Heubach, eine charmante Stadt im Ostalbkreis in Deutschland, ist nicht nur für seine idyllische Lage bekannt, sondern auch für die zahlreichen Möglichkeiten zum Mountainbiken. Die Besonderheit der Region liegt vor allem in ihrer vielfältigen Landschaft. Umgeben von sanften Hügeln und dichten Wäldern gibt es hier unzählige Wege und Trails zu erkunden. Egal ob Anfänger oder erfahrene Fahrer - Heubach hat für jeden etwas zu bieten.
Vielfältige MTB-Touren in Heubach
Eine der beliebtesten MTB-Touren in Heubach führt entlang des Rosensteinparks. Dieser Park beeindruckt mit seiner einzigartigen Kombination aus Natur und Geschichte. Auf dieser Tour können Radfahrer nicht nur die schöne Landschaft genießen, sondern auch historische Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Rosenstein bewundern. Ein weiteres Highlight sind die verschiedenen Mountainbikestrecken rund um den Hohenstaufen. Diese anspruchsvollen Trails bieten sowohl technisch versierten Fahrern als auch Adrenalin-Junkies eine Menge Spaß und Action.
Bikeparks in der Nähe von Heubach
Wer auf der Suche nach Bikeparks ist, wird ebenfalls fündig werden. In unmittelbarer Nähe von Heubach befindet sich beispielsweise der Bikepark Aalen-Albstadt. Hier finden Biker aller Erfahrungsstufen speziell angelegte Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden vor.
Die beste Zeit zum Mountainbiken in Heubach
Die besten Jahreszeiten zum Mountainbiken in Heubach sind Frühling und Herbst. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm mild und die Natur erstrahlt in ihrer vollen Pracht. Im Sommer kann es hingegen sehr heiß werden, weshalb es ratsam ist, früh am Morgen oder spät abends zu fahren.
Die neue XCO-Rennstrecke in Heubach ab 2023
Ab 2023 darf sich die Weltelite des Mountainbikesports in Heubach auf eine vollständig überarbeitete Rennstrecke freuen. Ein Eschensterben im Bereich des bisherigen Uphills macht eine Neugestaltung der XCO-Strecke notwendig. Aus diesem Grund entstand in enger Zusammenarbeit mit Rennfahrern und professionellen Streckenbauern ein neuer Verlauf der Strecke. Von Beginn an waren Forst, unterer Naturschutzbehörde und Grundstückseigentümer an der Gestaltung der neuen Strecke beteiligt. Ein langer, fordernder Anstieg, der in Sachen Kraft und Kondition einem alles abverlangte und ein ebenso anspruchsvoller Downhill der Fahrkönnen und Mut benötigt, das war das Profil der bisherigen Rennstrecke. Zwar hat die neue Strecke ein anderes Profil, dennoch lassen sich sehr gut Charakterzüge der alten Strecke in der neuen wiederfinden.
Das Profil der neuen Strecke
Das Profil der neuen Strecke unterscheidet sich im Wesentlichen von der alten Strecke, dass sich der bisherige langen Anstieg nun in drei einzelne aufteilt. So wird die Strecke deutlich kompakter und moderner, was es auch für die Zuschauer deutlich leichter macht das Renngeschehen zu verfolgen. Los geht´s wie bisher in der Stellung. Auf einem ersten Anstieg mit grobem Untergrund müssen die Fahrer die ersten 90 Höhenmeter absolvieren, bevor es in die erste Abfahrt geht. In dieser warten einige technische Abschnitte aus natürlichen Hindernissen. Hier fordern enge Kurven, Steilstücke, Felsen und Bäume Konzentration und Kraft. Auf einem kurzen nur leicht ansteigenden Abschnitt ist ein wenig Erholung möglich, bevor der zweite teilweise recht steile Anstieg hinauf ins Bones Valley folgt. Hier folgt nach einer kurzen flowigen Abfahrt ein Klassiker der Heubacher Rennstrecke - der Zorro-Drop. Dieser kurze, aber sehr steile, Abschnitt erfordert beste Fahrtechnik und höchste Konzentration. Nur kurz kann man sich nach dieser harten Abfahrt erholen bevor es weiter abwärts in die Stellung, dem Herzen von BiketheRock geht. Ein letzter kurzer Anstieg steht noch an, bevor es durch den Fichtenwald und das Expo-Gelände zurück in Richtung Start-Ziel Bereich geht.
Die neue Strecke verlangt auf ihren 4km, den Fahrerinnen und Fahrern alles ab und wird für Zuschauer noch attraktiver.
GH1-Runde: Eine Rundstrecke für Mountainbike-Enthusiasten
Startpunkt der gut 32 km und 900 Höhenmeter umfassenden Rundstrecke ist der Parkplatz am Kloster Engelberg. Der Beschilderung folgend geht es auf Forstwegen gemäßigt bergauf, um die Höhe auf den Rühlesberg zu überwinden. Oben angekommen führt die Runde weiter über ein Teilstück des Eselswegs. Diesem folgt man auf dem Bergrücken, vorbei am Hunnenstein, bis zum Einstieg des Hunnensteintrails. Hier beginnt das Trailvergnügen. Flowig und verspielt schlängelt sich der Trail die ersten Meter hinunter, bis er am Einstieg des SH-Trail endet. Jetzt heißt es volle Konzentration: Ist der erste Abschnitt noch steil, gespickt mit Wurzeln und Stufen, zeigt sich der Trail im unteren Bereich von seiner sanfteren, jedoch technisch nicht weniger anspruchsvollen Seite. Der Trail bietet ein abwechslungsreiches Erlebnis für alle Biker:innen, selbst für diejenigen, die heikle Passagen noch eher zaghaft angehen möchten: Besonders herausfordernde Abschnitte des Trails lassen sich problemlos umfahren. Über zwei steile Anstiege führt die Strecke vorbei an einer Schutzhütte bis hin zum Hirschtrail, der sich am natürlichen Verlauf des Geländes orientiert und einen Vorgeschmack auf die folgenden Abfahrten liefert. Nach einem kurzen Anstieg zum höchsten Punkt Großheubachs, dem Ospis, und der Passage des Historischen Saustalls warten nun zwei weitere Trails. Zuerst fordert der Einhorntrail mit Steinen, Wurzeln, Anliegern und Stufen das Können der Biker:innen heraus. Gemäßigter, aber nicht weniger spannend geht es im direkten Anschluss über in den RehKIDS-Trail.
Nachdem auch dieses Wegstück bewältigt wurde, öffnet sich der Blick hinab auf den Klotzenhof, der mit mehreren Gastwirtschaften zur Einkehr einlädt. Der Beschilderung mit Pfeilen folgend führt die Rundstrecke schließlich auf asphaltiertem Weg hinab zur Staatsstraße, ehe nach deren Überquerung das Trialgelände erreicht wird. Durch ehemalige Steinbrüche geht es steil auf die Höhen des Roßhof hinauf, wo die Mühen des Anstiegs sogleich entlohnt werden: Über Wiesen und Felder führt der Weg zum Rastplatz am Busigberg, der mit einer herrlichen Aussicht auf das Maintal und den Odenwald die Strapazen manch kniffliger Passage schnell vergessen lässt. Nach der Abfahrt zurück ins Tal wird zunächst der Ort Großheubach durchquert, bevor die Strecke ein letztes Mal über Forstwege und vorbei am Pfaffenbrunnen ansteigt. Hier wartet ein echter Klassiker - der Döhnertrail, eine wahre Spielwiese für Groß und Klein. Northshore, Kurven, Stufen, kleinere Sprünge gepaart mit einem abwechslungsreichen Untergrund: Hier kommt noch einmal jede:r auf seine Kosten. Jetzt sind die #Böhnertrails fast geschafft. Über Naturwege führt die Strecke wieder zurück zum Engelberg, dem Ausgangspunkt der GH1-Runde.
Mountainbiken: Ein Natur- und Gesundheitssport
Mountainbiken wird als Natur- und Gesundheitssport immer beliebter und bietet tolle Erlebnisse für alle Leistungsniveaus und Altersgruppen. Gesundheitsorientierte Freizeitsportler können auf mäßig ansteigenden Forststraßen und Wegen die Umgebung genießen und ihre Ausdauer trainieren. Leistungsorientierte Sportler*innen suchen auf steileren Wegen oder Single-Trails eine Herausforderung. Für alle gilt: Wer den Anstieg geschafft hat, wird mit einer Abfahrt belohnt. Auf breiten Forstwegen lässt es sich angenehm hinunterrollen, ohne besonderen Sturzgefahren ausgesetzt zu sein. Steile, noch dazu steinige und wurzeldurchsetzte Wege fordern hingegen - je nach Schwierigkeit - spezielle Abfahrtsfähigkeiten.
Mountainbike Strecken im Sagenhaften Albuch
Im Sagenhaften Albuch gibt es einige Mountainbike Strecken. Das Netz wird voraussichtlich in den kommenden Jahren noch erweitert.
BiketheRock in Heubach
In Heubach startete man schon im Jahr 2001 mit den ersten Rennen, im Jahr 2003 fand bereits das erste Bundesligarennen mit dem Status E1 statt. Das jährlich wiederkehrenden Event, BiketheRock, hat als reines Hobby-Event begonnen und sich zu einem vielseitigen Event für Mountainbike-Fahrer und Liebhaber entwickelt.
Verfügbare Strecken in Heubach:
- Thunderstruck-Trail (Familientrail ab Wanderparkplatz Rosenstein in Richtung Kinderfestplatz)
- Die Downhill Klassik Strecke (Kinderfestplatz bis in die Stellung Heubach)
- Die Bundesliga-Strecke (XCO)
- Die Marathonstrecke
Die Strecken sind alle genehmigt und ganzjährig befahrbar, allerdings auf eigener Gefahr.
Crail: Der Mountainbike-Trail am Steinheimer Meteorkrater
Passend zum Steinheimer Meteorkrater heißt die Strecke Crail: eine Mischung aus Crater und Trail. Der Trail kann von Mai bis August zwischen 08:00 Uhr und 20:00 Uhr und von September bis April zwischen 09:00 Uhr und 18:00 Uhr genutzt werden. Diese Mountainbike-Anlage wurde von der DEKRA geprüft.
Wichtige Hinweise zur Nutzung des Crail-Trails:
- Es besteht Helmpflicht!
- Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
- Eltern haften für ihre Kinder
- Die Anlage darf nur mit geeigneten Fahrrädern (Mountainbike, BMX, Dirtbike) genutzt werden
- Die richtige Fahrtrichtung ist zu beachten
- Es ist Rücksicht auf andere Benutzer zu nehmen, insbesondere auf jüngere, ungeübte Fahrer
- Die Anlage darf nur bei Tageslicht genutzt werden.
Int. Mountainbike-Bundesliga in Heubach
Das BiketheRock in Heubach ist mit der jetzt 25. Auflage der Klassiker unter den Bundesliga-Events. Regelmäßig gastieren Olympiasieger und Weltmeister in dieser kesselartigen Atmosphäre unterhalb der Ruine Rosenstein. Gepaart mit seinen vielen Side-Events wie Enduro, Marathon und Pumptrack genießt das BiketheRock schon Kult-Charakter. Specials: Enduro-Wettbewerb, Pump Track-Wettbewerb und Fujibikes-Marathon am Samstag. Zum 17. Mal in Folge in der HC-Kategorie und damit der Rekordhalter in dieser Klasse.
Heubach hält für die lizenzierten Mountainbiker einen Rennkurs der Extraklasse bereit. Auf 4 Kilometer wird den Fahrerinnen und Fahrern alles abverlangt; Kondition und Kraft beim extraharten Anstieg, Mut und Fahrkönnen bei der extra schwierigen Abfahrt. Wer hier bestehen will, muss alle Aspekte des Mountainbikens perfekt beherrschen. Die Streckenbauer kreierten in Absprache mit Rennfahrern, Grundstückeigentümer und der Unteren Naturschutzbehörde eine Strecke, die sich nach zahlreichen Anträgen und unzähligen Arbeitsstunden sehen lassen kann. Los geht's in der Stellung auf einem Untergrund, den die Fahrer nur sehr kurz genießen können - Asphalt. Denn bereits nach der ersten scharfen Kurve endet dieser und es beginnt ein Anstieg, der sich gewaschen hat. Zunächst 170 Höhenmeter am Stück, 1,5 Kilometer lang, extrem steil und mittendrin zwei enge Kehren. Wer sich danach noch auf dem Fahrrad halten kann, hat sich ein paar ebene Meter bis zum Wanderparkplatz verdient. Danach geht's steigungsmäßig eher moderat weiter aufwärts. Allerdings wird an der SAV Hütte vorbei das Tempo verschärft, da bestimmt niemand als Letzter in den darauf folgenden Downhill einbiegen will. Der schlängelt sich vom Kinderfestplatz durchs Bones Valley und ist bestimmt kein Kinderfasching. Hier fordern enge Kurven, Steilstücke, Felsen und Bäume Konzentration und Kraft. Sind die Knochen dann ordentlich durchgeschüttelt, sollten die Biker ein paar flowige Meter nutzen um sich wieder zu sammeln. Denn danach führt sie ein steiles Z zum Zorro Drop, den sie vor jubelnden Zuschauern hinunterschießen - Bremsen hilft hier auch nicht mehr viel. Da spritzt den Fahrern das Adrenalin aus den Ohren und den Zuschauern das Feuer aus den Augen.
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