Hinterrad 28 Zoll Shimano XT Scheibenbremse Test: Ein umfassender Überblick

Die Wahl des richtigen Hinterrads für ein Fahrrad ist entscheidend für Fahrkomfort, Leistung und Zuverlässigkeit. Besonders bei 28-Zoll-Rädern mit Scheibenbremsen und der Verwendung einer Shimano XT Nabe gibt es einiges zu beachten. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick und Testergebnisse, um die beste Wahl zu treffen.

Die Bedeutung der richtigen Hinterradnabe

Die Hinterradnabe ist ein zentrales Element des Laufrads. Sie muss stabil sein, um den Belastungen standzuhalten, und gleichzeitig leicht genug, um die Leistung nicht zu beeinträchtigen. Bei Fahrern mit höherem Systemgewicht oder bei Nutzung des Fahrrads als "Sportgerät/Autoersatz" ist die Wahl der richtigen Nabe besonders wichtig.

Vom Kauf einer Shimano XT Nabe (FH-M 756) wurde aufgrund des Systemgewichts und der Beanspruchung abgeraten, da diese nicht mehr so stabil ist, wie z.B. meine alte LX Nabe. Die Shimano Deore XT Baugruppe steht seit vielen Jahrenzehnten für hohe Qualität, Stabilität und Langlebigkeit.

Alternativen zur Shimano XT Nabe

Es gibt mehrere Alternativen zur Shimano XT Nabe, die je nach Anforderungen und Budget in Frage kommen. Dazu gehören:

  • DT Swiss 350: Diese Nabe wird oft empfohlen, da sie wartungsfreundlich ist und Ersatzteile verfügbar sind. Das sehe ich genauso: der Freilauf kann einfach gewartet werden, und zumindest die 350er Hybrid Nabe lässt sich auch auf andere Achsstandards umbauen. Meine Brotundbutter-Nabe, läuft seit Jahren ohne Probleme.
  • KX Naben: Diese Naben sind Eigenmarken und könnten eine kostengünstige Alternative darstellen, obwohl es weniger Informationen über ihre langfristige Qualität gibt. Der Freilauf der KX-Nabe kursiert unter diversen Bezeichnungen im Netz (z. B. Pancho, Reverse, Bitex, ZFX u. a.) und wird auch über Aliexpress vertrieben, daher meine Vermutung: Chinaware der gehobenen Kategorie.
  • Shimano LX: Eine ältere, aber bewährte Option, die für ihre Stabilität bekannt ist.

Die richtige Felge wählen

Neben der Nabe ist auch die Felge entscheidend für die Performance des Hinterrads. Die Andra 30 Felge scheint eine gute Wahl zu sein. Meine aktuelles Laufrad hat 28 Zoll, 19/622 und 135 Nabenbreite. Ich fahre 40er GT Tour Mäntel von Schwalbe.

Felgen Optionen

  • Andra 30: Diese Felge wird oft als solide Option für den täglichen Gebrauch und Touren empfohlen. Die Andra 30 Felge scheint mir da richtig zu sein.
  • DT Swiss Felgen: DT Swiss bietet eine Vielzahl von Felgen an, die jedoch möglicherweise nicht immer felgenbremsentauglich sind, falls dies erforderlich ist. Mit der DT swiss zusammen habe ich nichts felgenbremsentaugliches gefunden.

Laufrad Tests und Empfehlungen

Laufräder gelten als das beste Tuning fürs MTB. Doch stimmt das wirklich? Und was bieten aktuelle Nachrüstsätze? Wir haben 13 Modelle ab 430 Euro getestet.

Alu-Laufräder im Test

Testsieger unter den Alu-Laufrädern werden die Veltec ETR Extradrei. Veltecs Satz ist perfekt aufgebaut, punktet mit niedrigem Gewicht und einem spitzen Wert bei der Trägheitsmessung.Die Newmen Advanced SL A.30 sichern sich den Kauftipp unter den Carbon-Laufrädern. Optisch machen die superleichten Sätze eine Menge her und auch die Beschleunigung kann voll punkten.

Überblick über getestete Alu-Laufräder:

Modell Preis pro Paar Gewicht v./h. Max. Systemgewicht Material Felge/Speiche Testurteil
Crankbrothers Synthesis Enduro Alloy 600 Euro 913.5 g /111 g keine Angabe Alu/Stahl Gut
DT Swiss XM 1700 Spline 719 Euro 897 g/993 g 120 kg Alu/Stahl Sehr gut
Mavic Crossmax XL S 29 750 Euro 881 g/1010 g 120 kg Alu/Stahl Gut
Newmen Evolution SL A.30 680 Euro 831 g/971 g 125 kg Alu/Stahl Sehr gut
Race Face Aeffect R 600 Euro 923,5 g/1070 g keine Beschränkung Alu/Stahl Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)
Shimano Deore XT WH-M8120 430 Euro 933 g/1079 g keine Angabe Alu/Stahl Gut
Spank 350 Vibrocore 699 Euro 917 g/1119 g keine Angabe Alu/Stahl Gut
Veltec ETR Extradrei 549 Euro 827,5 g/964,5 g keine Angabe Alu/Stahl Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Testsieger)

Carbon-Laufräder im Test

Bei den Carbon-Laufrädern sichern sich die Acros Enduro-Carbon-LSR 29" den Testsieg. Acros liefert ein superleichtes und klasse aufgebautes Paar Carbon Rundlinge.

Überblick über getestete Carbon-Laufräder:

Modell Preis pro Paar Gewicht v./h. Max. Systemgewicht Material Felge/Speiche Testurteil
Acros Enduro-Carbon-LRS 29" 1199 Euro 731 g/819 g keine Beschränkung Carbon/Stahl Überragend (MOUNTAINBIKE-Testsieger)
Crankbrothers Synthesis Enduro Carbon 1699 Euro 829 g/1017 g keine Angabe Carbon/Stahl Sehr gut
DT Swiss XMC 1501 Spline One 1599 Euro 766 g/ 863 g 120 g Carbon/Stahl Überragend
Newmen Advanced SL A.30 1450 Euro 715 g/864,5 g 125 g Carbon/Stahl Überragend (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)
Race Face Next R31 1699 Euro 816 g/912 g keine Beschränkung Carbon/Stahl Sehr gut

E-Bike Hinterradnaben

Kann man die XT Hinterradnaben also problemlos für moderne E-Bikes bzw. Pedelecs nutzen? Aus eigener Erfahrung müssen wir dieses leider verneinen. Die hohen Antriebskräfte mit Drehmomenten von derzeit aktuell bis 75 Newtonmetern beim Beschleunigen, aber auch die starken Kräfte beim Bremsen erfordern ein sehr hohes Maß an Stabilität bei der verbauten Hinterradnabe am Elektro-Fahrrad. Sonst drohen auf Dauer Beschädigungen, wie z.B. Flanschabrisse oder ein Verbiegen der Achse.

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