Hercules Fahrräder haben sich seit ihrer Gründung einen Namen für Qualität und Vielseitigkeit gemacht. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Testbericht über verschiedene Hercules Damenradmodelle, einschließlich E-Bikes, und beleuchtet ihre Vor- und Nachteile.
Die Vielfalt der Hercules Damenräder
Mit seinem Sortiment deckt Hercules ein breites Spektrum an Rädern ab, darunter hauptsächlich City- und Trekking-Räder sowie Kinder- und Jugendmodelle. Hercules-Fahrräder gelten auch heute noch als solide und bezahlbar. Zudem finden sich im Sortiment Radtypen für Personenkreise, die sonst wohl kaum aufs Rad wagen würden.
Die „180-Kilo“-Klasse
Kräftige und groß gebaute Personen haben es schwer, adäquate Räder auf dem Markt zu finden. Wer dennoch nicht aufs Radfahren verzichten möchte, findet bei Hercules eine eigene Kategorie mit Exemplaren, die für höhere Gewichtsklassen vorgesehen sind. Sie sind entsprechend robust gebaut und auch mit großzügig bemessenen Sätteln versehen. Da die Gepäckträger dieser Ausführungen mehr Last aufnehmen können, eignen sie sich besonders gut für kurze Transportwege oder Einkaufstouren.
Hercules E-Bikes im Test
In der Sparte der Pedelecs hat Hercules die Nase vorn, denn bereits in den 1980er-Jahren brachte der Hersteller erste elektrisch unterstützte Modelle auf den Markt, auch wenn die Stückzahlen noch im niedrigen zweistelligen Bereich lagen. Heute ist die Produktauswahl an E-Bikes bei Hercules nahezu genauso groß wie bei der unmotorisierten Fraktion. Verbaut werden hauptsächlich die Standardmotoren von Bosch und Shimano. Insgesamt zeigt sich die E-Bike-Kategorie bei Hercules recht vielfältig, denn neben etlichen City-Fahrrädern finden sich auch Spezialfälle wie Transportfahrräder, E-Falträder und sogar ein E-Mountainbike. Pedelecs von Hercules gelten auch im Gewichtsvergleich als gut aufgestellt.
Praxistests und Erfahrungen
Im Rahmen der Aktion “Stadtradeln” hat das Team der e-motion Zentrale verschiedene e-Bikes unter dem Aspekt des alltäglichen Gebrauchs testen können. Timo, Vanessa und Tina waren während des dreiwöchigen Aktionszeitraums auf jeweils einem anderen Hercules e-Bike unterwegs.
Hercules NOS SUV 2.1
Timo testete das NOS SUV 2.1 von Hercules und war vom Shimano Steps EP8 Motor und der Beschleunigungskraft begeistert. Aufgrund der breiten, dicken Schwalbe Johnny Watts Performance Bereifung und der RockShox 35 Gold Federgabel mit 130 mm Federweg war das Fahrgefühl sehr komfortabel. Erschütterungen können so einfach abgefedert werden. Er konnte den ca. 11 Kilometer langen Weg zur Arbeit mit einem e-Bike pendeln und war überrascht, wie schnell er die Strecke mit diesem Bike bewältigen konnte. Das Hercules NOS SUV 2.1 kann er speziell für komfortorientierte Fahrer:innen, die auf Feldwegen und grobem Gelände häufiger unterwegs sind, empfehlen.
Hercules Pasero Comp I-F5
Vanessa testete das Hercules Pasero Comp I-F5 und fand es direkt sehr ansprechend. Die Rahmengröße war sehr passend und auch der Sattel war sehr angenehm, was ihr vor allem bei ausgedehnten Touren sehr gelegen kam. Vor allem aber die Reichweite des Akkus hat sie überzeugt. Mit 750 Wh kommt man schon richtig weit und muss sich keine Sorgen machen, irgendwo “liegenzubleiben”. Die Unterstützung und auch die Beschleunigung des BROSE Drive S Mag Plus Motors waren für sie genau richtig. Wer ein “spritziges” Citybike haben möchte und das noch mit Komfort, dem kann sie das Hercules Pasero Comp sehr empfehlen.
Hercules Rob Fold
Tina konnte beim Stadtradeln ihre allerersten e-Bike Erfahrungen mit dem Hercules Rob Fold sammeln. Ihr täglicher Arbeitsweg beträgt ca. 10 Kilometer über befestigte Wege, den sie mit dem Hercules Rob Fold ausgesprochen gut bewältigen konnte. Überzeugt hat sie tatsächlich vor allem auch die Leistung des Akkus, die für ihre Einsätze völlig ausreichend war und die Beschleunigung des Bosch Motors. Das Einfalten ist ziemlich easy, auch für Leute, die noch keine Erfahrungen mit einem Klapprad haben. Das Hercules Rob Fold ist ein perfektes e-Bike für Pendler und für den aktiven Urlaub.
Weitere getestete Modelle
Hercules Viverty R8
Mit Schwanenhals-Rahmen zeigt sich das Hercules Viverty R8 im Test als leicht zu bedienendes, gut beherrschbares und komfortables Citybike für Damen. Komfort schafft der breite und tiefe Einstieg. Für gute Gleiterfähigkeiten im Test sorgt eine Doppelrohrkonstruktion, die mehr Steifigkeit in den Tiefeinsteigerrahmen bringt. Sehr gut ist die Bremsleistung der beiden Felgenbremsen im Zusammenspiel mit der Rücktrittbremse. Im Test überzeugt das Hercules Viverty R8 durch sehr gute Fahreigenschaften und praktische Features wie einem breiten Gepäckträger, in dem sich Einkaufstaschen bequem einhängen lassen.
Hercules Futura SL I-9
Viele Generationen später setzen die Kölner bei ihrem Futura SL I-9 neben bereits preisgekrönter Designsprache sehr gezielt auf Leichtbau. Mit hauseigener Lichtanlage, 25 kg schulterndem Gepäckträger und stabilen Alu-Spritzschützern taugt das Futura neben Tagesausflügen auch für Alltags- oder Pendelfahrten. Der Aufstieg gelingt einfach, die Anfahrt dank sensibel ansprechendem SX-Motor sehr harmonisch. Als Teil des rund laufenden Antriebsgespanns überzeugt die Cues-Schaltung mit sauberen Gangwechseln und passender Übersetzung für moderate Anstiege. Gut zupackend erweist sich die Bremsanlage.
Hercules Emove Tourer RT
Einzigartig am „Emove“-Konzept ist, dass das Geheimnis des Rückenwinds tatsächlich ein Geheimnis bleibt. Denn der kompakte, leistungsstarke und geräuschlose und ruckfrei arbeitende Elektromotor verbirgt sich in der Hinterradnabe, der Akku ist unsichtbar in den Rahmen integriert. Mit Hilfe des Emove-Displays lässt sich die Tretunterstützung per Knopfdruck in den Stufen Eco, Normal oder Power ansteuern bzw. auch ausschalten. Ist eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht, liefert der Motor keine weitere Unterstützung. Das Emove ist interessant für Tourenfahrer, die mit viel Gepäck und Kindern unterwegs sind. Mit der Tretunterstützung ist dann allen geholfen: Der eine freut sich, gemeinsam längere Touren fahren zu können, der andere genießt es, abends wesentlich entspannter aus dem Sattel zu steigen.
Hercules Futura HD I-12
Beim Hercules Futura HD I-12 bekommt man einen zuverlässigen Tiefeinsteiger, der hochwertig ausgestattet ist und eine hohe Zuladung erlaubt. Alle Ausstattungspunkte sind hochwertig und durchdacht ausgesucht. Im Stresstest zeigt Boschs stärkster Antrieb seine Klasse und Kraft. Trotz der sehr guten Leistungswerte fahren das Stuttgarter Aggregat und der 625 Wattstunden große Akku noch 85 Kilometer im Reichweitentest ein. Mit der 12-Gang-Kettenschaltung dürfte daher kein Terrain zu bergig sein.
Hercules Robert/a Deluxe I-F8
Das Robert/a Deluxe I-F8 überzeugte die Experten der Stiftung Warentest insbesondere in dem Bereich Sicherheit und Handhabung. Fahrverhalten, wobei das Roberta beim Punkt „Fahrstabilität mit Gepäck“ sogar den Testsieger überflügelte. HERCULES überzeugt mit erstklassiger Qualität, hervorragenden Fahreigenschaften und einer idealen Ausstattung. Über eine gefederte Sattelstütze und ein Rahmenschloss verfügte auch manches teurere Rad im Test nicht. Hercules bietet das Roberta Deluxe I-F8 mit Freilauf wie mit zusätzlicher Rücktrittsbremse an.
Bewertung durch die Fachmagazine
Das gute Image konnte das Unternehmen bis heute aufrechterhalten, denn Fahrräder von Hercules kommen in den Magazin-Checks oft mit der Bestnote von der Probefahrt zurück.
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