Honda Motorrad Modelle 2000: Eine Ära der Innovation und Leistung

Honda gehört heute zu den wertvollsten Marken weltweit. Der Unternehmensslogan „The Power of Dreams“ unterstreicht sehr gut, wie aus der Idee eines Visionärs innerhalb weniger Jahrzehnten einer der größten Industriekonzerne weltweit werden konnten. Doch alles fing irgendwann einmal ganz klein an. In den Nachkriegsjahren montierte Honda zunächst kleine Hilfsmotoren in Fahrräder und machte in der „Stunde null“ das geschundene Land wieder mobil. Als findiger Unternehmer forschte er parallel an einem eigenen 50-ccm-Triebwerk und brachte unter Verwendung sämtlicher Ersparnisse 1947 schließlich das „A-Model“ auf den Markt.

Zwei Jahrzehnte später schuf Honda bereits maßgebende und leistungsstarke Motorräder wie die überragende Honda CB 750 Four. Einzigartig wie erfolgversprechend waren Soichiro Hondas Begeisterung für harte Arbeit, sein großartiges technisches Verständnis und die vielen daraus geborenen Ideen für neue Motorrad Modelle. Zu den erfolgreichsten Honda Motorrad Modellen gehörte zweifellos die millionenfach verkaufte Super Cub, die in puncto Belastbarkeit und Ausdauer im täglichen Fahreinsatz konkurrenzlose Maßstäbe setzte. Von Jahr zu Jahr stellte Honda neue Produktionsrekorde auf.

1968 rollten 10 Millionen Zweiräder von den Bändern der Honda-Fabriken, 1971 schon 15 Millionen und zwei Jahre später waren es bereits 20 Millionen Einheiten. 1978 konnte Honda auf eine Jahresproduktion von 30 Millionen Motorräder und Roller zurückblicken. In Deutschland begann alles mit der Gründung der Honda Motor Trading am 2. Juni 1961 in Hamburg. Inzwischen liegen fünf Jahrzehnte einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte hinter uns. Wolfgang Murrmann und Wolfram Petrick, beide gebürtige Hamburger, trugen jeder auf seine Weise zur Erfolgsstory von Honda in Deutschland bei.

Auf mehreren Seiten stellen wir hier alle Honda Motorrad Modelle vor - von Anfang der 1950er Jahre bis in die vergangenen Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung. Wer möchte kann sich die Motorräder nach Dekaden sortieren oder einfach alle Seiten durchblättern.

Die Honda CBR 900 RR Fireblade (2000): Ein Testbericht

„Fireblade“, seit 1992 der Inbegriff leichter Supersportbauweise. Mittlerweile in der 4. Auflage präsentierte Honda das 2000er Modell. In den ersten Pressemeldungen fielen die optischen Veränderungen, vor allem die böse dreinblickenden Scheinwerfer auf. Die CBR wirkt gedrungen, kompakt und leichtfüßig. Beim Start fiel sofort der seidige Gleichlauf des 4-Zylinder-Aggregats auf.

Die Sitzposition ist durchaus sportlich, aber auch langstreckentauglich. Überraschend ist, dass man sich gar nicht so weit nach vorn und unten beugen musste, um die Lenkerstummel zu erreichen. Angenehm, dass die Füsse ohne markanter Kniefalttechnik die Rasten fanden. Beeindruckend waren die technischen Motordaten. Honda schaffte es, dem 929 ccm-Motor eine Leistung von 152 PS zu entlocken. Dazu ein Drehmoment von 103 NM bei 9000 Umin.

Motor und Leistung

Die Motorleistung wurde im Vergleich zur alten CBR satt angehoben. Die Verwendung größerer und steiler stehender Ventile schaffen bessere Strömungsver-hältnisse im Brennraum. Zusätzlich verdichtet das neue Aggregat höher. Für präzise Verbrennungsvorgänge implanierte man der Honda ein computergesteuertes Motormanagement. Gemischaufbereitung und Zündzeitpunkt werden individuell berechnet. Zudem regelt ein Ventil im Luftfilterkasten drehzahlabhängig die Luftzufuhr. Ein Regelsystem im Krümmer verbindet bzw. Das alles bringt Leistung und Drehmoment satt.

Überzeugend, wie sie kraftvoll und geradlinig auf dem gesamten Drehzahlband ihre Leistung entfaltet. Ab 8000 Umin läßt sie bis 11000 Umin noch mal ein Feuerwerk an Schubkraft los.

Fahrwerk und Bremsen

Das Fahrwerk passt zum Sportsgeist, den die Maschine ausstrahlt. Neu ist die am Motor gelagerte Schwinge, die mittels eines separaten Gussteils verschraubt wird. Die Motoraufnahme befindet sich in einem stabilen LM-Brückenrahmen. Neu auch die 43er Upside-down-Gabel. Als i-Tüpfelchen erhielt die 2000er Fireblade statt dem bisherigen 16“ Vorderrad ein 17-Zöller. Diese Gesamtkonzeption läßt die Fireblade in bewundernswerter Einfachheit die vorgegebene Richtung einschlagen und beharrlich einhalten. Lange Wellen schluckt sie einfach weg. Kleine Unebenheiten gibt sie klar ans Rückrat des Fahrers weiter. Das Pumpen des hinteren Federbeins gehört dank Überarbeitung der Vergangenheit an. Das Fahrverhalten beim Bremsen bleibt neutral. Imponierend auch das leichte Einlenken.

Ein dickes Lob den Konstrukteuren auf die Bremsen. Das ist Sicherheit pur, was Honda der Fireblade angedeihen ließ. Sauberer Druckpunkt, astreine Dosierbarkeit und Biss ohne Ende zeichnen die vorderen 4-Kolben-Beißzangen an den 33er Scheiben aus. Die Hebeleien können sowohl für Lang- als auch für Kurzfinger eingestellt werden.

Weitere Details

Unter der Sitzbank findet man ein geräumiges Staufach mit Werkzeug vor. Ein pfiffiges Ausstattungsdetail ist für mich der codierte Zündschlüssel. Die Maschine ist nur zu starten, wenn der entsprechend zur Codierung passende Schlüssel verwendet wird. Im Falle des Verlustes oder Diebstahls kann man bei Honda umcodieren.

Fazit

Die neue Fireblade kann als gelungenes und sportliches Gesamtkunstwerk durchgehen. Honda baute mit der CBR 900 RR eine superschnelle Maschine für jede Einsatzform, solange sich unter den Pneus feste Straßenbeläge befinden. Ein guter Gegenwert für die 23.220.- DM, die man dem Händler überreicht, wenn man die CBR sein eigen nennen mag.

Honda heute

Lebensgefühl, Vielseitigkeit und pures Fahrvergnügen. Es gab noch nie einen besseren Zeitpunkt, eine Honda zu fahren. Dabei dreht sich alles um den Motor. Vom klassischen Stil bis hin zur Neo Sports Café bietet unsere Produktpalette hervorragende Allrounder. Die neue CL500 kommt so derb daher, wie es ihre lange Ahnenreihe erwarten lässt. Der kräftige, A2-konforme Zweizylindermotor verrichtet seinen Dienst in einem robusten und kompakten Chassis. Die Maschine lädt förmlich dazu ein, gefahren und nach eigenen Vorlieben gestaltet zu werden. Die CB650R Neo Sports Café ist ein Mittelklasse-Motorrad mit Vierzylinder-Reihenmotor, Anti-Hopping-Kupplung und SHOWA SFF Upside-Down-Gabeln (41 mm). Jedes Motorrad hat seinen eigenen Charakter.

Honda im Wandel der Zeit

Inzwischen liegen fünf Jahrzehnte einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte hinter uns. Auf mehreren Seiten stellen wir hier alle Honda Motorrad Modelle vor - von Anfang der 1950er Jahre bis in die vergangenen Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung. Wer möchte kann sich die Motorräder nach Dekaden sortieren oder einfach alle Seiten durchblättern.

Dekade
1950-1959
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1980-1989
1990-1999

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