Die Geschichte von Honda Motorrad

Der einfachste Weg ist für Honda keine Option. Wir sind nie zufrieden und ruhen uns nie aus. Aus dieser Philosophie folgt, dass wir uns niemals zurücklehnen, stets die Grenzen jedes einzelnen Motorrads hinterfragen und fortwährend nach Erfolg streben. Wir gehen bei Innovationen, Technik und Entwicklung bis zum Äußersten. Aus diesem Grund sind wir stets die Ersten, die technologische Neuerungen einführen, beispielsweise den Vierzylinder-Reihenmotor, das Doppelkupplungsgetriebe und den Motorradairbag. Das ist die Rastlosigkeit, die uns vorwärts treibt, auf alle Honda Fahrer übergeht und sie in ihr nächstes Abenteuer führt. Zu echter Freiheit.

Die frühen Jahre

Am Anfang eines kometenhaften Aufstieges steht ein Zweitaktmotor mit 50 ccm Hubraum und nur 0,5 PS, der zur Not auch mit Terpentin läuft - in Japan nach dem Zweiten Weltkrieg ein gewichtiges Kaufargument. 1947 präsentiert Konstrukteur Soichiro Honda dann sein erstes komplettes Motorfahrrad Model A, das auf Anhieb zum Marktführer avanciert. Ende 1949 folgt das erste Motorrad, die Dream D, deren Zweitaktmotor drei PS aus 98 ccm leistet. In einem nahezu identischen Fahrgestell debütiert dann 1951 der erste Viertakter Dream E. Der Hubraum des OHV-Einzylinders beträgt 146 ccm, und 5,5 PS ermöglichen eine Höchstgeschwindigkeit von immerhin 80 km/h. Bald verkauft Honda von der Dream E bis zu 130 Einheiten täglich. So expandiert das Unternehmen rasant. Zur jährlich modellgepflegten Dream gesellen sich die Benly mit zunächst 90 ccm und der Scooter Juno K.

1955 sorgt Honda mit der Dream SA einmal mehr für Aufsehen. Auch dieser Viertelliter-Viertakter läuft auf schmalen 19-Zoll-Rädern, wirkt aber moderner als die Dream und erwachsener als die Benly. Seinen wohl einträglichsten Coup landet Soichiro Honda 1958 mit der C 100 Super Cub. Als Nachfolger der erfolgreichen Cub (Cheap Urban Bike) ist die C 100 vor allem anspruchslos, belastbar und als Lieferfahrzeug auch einhändig zu dirigieren. Die Kombination von rollertypischen Elementen wie freiem Durchstieg, Beinschutz und Automatikgetriebe mit 17-Zoll-Rädern kommt bestens an. Die Super Cub-Viertakter mit ihren liegend angeordneten Zylindern verbaut Honda auch in diversen anderen Maschinen wie der sportlichen SS 50 von 1968 oder den Mini-Bikes Dax ST und Monkey. Deren Urahn erscheint 1960 als CZ 100 mit dicken Fünfzoll-Reifen. Die Monkey startet ihre Karriere dann 1967 als Z 50M mit dem OHC-Motor der C 50.

Expansion und Innovation

Als erster japanischer Motorradhersteller eröffnet Honda 1961 eine Europa-Niederlassung: die Honda Motor Trading Company in Hamburg. Zu dieser Zeit hat sich das aufstrebende Unternehmen bereits in seiner Heimat als Nummer eins etabliert und begonnen, den amerikanischen Markt zu erobern. Die Niederlassung liegt seit 2013 in Frankfurt am Main auf der Hanauer Landstraße und beherbergt drei Firmen unter einem Dach: Honda Deutschland mit aktuell 150 Mitarbeitern, die 80-köpfige Honda Bank und das Honda Center Frankfurt.

Mittlerweile hat Honda im Straßenrennsport 16 WM-Titel eingefahren. Zunächst treten die RC-Renner in den Klassen 250 und 350 ccm mit Reihenvierzylindern, ab 1965 sogar mit Sechszylindern an. Die im Rennsport gewonnen Erfahrungen schlagen sich alsbald in der Modellpalette nieder. 1968: Die CB 750 Four setzt mit ihrem 67 PS starken Reihenvierzylindermotor neue Maßstäbe und gibt maßgebliche Impulse für die weitere Entwicklung im Motorradbau. Zehn Jahre bereichern die OHV-Modelle das Modellprogramm, zuletzt auch in der Chopperversion CB 750 C für den US-Markt. Da Motorräder nicht nur auf Asphalt bewegt werden, hatte Honda schon ab 1958 Scrambler-Versionen diverser Straßenmodelle im Programm. Vor allem in den USA erfreuen sich diese grobstollig bereiften Offroader einiger Beliebtheit. Nachdem zwei Amerikaner 1968 mit einer CL 350 die Baja California gewinnen, präsentiert Honda im folgenden Sommer die konsequenter auf Geländeeinsätze zugeschnittene SL 350 Motorsport.

Während die CB 750 Hondas Position als Marktführer zementiert, arbeiten die Ingenieure in Japan bereits am nächsten Meilenstein, der 1974 vorgestellten GL 1000 Gold Wing. Erstmals setzt Honda auf einen Vierzylinder-Boxer und erstmals übernimmt eine Kardanwelle den Antrieb zum Hinterrad. Als Reisemotorrad besticht die 82 PS starke Gold Wing mit Durchzugsstärke, Laufkultur und Komfort. Die auf ihr basierende GL 1100 DX mit Verkleidung begründet 1981 die Klasse der Supertourer. 1987 folgt als erster Sechszylinderboxer die GL 1500, dann 2001 die bis heute gebaute GL 1800.

Doch hat Honda nicht nur die gut betuchten Tourenfahrer im Visier. Mit der im Dezember 1977 vorgestellten CX 500 bietet die Marke ein Modell an, das mit seinem längs eingebauten 80-Grad-V-Zweizylinder, Vierventiltechnik und Kardan neue Akzente in der Mittelklasse setzt. Nach der Gold Wing ist sie die zweite Honda mit Flüssigkühlung und Doppelscheibenbremse vorne. Und wie die im gleichen Jahr erscheinende CBX 1000 läuft der 50 PS leistende V-Twin auf innovativen „ComStar“-Verbundrädern mit schlauchloser Bereifung. 1980 folgt der Softchopper CX 500 C, dann die komplett neu gestylte CX 500 Euro und ein weiteres Jahr später die GL 500 Silver Wing mit rahmenfester Tourenverkleidung.

Als neues Top-Modell tritt Anfang 1978 die „CBX 1000 Supersport“ mit einem 105 PS kräftigen Sechszylinder-Reihenmotor an. Wie bei den RC und RCB-Rennern übernimmt ein Vierventil-Zylinderkopf mit zwei Nockenwellen die Gassteuerung. Sechs Vergaser bereiten das Kraftstoffgemisch auf. Für 1981 konzipiert Honda den Sechszylinder mit einer Verkleidung konsequent als Tourer um. Die Hinterradschwinge stützt sich nun über ein Zentralfederbein ab, dessen Hebelanlenkung eine progressive Abstimmung erlaubt. Die Tradition der Reihenvierzylinder führt ab 1978 die CB 900 F Bol d’Or fort. Mit 95 PS bei 9000/min setzt der DOHC-Zweiventiler in dieser Klasse neue Maßstäbe. 1981 stellt Honda ihr die verschalte CB 900 F2 zur Seite. Die CB 750 F/F2 sowie die auf mehr Durchzug ausgelegte CB 1100 F Super Bol d’Or von 1982 komplettieren die Modellreihe ebenso wie Chopper-Ausführungen. Als sportlichster Ableger der Bol d’Or-Reihe ist die CB 1100 R von 1980 technisch mit den RCB-Rennmaschinen verwandt, mit denen Honda seit 1976 die Langstrecken-WM dominiert. Von der Basismaschine unterscheidet sich die 115 PS leistende „R“ vor allem durch Vierventilköpfe, höhere Verdichtung und die Verwendung besonders hochwertiger Materialien.

Neuland betritt Honda 1980 mit der CX 500 TC. Um den V-Twin für den Turbolader und 82 PS standfest zu machen, wird der Motor von Grund auf überarbeitet. Zudem übernimmt mit der kennfeld- und sensorengesteuerten CFI (Computerized Fuel Injection) erstmals bei Honda eine Einspritzanlage die Kraftstoffaufbereitung. Mit der TC, die ab Ende 1982 auch mit 650 ccm angeboten wird, ruft Honda die japanische Konkurrenz auf den Plan, die bald ebenfalls Ladermotoren anbietet. Den bekommen sie 1984 mit der VF 1000 F und deren supersportlichem Ableger VF 1000 R. Honda entschließt sich zum V4-Konzept, weil sich damit schlankere, leichtere und leistungsfähigere Triebwerke realisieren lassen. Als Weiterentwicklung der VF 750 S von 1982 brilliert die „F“ mit 116 PS bei 10.000/min. Während sie sich wie die Hubraumvarianten 400, 500 und 750 mit kettengetriebenen Nockenwellen für die Vierventilköpfe bescheiden muss, erhält die 122 PS starke VF 1000 R einen aufwändigen Zahnradantrieb.

Durch die Dominanz der Zweitakter im Rennsport kommt Honda nicht umhin, sich ab den 1970er Jahren auch dieser Motorentechnik zu widmen. Den Anfang macht 1973 die Motocrossmaschine CR 125, 1982 folgt die NS 500 für Straßenrennen. Als käuflicher Ableger bereichert ab 1984 die NS 400 R die Modellpalette. Im Leichtmetallfahrwerk der trocken 163 Kilo leichten 400er produziert ein flüssiggekühlter 90-Grad-V-Motor mit zwei liegenden und einem stehenden Zylinder 72 PS bei 9500/min. Die ATAC-Auslasssteuerung verbessert die Kraftentfaltung im unteren Drehzahlbereich. Auch die Liebhaber von Viertaktrennern kommen ab Mitte der 1980er Jahre nicht zu kurz. Mit der CBR 250 F lässt Honda die glorreichen Jahre der RC-Rennmaschinen wieder aufleben. Vierventiltechnik und zahnradgetriebene Nockenwellen erlauben beim Nachfolgemodell CBR 250 RR Drehzahlen bis 19.000/min.

Bereits 1983 hat Honda mit der XLV 750 R eine erste Großenduro im Angebot. 1987 folgt die XL 600 V Transalp und ein Jahr später die noch konsequenter für Fernreisen konzipierte XRV 650 Africa Twin. Beide Modelle sind mit flüssiggekühlten Dreiventil-V-Twins mit 52 Grad Zylinderwinkel motorisiert, wie sie seit 1983 (VT 500 E) in diversen anderen Modellen und Hubraumvarianten verbaut werden. Mit der NR 750 beweist Honda 1991 einmal mehr seine außergewöhnliche technische Kompetenz. In Anlehnung an die NR 500-Werksrenner, mit denen Honda 1979 wieder in den Straßen-GP-Sport einstieg, besitzt der V4-Motor nicht runde, sondern langgestreckte - gängig als oval bezeichnete - Kolben sowie acht Ventile pro Zylinder. Neben dieser Besonderheit stecken in dem auf 318 Exemplare limitierten Technologieträger über 200 Patente und innovative Detaillösungen wie die Underseat Schalldämpferanlage.

Nach den dynamischen VFR- und CBR-Modellen ist die Zeit für einen Supersportler reif. Mit der CBR 250 RR und der CBR 400 RR hat Honda bereits ein probates Konzept parat. So tritt die CBR 900 RR Fireblade 1992 mit nur 207 kg vollgetankt und 124 PS bei 10.500/min an. Doch die rasante Entwicklung bei den Supersportlern erfordert alle zwei Jahre Updates. Bis heute wuchs der Hubraum auf den vollen Liter und die Leistung auf 178 PS. Seit 2009 ist die Fireblade als erster Supersportler neben der CBR 600 RR mit dem Combined ABS erhältlich.

Mit der CRM 250 AR zeigte Honda 1997 auf, welches Potenzial noch in Zweitaktmotoren steckte. Die 40 PS leistende Enduro basiert auf dem Offroadrenner EXP.2, den das Werk bei der Rallye Granada-Dakar eingesetzt hatte. Das AR-System führt unverbrannte Kraftstoffanteile wieder der Verbrennung zu. Um Drehfreudigkeit und Durchzugsstärke optimal zu kombinieren, entwickelt Honda die variable Ventilsteuerung VTEC (Variable Valve Timing and Lift Electronic Control). Zunächst 1999 in der CB 400 Super Four verbaut, aktiviert sie jeweils das zweite Ventilpaar pro Zylinder erst bei 6750/min per Hydraulik.

Schon mit dem Gold Wing-Ableger F6C (Valkyrie) beweist Honda 1996, dass Cruisen nicht zwingend Leistungsverzicht bedeutet. Doch begründet wird die Ära der Powercruiser erst 2001 mit der VTX 1800, die ihre 97 PS bei nur 5000/min aus einem mächtigen V-Twin schöpft. Um diese Leistung und vor allem das maximale Drehmoment von 156 Nm bei 3000/min auf den Asphalt zu bringen, läuft die VTX auf einem Hinterrad der Größe 180/70 R 16.

Als größter Motorradproduzent weltweit setzt Honda im neuen Millennium auch bei der Zweiradsicherheit ein weiteres Mal Maßstäbe. Das Modell Gold Wing (ab Modelljahr 2006) ist das erste Serienmotorrad mit einem Airbagsystem. Mit der VFR1200F verfügt ab 2010 zum ersten Mal ein Serienmotorrad über ein Doppelkupplungsgetriebe, das die Leistung und Effizienz des Motors optimal nutzt.

Zusammenfassung der wichtigsten Modelle nach Jahrzehnten

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über einige der wichtigsten Honda Motorradmodelle nach Jahrzehnten:

Dekade Wichtige Modelle
1950-1959 Dream D, Dream E, Dream SA, C 100 Super Cub
1960-1969 CZ 100, Monkey, SS 50, CB 750 Four
1970-1979 GL 1000 Gold Wing, CX 500, CBX 1000
1980-1989 CX 500 TC, VF 1000 F/R, XLV 750 R, XL 600 V Transalp, XRV 650 Africa Twin
1990-1999 NR 750, CBR 900 RR Fireblade, CRM 250 AR, CB 400 Super Four

Honda gehört heute zu den wertvollsten Marken weltweit. Der Unternehmensslogan „The Power of Dreams“ unterstreicht sehr gut, wie aus der Idee eines Visionärs innerhalb weniger Jahrzehnten einer der größten Industriekonzerne weltweit werden konnten. Doch alles fing irgendwann einmal ganz klein an. In den Nachkriegsjahren montierte Honda zunächst kleine Hilfsmotoren in Fahrräder und machte in der „Stunde null“ das geschundene Land wieder mobil. Als findiger Unternehmer forschte er parallel an einem eigenen 50-ccm-Triebwerk und brachte unter Verwendung sämtlicher Ersparnisse 1947 schließlich das „A-Model“ auf den Markt. Zwei Jahrzehnte später schuf Honda bereits maßgebende und leistungsstarke Motorräder wie die überragende Honda CB 750 Four. Einzigartig wie erfolgversprechend waren Soichiro Hondas Begeisterung für harte Arbeit, sein großartiges technisches Verständnis und die vielen daraus geborenen Ideen für neue Motorrad Modelle. Zu den erfolgreichsten Honda Motorrad Modellen gehörte zweifellos die millionenfach verkaufte Super Cub, die in puncto Belastbarkeit und Ausdauer im täglichen Fahreinsatz konkurrenzlose Maßstäbe setzte.

Von Jahr zu Jahr stellte Honda neue Produktionsrekorde auf. 1968 rollten 10 Millionen Zweiräder von den Bändern der Honda-Fabriken, 1971 schon 15 Millionen und zwei Jahre später waren es bereits 20 Millionen Einheiten. 1978 konnte Honda auf eine Jahresproduktion von 30 Millionen Motorräder und Roller zurückblicken.

In Deutschland begann alles mit der Gründung der Honda Motor Trading am 2. Juni 1961 in Hamburg. Inzwischen liegen fünf Jahrzehnte einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte hinter uns. Wolfgang Murrmann und Wolfram Petrick, beide gebürtige Hamburger, trugen jeder auf seine Weise zur Erfolgsstory von Honda in Deutschland bei. Auf mehreren Seiten stellen wir hier alle Honda Motorrad Modelle vor - von Anfang der 1950er Jahre bis in die vergangenen Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung.

1906: Soichiro Honda wird geboren.Soichiro Honda wird als Sohn eines Schmieds in einem kleinen Dorf in der Nähe des Bergs Fuji geboren. Schon früh faszinieren ihn Maschinen aller Art und bald hilft er in der Fahrradwerkstatt seines Vaters aus. 1922: Helle Lichter, große StadtSoichiro Honda verlässt die Schule und geht nach Tokio, wo er eine Lehre als Mechaniker macht. Nach sechs Jahren kehrt er nach Hause zurück und eröffnet seine eigene Werkstatt.1937: Hondas erstes UnternehmenSoichiro gründet die Firma Tokai Seiki zur Herstellung von Kolbenringen. Das Unternehmen wächst, erleidet jedoch in kurzer Abfolge den doppelten Schicksalsschlag der Zerstörung durch einen Luftbombenangriff sowie durch ein schweres Erdbeben. Die zerstörten Überreste des Unternehmens werden verkauft und mit dem Erlös gründet Soichiro ein neues Unternehmen: Honda Technical Research Institute.1946: Honda Nummer 1Nach dem Krieg muss Japan schnell und günstig mobil werden. Soichiro hat die Idee, Fahrräder mit überschüssigen Generatormotoren auszustatten. Damit schafft er die erste „Honda“. Als Soichiro sein erstes Auto sah, einen Ford Modell T, verändert sich sein Leben für immer.

1947: Honda Type ADas Motorrad wird weiterentwickelt. Es ist clever, stilvoll und beliebt. Innerhalb weniger Monate wird der von Honda entworfene Motor an seinem ersten Fließband gebaut.1948: Die Honda Motor Company wird geborenSoichiro Honda nimmt sich einen Geschäftspartner, Takeo Fujisawa, und zusammen gründen sie eine neue Firma. Soichiro wird der Produktentwickler und Fujisawa-san bringt das notwendige geschäftliche Know-how. 1955: Wir werden Nr. 1Honda wird die größte Motorradmarke in Japan. Heute ist Honda die größte Motorradmarke der Welt und verfügt über Produktionsstätten rund um den Globus.1956: „Think global, act local“ (Denke global, handle lokal)Die Prinzipien, nach denen Honda bis heute handelt, werden herausgearbeitet. Unsere erste Niederlassung außerhalb Japans entstand in Kalifornien. Dort arbeiteten zunächst nur acht Leute. 1958: Ein Superstar wird geborenDie Honda Super Cub ist ein einfaches, bezahlbares Motorrad für den Weltmarkt. Super ist nicht nur der Name: Ihre direkten Nachfolger werden bis heute produziert. Da die Super Cub ein erschwingliches Fortbewegungsmittel für die Massen ist, ist sie das meistverkaufte Transportmittel aller Zeiten. Vielleicht sogar das wichtigste?

1959: Der amerikanische TraumDie weltweit größte Motorradmarke beginnt erstmals mit dem Verkauf im Ausland, in den USA. Die American Honda Motor Co. 1960: Erforschung des TraumsEin spezielles Honda R&D-Unternehmen wird als Schwesterunternehmen der Honda Motor Co. gegründet. Stellen Sie es sich als Soichiros Traumfabrik vor.1961: TT triumphiertSoichiro sagte immer, dass Erfolg zu 99 Prozent aus Scheitern besteht. Unser Debüt bei der Tourist Trophy auf der Isle of Man ist eine Enttäuschung, aber wir geben nicht auf. Zwei Jahre später kehren wir zurück und dominieren. Zum ersten Mal feiern wir einen internationalen Rennerfolg, und es bleibt nicht der letzte: 1965 gewinnen wir auch in der Formel 1.1962: Globale ProduktionIm Zuge des TT-Motorrad-Erfolgs eröffnen wir im belgischen Aalst unsere erste ausländische Produktionsstätte, um die wachsende Nachfrage nach unseren Motorrädern zu decken. Wir sind schon länger in Europa vertreten, als Sie vielleicht denken.

1963: Von zwei Rädern zu vierHonda beginnt mit dem Verkauf von Autos und Nutzfahrzeugen. Der robuste Minilaster T360 wird bewundert. Der Honda RA271 war unser erster Formel-1-Wagen. 1964: Honda hegt RennambitionenNur ein Jahr nach dem Einstieg in den Automobilbau wagt Honda den mutigen Schritt in den Motorsport. Die Entscheidung, mit eigenem Chassis und eigenem Motor zu starten, wird bald belohnt: 1965 holt Richie Ginther in Mexiko unseren ersten Sieg.1967: Das kleine Honda WunderSo klein, so clever. 1972: Das richtige Auto zur richtigen ZeitDer kompakte, frontgetriebene Civic ist das perfekte Auto für die 1970er Jahre. Zehn Generationen und 24 Millionen Fahrzeuge später ist er so relevant und beliebt wie eh und je.1973: Die Gründer von Honda gehen in den RuhestandDie Gründer von Honda, Soichiro Honda und Takeo Fujisawa, gehen nach 25 Jahren in den Ruhestand und übernehmen lediglich noch Beraterrollen im Vorstand. Soichiro bleibt bis zu seinem Tod im Jahr 1991 ein eifriger Beobachter seines Unternehmens.

1975: Bitte nicht rauchenIn Nordamerika bringen wir den erstaunlichen CVCC-Motor auf den Markt. Sein Verbrennungszyklus ist so effizient, dass er die strengen, neuen Umweltvorschriften ohne Katalysator erfüllt. Ein Honda Symbol: der erste Civic. Wir bauen ihn seit 1972: Heute fertigen wir die 10. Generation. 1976: WachstumDer erste Mittelklasse-PKW von Honda, der Accord, wird vorgestellt. Zunächst wird er als 4-Türer mit Stufenheck und als 3-Türer mit Fließheck angeboten. Später folgen ein 5-Türer mit Fließheck und eine Coupé-Version, die wir Prelude nennen.1979: Neue BrückenHonda beginnt eine erfolgreiche 15-jährige Partnerschaft mit BL für den Technologietransfer, die gemeinsame Entwicklung und den Bau von Automobilen in Europa. Wussten Sie, dass Honda das erste kartenbasierte Navigationssystem für Automobile erfunden hat? Honda begann 1979 mit der Produktion von Motorrädern in den USA. Im Jahr 1982 werden wir die erste japanische Marke, die Autos in den USA herstellt. Einführung des ersten Honda Luxusautos in den USA unter dem neuen Markennamen Acura. Das Acura Legend Coupé des Modelljahres 1988 verfügt über einen extrem laufruhigen 24-Ventil-2,7-Liter-V6-Motor.

Nie zuvor oder seitdem hat jemand eine Formel-1-Saison so dominiert. McLaren-Honda gewinnt 15 von 16 Rennen, das Team gewinnt die Konstrukteurs-Meisterschaft, Ayrton Senna wird Formel-1-Weltmeister von 1988 und sein Teamkollege Alain Prost wird Zweiter. Warum nicht 16 von 16? 1992: In Europa gebautIn Europa werden zwei neue Honda Fabriken eröffnet. Das Werk im britischen Swindon baut den Accord und die Fabrik im türkischen Gebize beginnt mit der Produktion des Civic. Heute ist Swindon die globale Heimat des Civic 5-Türers mit Fließheck.1995: VierradantriebHonda stellt eine weitere Ikone seiner Firmengeschichte vor: den CR-V oder „Compact Recreational Vehicle“. Der wegweisende Kompakt-SUV erhielt sofort große Anerkennung und ist heute der weltweit meistverkaufte SUV. Im Jahr 1999 folgt der kleinere HR-V - „High-Riding Vehicle“.1998: Happy Birthday, Honda!Wir beschließen, uns selbst ein Geburtstagsgeschenk zu bauen, um unser erstes halbes Jahrhundert zu feiern. Was könnte es anderes sein als ein zweisitziger Sportwagen? Der wegweisende NSX kommt.

1999: Mit dem Insight bereit für die ZukunftUnsere Ingenieure konzentrieren sich nicht nur auf die Vergangenheit. Der Insight ist unser erstes Benzin-Hybridfahrzeug, ein Auto mit unglaublich niedrigem CO2-Ausstoß. 2000: ASIMO begrüßt die WeltWir entwickeln den ersten ASIMO („Advanced Step in Innovative Mobility“), einen humanoiden Roboter, der zu einer der größten Berühmtheiten aus dem Hause Honda wird.2001: R steht für „Racing“In Europa kommt der Civic Type R als leistungsstarker Kompaktsportwagen auf den Markt. Sein Ruhm wächst schnell und der Wagen wird immer beliebter. Er wird später in die ganze Welt exportiert. Es folgen drei weitere Generationen, die neueste im Jahr 2017.2002: Eintritt in den Jazz ClubDer clevere Kleinwagen Jazz wird eingeführt. Dank mittig platziertem Tank bietet er ungeahnte Platzeffizienz. Ausgeklügelte Magic Seats im Fond veranschaulichen die Honda Philosophie vom „Maximum für den Menschen und Minimum für die Maschine“ auf überaus kreative Art und Weise.

2003: Honda ist so fortschrittlich wie nieHonda strahlt den TV-Werbespot „Cog“ (Zahnrad) in Europa aus. Er wird zu einem der höchstgelobten Werbefilme überhaupt. 2006: Hondas WasserstoffheldDie Honda Ingenieure haben schon lange von einer wasserstoffbetriebenen Zukunft geträumt, die ohne Abgasemissionen und ständiges Aufladen auskommt. 2014: Ein weiteres HochDie globalen Verkäufe von Honda Motorrädern und Rollern erreichen die kolossale Gesamtzahl von 300 Millionen. Doch das ist nicht die einzige beeindruckende Zahl: Nur ein Jahr später feiern wir unseren 700. Grand-Prix-Sieg im Motorrad-Rennsport.2015: Honda hebt abDer ultimative Traum von Soichiro wird Wirklichkeit: Mit dem ersten HondaJet steigt Honda in den Flugzeugmarkt ein. Das Geschäftsreiseflugzeug für sechs Passagiere verfügt über eine Reichweite von über 2.200 km und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 782 km/h ist es der schnellste Honda, der jemals gebaut wurde.

2016: Auto-MeilensteinDie Honda Autoproduktion erreicht die Marke von 100 Millionen. 2017: Fortschrittlich und sportlichHonda präsentiert den neuen NSX, ein High-Tech-Supercar, das wie das Original seiner Zeit weit voraus ist. Es handelt sich um einen Hybrid-Supersportwagen mit einem V6-Benzinmotor und drei Elektromotoren. Ein paar Monate später gesellt sich der neue Civic Type R zum NSX. Er ist so schnell und so perfekt abgestimmt, dass er auf der anspruchsvollen Nordschleife des Nürburgrings eine neue Bestzeit erreicht.2018: 70 Jahre voller Macht der TräumeHonda wird 70. Bis hierher war es eine tolle Geschichte. Wir sind stolz auf unsere Geschichte. Wohin werden uns unsere Träume als Nächstes führen?

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