Herzlich willkommen im Auto- und Motorradhaus Schmidt, Ihrem zuverlässigen Partner für Mobilität. Mit unserer breiten Modellpalette, die Fahrzeuge und Produkte der Marken Honda und MG umfasst - vom PKW über Motorräder bis hin zu Wohnmobilen und Honda Gartengeräten - bieten wir Lösungen für nahezu jeden Anspruch.
Unsere über 35-jährige Erfahrung steht für Kompetenz, Verlässlichkeit und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Das geschulte Fachpersonal unseres Hauses legt größten Wert auf eine individuelle Beratung und eine langfristige Betreuung. Ihre Zufriedenheit und Ihr Vertrauen in unsere Produkte und Dienstleistungen stehen für uns stets im Mittelpunkt.
Mit Standorten in Rothenschirmbach und Halle-Neustadt sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner in der Region. Mit großer Dankbarkeit und tiefem Respekt erinnern wir uns an unseren Seniorchef und Mitgründer, Adolf Schmidt. Er war nicht nur die gute Seele unseres Unternehmens, sondern auch ein Mensch voller Herzlichkeit und Weisheit. Mit seiner ruhigen Art und seinem offenen Ohr war er stets für uns alle da - ein verlässlicher Wegbegleiter und ein Mensch, der in jeder Aufgabe eine Lösung suchte.
Sein Engagement und seine Menschlichkeit bleiben unvergessen.
Die Anfänge und die Philosophie von Honda
Eine Honda läuft immer. Zeit seines Lebens hatte Sōichirō Honda, der Gründer von Honda, eine besondere Beziehung zu Zweirädern. Sein Vater hatte eine Fahrradwerkstatt und nach Gründung seines Unternehmens 1948 konzentrierte er sich zunächst auf den Bau von Motorrädern.
Wirtschaftsforum: Der Name Honda lässt die Augen vieler Motorradfans leuchten. Woran liegt das? Christopher Schmidt: Seit unser Firmengründer Sōichirō Honda die ersten Zweiräder mit Hilfsmotoren von seiner Frau testen ließ, sind Motorräder und der Name Honda untrennbar miteinander verknüpft.
Dabei gehört es zu unserer DNA, neugierig zu sein und Dinge immer wieder zu hinterfragen. Gerade diese Neugierde macht auch die Stärke von Honda aus und ließ uns zu einem großen und unabhängigen internationalen Player heranwachsen.
Innovationen und Modelle
Wirtschaftsforum: Stichwort Neugierde. Nennen sie uns doch bitte Beispiele für technologische Innovationen, die aus dieser Neugierde entstanden sind. Paniz Hopkins: Da möchte ich die Honda Goldwing erwähnen, das weltweit einzige Motorrad mit Airbagsystem. Unsere NC750X mit eingebautem Helmfach, das kein anderer Hersteller hat, ist das ideale Commuting- und Touringmotorrad. Privatkunden profitieren aber auch von der großen Expertise Hondas im Rennsport.
Honda bietet den Motorradfahrern ein breites Spektrum an Modellen. Da darf sicherlich unsere Africa Twin nicht fehlen. Sie wurde aus der Rallye Paris-Dakar entwickelt und kommt am Markt sehr gut an. Besonders erwähnenswert ist die Topversion Africa Twin Adventure Sport, die technisch zur High-End-Klasse gehört. Ein weiteres interessantes Modell ist die Fireblade mit 1.000 ccm Hubraum. Mit ihren 217 PS hat sie eine Rennstrecken-DNA. Ihre Stärken sind eindeutig neue Technologien sowie der Fokus auf Sicherheit.
Apropos Technologie: Hier geht die Entwicklung unter anderem in Richtung der Motorräder, die selbstständig die Balance halten. Honda zählt auch hier zu den führenden Entwicklern. Etwa die Hälfte unserer Modelle sind heute mit dem Doppelkupplungsgetriebe DCT ausgestattet.
Die Rolle des Motorsports
Diese Einstellung geht Hand in Hand mit den Rennsporterfolgen der Marke. Wie stark die Kraft seiner Träume ist, zeigt vielleicht der Fakt am besten, dass Honda neben Autos, Motorrädern, Power Equipment wie Rasenmäher und Generatoren, aber auch Akkugeräte, Boots- und Industriemotoren inzwischen auch kleine Business Jets baut.
„Bei Honda wird Motorsport gelebt. Racing hat einen sehr hohen Stellenwert, unabhängig von der Disziplin“, erklärt Christopher Schmidt, Manager Marketing und Produktmanagement bei Honda Deutschland. Die werksseitigen Renneinsätze werden vom HRC Team gemanagt und es ist der Traum von vielen Jungstars, einmal im Leben für ein Honda Werksteam zu fahren.
DS-Racing Team
Im Alter von 16 Jahren begann unser Fahrer David Schmidt erste Rennluft zu schnuppern. Mit seinem Vater, Manuel Schmidt, fuhr er auf vielen Trainingsstrecken in Berlin und Brandenburg. Das Trainingsfahrzeug war eine Honda NSR 125 ccm (Foto links). Damit machte er erste Rennerfahrungen und war von Anfang an erfolgreich. Sein Können und die bisherigen Erfahrungen ermöglichten Ihm die Teilnahme am „Airbase Cup“ in Wittstock.
David erreichte dabei den 9.Platz von 47 Startern. Nun stand endgültig fest, dieser Sport muss weiter ausgebaut werden. gegründet. Um diese Leistung zu halten bzw. zu verbessern wurde eine leistungsstärkere Maschine, Honda CBR 600 RR gekauft. In dieser Saison wurden wertvolle Erfahrungen gesammelt und ausgewertet. 2009 wurde das DS -Racing Team e.V. Im selben Jahr startete Davids Team beim DMSB Rundstreckenpokal und konnte durch weitere technische Verbesserungen und Umbauten am Motorrad die Saison mit einem 5.
Da die schulische Ausbildung in der Saison 2010 zeitaufwändig war, ist es David nicht möglich gewesen an 2 Rennläufen teilzunehmen. Dennoch konnte er sich in den Top 10 souverän behaupten. Das Jahr 2011 war das bisher erfolgreichste für das DS Racing Team. Am Anfang der Saison wurden in mehreren Trainingsläufen auf dem Eurospeedway Lausitz verschiedene Reifen getestet. Beim Rennwochenende im April 2011 auf dem Lausitzring beendete David den ersten Lauf mit einem Platz 9 und den zweiten Lauf mit dem Platz 3. Dieser Erfolg setzte sich bei den Rennen am Schleizer Dreieck fort.
Beim Langstreckrennen auf dem Lausitzring konnte David mit seinem Teamkollegen Stephan Runge (Team MT-Dirks Racing) viele wertvolle Rennerfahrungen sammeln. Beim klassischen Le - Mans Start konnte David einen hervorragenden 6. Platz herausfahren. Beim Start lief es für Ihn sogar noch besser und konnte in die erste Kurve als Erster einfahren. Der erste Wechsel kam nach 50 min und sein Teamkollege Stephan Runge konnte die gute Position weiterhin halten. Nach dem dritten und letzten Wechsel überließ David seinem Teamkollegen den Zieleinlauf der mit 12 sec.
Das Festival Italia in der Motorsportarena Oschersleben im Juni beendete David mit einem 6. Platz aufgrund eines technischen Defektes im ersten Lauf. Während einer Trainingsrunde kam es zu einem schweren Sturz bei dem er sich eine Fußverletzung zu zog. Trotzdem startete er und konnte einen starken 3. Eine glänzende Leistung lieferte David auf der vorletzten Etappe des Sportbikepokals im tschechischen Most ab.
Hinter Ralf Nosofsky und dem Dänen Teddy Lind Sörensen sicherte er sich mit Rang drei einen überraschenden Platz auf dem Siegertreppchen, obwohl er die Strecke vorher nicht kannte und sich die Brems-, Beschleunigungs- und Einlenkpunkte dank des guten Fahrwerkssetups schnell erarbeiten konnte. Der Saisonabschluss war dann wieder traditionell das Biketoberfest in Oscherlseben. Nach einem unglücklichen Sturz im ersten Rennen, verursacht durch einen zu überrundenden Fahrer, beendete David die Saison mit einem 3. Da in dieser Saison kein Rennen ausgelassen werden musste, gelang des dem Team den Vizemeistertitel im Sportbikepokal by ArtMotor einzufahren.
Das beste Ergebnis seit Gründung des Teams. Das Team überraschte kurz vor Saisonbeginn mit der Anschaffung einer neuen Rennmaschine einer Honda CBR 600 RR Typ PC-40. Das neue Motorrad sollte David in dieser Saison die notwendige technische Unterstützung für eine erfolgreiche Saison geben. Mit dem neuen Motorrad hielt auch das neue Datarecording Einzug ins Team. Mit dessen Hilfe wurden fortan sämtliche Daten aus Trainings- und Rennläufen aufgezeichnet, analysiert und ausgewertet.
Knapp zwei Wochen später startete die Rennsaison mit einem Sieg beim Langstreckenrennen auf dem Lausitzring gemeinsam mit Fahrerkollege Thomas Helldobler. Die ersten beiden Läufe des Sportbikepokal 2012 by art Motor beendete David mit einem ersten und einem 2. Ende Mai startete das Team erstmalig bei der Pirelli Superstock Serie, einer Rennserie des italienischen Reifenherstellers mit attraktiven Gewinnen. Auch hier glänzte David durch sein fahrerisches Können und fuhr in zwei spannenden Auftaktrennen jeweils auf Platz 1.
Was folgte, war die bisher erfolgreichste Rennsaison seit Gründung des DS Racing Teams. Ob im französischen Magny Cours, im tschechischen Brünn, oder auf dem Lausitzring, David beendete keinen Rennlauf schlechter als mit dem zweiten Platz. Die Rennsaison 2013 sollte mit einem dreitägigen Renntraining im südfranzöischen Lédenon starten. Ziel dieses Trainings sollte es sein den neuen IDM Motor in Vorbereitung auf die zwei Gaststarts dieser Saison auf Einstellungen und Leistungsfähigkeit zu testen.
Leider machte dem Team das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung, denn es stürmte und regenete fast ununterbrochen. Am letzten Trainingstag klarte der Himmel auf und David konnte auf die Strecke. Leider währte die Freunde nicht lange, denn bereits in der Einlaufrunde bemerkte David an der Kupplung Mängel die ein Weiterfahren nicht möglich machten und deren Reparatur in der Kürze der Zeit nicht mehr zu realisieren waren. Der Auftakt der Pirelli Superstock 2013 fand am 13./14. April auf dem Hockenheimring statt.
Dass das auch relativ gut gelungen war zeigten die Rennergebnisse. David erfuhr sich einen guten 6. Platz und damit die ersten 16 Punkte. Dass das auch erfolgreich umgesetzt werden konnte, zeigten die Läufe 2 und 3 die in der Motorsportarena Oschersleben ausgetragen wurden. Das heißeste Rennwochenende fand Mitte Juli im tschechischen Brünn statt. Hier wurden die Läufe vier und fünf ausgetragen. Bereits im Training fuhr David seine persönliche Bestzeit auf dieser Strecke.
Das Saisonfinale der Pirelli Meisterschaft fand im September auf dem Eurospeedway Lausitz statt. Auch hier wurde David seiner Favoritenrolle gerecht und beendete den Finallauf erneut auf dem 1. Platz nachdem der 6. Lauf vom Veranstalter annuliert worden war. Premiere war der Start in der Arena Oschersleben. Dabei konnte sich David den einen oder anderen Trick von den Profis abschauen und setzte das Gelernte auch gleich in die Praxis um. Er fuhr seit Jahren seine persönliche Bestzeit auf dieser Strecke.
Den zweiten Gaststart absolvierte er auf dem Schleizer Dreieck, DER Traditionsrennstrecke in Deutschland. Die Rennen beendete er mit dem 16. Platz im ersten und 17. Dabei fuhr er im Qualifying zwischenzeitlich in die Top 10 der Starterliste. Durch die widrigen Wetterbedingungen jedoch büßte er einige Plätze ein und startete die beiden Rennen aus den hinteren Startplätzen. Dabei beendete er das erste Rennen bereits nach wenigen Runden wegen technischer Probleme. Im zweiten Lauf lief es besser und er fuhr einen souveränen 16.
Honda Deutschland heute
Wirtschaftsforum: Was sind - neben dem Hinterfragen und der Neugierde - weitere Stärken von Honda? Christopher Schmidt: Schon sehr früh hat sich herumgesprochen, dass wir hervorragende Qualität zu sehr annehmbaren Preisen anbieten. Das bekommen wir sehr oft von den Endkunden gespiegelt: ‘Eine Honda läuft immer. Die kriegst du nicht kaputt!‘ Manch eines unserer Motorräder wird vom Vater auf den Sohn übertragen, der es wiederum an sein Kind weitergibt. Unser Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend, ebenso wie unsere Produkte, die zudem extrem zuverlässig sind.
Oft ist zu hören, dass jüngere Menschen nicht mehr so am Motorradfahren interessiert seien. Wir möchten mit vielen jungen Menschen ins Gespräch kommen. Wie sprechen Sie diese wichtige Zielgruppe an? Wir konzentrieren uns überwiegend auf die Online-Kommunikation, wo wir diese Zielgruppe abholen möchten. Dabei denken wir groß und scheuen uns nicht vor neuen Trends oder neuer Technik wie z.B. Augmented Reality, also der computergestützten Erweiterung der Realitätswahrnehmung.
Der klassische Motorradfahrer kann sich seine Maschine ohne das charakteristische Blubbergeräusch des Motors sicherlich nur schwer vorstellen. Trotzdem will sich Honda diesem Trend auch bei Motorrädern nicht verschließen. Ich kann mir diese Technologie gut bei Rollern und kleineren Zweirädern vorstellen.
Wir möchten Marktführer in Deutschland sein. Dafür kämpfen und arbeiten wir hochmotiviert, weil wir sehr gute Produkte haben. Honda hat tolle Motorräder und möchte in der Außendarstellung lässiger wahrgenommen werden, weil es eine Marke ist, hinter der eine Menge Leidenschaft steckt.
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