Hohe Acht Bikes, benannt nach der höchsten Erhebung der Eifel, stehen für Qualität, Innovation und Abenteuerlust. Die Geschichte von Hohe Acht Bikes beginnt in der malerischen Eifel, einer Region bekannt für ihre natürlichen Schönheiten und historischen Orte. Die Gründer, inspiriert von der majestätischen Hohe Acht, einem Berg in der Region, wollten Fahrräder und E Bikes schaffen, die die Robustheit und Schönheit ihrer Heimat widerspiegeln. Hoheacht ist ein noch eher junger Player auf dem E-Bike-Markt. Die Tochterfirma der Technibike (Cooper, Pyro, Hoheacht) kommt aus der Eifel und will sich seit 2020 auf dem E-Bike-Markt profilieren.
Hoheacht will den Kunden aber nicht nur mit den Bikes selbst sondern auch einigen speziellen Details überzeugen. So bekommt jedes Bike einen GPS-Tracker von Powunity als Diebstahlschutz. Außerdem kompensiert das Unternehmen die CO2-Emissionen, die in der Produktion entstehen und will so klimaneutrale Produkte an den Markt bringen. Hohe Acht Bikes bieten eine Kombination aus deutscher Ingenieurskunst, innovativer Technologie und einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse der Radfahrer. Egal, ob du ein erfahrener Biker bist oder einfach nur ein zuverlässiges Fahrrad für den Alltag suchst, hier findest du garantiert das passende Modell.
Einsatzbereiche und Modelle von Hohe Acht Fahrrädern
Beim Kauf eines Hohe Acht Fahrrads oder E Bikes gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten, um sicherzustellen, dass du das perfekte Modell für deine Bedürfnisse findest. Überlege dir, wofür du das Fahrrad hauptsächlich nutzen möchtest. Die Rahmengeometrie sollte deinem Fahrstil und deinen körperlichen Anforderungen entsprechen. Besonders bei E Bikes ist die Leistung des Elektromotors ein entscheidender Faktor. Überprüfe die Ausstattung des Fahrrads, einschließlich der Schaltung, Bremsen und Federung.
E-Mountainbikes
Für anspruchsvolle Trails und sportliche Fahrer bietet Hohe Acht folgende Modelle:
- Hohe Acht Amuza: Leichtes Carbon-MTB mit top Trailbike-Geometrie und kraftvollem Shimano-Motor.
- Hohe Acht Besta: Vollgefedertes Enduro-MTB aus Carbon mit robuster Federung.
- Hohe Acht Sento: Agiles Hardtail-MTB mit erstklassigen Laufeigenschaften.
City-E-Bikes
Für den urbanen Raum bietet Hohe Acht eine Vielzahl von E Bikes an, die speziell für Stadtfahrten konzipiert sind:
- Hohe Acht Amo: Eleganter Tiefeinsteiger mit robustem Rahmen und wartungsarmer Nabenschaltung.
- Hohe Acht Pasia & Pasio: Komfortable Stadträder mit tiefem Einstieg und kraftvollem Shimano-Motor. Beim Pasia ist der Trapezrahmen Standard für Frau wie Mann.
- Hohe Acht Lumo: Stilvolles City-E Bike mit leisem Mahle-Nabenmotor und ergonomischem Design.
- Hohe Acht Lumo Gravel: Vielseitiges Gravel-Bike mit leistungsstarkem Mahle-Motor und optionalem Range-Extender.
Trekking-E-Bikes
Für Trekkingtouren und viel Gepäck bietet Hohe Acht robuste und vielseitige E Bikes an:
- Hohe Acht Mola: Kombiniert die Eigenschaften eines Mountainbikes mit der Ausstattung eines Straßentourers. Ideal für lange und anspruchsvolle Touren auf verschiedenem Terrain. Das Setup mit moderaten Continental-Cruiser-Reifen, aufrechter Sitzposition und deutlich gekröpftem Lenker zeigt: Hohe Acht will mit dem Fully weniger Offroad-Fans, sondern vielmehr komfortorientierte Freizeitfahrer ansprechen.
- Hohe Acht Amo: Trekkingrad mit kraftvollem Shimano-Motor und hoher Tragfähigkeit.
Detaillierte Tests und Modelle im Überblick
Hohe Acht Besta Monto
Mit dem Besta Monto bringt Hohe Acht ein vielseitiges E-All-Mountain auf den Markt, das in der Vulkaneifel entwickelt wurde. Ideal für alle, die es auf ausgedehnte Ausfahrten abgesehen haben. Das Besta Monta ist mit Carbonrahmen und Mullet-Setup für lange Touren ebenso geeignet wie für technische Trails. Ausgestattet mit einem kraftvollen Shimano-Motor und 160 mm Federweg an der Front und 150 mm am Heck sorgt das Besta Monto für ein sicheres, laufruhiges Fahrverhalt. Für 6799 Euro ist es ausgestattet mit Rock-Shox-Federelementen, Sram-NX-Schaltwerk und Shimano-Parts.
Dafür eignet sich das Bike
Das Besta Monto ist ein flottes E-All-Mountain mit potentem Motor und recht großem Akku. Das Handling ist so sicher wie entspannt - prima für lange Ausfahrten.
Hoheacht Sento Eko Rokito
Das Hardtail Sento in der Ausstattungsvariante Eko Rokito markiert den Einstieg in die E-MTB-Produktpalette.
Die Fakten zum Hoheacht Sento Eko Rokito
- Motor: Shimano E7000, 60 Nm max. Drehmoment
- Akku: 504 Wh (entnehmbar)
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Federweg: 120 Millimeter
- Laufradgröße: 29 / 27,5 Zoll (Mullet)
- Rahmengrößen: S, M, L
- Preis: 2999 Euro
- Gewicht: 23,47 kg (Testbike in Größe L, EMTB-Messung)
Das Sento Eko Rokito ist das günstigste E-MTB im Portfolio von Hoheacht. Das Bike wird von Shimanos altem E7000 angetrieben, der mit 60 Newtonmetern deutlich weniger Leistung bietet als der aktuellere Einsteigermotor EP6 (85 Nm). Dazu gibt’s das günstige E5000-Display. Da das Display nicht bluetooth-fähig ist, kann man die Shimano App beim Hoheacht nicht nutzen. Der entnehmbare Akku ist wie bei allen modernen E-MTBs ins Unterrohr integriert, bietet aber nur 504 Wattstunden Kapazität. Die Verarbeitung des Rahmens selbst ist gut, die Geometrie des Sento fällt aber für ein Hardtail recht extrem aus. Der Lenkwinkel liegt bei flachen 65,5 Grad, der Radstand bei 1258 Millimetern. Das macht das Bike trotz des kleineren 27,5-Zoll-Hinterrades etwas unhandlich. Bergauf tritt man außerdem etwas von hinten, das fühlt sich nicht immer ausgewogen an.
EMTB-Messwerte im Überblick (Rahmengröße L)
- Sitzrohrlänge: 480 mm
- Radstand: 1258 mm
- Reach: 464 mm
- Stack: 659 mm
- Lenkwinkel: 65,5°
- Sitzwinkel: 72,5°
- Kettenstrebenlänge: 460 mm
Bei der Ausstattung setzt Hoheacht beim Einstiegsmodell deutlich sichtbar den Rotstift an. Mit 2999 Euro ist es das günstigste Bike im Feld der neun E-Hardtails im Test, die wir miteinander verglichen haben. Und immerhin: Die SX-Eagle 12fach-Schaltung von Sram ist ein bewährtes Markenteil. Wenig Euphorie lassen dagegen die No-Name-Bremsen und -Reifen aufkommen. Auch die zwar günstige, aber unsensible XCM-Gabel von Suntour ernüchtert. Dafür punktet das Hoheacht mit einigen Alltagsfeatures: Schon ab Werk ist eine Abschlusskappe von SP-Connect verbaut, das Smartphone kann man also unkomompliziert an den Vorbau klipsen. Außerdem hat das Sento alle notwendigen Gewinde für Schutzbleche und Seitenständer. Das Highlight ist aber der im Rahmen versteckte GPS-Tracker von Powunity als Diebstahlschutz. Mit ihm lässt sich das Rad per Smartphone orten und so effektiv gegen Diebstahl sichern. Die Nutzung ist aber leider nur einen Monat kostenlos, danach werden monatlich 3,95 Euro fällig - zuzüglich einer einmaligen Aktivierungsgebühr von 59 Euro.
Auf dem Sento sitzt man komfortabel, der im Vergleich lange Reach und der flache Sitzwinkel lassen das Bike aber groß wirken. Auf Schotterstraßen und entspannten Touren verhält sich das Bike unauffällig. Der lange Radstand und der flache Lenkwinkel machen das Hoheacht Sento aber unhandlich. Man gewöhnt sich daran, ideal ist das auf Touren und im Alltag aber nicht. Biegt man ins Gelände ab, könnte die Geometrie ihre Stärken eher ausspielen. Die wenig wertige Ausstattung verhindert das aber. Die unsensible Gabel und die fehlende Tele-Stütze geben zu wenig Sicherheit bergab, die Bremsen fallen mit hoher Handkraft und geringer Leistung besonders unangenehm auf. Ausgerechnet die No-Name-Reifen bieten eine passable Traktion im Gelände. Aufgrund des kleinen 27,5-Zoll Hinterrades bleibt das Hoheacht etwas mehr an Hindernissen hängen als andere Kandidaten, ohne dass ein deutlich positiver Effekt der Mullet-Konfiguration spürbar wäre. Wagt man sich an steile Uphills, ist das geringere Motordrehmoment von 60 Newtonmetern spürbar, im Alltag reicht der Schub aber völlig aus.
HoheAcht Grandamo Urbeno
Wer nach einem neuen City-E-Bike sucht, das für vielfältige Einsatzmöglichkeiten prädestiniert ist, wird am Grandamo Urbeno von HoheAcht seinen Gefallen finden. Es bietet einen angenehmen Fahrkomfort, kraftvolle Unterstützung und ein hohes zulässiges Gesamtgewicht. Beim City-E-Bike-Test wusste es sowohl im Labor als auch im Testparcours zu überzeugen, weswegen es in der Kategorie „mit Federgabel“ den Testsieg holte. Darüber gibt es drei Rahmengrößen, allerdings mit dem tiefen Wave-Rahmen nur eine Geometrie.
Produktdetails
- Motor: Shimano-Mittelmotor EP8, 85 Nm
- Akku: 630 Wh
- Schaltung: Shimano el. Nabenschaltung, 5 Gänge
- App: Shimano E-Tube
- Preis: 4.999 Euro
Obwohl das Grandamo Urbeno als City-E-Bike kategorisiert ist, bietet es dennoch vielfältige Einsatzmöglichkeiten, auch über die Stadtgrenzen hinaus. Dafür ist es mit extradicken, 62-Millimeter breiten Reifen und einer Federgabel ausgestattet, die sowohl auf Kopfsteinpflaster als auch auf unebenen Feldwegen optimale Dämpfung bieten. Seine 27,5 Zoll großen Laufräder verleihen ihm dabei Wendigkeit und Agilität. Ein Klick auf dem Hebel - und die Sattelstütze senkt sich ab, sodass der Fahrer mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, ohne den Sattel zu verlassen. Gerade wenn man mit Gepäck oder Kind schwer beladen ist, bringt dieses Feature ein hohes Sicherheitsgefühl. Die Sattelstütze lässt sich per Knopfdruck abesenken, das ist besonders bei einem Ampelstopp hilfreich. Insgesamt ist die Sitzposition aufrecht und das Rad fährt sich auf allen Untergründen sowie in Kurven sehr gut. Der Lenker ist dabei leicht gebogen, die Griffe und der Sattel geben einen hohen Komfort. Allerdings sei erwähnt, dass es mit einem Gewicht von 29,1 Kilogramm mitunter etwas schwerer in der Handhabung ist, gerade wenn man es einmal eine Stufe hochtragen muss. Die Lenkerform trägt zum Fahrkomfort bei.
Im Automatikmodus erkennen Sensoren, ob der Radfahrer gerade bergauf oder bergab fährt und reagiert entsprechend. Über die Bedientasten kann man zudem einen Startgang festlegen, mit dem man nach einem Stopp immer wieder anfährt. Im manuellen Modus stehen dem Nutzer fünf Gänge zur Verfügung. Darüber hinaus kann der Radfahrer sein E-Bike mit der Shimano E-Tube App koppeln, um Fahrstatistiken einzusehen oder die drei Unterstützungsstufen fein einzustellen. Im Vergleich zu der eBike Flow App von Bosch ist die von Shimano-App allerdings weniger intuitiv und umfangreich.
Das leistet das E-Bike von HoheAcht im Labor
Reichweite, Energieverbrauch, Akkukapazität, Geschwindigkeit bei sechsprozentiger Steigung, Unterstützungsfaktor sowie die Bremskraft ermittelt das Prüflabor von Qima im Auftrag von IMTEST. Hier konnte das E-Bike von HoheAcht in allen Punkten deutlich überzeugen. Beim Reichweitentest R200 schaffte es 63,8 Kilometer, der Energieverbrauch war mit 7,4 Wattstunden pro Kilometer gering. Die Steigungsfahrt bei sechs Prozent lieferte sehr flotte 24,1 Stundenkilometer, und der Unterstützungsfaktor lag bei einem sehr hohen Wert von 4,2. In Anlehnung an die Norm EN 15194 werden zudem sowohl die Vorder- als auch Hinterradbremsen bei trockenen und nassen Bedingungen getestet. Mit einer simulierten Handkraft von 60 Newton wird dann geprüft, wie hoch die Bremsleistung ist. Dabei kann sich der Fahrer auf seinem Grandamo Urbeno durchaus sicher fühlen, denn die Scheibenbremsen reagierten insgesamt gut. Die Bremsscheiben überzeugten sowohl im Labor aus auch bei den Testfahrten im Schnee. Es überzeugte bei allen Laborwerten ebenso wie bei den Testfahrten. Dank zulässigem Gesamtgewicht von 170 Kilogramm kann es einiges an Gepäck mitnehmen, sodass neben dem Alltagseinsatz auch längere Touren möglich sind.
Vor- und Nachteile
- PRO: Lieferte im Test eine sehr hohe Reichweite (63,8 km), gepaart mit einer sehr hohen Geschwindigkeit bei Steigung (24,1 km/h) bei sechsprozentiger Steigung und einem sehr hohen Unterstützungsfaktor von 4,2.
- KONTRA: Die Shimano E-Tube-App, mit der Feinabstimmungen vorgenommen werden können, ist wenig umfangreich und intuitiv.
HoheAcht Amola Terra
Das HoheAcht Amola Terra ist ein Komfort-Wunder. Fahren auf Asphalt und Schotter ist eine Wonne. Sie interessieren sich für das HoheAcht Amola Terra? Max. Zul.
Das ist durchaus gelungen. Das Rad ist sehr bequem, der Gepäckträger hat Platz und Tragfähigkeit für große Taschen, dazu kommt der starke Antrieb, der auch Gebirgstouren mitmacht. Dank der 27,5-Zoll-Reifen ist das Amola Terra schön wendig. Shimanos EP8 ist zwar nicht mehr der neueste Motor der 8er-Reihe, seine Tugenden sind aber immer noch überzeugend: leiser Lauf, ausgewogene Kraftentfaltung und in steilen Anstiegen souveräne Power. Dass diese kultivierte Motorkraft auch sauber und effizient auf die Straße kommt, hat sich HoheAcht für die hochwertige 12-Gang-XT-Kettenschaltung entschieden. Die Scheibenbremsen verzögern kraftvoll und punktgenau, könnten für volle Beladung (bis zu 150 kg Gesamtgewicht) eine Nummer größer sein. Für den Fahrrad-Alltag aber sind sie sehr stimmig.
HoheAcht Amuza Monto
Auf Hardtails lernt man bekanntlich die richtige MTB-Fahrtechnik. Gilt das auch für E-MTB-Hardtails und die richtige E-MTB-Fahrtechnik? HoheAcht hilft uns bei der Antwortsuche und entsendet das E-Hardtail Amuza Monto. Was kann das 5.799 € teure E-MTB mit Shimano EP801-Motor und ist es das richtige für E-MTB-Einsteiger?
Das Amuza Monto soll ein leichtgewichtiges Carbon-Hardtail sein. Es rollt auf 29”-Laufrädern und hat 150 mm Federweg an der Front vorzuweisen. Laut HoheAcht ist es dazu gemacht, leichtfüßig die Berge zu erklimmen, um im Anschluss grenzenlosen Abfahrtsspaß genießen zu können. Auf uns hingegen wirkt es wie ein Hardtail für die raue Gangart. Damit der Trailspaß nicht zu früh ein jähes Ende findet, verpassen die Ingenieure von HoheAcht dem Amuza Monto ein spezielles Motorsetup und eine Range-Extender-Aufnahme für einen weiteren 360-Wh-Zusatzakku, und kitzeln so mehr Reichweite aus dem Trail-Hardtail heraus. Das von uns getestete Amuza Monto wiegt 19,76 kg in Größe M und kostet 5.799 €. Für den 2,3 kg schweren Range Extender muss man zusätzlich 599 € berappen und landet dann bei einem Gewicht von 22,08 kg und einem stolzen Preis von 6.400 €.
Auf der Ausstattungsliste sticht besonders die bullige RockShox ZEB-Federgabel mit dicken 38 mm Standrohren raus. Die ZEB ist ein Schwergewicht unter den Federgabeln und für sehr anspruchsvolle Einsätze im Gelände konzipiert. Am Amuza ist ihr Federweg auf 150 mm begrenzt, was die kleinste Federwegskonfiguration ist, in der die ZEB erhältlich ist. Die ZEB ist bei RockShox die Federgabel fürs „Grobe“. Auch am Amuza Monto filtert sie harte Schläge unter dem Vorderrad ab. Die restlichen Komponenten fallen ebenso wie die ZEB-Federgabel in die Kategorie „robust statt Leichtbau“: Dazu zählen die massiven SUNringlé Düroc SD37 Expert-Alu-Laufräder, die SRAM DB8-Vierkolbenbremsen und die SRAM SX/NX Eagle-12-fach-Schaltung. Daher kann das HoheAcht Amuza Monto auch nicht mit dem besonders leichten Gewicht eines Hardtails punkten. Mit einem Kampfgewicht von knapp 19,8 kg wäre es im ENDURO-Light-E-MTB-Vergleichstest das schwerste E-MTB - uff! Da kann selbst der besonders leichte Carbonrahmen mit gerade mal 2 kg in Größe M nicht viel auf der Waage ausrichten. Immerhin erwecken die soliden Komponenten den Eindruck, dass man es mit einem nur wenig defektanfälligen E-MTB zu tun hat und wie immer gilt: Uns kommt es in erster Linie auf das Handling an und nicht auf nackte Zahlen wie Gramm und Kilogramm.
Apropos Carbonrahmen: Der ist ein echter Hingucker beim HoheAcht Amuza Monto. In der Farbvariante Mimikri trifft ein mattgrüner Metallic-Lack auf eine glänzende Unterrohr-Unterseite in Nachtblau. Das orangefarbene HoheAcht-Branding setzt dezente Farbakzente. Die Proportionen und Linienführung sind ebenfalls gelungen. Die dünnen Rohre verlaufen klar strukturiert in geraden Linien, die Übergänge und Rohrkreuzungen haben hingegen leichte Schwünge und wirken schon fast organisch. Auffällig ist der recht schmale und beinahe quadratische Querschnitt des Unterrohrs, das den fest verbauten 360-Wh-Akku beherbergt. Die seitliche Silhouette bleibt komplett frei von Schlüssellöchern oder Cableports und ist sehr clean. Die Züge vor dem Cockpit verschwinden bereits durch den Steuersatz in den Rahmen.
Technische Daten HoheAcht Amuza Monto
- Motor Shimano EP801 75 Nm
- Akku Simplo 360 Wh
- Display Shimano Steps SC-EN600
- Federgabel RockShox ZEB 150 mm
- Sattelstütze Limotec A1 170 mm
- Bremsen SRAM DB8 200/180 mm
- Schaltung SRAM NX/SX 1x12
- Vorbau Kalloy 60 mm
- Lenker Kalloy 780 mm
- Laufradsatz Sunringlé Düroc SD37 Expert 29"
- Reifen Kenda Regolith/ Booster XC 2,4"
- Gewicht: 19,76 kg (Größe M)
- Zul. Gesamtgewicht 140 kg
Wie bereits angedeutet, besitzt das HoheAcht Amuza Monto ein „spezielles Motorsetup“. Ganz konkret bedeutet das, dass der Shimano EP801-Motor nicht seine volle Kraft und Leistung entfaltet, zu der der Motor eigentlich im Stande ist. Bei 75 statt 85 Nm Drehmoment ist im Boost-Modus Schluss. Wer den Flaschenhals für die Kraftreduktion im kleinen 360-Wh-Akku vermutet, der irrt sich. Laut HoheAcht wären auch die vollen 85 Nm mit dem fest integrierten Akku möglich. Bei der Maximalleistung mussten dennoch Abstriche gemacht werden, um den kleinen Akku nicht zu überfordern. Im Boost erreicht der Shimano EP801-Motor im HoheAcht nur 450 Watt statt der möglichen 600 Watt. Für ein harmonisches Verhältnis aus Kraft und Leistung wurde daher das maximale Drehmoment ebenfalls reduziert. Für Fans von vielen Höhenmetern liefert euch HoheAcht einen Range Extender mit 360 Wh Akkukapazität mit (Kostenpunkt: 599 €). Er wird werkzeuglos auf das Unterrohr aufgeklipst und hält bombenfest. Ein sehr kurzes Kabel mit großen Steckerenden verbindet dann die Ladebuchse am Sattelrohr mit dem unteren Ende des Range Extenders. Ist der Range Extender eingesteckt, wird er zuerst - bis auf eine kleine Reserve - komplett entladen. Danach wird auf den internen Hauptakku zurückgegriffen. Will man entweder den Hauptakku oder den Range Extender wieder aufladen, muss man die Verbindung der beiden Batterien trennen. Im Fahrbetrieb addiert das etwas klobige Shimano SC-EN600-Display die Akkuleistung beider Batterien. Gesteuert wird der Motor über die ebenfalls etwas unförmige SW-EN600L-Remote, die redundanterweise ebenfalls eine Akkuanzeige besitzt.
Amuza steht in Esperanto für lustig und Monto für Berg, womit das Amuza Monto zum Spaßberg wird. Es bildet die mittlere der drei verfügbaren Ausstattungsvarianten. Über dem Monto befindet sich das Amuza Dio (lustiger Gott) für 7.999 €. Den Einstieg macht das Amuza Roko (lustiger Stein) für 4.999 €. Neben kleinen Abstrichen in der Ausstattung ist im Roko zudem der etwas kostengünstigere Shimano EP6-Motor verbaut. Die Modelle Monto und Roko sind in vier Farben und den Größen S, M und L verfügbar. Das Amuza Dio erscheint in den gleichen Größen, allerdings nur in der mattschwarzen Lackierung „Höllenotter“.
Technische Daten HoheAcht Amuza Roko
- Motor Shimano EP6 75 Nm
- Akku Simplo 360 Wh
- Display Shimano Steps SC-EN600
- Federgabel RockShox 35 Gold 150 mm
- Sattelstütze Limotec A1 125 - 170 mm
- Bremsen Shimano MT420 180/180 mm
- Schaltung SRAM SX 1x12
- Vorbau Kalloy 60 mm
- Lenker Kalloy 740 - 780 mm
- Laufradsatz Mach1 Trucky 30 29"
- Reifen Kenda Regolith/ Booster XC 2,4"
- Gewicht: 18 kg (Herstellerangabe)
- Zul. Gesamtgewicht 140 kg
Technische Daten HoheAcht Amuza Dio
- Motor Shimano EP801 75 Nm
- Akku Simplo 360 Wh
- Display Shimano Steps SC-EN600
- Federgabel Öhlins RXF36 M.2 Air 150 mm
- Sattelstütze Limotec A4 125 - 170 mm
- Bremsen SRAM Guide Re 200/180 mm
- Schaltung SRAM XX1/X01/GX 1x12
- Vorbau ProTaper 50 mm
- Lenker ProTaper C25 810 mm
- Laufradsatz Mavic E-Deemax S30 29"
- Reifen Kenda Regolith/ Booster XC 2,4"
- Gewicht: 18 kg (Herstellerangabe)
- Zul. Gesamtgewicht 140 kg
Für ein E-Bike in Rahmengröße M fällt das Amuza eher lang aus. Schwingt man sich in den Sattel, nimmt man in einer leicht sportlichen und nach vorne gestreckten Sitzposition Platz, die an ein Cross-Country-Hardtail erinnert. In dieser Position kann man effizient treten und erreicht selbst mit gedrosselter Motorpower leicht die 25-km/h-Marke. Ist man in einer Gruppe mit Full-Power-E-Bikes unterwegs, wird man so in der Ebene nicht abgehängt. Wählt man einen technisch anspruchsvollen Anstieg über einen Trail, muss man auf griffige Fahrbahnverhältnisse hoffen. Denn der flach profilierte Kenda Booster-Reifen am Hinterrad kommt schnell an sein Traktionslimit und neigt selbst mit gedrosselter Motorpower zum Durchdrehen. Immerhin bietet der Hinterbau viel Reifenfreiheit, um einen stärker profilierten Reifen nachzurüsten.
Bergab zeigt das HoheAcht Amuza Monto Nehmerqualitäten. An der Front schafft es die ZEB-Federgabel auch über verblocktes Terrain präzise die angepeilte Linie zu halten. Ihr fehlt es aber an Einstellmöglichkeiten, um das Ansprechverhalten auf Fahrer und Fahrbahn genau abzustimmen. Doch dieses Manko wird überschattet von dem harschen Feedback des ungefederten Hinterbaus. Hardtail-Veteranen mögen dem Ritt auf dem wilden Stier mehr Freude abgewinnen, als es bei Anfängern der Fall sein wird. Neulingen bleibt hingegen nichts anderes übrig, als sanftere Trails anzusteuern oder sehr schnell sehr viel Fahrtechnik aufzubauen, um nicht abgeworfen zu werden. In steilen Abfahrtssektionen muss man zudem darauf achten, dass man nicht vom hochstehenden Sattel nach vorne geschoben wird, denn im langen Sitzrohr ist nur eine relativ kurze Vario-Sattelstütze verbaut (an unserem Testbike mit 160 mm Hub), was die Bewegungsfreiheit einschränkt. Außerdem neigt die hintere Bremsscheibe zum Überhitzen.
Mehr Fahrspaß kommt auf, wenn man sich über gut geshapte Flowtrails oder Jumptrails mit gebauten Sprüngen und Anliegern bewegt. Hier verhält sich das Amuza Monto spritzig und lässt sich leicht aus Kurven rausdrücken oder über Kanten in die Luft befördern. Für diese Rides ist das Bike fast ideal, man sollte nur darauf achten, nicht über das Ziel hinauszuschießen und Landungen zu überspringen. Es richtet sich eindeutig an versierte Hardtail-Fans, die mit viel Körpereinsatz und Style über gut geshapte Flowtrails jagen und Flugmeilen sammeln wollen.
Gebrauchte Hohe Acht Bikes
Wenn du auf der Suche nach einem qualitativ hochwertigen Fahrrad bist, aber dein Budget schonen möchtest, sind gebrauchte Hohe Acht Bikes eine ausgezeichnete Wahl. Diese Fahrräder bieten die gleiche technische Brillanz und Langlebigkeit wie neue Modelle, jedoch zu einem reduzierten Preis. Gebrauchte Hohe Acht Bikes werden von uns gründlich überprüft und aufbereitet, um sicherzustellen, dass sie in bestem Zustand sind.
Nachhaltigkeit
Ein weiterer wichtiger Aspekt von Hohe Acht Bikes ist ihr Engagement für Nachhaltigkeit. Die Fahrräder und E Bikes werden größtenteils in Deutschland hergestellt, was nicht nur die Qualität sichert, sondern auch die Transportwege reduziert und somit den ökologischen Fußabdruck minimiert.
Hohe Acht Bikes Erfahrungen
Kundenfeedback ist entscheidend für die Weiterentwicklung jeder Marke. Die Hohe Acht Bikes Erfahrungen der Nutzer sind überwiegend positiv. Viele loben die hervorragende Verarbeitung, die robuste Bauweise und den komfortablen Fahrstil der Fahrräder und E Bikes. Die hohe Qualität und die positiven Hohe Acht Bikes Erfahrungen der Nutzer machen Hohe Acht zu einer Marke, der du vertrauen kannst.
Kundenservice
Ja, Hohe Acht bietet einen umfassenden Kundenservice, von der Beratung beim Kauf bis hin zur Wartung und Reparatur.
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