Außerdem ist die Farbwahl wichtig, um zu bestimmen, in welchem Stil du auf deinem Zweirad unterwegs sein wirst. Hier findest du alle Informationen über die verschiedenen Helmstile aus dem Sortiment.

Die Bedeutung eines Helms für E-Scooter-Fahrer

Auch wenn in Deutschland keine Helmpflicht für E-Scooter Fahrer besteht, empfehlen wir dringend jedem Besitzer, einen passenden E-Scooter Helm zu kaufen. Laut neuesten Studien aus den USA und Deutschland (2020) kommt es bei E-Scooter Unfällen vorrangig zu Kopfverletzungen. Diese teils schweren Verletzungen könnten oftmals durch das Tragen eines geeigneten E-Scooter Helms vermieden oder zumindest verringert werden.

Ein Unfall muss nicht immer selbst verschuldet sein, sondern wird oftmals auch durch die Unachtsamkeit anderer Verkehrsteilnehmer verursacht. Deshalb sollte ein passender Elektro-Scooter Helm zur Grundausstattung eines jeden E-Scooter Fahrers gehören. Mit einem Helm schützt du in erster Linie deine Gesundheit und die deiner Mitfahrer:innen.

Gesetzliche Bestimmungen zur Helmpflicht

Dir ist sicherlich bekannt, dass es in Deutschland für viele Arten von Krafträdern eine Helmpflicht gibt. Demnach gilt eine Helmpflicht für sämtliche Krafträder, mit denen du dich schneller als 20 km/h bewegen kannst. In Deutschland gibt es keine Helmpflicht für E-Scooter, die nicht schneller als 20 km/h fahren können. Die Helmpflicht beginnt nach § 21a Abs. 2 StVO bei einer Geschwindigkeit von über 20 km/h.

Empfohlene Helmtypen für E-Scooter

Beim Fahren mit dem E-Roller hat der Gesetzgeber keine Vorgabe für die Art der Helme vorgegeben, die du tragen darfst, solange keine Helmpflicht besteht. Ein Helm muss ECE-zertifiziert sein, damit du ihn auf deinem E-Roller tragen darfst, wenn die Helmpflicht greift.

Folgende Helmtypen sind für Touren mit deinem E-Roller geeignet:

  • Integralhelm: Dieser umschließt deinen gesamten Kopf und verfügt über Kopfbügel und ein Visier.
  • Jethelm: Bei dem das Gesicht frei ist. Daher wird der Helm auch synonym Open-Face-Helm genannt.
  • Klapphelm
  • Crosshelm
  • Modularer Helm

Dabei ist der gängigste Helm der Integralhelm, den du auch von Motorradfahrern kennst.

Verschiedene Helmarten im Detail

Motorradhelme gibt es in verschiedenen Stilen. Ein Integralhelm ist vollständig geschlossen. Der Vorteil davon ist, dass dein Kopf vollständig geschützt ist. Außerdem werden die Außengeräusche gedämpft. Ein kleiner Nachteil kann sein, dass es im Sommer sehr warm werden kann.

Der Systemhelm ähnelt sehr einem Integralhelm, aber hier ist das Kinnteil hochklappbar. Dadurch sieht er aus wie eine Kombination aus einem Jethelm und einem Integralhelm. Diese Helmstyle wird oft bei Ordnungskräften oder Ausbildern verwendet.

Der Helm ist vorne offen, sodass du gut auf den Verkehr achten kannst. Jethelme werden auch Retrohelme genannt und sind besonders bei Rollerfahrern beliebt. Ein Jethelm zeichnet sich dadurch aus, dass er kein Kinnteil hat. Der Vorteil davon ist, dass es im Sommer schön frisch ist, im Winter jedoch ein Nachteil.

Einen speziellen Helm für E-Scooter gibt es in diesem Sinne nicht. Die Geschmäcker der Gestecker sind schließlich verschieden.

Materialien und Konstruktion

Woraus ein Helm besteht, unterscheidet sich je nach Helmtyp. Ein Fahrradhelm muss weniger harte Stöße aushalten können als ein Motorradhelm. Daher werden Motorradhelme aus den robusten Materialien Polycarbonat, Glasfaser oder Carbon hergestellt. Polycarbonat-Helme halten etwa fünf Jahre.

Die meisten Fahrradhelme bestehen aus EPS-Schaum. Im Inneren des Helms sind weitere Technologien eingebaut, um Kopfverletzungen zu verhindern.

Wichtige Aspekte beim Kauf eines E-Scooter-Helms

Neben der reinen Funktionalität des Kopfschutzes spielt auch das Modebewusstsein bei der Auswahl eine entscheidende Rolle bei vielen Käufern.

Beim Kauf eines E-Scooter-Helms gibt es mehrere wichtige Faktoren zu beachten:

  • Richtige Passform: Der E-Scooter Helm sollte dem Kopfumfang entsprechend ausgewählt werden. Nur der richtige Sitz des Helmes verhindert ein Verrutschen und gewährleistet den notwendigen Schutz. Um die richtige Größe zu ermitteln, müsst Ihr den Kopfumfang messen.
  • Gewicht: Neben der Passform ist das Gewicht ein wichtiger Faktor bei eurer Entscheidung, den richtigen Helm zu wählen. Ein leichter Helm für E-Scooter lässt sich angenehmer tragen und transportieren.
  • Tragekomfort: Je nachdem, wie oft und lange Ihr fahrt, wollt Ihr einen E-Scooter Helm, der bequem ist.
  • Verschluss: Verschiedene E-Scooter Helme haben, je nach Modell, unterschiedliche Verschlüsse. Überlegt, oder besser noch, probiert aus, mit welchem Verschlusssystem Ihr am besten zurechtkommt.

Zusätzliche Features und Optionen

Es gibt aber auch einen Helm für E-Scooter mit zusätzlichen Beleuchtungen vorne und hinten, sowie integrierten Blinkern. Viele E-Scooter besitzen nämlich keine Blinker. Für den Richtungswechsel müsst Ihr eine Hand vom Lenker nehmen. Die Bedienung solcher Modelle funktioniert über eine Fernbedienung, die sich am Lenker befestigen lässt.

Für die ganz anspruchsvollen Fahrer sind Smart-Helme auch mit Bluetooth-Funktion und Lautsprechern erhältlich.

Empfehlenswerte E-Scooter Helme

Da die Auswahl an Helmen enorm ist, können wir an dieser Stelle unmöglich alle Modelle abdecken.

Caso Active 2:

Durch die Bank weg hat er gute Bewertungen ergattert. 2017 war er Testsieger bei Stiftung Warentest und dem ADAC. Für eine ideale Luftzirkulation, gerade an heißen Tagen, sorgen insgesamt 26 Belüftungs-Öffnungen. Durch Ziehen einem Zugband wird der Verschluss mit einer Hand geöffnet. Reflektierende Streifen helfen für eine bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Cratoni Pacer+:

Er hat 20 Ventilationsöffnungen und ebenfalls ein abnehmbares Visier. Mit nur 230 g ist er ein sehr leichter E-Scooter Helm. Ihn gibt es in 2 Größen, für die Feinabstimmung gibt es ein Drehrad. Alles in Allem macht der Cratoni Pacer+ E-Scooter Helm einen guten Eindruck für einen recht günstigen Preis.

Uvex Helme:

Uvex verfügt bereits über eine jahrzehntelange Erfahrung bei der Entwicklung von Radhelmen und zählt zu den innovativsten Marken in diesem Bereich. Ihr hoher Tragekomfort, sehr gute Aerodynamik, ein ansprechendes Design und die umfassende Sicherheit machen den E-Scooter Helm zu einem unverzichtbaren Begleiter. 24 Belüftungskanäle sorgen für eine perfektes Temperaturmanagement.

Closca Helmet Loop:

Der Helm von Closca ist ein faltbarer, leichter und bequemer Fahrradhelm. In weniger als einer Sekunde könnt Ihr ihn auf bis zu 50 % seines Volumens reduzieren. Er ist in 15 Farbkombinationen erhältlich.

E-Scooter Helme im Überblick

Helmtyp Vorteile Nachteile Besondere Merkmale
Integralhelm Vollständiger Schutz des Kopfes, Geräuschdämmung Kann im Sommer warm werden, eingeschränktes Sichtfeld Umschließt den gesamten Kopf, Visier
Jethelm Luftig, besonders bei Rollerfahrern beliebt Kein Kinnschutz, im Winter nachteilig Offenes Gesicht, oft im Retro-Design
Falt-Helm Platzsparend, leicht zu verstauen Potenziell weniger Schutz als Integralhelme Kann gefaltet und in Taschen verstaut werden

Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen

Neben dem Tragen eines Helms gibt es weitere Maßnahmen, die E-Scooter-Fahrer ergreifen können, um ihre Sicherheit zu erhöhen:

  • Abschluss einer E-Scooter Diebstahl Versicherung
  • Installation einer E-Scooter Alarmanlage: Die Alarmanlage für Elektro-Scooter wird per Fernbedienung scharf geschaltet und gibt ein lautes Alarmsignal ab, sobald sich jemand an deinem E-Scooter zu schaffen macht.
  • Verwendung einer E-Scooter Tasche für den Lenker
  • Nutzung einer Handyhalterung

All diese Maßnahmen tragen dazu bei, das Fahrerlebnis sicherer und angenehmer zu gestalten.

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