Mit E-Bikes ist es so: Fast niemand braucht sie, doch sehr viele nutzen sie. Sie sind ein Produkt der Industrie und der „elektrifizierten“ Zeit, eine logische Konsequenz. Elektrisch unterstützt ist das Leben so viel einfacher, auch das Radfahren. Und alles, was nicht fossil brennt, beruhigt sowieso kurz vor dem Umweltkollaps das allgemeine menschliche Gewissen.
So ist es nicht verwunderlich, dass in den letzten Jahren ein regelrechter Hype rund um das E-Bike entstanden ist. Eine Hysterie, die verständlich, aber schwer zu verstehen ist. E-Bikes öffnen neue Möglichkeiten sich zu bewegen und grenzen diese gleichzeitig ein, weil man es nicht mehr ganz von selbst macht. Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, unterstützen E-Bikes die Trägheit des menschlichen Gemüts. Sie machen das Leben ein wenig fauler.
In diesem Beitrag geht es nicht um philosophische Ansätze rund um das E-Bike, sondern darum, herauszufinden, was man als Rennradfahrer von einem E-Mountainbike erwarten kann. Starten wir deshalb einfach die Serie „E-Bikes im Test“. Das Testobjekt: Der E-Mountain von MyEsel.
MyEsel E-Mountain im Test
Das E-Mountain ist das erste Mountainbike aus dem Hause MyEsel. Im Gegensatz zum E-Cross mit hauseigenem UPEA Nabenmotor, hat das E-Mountain einen Brose Drive-S Mittelmotor mit 250 Watt, 90 Nm Drehmoment und einer maximalen Unterstützung von 410 %. Zahlen, die erahnen lassen, welch kraftvolles Spielzeug mir zur Verfügung gestellt worden ist, eines, das unbedingt in der freien Natur bewegt werden will.
Neben dem starken Motor sticht natürlich der MyEsel Holzrahmen sofort ins Auge. Ein Mountainbike aus Kernesche? Geht das? Es geht. Warum nicht? Mein Rennrad aus Holz funktioniert ja seit über einem Jahr auch „störrfrei“. Sowohl mit dem E-Mountain als auch mit dem Rennesel sind mit die Blicke viele gewiss.
Für den ausgiebigen Test habe ich mich zuerst einmal langsam an das E-Mountain gewöhnt. Eine kurze Kaffeefahrt zuerst, eine längere Warmlaufphase durch die Eisenstädter Fußgängerzone später und am Ende gab es auf der hauseigenen MTB-Strecke im Leithagebirge kein Halten mehr. Bei erschwerten Bedingungen und tiefem Boden - einfach perfekt. Das E-Mountain kommt aus der Natur und ist für die Natur geschaffen.
Fahreigenschaften und Handling
Man braucht schon einige Zeit, um ein E-Bike wie den E-Mountain von MyEsel zu verstehen. Ich habe mir anfangs schwergetan. Macht der Gewohnheit. Aufs Rad setzen, lostreten und die Geschwindigkeit genießen. Das ist beim E-Mountain etwas anders. Zwar schießt es dank Anfahrtshilfe sofort beim Antritt weg wie eine Rakete aber ab 25 km/h riegelt der Motor ab und dann sind 22 kg Kampfgewicht mit reiner Muskelkraft zu bewegen. Da brennen schon die Muskeln.
Auch ob der etwas ungewohnten Sitzposition, die ein MTB so mit sich führt und der 100 mm Federweg der dir ständig das Gefühl gibt, bei jedem Tritt im Boden zu versinken. Die Fixierung der Gabel macht das nur bedingt wett. Ein Mountainbike ist eben kein Rennrad. Sobald ich aber verstanden hatte, die jeweils volle elektrische Unterstützung abzurufen, war das Fahren mit Eco-Power, Tour-Power, Sport-Power und Boost-Power ziemlich angenehm anstrengend. Es gilt wohl auch hier der Grundsatz: Wer es nicht in den Beinen hat, muss es im Kopf haben. Oder im Akku.
Wo Mountainbike draufsteht, muss auch Mountainbike drinnen stecken. So bin ich mit dem E-Mountain dorthin gefahren, wo der Boden tief war, die Wege steinig und voller Wurzel, die Abfahrten steil und mit gefährlichem Schotter überzogen und wo die Steigungen lang und steil waren. Der Test erfolgte also über Forstwege, Radwege sowie interessanten und für mich ungewohnten Trails. Als hätte ich einen Freibrief gehabt.
Die Runden mit dem E-Mountain waren für mich ein Spiel mit vielen Facetten. Wie ein kleines Kind habe ich mir alles erlaubt. Denn wer fragt, kommt zu nichts. Trotz der hohen Geschwindigkeit habe ich mich überraschend leicht und problemlos durch Bäume geschlängelt, bin über Wurzeln gesprungen und tief hängenden Ästen ausgewichen, ich habe jede noch so tiefe Nassstelle absichtlich voll erwischt, habe die Hinterbremse zum Andriften der Kurven benutzt und vor allem jede Steigung voll genommen. Alles eine Frage der Krafteinteilung.
Die eigene und jenes des 522 Wh Akkus, welchen ich ziemlich ausgereizt habe. Es war als wäre ich ständig im Windschatten mitgefahren, weit über meinen eigenen Kräften. Die 90 Nm Drehmoment und die sofortige Anfahrtshilfe waren stets ein Segen und haben mir geholfen, wenn ich in Not war und eigentlich vom Rad hätte steigen müssen oder normalerweise vom Rad abgeworfen worden wäre. Gut, dass ich einiges an Fahrradtechnik beherrschte. Es war erstaunlich, wie sich der Bulle unter den Eseln leicht und wendig bewegen ließ. Der Holzrahmen dämpfte im Gemüse gut und Vibrationen waren kaum zu spüren.
Die 11Gang SRAM-Schaltung war zwar laut aber exakt. Die Bremsen gut zu dosieren und voll da, wenn ich auf sie zählen musste und die Federung ließ mich über Unebenheiten fliegen wie eine Libelle. Einzig und allein die Kette hatte ein paar Mal ihren Halt verloren und sprang beim hohen Tempo und dem steinigen sowie ruppigen Untergrund über das Kettenblatt nach innen. Kann passieren, sollte aber nicht. Besonders hilfreich und eine Tugend des Brose Mittlelmotors: Das Getriebe koppelte beim Leerlauf stets aus.
E-Bikes im Test heißt alles geben, um die Testobjekte aus der Reserve zu locken. Vielleicht auch in eine Falle. Ich habe alles gegeben, gelungen ist mir das nicht. Im Gegenteil. Ich glaube, dass der E-Mountain von MyEsel noch Luft nach oben hat und ich die Grenzen noch nicht gefunden hatte. Wenn ich meckern darf, dann vielleicht über die Reichweite des Akkus. Auf knapp 40 km mit 1000 Höhenmetern habe ich gut 70 % Akkuleistung liegen gelassen. Ich habe jetzt keine Referenzwerte, aber nach 2 - 3 Stunden will ich nicht schon heim müssen.
Erfahrungen und Fazit
Ich habe sämtliche KOMs auf den Segmenten abgeräumt. Wenn auch einige sehr knapp, was mir zu denken gibt und meine Leistung sowie jene meines Motors schmälert. Aber wer weiß, ob diejenigen auch so ehrlich sind/waren wie ich. Ich habe die Fahrten auf Strava als „Privat“ gekennzeichnet und scheine somit in keiner Bestenliste auf. Ehrlichkeit wehrt am längsten und Shitstorm brauche ich auch keinen.
Nach meinem E-Ritt auf die Klagenfurter Hütte im Jahr 2014, sieben Jahre später eine weitere Erfahrung mit einem E-Mountainbike, die ich nicht missen will. Jetzt habe ich selber erleben dürfen, warum sich Menschen etwas zulegen, was sie vielleicht eigentlich nicht brauchen. Sie wollen es einfach. Ich würde es auch wollen. Denn eines ist sicher: Auch mit einem E-Bike kann man blau werden und einen guten Trainingseffekt in puncto Kraftausdauer kann man definitiv erzielen.
Es ist also keine Schande, wenn man als Rennradfahrer in Ausnahmefällen zu Trainingszwecken auf ein E-Mountainbike zurückgreift oder zum Posieren in der Altstadt. Neidische Blicke stärken das Ego. Und wie immer kommt das Gute zuletzt. Jetzt € 100,- beim Kauf eines E-Mountain sparen.
Hollandrad E-Bikes im Überblick
Hollandrad E-Bikes stellen im Großstadtverkehr eine willkommene Alternative zum Auto dar und finden in den letzten Jahren immer mehr Zuspruch. Die Vorteile liegen bei der Betrachtung von einem Hollandrad E-Bike Test auf der Hand.
E-Bikes benutzen den ganz normalen Radweg, sodass der stockende Berufsverkehr ganz bequem umfahren werden kann. Außerdem entfällt die lästige Parkplatzsuche am Zielort und man erreicht aufgrund der elektrischen Trittunterstützung im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrrädern das Reiseziel völlig entspannt und nahezu schweißfrei. So kommt man zu dem Entschluss, dass sich die Hollandrad E-Bikes besonders für Berufs-Pendler mit Fahrwegen quer durch die Stadt, aber auch für kleinere Einkaufsfahrten im Alltag sehr gut eignen.
Sicherheit und Ausstattung
Die meisten Hollandrad E-Bikes entsprechen der gültigen Straßenverkehrsordnung und dürfen in der Regeln auch ohne eine gültige Fahrerlaubnis betrieben werden. Die Hollandrad E-Bikes von den bekannten Herstellern wie etwa Prophete entsprechen grundsätzlich immer den geltenden Anforderungen der StVZO. Die Zulassung eines E-Bikes für den öffentlichen Straßenverkehr stellt für das Bestehen in einem Hollandrad E-Bike Test häufig ein wichtiges Kriterium dar. Zur Sicherheitsausstattung gehört in einem Hollandrad E-Bike Test natürlich eine komplette Beleuchtungseinrichtung mit zugehörigen Reflektoren.
So ist auch das Fahren in der Dämmerung möglich ohne, dass Sie unnötige Sicherheitsrisiken eingehen müssen. Auch die Bremsanlagen werden schon bereits bei vielen günstigen E-Bikes bis 2000 Euro auf die erhöhte Belastung der E-Bikes optimiert, sodass jederzeit ein sicheres Abbremsen gewährleistet ist. Die meisten E-Bike Modelle verfügen heutzutage über standfeste hydraulische Bremsen.
Weitere Komfortmerkmale der Hollandrad E-Bikes sind eine aufrechte Sitzhaltung, Schutzbleche, ein stabiler Gepäckträger und selbstverständlich auch die leistungsstarken Elektromotoren. Für einen zusätzlichen Komfortgewinn können Sie Ihr Pedelec mit einer Vielzahl von nützlichem E-Bike Zubehör aufwerten.
Mittelmotor vs. Frontmotor
Selbstverständlich gibt es im Handel auch eine Vielzahl verschiedener Mittelmotor Hollandrad E-Bikes. Der Vorteil von einem Modell mit Mittelmotor liegt ganz klar im natürlicheren und für die meisten Fahrer auch angenehmeren Fahrverhalten im Vergleich zu einem Hollandrad E-Bike mit Heckmotor. Die meisten Mittelmotoren für E-Bikes stammen übrigens vom Hersteller Bosch.
Die Hollandrad E-Bikes mit Mittelmotor sind in der Regel jedoch im Hollandrad E-Bike Test Preislich deutlich über den Modellen mit einem Front- oder Heckmotor angesiedelt. Man kann sagen, dass eine Hollandrad E-Bike mit Mittelmotor rund 500 Euro mehr kostet, als ein vergleichbares Modell mit Heckmotor.
Ausgewählte Hollandrad E-Bike Modelle
Im Folgenden finden Sie nun unseren Vergleich der beliebtesten und meistverkauften Hollandrad E-Bikes.
Telefunken RT540
- Hersteller: Telefunken
- Modell: RT540
- Kategorie: Hollandrad E-Bike
- Raddurchmesser: 28 Zoll
- Motor: Telefunken Frontmotor
- Bremsen: Mechanische Felgenbremsen
- Gewicht (ohne Batterie): 25,3 kg
- Reichweite: max. 100 km (Herstellerangabe)
- Preis: ca. 1099,- €
Mit dem Modell RT540 hat Telefunken ein preiswertes 28 Zoll Holland E-Bike für Damen auf den Markt gebracht. Das Telefunken RT540 verfügt über eine 7 Gang Nabennschaltung und einen zuverlässigen Frontmotor aus dem Hause Telefunken. Bei diesem Elektrofahrrades beläuft sich das Gesamtgewicht auf knapp 26 Kilogramm. Besonders auffällig ist bei diesem Hollandrad E-Bike der große Gepäckträger an der Vorderseite des E-Bikes.
Tretwerk Sophia
- Hersteller: Tretwerk
- Modell: Sophia
- Kategorie: Hollandrad E-Bike
- Raddurchmesser: 28 Zoll
- Motor: Ananda Frontmotor
- Bremsen: Mechanische Felgenbremsen
- Reifen: Kenda
- Reichweite: max. 70 km (Herstellerangabe)
- Preis: ca. 999,- €
Das preiswerte Hollandrad E-Bike von Tretwerk wird mittels einem robusten 250W Ananda Frontmotor und einem langlebigen 10,4 Ah Lithium-Ionen Akku schnell und sicher vorangebracht. Der leichte Aluminiumrahmen in Verbindung mit der Starrgabel trägt zum reduzierten Gewicht bei. Dank der extralangen Schutzbleche, Kettenschutz, Elektrofront-/Rücklicht und Gepäckträger mit Spanngurt können Sie den Fahrspaß in verschiedenen Situationen (Regen, Abend, Gepäcktransport) genießen.
Telefunken RC657
- Hersteller: Telefunken
- Modell: RC657
- Kategorie: Damen E-Bike
- Raddurchmesser: 28 Zoll
- Motor: Telefunken Frontmotor
- Bremsen: Mechanische Felgenbremsen
- Reifen: City Reflex
- Reichweite: max. 100 km (Herstellerangabe)
- Preis: ca. 999,- €
Das günstige Damen City E-Bike von Telefunken wird mittels einem robusten 250W Frontmotor und einem langlebigen 13 Ah Lithium-Ionen Akku schnell und sicher vorangebracht. Der leichte Aluminiumrahmen in Verbindung mit der Federgabel, dem bequemen Sattel und den robusten Griffen trägt zum reduzierten Gewicht und erhöhten Fahrkomfort bei. Das Telefunken RC657 gilt als eines beliebtesten E-Bike mit Rücktrittbremse auf Amazon.de. Die Bewertungen fallen durchweg positiv aus.
Fischer CITA 1.0
- Hersteller: Fischer
- Modell: CITA 1.0
- Kategorie: Damen E-Bike
- Raddurchmesser: 26 Zoll
- Motor: Bafang Frontmotor
- Bremsen: Mechanische Felgenbremsen
- Reifen: Vee Rubber Comfort Plus Reflex
- Reichweite: max. 80 km (Herstellerangabe)
- Preis: ca. 1.299,- €
Das preiswerte Damen City E-Bike von Fischer wird mittels einem robusten 250W Bafang Frontmotor und einem langlebigen 8,8 Ah Lithium-Ionen Akku schnell und sicher vorangebracht. Der leichte Aluminiumrahmen in Verbindung mit der Federgabel, dem bequemen Sattel und den robusten Griffen trägt zum reduzierten Gewicht und erhöhten Fahrkomfort bei. Dank der extralangen Schutzbleche, Kettenschutz, Elektrofront-/Rücklicht und Gepäckträger mit Spanngurt können Sie den Fahrspaß in verschiedenen Situationen (Regen, Abend, Gepäcktransport) genießen.
Zündapp Z517
- Hersteller: Zündapp
- Modell: Z517
- Kategorie: Damen E-Bike
- Raddurchmesser: 28 Zoll
- Motor: Ananda Frontmotor
- Bremsen: Mechanische Felgenbremsen
- Reifen: Kenda Khan 2
- Reichweite: max. 115 km (Herstellerangabe)
- Preis: ca. 1.199,- €
Mit dem Modell Zündapp Z517 hat Zündapp ebenfalls ein hochwertiges 28 Zoll Ciyt E-Bike für Damen im Portfolio. Das Zündapp Z517 verfügt über eine 7 Gang Nabennschaltung und einen zuverlässigen Frontmotor aus dem Hause Ananda. Das Gewicht des Elektrofahrrades beträgt inkl. Akku rund 25,1 kg.
F.lli Schiano E-Moon
- Hersteller: F.lli
- Modell: E-Moon
- Kategorie: Damen E-Bike
- Raddurchmesser: 28 Zoll
- Motor: Ananda Frontmotor
- Bremsen: Mechanische Felgenbremsen
- Gewicht (ohne Batterie): 24,4 kg
- Reichweite: max. 100 km (Herstellerangabe)
- Preis: ca. 899,- €
Ein weiteres gutes günstiges E-Bike mit Rücktrittbremse ist das F.lli Schiano E-Moon, welches mit einem modernen Design und soliden Komponenten besticht. Angetrieben wird das E-Bike von F.lli durch einen Ananda Frontmotor mit 250W Leistung. Der integrierte Akku bietet eine Reichweite von bis zu 100 km.
Herren- vs. Damenmodelle
Die Wahl zwischen einem Herren E-Bike und einem Damen E-Bike scheint auf dem ersten Blick gar nicht so schwer zu sein, aber tatsächlich sollte man sich im Vorwege schon einige Gedanken darüber machen. Es gibt dem Hollandrad E-Bike Test nach sehr wohl einige Aspekte die dafür sprechen auch als Mann zu einem Hollandrad E-Bike Damen zugreifen.
Der größte Aspekt liegt bei dem sehr bequemen Tiefeneinstieg. Besonders im Stadtverkehr kann es sich als besonders lästig herausstellen, wenn man seinen Körper ständig über das recht hohe Oberrohr bei einem klassischen Hollandrad E-Bike Herren schwingen muss. Auf der anderen Seite können natürlich auch Damen, statt einem klassischen Damen Hollandrad E-Bike, ein Herren Hollandrad E-Bike wählen und so von dem zumeist geringeren Gewicht eines E-Bikes mit Diamantrahmen profitieren.
Lastenfahrräder: Eine Übersicht
Gerade in Städten erleben die sogenannten »Lastis« seit einiger Zeit einen regelrechten Hype. Dabei gibt es neben dem klassischen Lastenrad, mit dem man Gegegnstände wie Kisten, Möbel oder einfach den Einkauf im Supermarkt transportiert, auch immer mehr Lastenräder für Familien. Übrigens: Viele Gemeinden, Kommunen und Städte fördern die umweltschonende E-Mobilität und gewähren Lastenrädern mit Elektroantrieb Zuschüsse.
Christiania Bikes Classic Medium
Ein Lasti für alle Fälle - in der Box finden Kinder, Einkäufe und noch viel mehr Platz. Immer noch ein echter Volltreffer - das Christiania Bikes Classic Medium ist und bleibt ein Klassiker, der klar und einfach seine Stärken ausspielt und besonders Familien viel Spaß und vor allem Raum bereitet. Denn hier sorgt die recht große Transportbox für unglaublich viele Einsatzmöglichkeiten - ob es nun Kinder, Einkäufe oder kleine Umzüge sind, mit dem Christiana gibt es keine räumlichen Engpässe. Das Christiania Bike ist zu Recht ein Klassiker unter den Lastenrädern. Es ist sehr gut verarbeitet und bietet einen sehr breiten Nutzen für allerlei Radfahrer-Last und -Lust im Alltag.
Tern GSD S00
Das Tern GSD S00 schaut wie ein zu groß geratenes Klapprad aus. Eine große Transportbox hat es nicht und braucht es nicht. Denn hier geht es vor allem um den Transport der wertvollsten Fracht - und zwar Kinder. Die nehmen hinten auf dem langen Gepäckträger einfach Platz und rauschen durch die Stadt und durchs Gelände. Das Tern ist sehr wendig, dynamisch und vielseitig unterwegs.
Chike E-Kids
Wie ein kleines Raumschiff auf drei Rädern kommt das Chike E-Kids angerauscht - ohne dabei natürlich die Bodenhaftung zu verlieren. Vorn sorgt eine Schwenkachse für ein tolles Fahrverhalten und Fahrvergnügen, besonders in Kurven. Die kleinen Mitfahrer nehmen vorn in einer sehr komfortablen Kabine Platz, die auch an Regentagen ideal ist und trocken hält. Gepäck kann man in praktischen, kleineren Boxen verstauen.
Btwin Long John F900E von Decathlon
Das Btwin Long John F900E von Decathlon ist ein Schwergewicht - allerdings im positiven Sinne. Es bietet nämlich ein rundes Gesamtpaket zu einem guten Preis. Neben hochwertigen Komponenten und einer guten Verarbeitung bringt es auch ein einrollbares Regen- und Sonnendach mit, außerdem eine Tür an der Box, viel Komfort, viel Stauraum und Wendigkeit.
Riese & Müller Load 75
Rasant, elegant und sicher - das Load 75 von Riese & Müller ist vom Fahrverhalten her ein Traum. Jede Bodenwelle, jede Kante und jedes Schlagloch schluckt das vollgefederte E-Lastenrad mühelos. Dazu ein sehr kraftvoller E-Motor. Ein echter Flitzer auf zwei Rädern. Die Transportbox ist zwar nicht ganz so geräumig, doch wer sein Kind in der Stadt schnell, komfortabel und sicher von A nach B bringen möchte, der liegt hiermit genau richtig. Auch im Gelände überzeugend.
Vor- und Nachteile von Lastenrädern
Wer zum ersten Mal auf einem Lastenfahrrad sitzt, wird sich wundern, wie anders sich das im Vergleich zu einem »normalen« Fahrrad fährt. Vor allem an die dreirädrigen Exemplare muss man sich erstmal gewöhnen. Denn normalerweise balanciert man unwillkürlich auf einem Fahrrad hin und her. Das geht beim dreirädrigen Rad nicht, denn es steht mit seinen drei Rädern stabil auf der Straße - und so fährt man unweigerlich erstmal Schlangenlinien. Die nächste Herausforderung ist das Kurvenfahren. Das geht mit Dreirädern längst nicht so schnell wie mit Zweirädern, denn man kann sich ja nicht in die Kurve legen.
Modelle mit zwei Rädern fahren sich dagegen fast wie ein normaler Drahtesel - sie sind nur deutlich größer, aber im Vergleich zu Dreirädern immer noch leicht und wendig. Mit ihnen kann man kleine Ausflüge machen und sogar sportlich biken - sie verfügen teils sogar über bis zu 22 Gänge. Das Zweirad ist weit schmaler als sein dreirädriger Kollege, was das Parken ebenfalls einfacher macht.
Das Dreirad wiederum gondelt durch seine größere Reibung schwerfälliger durch den Verkehr. Es ist größer und nimmt mehr Parkplatz auf dem Gehweg ein. Allerdings verfügt es meist auch über mehr Stauraum und steht sicher beim Einstieg, vor allem mit der Feststellbremse. So haben Eltern die Hände für Kinder oder Einkauf frei.
Holzrahmen im Fokus
Holz als nachwachsender Rahmenwerkstoff steht übrigens nicht nur nach Einschätzung Fraundorfers vor einer Renaissance. »Jetzt kommt die Holzthematik zurück, da kann sich am Fahrradmarkt was tun«, sagt auch Marco Brust vom Prüflabor Velotech. Ja, zurück. Auch die vor über 200 Jahren von Karl von Drais vorgestellte Draisine, die als erstes Fahrrad der Geschichte gilt, bestand aus Holz.
Erst im Zuge der industriellen Revolution habe sich Stahl und später Aluminium als das besser skalierbare und kostengünstiger zu produzierende Material durchgesetzt. Heute könnten Holzrahmen dank Automatisierung und Digitalisierung wieder wirtschaftlich lohnend gefertigt werden.
Vorteile von Holzrahmen
Holz als Rahmenmaterial, sagt der Mitgründer des österreichischen Herstellers My Esel in Traun, sei für Fahrräder ideal. Die Konstruktion verwinde sich nicht und absorbiere feinste Vibrationen, sagt Fraundorfer. »Der Rahmen schaukelt sich nicht auf, dadurch fahren Sie sicherer und ruhiger.« Gegenüber Stahl oder Aluminium verbessere Holz als nachwachsender Rohstoff die CO₂-Bilanz.
Witterungsbeständigkeit
Die Frage nach der Witterungsbeständigkeit ist ein berechtigter Einwurf, den auch Fraundorfer oft zu hören bekommt: Verwittert Holz nicht mit der Zeit? Marco Brust vom unabhängigen Prüfinstitut Velotech in Schweinfurt sagt: »Holz ist ein Rohstoff, wenn man ihn gut behandelt, dann ist er witterungsbeständig. Es kommt auf die Konservierung an.« Bestes Beispiel seien jahrhundertealte Holzhäuser.
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