Herrenfahrräder 29 Zoll im Test: Alles, was Sie wissen müssen

Um dich bei deiner Kaufentscheidung bestmöglich zu unterstützen, findest du hier Antworten auf wichtige Fragen zu unserem 29 Zoll Mountainbike Angebot.

Wann ist ein Mountainbike mit 29 Zoll die richtige Wahl für dich?

MTBs mit 29 Zoll haben diverse Vorteile gegenüber den anderen Laufradgrößen. Zum einen rollen sie besser über kleinere und größere Hindernisse hinweg, wodurch sie eine gute Wahl für schwieriges Gelände sind. Zum andreren sorgen die höheren Kreiselkräfte für ein sichereres und stabileres Fahrgefühl. Und besonders im steilen Uphill und engen Kurven spielen die Bikes ihre ganze Traktionspower aus.

Wichtig: Um die Vorteile eines MTBs mit 29 Zoll voll auskosten zu können, sollte deine Körpergröße mindestens 160 cm betragen.

29 Zoll Hardtail MTB oder Fully?

Hardtail oder Fully - bei dieser Frage scheiden sich die Geister, und viel hängt dabei von deinen persönlichen Präferenzen ab. Damit du beim Kauf deines 29 Zoll MTBs die richtige Entscheidung triffst, hier eine kleine Übersicht über die jeweiligen Vorteile der beiden Radtypen:

  • Das spricht fürs Fully:
    • Höherer Fahrkomfort, gerade im schwierigen Gelände
    • Bessere Traktion
    • Erzielt höhere Geschwindigkeiten
  • Das spricht fürs Hardtail:
    • Niedrigeres Gewicht
    • Geringerer Einstiegspreis
    • Wie gemacht für Mountainbike-Einsteiger

Wieviel Federweg für welchen Einsatzzweck?

  • Hardtail: Federgabel mit 100 mm prädestiniert für leichtes Gelände
  • Tourenfully: 120 bis 140 mm prädestiniert für mittelschweres Gelände
  • Enduro: 150 bis 180 mm prädestiniert für schwieriges Gelände bis hin zu Gebirgstouren
  • Downhillbike: 180 bis 240 mm prädestiniert für rasanten Abfahrtsspaß

Welches sind die Top­-Marken beim Mountainbike mit 29 Zoll?

Ein 29 Zoll Mountainbike ist oft extremen Beanspruchungen ausgesetzt. Egal ob auf engen Trails, steinigen Uphills oder rasanten Abfahren - stets muss es Höchstleistungen bringen. Damit du ein hochwertiges MTB findest, das zu solchen Höchstleistungen fähig ist, hier eine Liste unserer Top­-Marken:

  • Bergamont
  • Carver
  • Cube
  • Ghost
  • Scott
  • Trek

Welche Mountainbikes mit 29-Zoll-Rädern gibt es aus den jewiligen Saisons?

MTB-Auslaufmodelle mit 29 Zoll

Beim Eleglide M1 Plus 29 Zoll sind Reifen und der Rahmen größer geworden. Damit eignet sich das E-MTB auch für schwere und große Fahrer. Ob das Konzept aufgeht, zeigt der Testbericht.

Das Eleglide M1 Plus Gen 2 mit 27,5-Zoll-Bereifung haben wir bereits getestet und für gut befunden. Auch der Nachfolger Eleglide M2 (Testbericht) an vielen Stellen nach. Inzwischen hat Eleglide nachgelegt und verkauft das E-Mountainbike (E-MTB) auch mit 29 Zoll großen Reifen. Zusammen mit dem größeren Rahmen steigt das zulässige Fahrergewicht von 100 auf 120 kg. Der Lenker ist im Vergleich zum Vorgänger zwei Zentimeter breiter. Das Mountainbike eignet sich auch für zwei Meter große Fahrer. Bislang lag die empfohlene Größe bei maximal 195 cm. Durch die Vergrößerungen erhöht sich aber auch das Gewicht des MTBs um 1,1 kg auf 22,8 kg.

Eleglide M1 Plus Gen 2 im Detail

Hier eine vergleichende Übersicht der technischen Daten des Eleglide M1 Plus Gen 2 mit 27,5-Zoll- und 29-Zoll-Bereifung:

Merkmal 27,5 Zoll 29 Zoll
Radgröße 27,5 Zoll 29 Zoll
Abmessungen 179 cm x 104 cm 181 cm x 108 cm
Lenkerbreite 68 cm 70 cm
Sattelhöhe 850 - 1050 mm 870 - 1050 mm
Reifen 27,5*2,1 29*2,1
Zuladung 100 kg 120 kg
Gewicht 21,7 kg 22,8 kg
Fahrergröße 165 - 195 cm 165-200 cm

Ansonsten ist die Ausstattung gleich geblieben. Für Vortrieb mit einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h sorgt ein 250 Watt starker Motor von Xofor, der von einem 450 Wh großen Akku mit Energie versorgt wird. Das Schaltwerk besteht auch beim neuen Eleglide aus einer Shimano Tourney TZ mit 21 Gängen. Die Federgabel wird weiter hydraulisch gedämpft.

Leider verzichtet Eleglide auch bei der 29-Zoll-Variante auf Schutzbleche. Diese lassen sich aber günstig nachrüsten. In jedem Fall muss man aber ein Rücklicht erwerben, um das Eleglide M1 Plus StVZO-konform bewegen zu können, denn mitgeliefert wird nur ein Reflektor. Wer sich für das Thema interessiert, dem empfehlen wir unseren großen Ratgeber: Das beste Fahrradlicht mit Akku oder Batterie ab 10 Euro. Ein vom Akku des Rads betriebenes Vorderlicht ist im Lieferumfang enthalten.

Die neueste Version des 29-Zoll-Rads, die seit wenigen Tagen erhältlich ist, bietet auch eine App.

Optik & Verarbeitung

Das Rad wird vormontiert in einem großen Karton geliefert. Der Aufbau mit Montage des Vorderrads, Lenker, Pedale, Vorderlicht und Radreflektoren ist nach gut einer Dreiviertelstunde abgeschlossen. Das dafür nötige Werkzeug liegt bei. Vor der ersten Fahrt sollten Käufer alle Schrauben nachziehen. In unserem Fall mussten wir zudem die Bremsen justieren, gleiches gilt für die Schaltung.

Optisch gefällt uns das Eleglide M1 Plus auch mit 29-Zoll-Rädern gut. Der matt-schwarze Aluminium-Rahmen ist schmal. Darauf druckt der Hersteller viele kleine graue und gelbe Kreuzchen, zusammen mit dem auffällig gelben Eleglide-Logo. Dieses Muster setzt sich auch auf dem Akku fort, der auf dem Rahmen aufsitzt und nicht integriert wurde.

Gar nicht gefällt dagegen das Kabel-Management. Fahrer könnten sich schnell bei Fahrten durchs Unterholz am Kabelsalat vor dem Lenker verhaken und das E-Bike damit beschädigen. Hier sollten Käufer vor der ersten Fahrt mit Kabelbindern oder ähnlichem die Kabel bündeln.

Verbesserungsfähig ist auch das Display, das offenbar nicht ganz wasserdicht ist. Im Test ist es nach einer Regennacht etwas angelaufen (siehe auch Bildergalerie). Schaden hat das Display jedoch keinen genommen.

Lenker

Der Lenker wirkt vergleichsweise aufgeräumt. Dass er mit der neuen 29-Zoll-Version etwas breiter geworden ist, wäre uns nicht aufgefallen. Wir kamen auch mit der kürzeren Variante gut zurecht. Es gibt die üblichen Bremsgriffe für die mechanischen Scheibenbremsen vorn und hinten. Ebenfalls auf beiden Seiten sitzen die Hebel zu Steuerung der 21-Gang-Shimano-Schaltung. Dort gibt es auch eine kleine Anzeige, die den eingelegten Gang verrät. Außerdem sitzt auf der rechten Seite eine Glocke.

Der Fahrradcomputer mit Display ist identisch zum Vorgängermodell und informiert den Fahrer, wie schnell er fährt und wie weit er bereits gefahren ist. Zudem gibt es eine Anzeige der Akkurestkapazität in Balken und der gewählten Assistenzstufe.

Das Frontlicht ist ausreichend hell, wenn auch nicht so hell wie das Frontlicht des Ado A26 (Testbericht).

Der Sattel ist ausreichend weich und wirkt dennoch nicht wie der eines Rentner-Bikes. Ein Schnellverschluss fixiert ihn in der gewünschten Höhe. Die Pedale sind aus Kunststoff, machen jedoch einen deutlich besseren Eindruck als die Pedale des Ado A26.

App

Mit der Eleglide-App können Anwender das M1 Plus 29 konfigurieren, aber auch Daten zu Akku und zur zurückgelegten Wegstrecke abrufen. Nach der ersten Verbindungsaufnahme über Bluetooth sollte man allerdings zuerst den Standard-Zugangscode 000000 ändern, sodass nicht jeder Zugriff auf den E-Bike-Computer hat. Der Zugriff lässt sich außerdem durch die Einrichtung eines dreistelligen Zugangs-Pin einschränken, den man anschließend zur Entsperrung eingibt. Hat man den Code nicht, kann man das Rad nur ohne Motorunterstützung bewegen.

Auch können Anwender die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h auf bis zu 32 km/h einstellen. Wer auf öffentlichen Straßen oder Wegen unterwegs ist, für den ist diese Möglichkeit allerdings tabu, wenn er nicht bei einer Kontrolle eine Strafe kassieren möchte.

Fahren

Das Eleglide M1 Plus mit seinen 29-Zoll-Reifen macht im Feldtest keine schlechte Figur. Für die harten Voraussetzungen einer rasanten Downhill-Fahrt sind seine Komponenten zwar nicht hochwertig genug. Um mit Schwung einen Bordstein in der Stadt zu nehmen, eignet es sich jedoch allemal.

Trotz der günstigen Komponenten ist es mit dem Eleglide M1 Plus im Gegensatz zu vielen anderen chinesischen E-Bikes möglich, einen technisch anspruchsvollen Wald-Trail zu fahren und auch gewisse Steigungen zu überwinden, ohne absteigen zu müssen. Das liegt vorwiegend an der ordentlichen 21-Gang-Schaltung. Auch dass der Motor ohne Mindestgeschwindigkeit anfängt mitzuschieben, hilft. Das ist alles andere als normal. So unterstützt der Motor in Ado Bikes wie dem E-MTB Ado A26 (Testbericht) etwa erst ab 7 Kilometer pro Stunde.

Die hydraulische Federung

Die hydraulische Federung ist nicht nur abseits der Straßen sinnvoll, sondern auch auf Radwegen, deren Fahrbahn von Wurzeln umstehender Bäume „aufgefaltet“ wurde. Wer will, kann sie fixieren. Dann holpert es zwar etwas mehr, aber immerhin sorgen die breiten und großen Reifen noch für ein halbwegs angenehmes Fahren.

Während das 27,5-Zoll-Modell bei einer Körpergröße von 186 cm schon fast zu klein ist, fühlt sich unser Testfahrer auf dem 28-Zoll-Eleglide mehr als wohl. Dass das Rad laut Herstellerangaben aber auch für Personen für bis zu einer Größe von zwei Metern optimal geeignet sein soll, glauben wir nicht. Dafür ist das Sattelrohr einfach zu klein. Viel größer als 190/195 cm sollte man nicht sein, um mit dem Eleglide optimal zurechtzukommen. Wer will, kann ein längeres Sattelrohr im gut sortierten Fachhandel nachkaufen.

Die Elektronik des E-Mountainbikes ist simpel. Einen Drehmomentsensor besitzt es nicht. Das heißt, dass der Motor erst nach etwa einer halben Umdrehung anfängt zu schieben und etwa genauso lange nachläuft. Der Nachlauf kann durch das Betätigen der Bremse gestoppt werden. Auch wenn das verspätete Anspringen des Motors zunächst nervt, etwa beim Anfahren nach einer roten Ampel, gewöhnt man sich unserer Erfahrung nach schnell daran. Noch schneller gewöhnt man sich an die feine manuelle Motorsteuerung über den Gasring, der dem E-Bike zur optionalen Montage beiliegt. Auf öffentlichen Straßen ist dieser allerdings tabu, da er anders als beim Himiway Escape Pro (Testbericht) nicht als eine auf 6 km/h beschränkte und zulässige Anfahrtshilfe fungiert, sondern als normaler Gasgriff bis zu Höchstgeschwindigkeit beschleunigt.

Die montierten Gummigriffe am Lenker fühlen sich nach einiger Zeit unangenehm an. Die geriffelten Vertiefungen, die zwar mit Handschuhen einen guten Grip bieten, hinterlassen auf der Handinnenfläche nicht nur ein unschönes Muster, sondern sorgen bei unserem Testfahrer auch für leicht eingeschlafene Hände.

Wie lange hält der Akku?

Eleglide verwendet für das M1 Plus 29 Zoll einen großen 450-Wattstunden-Akku. Das ist mehr, als die meisten anderen E-Bikes dieser Preiskategorie bieten. Getoppt wird es vom Eleglide M2 (Testbericht), welches kaum teurer ist und einen 540-Wh-Akku bietet. Bei einem 75 Kilogramm schweren Fahrer und einer kontinuierlichen Geschwindigkeit von 15 km/h hat Eleglide für das M1 Plus eine Reichweite von 100 Kilometern ermittelt. Realistisch sind das bei ebener Strecke, gutem Wetter, etwa 90 Kilogramm Zuladung und gemischter Motornutzung etwa 50 Kilometer.

Der Akku lässt sich über den mitgelieferten Schlüssel einfach entnehmen und zum Laden mit in die Wohnung nehmen, während das E-Mountainbike etwa im Keller bleibt. Alternativ kann der Akku zum Laden auch am Fahrrad bleiben. Dem Eleglide M1 Plus liegt ein 84-Watt-Netzteil mit 2 Ampere bei. Für eine volle Ladung benötigt es knapp fünf Stunden.

Preis

Das Eleglide M1 Plus 29 Zoll kostet bei Geekbuying derzeit 669 Euro. Die Lieferung erfolgt aus einem europäischen Warenlager. Zollgebühren fallen keine an.

Mountainbike (29 Zoll) Vergleich 2025

29-Zoll-Mountainbikes werden immer beliebter. Die großen Reifen bieten dabei einige interessante Vorteile, zu denen vor allem höherer Komfort, bessere Sicherheit sowie ein stärkerer Grip im Vergleich zu 27,5-Zoll-Modellen gehören.

Die Schaltung ist ein wichtiges Indiz für die Wertigkeit eines Mountainbikes. Nur wenige wissen, dass nicht die Anzahl der Gänge, sondern die Wertigkeit der Schaltgruppe über Qualität, Stabilität und Präzision des Fahrrads, zum Beispiel bei einem 21-Gänge-Mountainbike, entscheidet.

Auch die Bremsen spielen bei MTBs mit 29-Zoll-Laufrädern eine wichtige Rolle. Achten Sie darauf, dass Ihr Bike im Idealfall mit modernen Scheibenbremsen ausgestattet ist.

Mountainbike-Typen im Überblick

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen sind auf der einen Seite zwar z. T. erheblich (alleine schon beim Gewicht), auf der anderen Seite sind es bei bestimmten Bauformen jedoch nur Nuancen, die ähnliche Kategorien von 29-Zoll-Mountainbikes (und anderen Rädern) voneinander abgrenzen. Aus diesem Grund haben wir von Vergleich.org eine allgemeinere Methode gewählt, bei der wir die Bikes vor allem nach der Art ihrer Federung in drei Gruppen eingeteilt haben:

  • Full-Suspension (Fully): Ist das 29-Zoll-Mountainbike ein Fully, handelt es sich um ein vollgefedertes Fahrrad mit 29-Zoll-Laufrädern.
  • Hardtail: Die zweite große Variante ist das 29-Zoll-Hardtail-Mountainbike mit nur einem Federelement.
  • Rigid: Ein Rigid-Mountainbike kommt sowohl vorn als auch hinten ohne Federelemente aus.

Verarbeitungsqualität

Egal, ob Sie ein MTB einer unbekannten Marke oder ein Bike mit 29-Zoll-Laufrädern eines bekannten Herstellers wie Scott, Bulls, Cube, Focus, Ghost oder Haibike bevorzugen - achten Sie stets auf die Verarbeitungsqualität.

Details - das ist uns beim Hardtail-Test aufgefallen

Drei wichtige Punkte für den Kauf eines Einsteiger-Hardtails

  1. Einsatzbereich: Sport oder Trail? Ist der Entschluss gefasst, ein Hardtail zu kaufen, stellt sich als erstes die Frage: Was will ich damit überhaupt machen?
  2. Ausrüstung rund ums BikeWer bei Null startet, muss noch etwas Budget (200 - 300 Euro) für essenzielle Ausrüstung einplanen.
  3. Sparen aufs Fully Ist das Budget auf 1500 Euro begrenzt, führt bei der Neuanschaffung kein Weg am Hardtail vorbei.

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