Der Begriff Fahrradständer hat eine doppelte Bedeutung. Es gibt einmal den Fahrradabstellplatz und den Fahrradseitenständer oder Fahrradmittelständer. Auch wenn er an sportlichen Bikes wie einem Rennrad nicht verbaut wird, ist er trotzdem für viele Pflicht: Der Fahrradständer. Der eine braucht ihn, der andere hasst ihn. Ein stabiles Abstellen des Bikes wird auf jeden Fall gewährleistet. Alle anderen legen das Bike auf den Boden oder lehnen es an.
Einfach mit dem Fuß ausklappen und fertig. Einfach und effizient. Es gibt beim Fahrradständer jedoch auch ein paar Dinge die man beachten sollte. Die Montage und Anbringung am Fahrrad und die Bauart können durchaus unterschiedlich und relevant sein.
Verschiedene Arten von Fahrradständern
Fahrradständer gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, Größen, Materialien und Bauweisen. Hier ist ein Überblick über die gängigsten Typen:* Seitenständer: Diese Art von Ständer wird seitlich am Bike montiert. Mit einer Schraube wird dieser meist am Mittelbau des Bikes befestigt. Angeklappt zeigt der Fahrradständer zum Hinterrad, die Stelle für die Montage kann dabei je nach Fahrrad variieren. Er ist unauffällig und unkompliziert. Größtenteils sind Stadträder, Trekkingbikes oder Kinderräder mit dieser Art ausgestattet. Klassisch wird der Seitenständer an einer Adapterplatte (Ständerplatte / Gegenplatte) hinter dem Tretlager montiert.* Hinterbauständer: Moderner wird es, wenn es um den Hinterbauständer geht. Diese Art wird an er Kettenstrebe oder an der Aufnahme der Hinterachse (Ausfallende) montiert. Dieser wird der unteren Rahmenstange am Hinterbau befestigt. Hier gibt es die Möglichkeit eine vorgefertigte Ausbuchtung am Rahmen zu nutzen (mit KSA 40 Aufnahme) oder den Fahrradständer mit einer Schelle zu befestigen. Oftmals hat man hier die Vorgabe den Seitenständer mit zwei Schrauben zu montieren.* Mittelständer: Dieser Ständer wird unterhalb des Tretlagers bzw. im Bereich des Kurbelsystems befestigt. Der Mittelständer wird hinter dem Tretlager an der oben erwähnten Adapterplatte befestigt. Ist der Ständer ausgeklappt, neigt sich das Bike nach hinten. Der Ständer klappt nach hinten ein und es befindet sich neben dem Hinterrad jeweils eine Ständerstütze. Diese Fahrradständer bieten sich an, wenn z.B. einen Kindersitz auf dem Gepäckträger montiert hat und das Fahrrad beim Abstellen nicht in eine Schräglage geraten soll. Gerade bei hoher Zuladung oder bei Fahrrädern mit Körben bietet ein Doppelständer mehr Stabilität. Bei dieser Ständerart wird das Vorderrad vom Boden gehoben und das Fahrrad steht auf dem Hinterrad und dem Mittelständer.Kompatibilität und Montage
Bikes sind mittlerweile mit den unterschiedlichsten Rahmen ausgestattet und die Kompatibilität kann nicht nur am Baujahr oder an der Marke festgestellt werden. Die oben genannten Beispiele sind nur ein kleiner Überblick der verfügbaren Modelle.Kompatibilitätsprüfung:
- Befinden sich an der Unterseite der Kettenstrebe zwei Gewindebohrungen?
- Messen Sie den Schraubenabstand, um sicherzugehen, ob Sie einen KSA 40 mm oder 18 mm benötigen.
Achtung: Der Alurahmen des Fahrradständers kann verkanten oder nicht plan auf dem Carbonrahmen aufliegen und dadurch das Carbon beschädigen. Außerdem sind Carbonrahmen zur Gewichtseinsparung gedacht - also lieber Finger weg.
Weitere Möglichkeiten zum Abstellen des Fahrrads
Eine weitere Möglichkeit das Fahrrad abzustellen, z. B. in der Garage sind Abstellständer. Eine Option ist der Feedback Sports RAKK 2.0 E, ein Fahrradständer, der verspricht, auch E-Bikes stabil und unkompliziert zu präsentieren. Ein Fahrradlift oder Ausstellungsständer garantiert das sichere Abstellen des Fahrrads. Wer sein Bike sicher abstellen will, aber keinen Ständer montieren möchte, braucht eine andere Lösung.Worauf man beim Kauf achten sollte
* Zollangabe des Fahrrads: (24″ - 29″ Zoll)* Längenverstellbar oder nicht* Max. Belastbarkeit: (meist max. 30 kg)Damit das Fahrrad einen sicheren Stand hat, sollte die Standfläche in einem perfekten Winkel zum Untergrund stehen. Der ausgeklappte Ständer sollte von unten so beschaffen sein, dass vorhandene Schrägen exakt waagerecht sind. Je größer die Standfläche ist, umso schlechter sinkt und bohrt sich die Ständerspitze in den Boden.Neben der Standfläche ist die Ständerlänge für ein stabiles Abstellen wichtig. Der Neigungswinkel vom Fahrrad ist darüber entscheidend, wie stabil es steht und bei welcher Krafteinwirkung es umfallen kann. Da sich die meisten Fahrräder nach dem Aufstellen über die Lenkerachse drehen, darf der Ständer nicht zu kurz sein.Viele Fahrradständer kann man in der Länge kürzen, es empfiehlt sich jedoch ein Modell zu suchen, dass man mittels Ein- und Auszug in der Länge variieren kann. Leiert der Ständer einmal aus, kann man hier nachjustieren ohne erneut zu investieren. Einfache Seitenständer lassen sich mit einer Metallsäge auf die richtige Länge bringen. Vor dem Sägen immer den Fahrradständer Test machen um zu sehen ob dieser wirklich gekürzt werden muss.Alternativen zum klassischen Fahrradständer
Neben den traditionellen Fahrradständern gibt es auch innovative Lösungen wie den Feedback Sports RAKK 2.0 E. Dieses Modell zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:* Hohe Kompatibilität: Geeignet für Laufräder von 20 bis 29 Zoll und Reifenbreiten bis 114 mm.* Stabilität: Ein großer Standfuß und ein Arretierarm sorgen für sicheren Halt, auch für schwere E-MTBs und E-SUVs.* Benutzerfreundlichkeit: Das Rad einfach hineinrollen, loslassen, fertig.* Zusatzfunktion: Eine integrierte Ablage für das Ladegerät des E-Bikes sorgt für Ordnung.Die besten Fahrradständer im Vergleich
Hier ist ein Überblick über einige der am besten bewerteten Fahrradständer, zusammengefasst aus Kundenmeinungen und Redaktionsbewertungen:| Marke | Modell | Material | Besondere Merkmale | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| Fischer | 85995 | Aluminium | Gummifuß, höhenverstellbar, max. 30 kg Tragkraft | Sehr gut |
| RBRL | KA-69 | Aluminiumlegierung | Rostfest, für 24-29 Zoll, verstellbare Länge | Sehr gut |
| Prophete (Ursus) | King 6450 | Aluminium | Höhenverstellbar, Gummifüße, für City- und Trekkingräder | Sehr gut |
| Hebie | 0671E | Stahl/GKF | Rutschfester Gummifuß, für 26-28 Zoll, bis 25 kg | Sehr gut |
| HENMI | - | Aluminiumlegierung | Rostfrei, wetterfest, 4 cm höhenverstellbar, bis 30 kg | Sehr gut |
| XLC | KS-S01 | - | Verstellbar, großer Gummifuß | Sehr gut |
| Toptrek | CEL004DE | Aluminiumlegierung | Für 24-28 Zoll | Gut |
| WATSABRO | BS-JX0239 | Aluminium | Längenverstellbar, für 24-28 Zoll, vielseitig einsetzbar | Gut |
| Filmer | Zweibein | - | Robust, Zweibeinständer, für 24-28 Zoll | Gut |
| Benson | 010034 | Aluminium | Höhenverstellbar, für 20-28 Zoll | Gut |
| Carall | - | - | Gummifüße, höhenverstellbar | Befriedigend |
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