Motorrad-Erlkönige bieten einen faszinierenden Einblick in die Zukunft und Entwicklung der Motorradindustrie. Hier findest du die neuesten Fotos, Videos und Informationen zu geheimen Testmodellen und Erlkönigen, die bislang nicht offiziell veröffentlicht wurden. Diese Prototypen werden häufig auf Teststrecken gesichtet, bevor sie von den Herstellern der Öffentlichkeit präsentiert werden. Erfahre als Erster, welche technischen Innovationen und Designs bald den Markt erobern könnten, und erhalte exklusive Einblicke in die Welt der Erlkönige von Motorrädern.
Die neuesten Erlkönige im Überblick
- Erwischt - Ducati Monster V2: Für das Modelljahr 2026 bringt Ducati eine überarbeitete Version der legendären Ducati Monster auf den Markt, die mit zahlreichen Detailänderungen und Designanpassungen aufwartet.
- Erwischt: Triumph Scrambler 400 XE: Erlkönig erwischt: Die neue Scrambler 400 XE kommt mit mehr Federweg und Speichenrädern - bleibt aber ein Straßenmotorrad mit Offroad-Optik.
- Erwischt - Erlkönig KTM 690 Rally: Die KTM 690 Rally basiert auf der 690 Enduro mit 250 mm Federweg, überarbeitetem LC4-Einzylinder und zusätzlichem Fronttank für mehr Reichweite.
- Erwischt - Aprilia Tuono V4: Das Modellangebot war lange unausgewogen. So klaffte nach dem Produktionsende von Shiver & Dorsoduro eine riesige Lücke zwischen den Einstiegsmodellen.
Motorrad-Neuheiten 2025: Ein Ausblick
Die Saison 2025 steht einmal mehr im Zeichen der Elektromobilität, denn das Angebot rein elektrisch angetriebener Motorräder wird weiter wachsen. Ebenfalls größer wird die Auswahl an Einstiegsmodellen, 125er-Leichtkrafträdern und Reiseenduros. Neben der offenen Leistung von 35 kW/48 PS gibt es sowohl die Straßen- wie die Gelände-Version auch mit 11 kW, passend für B196- und A1-Führerscheine.
Das Angebot chinesischer Hersteller wächst, der Anteil an Elektro-Motorrädern steigt und immer mehr Hersteller bieten automatische Schaltungen an.
Elektromobilität im Fokus
1972 produzierten die Kanadier bereits ein Geländemotorrad, nun sollen 2025 das Nake Bike Pulse und die Enduro Origin auf den Markt kommen. Beide Maschinen haben einen 8,9-kWh-Akku und den gleichen Elektromotor der österreichischen Tochterfirma Rotax. Die Reichweite für die im BRP-Werk in Mexiko montierten E-Motorräder gibt der Hersteller mit rund 115 Kilometern nach WMTC an. Dass elektrisches Motorradfahren keine günstige Angelegenheit sein muss, beweisen die Basispreise von 16.900 Euro für die Pulse und von 17.500 Euro für die Origin.
Royal Enfield und die "Flying Flea"
Fahrrad oder Motorrad? Zu diesem Zweck haben die Inder die Submarke Flying Flea ("Fliegender Floh") ins Leben gerufen. Das erste E-Motorrad lässt sich am besten mit futuristischem Retro-Style beschreiben und soll Anfang 2026 unter dem Namen FF C6 auf den Markt kommen.
Ultraviolette F77: Ein sportlicher Elektro-Streetfighter
Hinter dem Motorrad steht der noch junge Hersteller Ultraviolette, der ab Frühjahr 2025 auch auf dem deutschen Markt aktiv werden möchte. Die F77 wurde vor Kurzem für den europäischen Markt zugelassen und soll ab März 2025 zu Preisen ab 9990 Euro erhältlich sein. Batterie und Antrieb verstecken sich bei der Ultraviolette wie bei einem Supersportler hinter einer großflächigen Verkleidung. An der Front sucht man eine Verkleidung, die den Fahrer vor Fahrtwind schützen könnte, jedoch vergeblich. So erhält das Elektromotorrad einen echten Streetfighter-Look. Der Elektromotor überträgt seine Kraft per Kette ans Hinterrad und bringt es auf 20 kW/27 PS Dauerleistung und 30 KW/40 PS Spitzenleistung. Damit soll das 211 Kilogramm schwere Motorrad in 3 Sekunden auf Tempo 60 sprinten und in der Spitze bis zu 155 km/h erreichen. Dank einer rund 10 kWh fassenden Batterie verspricht Ultraviolette eine Reichweite von 231 Kilometern im Stadtverkehr und 143 Kilometern auf der Autobahn.
Husqvarna Vitpilen 801: Nakedbike der Mittelklasse
Das sehr eigenständig gestaltete Nakedbike zählt mit seinem von KTM entwickelten Zweizylinder-Reihenmotor (799 Kubikzentimeter Hubraum, 77 kW/105 PS, 87 Nm Drehmoment) zur Mittelklasse. Von vorn ist die Vitpilen 801 am neu entwickelten Bi-LED-Scheinwerfer mit Projektionslinse und separatem Lichtring für das Tagfahrlicht zu erkennen. Wichtige Ausstattungsdetails: voll einstellbare Federelemente vorne und hinten, vier wählbare Fahrmodi, eine in zehn Stufen einstellbare, kurvenabhängige Traktionskontrolle, ein zuschaltbarer Supermoto-Modus für das Kurven-ABS und Connectivity. Den Listenpreis für die auf der KTM 790 Duke basierende Vitpilen 801 gibt Husqvarna mit 10.499 Euro (zzgl.
BMW: Neue Modelle in der unteren Mittelklasse
Die kleine Enduro ist das erste Modell einer kommenden neuen Baureihe in der unteren Mittelklasse. Die auf der EICMA angekündigte Baureihe findet ihren Platz zwischen der G-310-Reihe und der F 800/900. Der neue, wassergekühlte Zweizylindermotor bekommt rund 450 Kubikzentimeter Hubraum und entwickelt 35 kW/48 PS. Das Design orientiert sich stark an der GS-Familie. An der Front fällt der von der R 1300 GS abgeleitete LED-Scheinwerfer auf.
Moto Guzzi V7: Weiterentwicklung mit Tradition
Die gesamte V7 Familie wurde technologisch weiterentwickelt, die traditionelle DNA von Moto Guzzi blieb aber erhalten. Der Zweizylinder-V-Motor mit der Euro 5+ Norm ist laut Hersteller das effizienteste und leistungsstärkste Aggregat, das die V7 je gesehen hat. Um das zu erreichen, wurde das maximale Drehmoment erhöht und die Mehrleistung wird mit einem umfassenden Elektronikpaket im Zaum gehalten. Neben verschiedenen Fahrmodi sind Assistenzsysteme wie Cruise Control, ABS und Traktionskontrolle an Bord.
Keeway RKR 350: Sportmotorrad aus China
Auf der Motorradmesse EICMA stellten die Chinesen die RKR 350 vor. Herzstück des aggressiv gestylten Sportmotorrads ist ein Zweizylinder-Reihenmotor, der aus 321 Kubikzentimetern Hubraum 29 kW/39 PS und 28 Newtonmeter Drehmoment schöpft. Über ein Sechsgang-Schaltgetriebe mit Anti-Hopping-Kupplung und Kettenantrieb gelangt die Kraft ans Hinterrad. Der flüssigkeitsgekühlte Achtventiler, der deutlich über 10.000 Umdrehungen verträgt, soll sich für den Einsatz auf Landstraße wie Rennstrecke eignen. Bis zu 160 km/h soll die 165 Kilogramm leichte Rennsemmel erreichen. Tragende Basis der 350er ist ein Hybridrahmen, der Rohrelemente mit Gussteilen kombiniert. Beim Fahrwerk setzen die Chinesen auf eine Alu-Doppelarmschwinge mit einstellbarem Zentralfederbein sowie eine USD-Gabel mit 10 Zentimetern Federweg. Außerdem gibt es eine Traktionskontrolle. Ein 5-Zoll-TFT-Display dient der Information. Wann die RKR 350 nach Deutschland kommt, verrät Keeway noch nicht.
Bimota Tesi H2: Power aus Rimini
Das Bike des italienischen Kleinherstellers aus Rimini kommt mit dem bärenstarken Kawasaki-Kompressormotor der Z H2. Das Vierzylinder-Aggregat entwickelt satte 147 kW/200 PS und ist in einem speziellen Fahrwerk mit Radnabenlenkung montiert. Die tatsächlich erreichbare Höchstgeschwindigkeit wird wohl gedrosselt werden müssen, um eine gewisse Mindesthaltbarkeit und Haftung der recht grobstolligen Reifen zu gewährleisten.
Royal Enfield Classic 650: Retro-Charme mit moderner Technik
Nun vergrößert Royal Enfield die Modellpalette mit einer weiteren 650er. Die schlicht Classic 650 getaufte Maschine vereint moderne Motorradtechnik mit dem Design der 1950er-Jahre. Ab März 2025 soll die Classic auch in Deutschland erhältlich sein und dann zu Preisen ab rund 7100 Euro angeboten werden. Angetrieben wird die Classic von einer überarbeiteten Version des Paralleltwins, der 2017 in der Royal Enfield Interceptor Einzug hielt. Der Einspritzer mit 648 Kubikzentimetern Hubraum leistet 35 kW/48 PS. Die Kraft wird mittels Sechsgang-Getriebe und Kette auf das Hinterrad übertragen. Tragendes Element ist ein Stahlrohrrahmen, wie ihn Royal Enfield auch bei den Modellen Shotgun und Super Meteor verwendet. Für den klassischen Look sorgen Speichenräder, viele Chromteile und eine Zweifarblackierung. Optional kann die Classic 650 statt mit einer Doppelsitzbank auch mit einem Einzelsitz bestellt werden.
Honda GB350S: Einstiegsmodell mit Retro-Optik
Nun will auch Honda in diesem Segment punkten und bringt mit der GB350S ein entsprechendes Einstiegsmodell auf den Markt. Der Einzylinder mit Retro-Optik setzt auf einfache Technik. Ein 16 kW/21 PS leistender Einspritzer soll in Kombination mit Fünfgang-Schaltung und Kettenantrieb das rund 180 Kilogramm leichte Naked Bike auf bis zu 114 km/h beschleunigen. Im Gegenzug glänzt die kleine GB mit einem bescheidenen Verbrauch von rund 2,5 Litern auf 100 Kilometer. Tragende Basis ist ein Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen. Das Aluguss-Vorderrad mit 19 Zoll Durchmesser wird von einer Teleskopgabel geführt. Hinten gibt es eine Zweiarm-Kastenschwinge mit zwei Dämpfern und einem 17-Zoll-Rad mit 150er-Reifen. Zur Ausstattung gehören Scheibenbremsen vorne und hinten, LED-Licht und ein Analog-Tacho mit LCD-Display.
BMW R 12 S: Edel-Variante der R 12 nineT
Der neue Motor hat mit 85 kW/115 PS zudem etwas mehr Leistung. Der Preis für das Basismodell beträgt 15.990 Euro, die vermutlich stärker gefragte S-Version mit deutlich höherwertiger Ausstattung kostet ab 18.490 Euro. Die Edel-Variante der erst im Frühjahr 2024 erschienenen R 12 nine T hört auf den Namen R 12 S. Wie das historische Vorbild von 1973 glänzt die BMW R 12 S mit einer zweifarbigen Lackierung im Farbton Lavaorange metallic und einer markanten Cockpit-Verkleidung mit getöntem Windschild. Am Tank und am Höcker der Sitzbank finden sich gebürstete und mit Klarlack versiegelte Aluminiumflächen. Die Ausstattung der R 12 S ist so üppig wie hochwertig: Vom Headlight Pro bis zum Quickshifter ist so gut wie alles serienmäßig an Bord, was die BMW-Aufpreisliste zu bieten hat. Der luftgekühlte, 1170 Kubikzentimeter große Boxermotor bleibt gegenüber der Basisversion R 12 unverändert und leistet 80 kW/109 PS. Der Preis der R 12 S liegt bei 22.000 Euro.
Triumph Tiger Sport 660: Technik-Upgrade für 2025
Triumph spendiert dem Bike zum Modelljahr 2025 ein Technik-Upgrade. Der weiterhin 59 kW/81 PS starke Dreizylinder ist nun fit für die Abgasnorm Euro5+. Zudem bietet der hochbeinige Sporttourer künftig drei wählbare Fahrmodi namens Sport, Road und Rain. ABS und Traktionskontrolle beherrschen schräglagensensible Regeleingriffe. Ein Schaltassistent erlaubt Gangwechsel ohne Kupplungsgriff, während ein serienmäßiger Tempomat bei längeren Touren die Gashand entlastet. Das Cockpit bekommt ein großes TFT-Display, auf dem sich auch Navi-Informationen von Mobiltelefonen anzeigen lassen, die über das Konnektivitätssystem My Triumph verbunden sind.
Honda Crosstourer: Ein neuer Abenteuer-Sporttourer?
Honda kündigt die Markteinführung eines neuen Abenteuer-Sporttourers an. Lange Federwege, eine aufrechte Sitzposition, gepaart mit dem Styling einer Off-Road-Maschine - ein einzigartiges und vielseitiges Paket. Yosuke Hasegawa, Leiter des Crosstourer-Entwicklungsteams: „Der Crosstourer hat ein pulsierendes Offroad-Styling, eine aufrechte Sitzposition, die V4-Motorleistung und das Doppelkupplungsgetriebe, das mehr direkte Kraftübertragung und einfache Bedienung bietet.
Honda V3 Concept: Ein neues Naked Bike in der Entwicklung
Seit der sensationellen Enthüllung zur EICMA im November 2024 elektrisiert das Honda V3 Concept die Motorradwelt. Inzwischen ist bekannt, dass Honda mehrere Serien-Modelle mit dem neuen V3-Antrieb entwickelt. Allen voran ein Naked Bike, das sich bereits als fahrender Prototyp in der Test-Phase befindet. Honda V3R E-Compressor als neues Naked Bike. Honda V3R - so wird das Naked Bike und damit wohl das erste Modell mit dem neuen V3-Motor heißen. Diese Modell-Bezeichnung für Motorräder und Zubehör (Markenzeichen-Kategorie 12 für Fahrzeuge) hat Honda amtlich angemeldet und sich somit geschützt. Konkret: am 18. Februar 2025 bei der europäischen Behörde EUIPO (European Union Intellectual Property Office). Zudem angemeldet hat Honda die Modell-Bezeichnung mit spezifischem Zusatz: V3R E-Compressor.
Technische Details zum Honda V3-Motor
Technische Daten liegen zur neuen Honda V3R bislang nicht vor, lediglich der Winkel zwischen den beiden vorderen Zylindern und dem einzelnen hinteren Zylinder: 75 Grad. Aus Insiderkreisen ist zudem der Hubraum des neuen V3-Motors durchgesickert: angeblich um 900 Kubik. In Kombination mit dem "Elektro-Turbo" - einem elektrisch angetriebenen Kompressor im Turbo-Look - sind deutlich über 100 PS sowie über 100 Nm zu erwarten.
Design und Fahrwerk der Honda V3R
Bei der Präsentation des V3 Concept zur EICMA hing der neue V3 bereits in einem Stahlrohr-Chassis mitsamt einarmiger Hinterradschwinge, allerdings noch ohne Tank und ohne Verkleidungsteile. Inwieweit die neue Honda V3R dieses Fahrwerk übernimmt, ist unklar.
Weitere Entwicklungen und Erlkönige
- Im September präsentierte Aprilia mit der neuen RS 457 ein A2-Sportmotorrad mit einem neuen, 48 PS starken Reihen-Zweizylindermotor.
- Es wurden Erlkönige neuer KTM Modelle geblitzt. Darunter auch eine 650 Adventure, die die Lücke zwischen 390er und 790er schließt.
- Neue KTM 990 Adventure & 990 SMT sind im Anmarsch!
- Ducati baut Einzylinder und will die Mattighofner Konkurrenz ärgern! Erlkönig-Fotografen haben eine neue Hypermotard gesehen.
- Für die nächste Saison scheint Moto Guzzi ihr Reise-Flaggschiff überarbeiten zu wollen.
Tabelle: Einige der genannten Motorrad-Neuheiten 2025/2026
| Modell | Hersteller | Typ | Geplante Markteinführung |
|---|---|---|---|
| Pulse | BRP (Rotax) | Naked Bike (Elektrisch) | 2025 |
| Origin | BRP (Rotax) | Enduro (Elektrisch) | 2025 |
| FF C6 | Royal Enfield (Flying Flea) | E-Motorrad (Retro-Style) | Anfang 2026 |
| F77 | Ultraviolette | Elektro-Streetfighter | März 2025 |
| Vitpilen 801 | Husqvarna | Nakedbike | - |
| Classic 650 | Royal Enfield | Classic | März 2025 |
| GB350S | Honda | Naked Bike (Retro) | - |
| R 12 S | BMW | Roadster | - |
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